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Willow-Kongress für christliche Leiter: Fantastische Menschen gesucht
„Die Botschaft der Bibel kann und wird Menschenleben verändern auch in Deutschland“, sagte US-Pastor Bill Hybels vor den mehr als 7.000 Teilnehmern des Willow-Creek-Kongresses für christliche Leiter und Mitarbeiter vom 26. bis 28. Januar 2012, in der Schleyer-Halle in Stuttgart. „Die Kirche ist die Hoffnung der Welt doch um die Menschen zu erreichen, muss sie ihre Probleme lösen und in verschiedenen Bereichen besser werden“, so der Theologe. Dazu brauche es „mutige Leiter und fantastische Menschen“, die sich für ihre Gemeinden einsetzten. Pastoren müssten den Mut haben, Probleme frühzeitig anzusprechen und Abhilfe zu schaffen. Dazu gehöre auch die optimale Förderung der Mitarbeiter. Der Kongresses „Willow Creek Deutschland“ mit dem Thema „Fokus“ stellte die Frage „Was ist unaufgebbar wichtig, worauf kommt es an?“. Der Name „Willow Creek“ kommt von der an diesem Ort in den USA sesshaften christlichen Gemeinde von Bill Hybels. In South Barrington bei Chicago besuchen Tausende jeden Sonntag seine Gottesdienste. Die Willow-Creek-Kirche ist auch für ihre sozialdiakonischen Dienste, etwa in der Familien- oder Suchtberatung, weltweit bekannt. (MK)
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Bill Hybels im Interview: Wie Gemeinden wieder wachsen können
In Deutschland schrumpfen viele christlichen Gemeinden. Dazu äußert sich Willow-Creek-Hauptpastor Bill Hybels in einem idea-Interview. Er ist überzeugt, dass der Trend zur Säkularisierung umgekehrt werden kann. Gute Führungspersonen müssten danach streben, das volle Potenzial ihrer Gemeinde freizusetzen, so Hybels. Die Botschaft sei seit 2.000 Jahren unverändert „das Evangelium, das wir kreativ und freundlich verkündigen sollten“. Gott habe für uns „sein absolut Bestes gegeben, als er seinen Sohn Jesus Christus für die Erlösung der Menschen opferte“. Deshalb sei es vernünftig, wenn Christen das Beste für Gott geben. Er versuche, dem Vorbild Jesu zu folgen, indem er anderen selbst ein Vorbild sei und ein integres Leben führe. Nach Hybels Beobachtung besteht in vielen Gemeinden die Tendenz, dass allein der Pastor für die geistliche „Ernährung“ der Gemeinde zuständig sei. Dieser könne jedoch in der Woche nicht die Bibel für seine Gemeindeglieder lesen, an ihrer Stelle beten oder für sie die Sünden bekennen. Jedes Gemeindeglied müsse es daher lernen, für sein geistliches Leben selbst Verantwortung zu übernehmen. Hybels: „Wer sich die ganze Woche zurücklehnt und nur darauf wartet, beim nächsten Gottesdienst vom Pastor geistlich genährt zu werden, wird die Schlacht verlieren.“ Laut Hybels sollten sich die Gottesdienste einer Gemeinde sowohl an geistlich suchende Menschen als auch an gereifte Christen wenden. (idea)
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Prof. Michael Herbst rät Gemeinden: Aufgaben radikal beschränken!
Eine radikale Aufgabenbeschränkung empfiehlt Theologieprofessor Michael Herbst (Greifswald) den Kirchengemeinden und christlichen Gemeinschaften. Sie sollten sich fragen, welche Aktivitäten sie für unaufgebbar halten, und alles andere zurückstellen, sagte der Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung der Universität Greifswald beim Leitungskongress für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in Stuttgart. Auch müsse jede Gemeinde mit wenigen Sätzen ausdrücken können, wie sie den allgemeinen kirchlichen Auftrag umsetzt, Menschen mit Christus in Kontakt zu bringen. Bei der Frage, was aufgebbar und was unaufgebbar sei, müsse das Wort Jesu in der Bibel gehört werden. Jesus habe alle Privilegien, die er als Gottes Sohn gehabt habe, aufgegeben und sei für die Menschen gestorben. Alles andere sei für ihn verzichtbar gewesen, nur die Menschen nicht. Das sei der zentrale Inhalt, „mit dem die Kirche steht und fällt“, so Herbst: Alle kirchlichen Ämter, Strukturen, Steuern, Gebäude und Zeremonien seien im Vergleich dazu unwichtig. Christen dürften „keinen Menschen aufgeben, der nichts von Jesus gehört hat“. Ressourcen sollten konsequent für die Erneuerung von Gemeinde eingesetzt werden, „um eine geistliche Erneuerung in Deutschland zu fördern“. Gemeinden müssten jedes Jahr überprüfen, ob ihr Fokus richtig gesetzt sei. Leitungskreise sollten sich fragen: „Was von alledem, was wir heute tun, würden wir nicht wieder beginnen, wenn wir es nicht schon täten“, empfahl der Theologe. (idea/kep)
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US-Autor Eric Metaxas: Dietrich Bonhoeffer war kein liberaler Theologe
Mitarbeitende in Gemeinden sollten sich den evangelischen Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) zum Vorbild nehmen, wenn sie Anregungen für ein glaubwürdiges Christsein suchen, empfahl US-Pastor Bill Hybels beim Willow-Leitungskongress in Stuttgart. Bei ihm könnten sie lernen, im Vertrauen auf Gottes Wegweisung ihrer Berufung bis zum bitteren Ende treu zu bleiben, so Hybels. Journalist Eric Metaxas (New York), Autor der neuen Bonhoeffer-Biografie, wandte sich dagegen, den Märtyrer des Dritten Reiches als liberalen Theologen darzustellen: „Je mehr ich nachforschte, desto mehr kam ich zu dem Ergebnis, dass diese Annahme Nonsens ist.“ Bonhoeffer habe die Bibel schon während seines Studiums anders verstanden als viele seiner Kommilitonen: „Für ihn war sie lebendig, sie spricht zu den Menschen. Er war einer der wenigen an der Fakultät, die ihre Stimme gegen die liberale Theologie erhoben haben.“ Hybels nannte Metaxas’ Bonhoeffer-Biografie eine unverzichtbare Ermutigung für Gemeindeleiter, die ihrer Berufung konsequent folgen wollen.
US-Pastor Gordon MacDonald (New Hampshire) ermunterte Gemeindeleiter dazu, sich am Apostel Paulus zu orientieren. Dieser habe seine Aktivitäten darauf konzentriert, Menschen für Christus zu gewinnen. Dabei habe er sich weder von Verfolgungen und Krankheiten noch von Glaubenszweifeln irritieren lassen. Der badische Pfarrer Hanspeter Wolfsberger (Betberg bei Freiburg) riet Pfarrern und anderen Gemeindeleitern, sich unabhängige Begleiter für ihren Dienst zu suchen. Das Schicksal vieler Hauptamtlicher sei, dass sie mit anderen Menschen über Gott reden sollen, aber meist niemanden haben, der sie fragt, wie sie ihre Predigten im eigenen Leben umsetzen. (idea)
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Innovationsforum: Unsere Gemeinden brauchen eine bessere Strategie
Für eine Umverteilung des kirchlichen Aufwandes an Personal, Zeit und Finanzen warb der Leiter des EKD-Zentrums „Mission in der Region“, Pfarrer Hans-Hermann Pompe (Dortmund). Statt das meiste Engagement der Kerngemeinde zu widmen, sollte etwa ein Drittel für Menschen bestimmt sein, die noch nie etwas von Gott gehört haben, sagte er beim Kongress „inno2012 Innovationsforum für die Kirche von heute“ im Vorfeld des Willow-Kongresses in Stuttgart. Auch in Westdeutschland sähen viele Menschen den Glauben weitgehend als irrelevant an. Die „religiös Unmusikalischen“ würden nicht durch Gemeinde-Programme erreicht, sondern nur durch gelingende Beziehungen im Alltag: „Wenn diese Leute engagierte und glaubwürdige Christen kennenlernen, beginnen sie plötzlich zu fragen, wieso ein normaler Mensch etwas mit Gott oder Kirche zu tun hat.“ Auch diakonische und seelsorgerliche Angebote seien gute Anknüpfungspunkte.
Ein weiteres Drittel ihrer Kräfte sollten Gemeinden für Distanzierte aufwenden, riet Pompe. Diese Kirchenmitglieder hätten lose Kontakte zu Gemeinden, etwa an Festtagen oder im Urlaub. Sie wüssten jedoch nicht, was Kirche, Glaube und Gott mit ihrem Alltag zu tun haben sollte. Hier habe die Kirche viele Anknüpfungspunkte. Allerdings seien Gemeinden meist schlecht vorbereitet. Sie pflegten häufig eine für Außenstehende unverständliche Sprache, etwa die griechische Liturgie-Bitte „Kyrie eleison“ (Herr, Erbarme Dich) oder die Anrede von Gottesdienstbesuchern als „Geschwister“ im freikirchlichen Bereich. Wer die fromme Sprache nicht verstehe, könne nicht für eine Mitarbeit begeistert werden, kritisierte Pompe. Das letzte Drittel kirchlicher Mühe sollte praktizierenden Christen zu Gute kommen. Sie bräuchten Vergewisserung, Anleitung und Begleitung im Glauben. (idea)
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Ev. Medienkongress: Digitale Entwicklungen fordern Christen heraus
Vor allem auf die Qualität ihrer Inhalte müssen die evangelischen Medien angesichts der rasanten digitalen Entwicklung setzen, hieß es beim zweiten Christlichen Medienkongress Mitte Januar in Schwäbisch Gmünd. Die Auflagen der Zeitungen und Zeitschriften würden zurückgehen, auch konfessionelle Blätter. Der Verlust an Reichweite treffe die evangelische Publizistik im Markenkern, denn das Christentum sei Buchreligion, und die evangelische Publizistik sei in weiten Teilen im Bereich der gedruckten Medien zu Hause. Zwei Drittel aller Besitzer mobiler Endgeräte würden digitale Zeitschriften lesen, sagte der Direktor des Gemeinschaftswerks der Ev. Publizistik, Jörg Bollmann. Doch das Interesse an den Inhalten sei gleich geblieben. Darauf komme es an. Darum müssten evangelische Zeitschriften auch digital erreichbar sein. Noch immer erzielten christliche Medien eine beachtliche Öffentlichkeitswirkung. Sie bräuchten eine missionarische Ausstrahlung. Nicht die „Verpackung“ allein dürfe entscheidend sein. Der Christliche Medienkongress war ein Diskussionsforum über Medienethik, aber auch eine Gesprächs- und Begegnungs-Plattform für Medienschaffende. Veranstaltet wurde er von der Ev. Kirche (EKD) und christlichen Medien- bzw. Publizistik-Organisationen, darunter auch die Ev. Nachrichtenagentur idea und Bibel TV. (mk)
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Fischer: Ohne Religionsfreiheit bleibt Arabischer Frühling erfolglos
Für einen Erfolg des „Arabischen Frühlings“ sind Meinungs- und Religionsfreiheit eine unabdingbare Voraussetzung, sagte badische Landesbischof Ulrich Fischer beim Medienkongress in Schwäbisch Gmünd, wo er eine kleine Palme erhielt, die deutsche Führungskräfte in Politik, Kirche, Wirtschaft und Menschenrechtsorganisationen an ihre Mitverantwortung für die politische Entwicklung in Nordafrika und im Nahen Osten erinnern soll. Auch Bischof Fischer sieht besorgt, dass sich die Situation der Christen in Ägypten seit dem Sturz Mubaraks drastisch verschlechtert hat und dass die im Irak die verbliebenen Christen um ihr Überleben kämpfen. Fürbitte ist in den Gemeinden angesagt. Seine Äußerung sollte in den Gottesdiensten abgekündigt werden! Nach Angaben des Koordinators der „Palmenaktion“, Kuno Kallnbach (Schwäbisch Gmünd), entstand die Idee bei einem Kongress über Christenverfolgungen im Oktober. Bisher hätten mehr als 250 Personen die Palme erhalten, darunter Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Ministerpräsidenten der Bundesländer. Die Pflanze sei ein Symbol für die Gefährdung der revolutionären Aufbrüche. So wie eine Palme ohne ausreichenden Dünger eingehe, werde auch der „Arabische Frühling“ ohne echte Demokratie im Chaos enden. (idea)
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Betroffenheit über deutschen Medienpreis an Bethlehem-Pfarrer Raheb
Die Verleihung des deutschen Medienpreises an den Bethlehemer Pastor Mitri Raheb hat unter Theologen und Experten im Heiligen Land großes Befremden ausgelöst. Der „leise Friedensstifter“, wie ihn die Jury nennt, hat den Preis bekommen für „Orte des Dialogs“. Doch der Palästinenser verbreitet nach Auskunft des Jerusalemer Historiker Malcom Lowe auch Rassismus und Hetze und verdrehe biblische Aussagen, wenn er behaupte, dass er als Palästinenser authentischer Nachfahre des Königs David und Jesu sei und identisches DNA habe, während der israelische Premierminister Netanjahu keinerlei Blutsverwandtschaft mit David und Jesus aufweisen könne. Die europäischen Juden seien ja erst im Mittelalter zum Judentum konvertiert. Lowe: „Raheb zeigt sich hier schamlos rassistisch, er hat nicht den geringsten Beweis, um seine Behauptungen zu stützen. Der badische Theologe Albrecht Lohrbächer (Weinheim) schrieb besorgt an den Laudator des Medienpreises, an Altbundespräsident Roman Herzog. Raheb ist auch Mitautor des wegen seiner Einseitigkeit von der badischen Landessynode abgelehnten „Kairos-Papiers“, in dem Gewalt verherrlicht und Christen zum Boykott Israels und israelischer Waren aufgerufen werden. (nach www.israelnetz.com)
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Badischer Bischof bedankt sich für Kirchensteuern und Spenden
In einem Brief an alle badische Protestanten bedankt sich Landesbischof Ulrich Fischer für alle Kirchensteuern und Spenden. Diese ermöglichten erst die vielseitige Arbeit der Kirche, heißt es im dem gemeinsamen Schreiben von Fischer und der Geschäftsleitenden Oberkirchenrätin Barbara Bauer. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, soll die Danksagung in den Gemeindebriefen abgedruckt werden. Mehr als 80 Prozent der landeskirchlichen Ausgaben gingen in die Arbeit der Kirchengemeinden, in Verkündigung, Diakonie und Sozialarbeit sowie in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Wir gehen sorgsam mit dem Geld um und machen keine Schulden - schon aus Gründen der Generationen-Gerechtigkeit“, heißt es weiter. Die evangelische Kirche leiste Beiträge zur Werteorientierung und unterstütze Menschen, die Hilfe brauchen. Zentrales Anliegen dabei sei es, erlebbar zu machen, dass Gott für die Menschen da ist. Für das Jahr 2012 rechnet die badische Landeskirche mit 370 Millionen Euro Einnahmen, 72 Prozent davon seien Kirchensteuern. Genaue Informationen und Zahlen enthält die Broschüre „Kirchensteuer konkret“, die auch im Internet (www.ekiba.de) abgerufen werden kann. (epd)
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OM-Initiative: Christinnen bestiegen in fünf Tagen den Kilimandscharo
Zur Unterstützung einer Initiative von „Operation Mobilisation (OM) bestiegen 48 Frauen im Alter von 18 bis 73 Jahren vom 11. bis 16. Januar den Kilimandscharo in Tansania. Damit wollten sie auf die weltweite Ungerechtigkeit gegenüber Frauen und Kindern aufmerksam machen. „Jeder Schritt ist ein Glaubensschritt”, sagte eine der Frauen nach vier Tagen. Die Höhe verursachte bei vielen Frauen ein Krankheitsgefühl. Zwei Frauen mussten wegen der Kälte und anderen Problemen umkehren. Andere hatten mit Kopfweh und Übelkeit zu kämpfen. Trotzdem kamen nach fünf strapaziösen Tagen 44 der 48 Frauen auf dem Gillmans Point (5681 m) an. Den höchsten Gipfel (5895 m) erklommen noch 28 Frauen, berichtete die OM-Zentrale im badischen Mosbach (www.d.om.org). Die Besteigung spiegle den „langen, steinigen, steilen und schwierigen Weg“ jener Frauen wider, die aus der Sexindustrie fliehen und sich eine eigene Existenz aufbauen wollten. Die Aktion der Christinnen warb um Fürbitte und um Unterstützung von OM-Hilfsprojekten für 10.000 Frauen mit ihren Kindern, damit diese ein Kleinstunternehmen gründen können, um aus Armut und Unterdrückung frei zu werden. (mk)
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Trotz Zweifel und Fragen unter Muslimen missioniert der Islam kräftig
Während in Tübingen jetzt Deutschlands erstes „Zentrum für Islamische Theologie“ eingeweiht wurde, brechen unter immer mehr Muslimen weltweit große Fragen auf, ob ihre gewaltbereite Religion der rechte Weg zu Gott und seiner Verehrung ist. Innerhalb des Islams bekehren sich Tausende zu Jesus Christus, ohne dass sie den äußeren Rahmen ihrer Gemeinschaft verlassen. Sie besuchen weiterhin die Moschee (um nicht ihr Leben zu riskieren) und beten fünfmal am Tag, dann aber zu Jesus. Das berichtete der evangelische Missionswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Schirrmacher (Bonn), der für das Islam-Institut der Deutschen Ev. Allianz arbeitet. Eine ähnliche Entwicklung sieht der Theologe auch unter Hindus. Wegen des islamischen Terrorismus und hinduistischer Gewalt hätten sich viele Menschen dieser Religionen schon innerlich distanziert. Bei Muslimen läge die Hinwendung zum Christentum aufgrund ihrer monotheistischen Herkunftsreligion näher als der Weg in den Atheismus. Dennoch ist der Islam ungeheuer missionarisch und erobert viele Positionen im lauen Westeuropa. Im Zentrum für Islamische Theologie in Tübingen studieren derzeit 23 Frauen und 13 Männer. Sie absolvieren einen achtsemestrigen Bachelorstudiengang „Islamische Theologie“, um später Imame, Islam-Professoren oder Religionslehrer zu werden. Weitere Zentren sind in Osnabrück, Erlangen und Gießen geplant. Insgesamt rund 20 Millionen Euro hat der Bund dafür bereitgestellt. Bis 2015 soll das Tübinger Zentrum zu einer „Islamischen Fakultät“ ausgeweitet werden - mit Neubau direkt bei den christlichen Fakultäten. (epd)
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Für Bischof Fischer ist die Kirchenmusik ein „Fenster zum Glauben“
Ohne Musik ist Kirche nicht denkbar. Davon ist der badische Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) überzeugt. Für viele Menschen bilde die Kirchenmusik ein „Fenster zum Glauben“, heißt es in seinem Grußwort zu dem von der EKD ausgerufenen „Jahr der Kirchenmusik“. Es steht in der badischen Landeskirche unter dem Motto: „Kirche macht Musik Musik macht Kirche“. Laut Fischer hat die Kirchenmusik eine besondere Bedeutung für den Protestantismus: „Die Reformation war auch eine Singbewegung. Sie nutzt die Wirkkraft des gesungenen Evangeliums und förderte sie durch zahlreiche eingängige und bewegende neue Kirchenlieder. Kirchenmusik ist darum von Anfang an eine besondere Stärke und ein Markenzeichen der evangelischen Kirche.“ An der EKD-Initiative „366+1", bei der auf einem Rundweg durch Deutschland an jedem Tag des Jahres ein Kirchenkonzert stattfindet, beteiligt sich die badische Landeskirche vom 12. bis 26. Februar. Den Abschluss bildet die Aufführung des Pop-Oratoriums „Die 10 Gebote“ am 26. Februar in der bereits jetzt ausverkauften SAP-Arena in Mannheim. An dem total ausverkauften Musical von Dieter Falk und Michael Kunze wirken rund 2.800 Sängerinnen und Sänger mit. Laut Kirchenmusik-Kirchenrat Martin Kares sind rund 20.000 Mitglieder der Landeskirche kirchenmusikalisch engagiert. (www.ekiba.de)
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Gemeinsamer Gottesdienst zur Allianzgebetswoche in Karlsruhe
Bei einem zentralen Gottesdienst zur Allianzgebetswoche in der Karlsruher Stadthalle, der vom ERF-Fernsehen aufgenommen und ausgestrahlt wurde, rief der Direktor des „Tauernhof“ (Österreich), Hans-Peter Royer (Schladming), die 1.700 Besucher in einer exzellenten Bibelauslegung unter dem Thema „Verwandelt durch Jesus Christus leidenschaftlich dazu auf, einander liebevoll als von Gott geliebte Schwestern und Brüder anzunehmen. Die Gefahr sei heute groß, sich nur noch voneinander abzugrenzen. Biblischer Glaube bestehe nicht in Pflichterfüllung, sondern in liebender Hingabe an Jesus Christus. Die Kraft des Heiligen Geistes befähige dazu, den Glauben im Alltag fröhlich zu leben. Bundesweit besuchten 300.000 Christen die Abende der Gebetswoche. Gebetet wurde auch in einem Landtag, vor und in Rathäusern, in Schulen und Sozialeinrichtungen. (mk)
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Beliebter Teeniestar Justin Bieber bekennt sich zu Jesus Christus
„Ohne Jesus wäre diese Welt ein verlorener Ort. Ich bin froh, ein Christ zu sein“, sagte der kanadische Popsänger Justin Bieber (17) einer großen deutschen Sonntagszeitung. Die Bildzeitung reagierte etwas spöttisch und titelte „Justin Bibel“. Der Teeniestar hat eine große Liebe zu Jesus, ist aber noch wenig bibelfest. Er ließ sich ein kleines Jesus-Porträt auf die linke Wade machen und bekannte, dass er jeden Tag bete. Das gebe ihm auch die Kraft, jeden Tag „alles geben zu können“. Zuhause besucht Justin mit seinem Vater regelmäßig den Gottesdienst. (mk)
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2.650 junge Christen besuchten den Missionskongress in Erfurt
Christen sollen sich nicht in eine fromme Nische oder Subkultur zurückziehen, baten Redner des sechstätigen Jugendmissionskongress „Mission-Net“ in Erfurt. Gläubige blieben oft unter sich, statt tiefere Beziehungen zu ihren Nachbarn oder Arbeitskollegen aufzubauen. Jesus habe aber nicht in einer Subkultur gelebt, sondern viel in das Leben seiner Mitmenschen investiert. Die 2.650 Teilnehmer aus 38 Ländern wurden gebeten, ihre Freizeit nicht nur in der Gemeinde zu verbringen, sondern sich pro Woche an einem Abend gesellschaftlich zu engagieren. Christen lernten durch regelmäßigen Kontakt zu kirchenfernen Leuten, diesen auf Augenhöhe zu begegnen und deren Sorgen und Probleme zu verstehen. (idea)
Christen spenden Wärme: Kältesbus jede Nacht in Berlin unterwegs
Mit ihrem „Kältebus“ und der Kälte-Notübernachtung ist die Berliner Stadtmission jede Nacht in der Hauptstadt unterwegs, um Kältetote verhindern. Vom 1. November bis zum 31. März sucht der Kleinbus mit seinem Team nach hilflosen Wohnungslosen, die nicht mehr aus eigener Kraft eine Kälte-Notübernachtung aufsuchen können. Sie werden dann zu einem sicheren Übernachtungsplatz gefahren. Die Kältebus-Mitarbeiter versuchen mit den Notleidenden ins Gespräch zu kommen, bieten ihre Hilfe, eine Tasse heißen Tee oder einen warmen Schlafsack an. Der Kältebus der Stadtmission startete vor 17 Jahren. Aktueller Anlass war der Erfrierungstod eines Obdachlosen der keine Kraft mehr hatte, selbst einen warmen Unterschlupf aufzusuchen. Seither ist der Kältebus jeden Winter unterwegs auf der Suche nach Obdachlosen. (www.kaeltebus.de)
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Judenchrist Pikman zu Gast in Baden: „Begeistert von Jesus reden!“
Im überfüllten Seminarraum des Friedrich-Hauß-Studienzentrums in Schriesheim berichtete der jesusgläubige Rabbiner Vladimir Pikman (Stuttgart) von seiner Hinwendung zu Jesus und dem geistlichen Aufbruch unter Juden in Deutschland. Studierende und Gäste drängten sich um ihn, Studienleiter Zansinger konnte nur vor geöffneter Türe sitzen. Fast zwei Stunden dauerte der anregende Austausch mit dem altersgemischten Publikum. Viele interessierte Christen fand der Theologe auch bei seinen Vorträgen in sechs badischen Gemeinden. Er ist durch verschiedene Lebensführungen und das persönliche Studium des Alten Testaments mit 22 Jahren zum Glauben an Jesus gekommen und setzt sich seitdem dafür ein, seinem Volk das Evangelium zu bringen. Auch will er Brücken bauen zwischen Christen und Juden - und zur Versöhnung beitragen. Sein Lebensmotto lautet: „Mit Liebe und Begeisterung von Jesus reden!“. Dies war auch bei seinen Vorträgen zu erleben und zu spüren. (mk)
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Ev. Akademie Baden: Christen müssen bei Facebook mitmischen!
Für ein stärkeres Engagement der Kirchen und Christen in den sozialen Internet-Netzwerken Facebook, Xing und Twitter hat sich der Theologe Thomas Zeilinger (Fürstenfeldbruck, Bayern) ausgesprochen. Sie sollten sich „nicht auf den moralischen Zeigefinger und ein prophetisches Wächteramt gegenüber gesellschaftlichen Entwicklungen beschränken, sondern aktiv mitmischen und eigene Vorstellungen vertreten“, sagte der Privatdozent an der Universität Erlangen-Nürnberg bei einer Tagung der Ev. Akademie Baden. Seiner Ansicht nach gehört es zur Identität der evangelischen Kirche, moderne Massenkommunikationsmittel zu benutzen. Dies entspreche der Idee eines Priestertums aller Getauften, die Reformator Martin Luther proklamiert habe. Ähnlich argumentierte Akademiedirektor Siegfried Strobel. Nach seinen Worten wäre Luthers Botschaft wahrscheinlich untergegangen, wenn er nicht auf den Buchdruck als modernstes Kommunikationsmittel seiner Zeit gesetzt hätte. Deshalb empfahl Strobel den Kirchen, „nicht kulturpessimistisch zu handeln, wenn es im kirchlichen Bereich um die Nutzung neuer Medien geht“. (idea)
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Deutsche Bibelgesellschaft: Bibel auf Facebook und Twitter verbreiten
Die Deutsche Bibelgesellschaft hat ihr Internetportal www.die-bibel.de jetzt komplett überarbeitet und bietet neue Funktionen für soziale Netzwerke. Mitglieder von Facebook und Twitter können künftig Bibelverse, die sie mit ihren Freunden teilen wollen, per Knopfdruck verbreiten. Auch kann man sich künftig per Podcast jeweils einen Abschnitt aus dem Evangelium und den Psalm der Woche vorlesen lassen. Wer sich kostenlos registriert, hat die Möglichkeit, beim Lesen der Online-Bibeln Lesezeichen zu setzen und Kommentare zu hinterlassen. Zur Verfügung stehen dabei zehn deutsche Bibelübersetzungen. Registrierte Nutzer können sich darüber hinaus aufgrund eines selbst gewählten Bibelleseplans täglich Bibelverse zumailen lassen, um auf diesem Wege biblische Bücher oder die ganze Heilige Schrift durchzulesen. Eine mobile Ausgabe des Bibelportals für Smartphones wurde ebenfalls entwickelt. (www.dbg.de)
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Rund 130 Teilnehmer bei Mitarbeiterseminaren in Adelshofen
Rund 130 junge Leute besuchten am Jahresbeginn die Seminare für die christliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Lebenszentrum Adelshofen, um sich fortzubilden zu lassen für die Mitarbeit im Kindergottesdienst und in Jungscharen, für Teenager- und Jugendgruppen. Im Seminar für die Arbeit mit Kindern wurden eigene Gaben entdeckt und Wege aufgezeigt, biblische Geschichten spannend zu erzählen. Rechtsfragen und Spielpädagogik standen mit auf dem Programm. Erlebnisorientierte Spiele durften die 70 Teilnehmer ausprobieren. Matthias Henkert aus Dresden stellte die sozialdiakonische Arbeit des dortigen Cafes „Stoffwechsel“ vor. Im Jugendseminar mit 60 Teilnehmern ging es um den rechten Lobpreis und um die Bedeutung christlicher Ethik, um die „Grundlagen der Sexualpädagogik“ und klare Leitlinien für das Leben. Auch eine persönliche Herausforderung für die jungen Leute, sich auch selbst (neu) an Gottes Wort auszurichten. Ein fröhlicher Schlusspunkt war der gemeinsame Abschlussabend. Getrennte Sendungsgottesdienste luden ein zur persönlichen Segnung. (mk)
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5.000 junge Christen bei Stuttgarter Jugendkonferenz für Weltmission
Mehr als 5.000 junge Christen kamen am 8. Januar zur Jugendmissionskonferenz in die Stuttgarter Messehallen und bekundeten damit ein geschärftes Bewusstsein für Weltverantwortung und die Bereitschaft, benachteiligten Menschen mit Wort und Tat zu helfen. Unter ihnen wächst der Wunsch nach einem glaubwürdigen Lebensstil. Bei der Konferenz wurden 70 Missionare nach Afrika, Asien und Südamerika ausgesandt. In einem der 25 Seminare rief Jugendevangelist Ralf Steinhart vom Janz-Team dazu auf, das Evangelium unverkürzt, mit Freude und viel Liebe, aber auch mit ganzem Ernst weiterzusagen. Eines Tages müssten Christen sich vor Gott dafür verantworten, ob sie Mitmenschen auf die Notwendigkeit angesprochen hätten, Buße zu tun und zu Gott umzukehren.
Evangelist Theo Lehmann verwies darauf, dass die täglichen Nachrichten voll seien von „Vorzeichen einer untergehenden Welt“. Christen hätten diese Zeichen öffentlich zu deuten. Konferenzleiter Ulrich Weinhold (Christliche Fachkräfte International) freute sich über den großen Zulauf zu Seminaren, die biblische Unterweisung bieten und glaubwürdige Vorbilder vorstellen. Bei Einsätzen in Afrika erlebe man ganz opferbereite Christen. Sie seien ohne Besitz glücklich, würden ihren Glauben in einer oft feindlich gesinnten Umgebung unbekümmert bekennen und lebendige Gottesdienste ohne viel technischen Aufwand feiern. Zur Jugendmissionskonferenz gehörte wieder eine Stellenbörse. An vielen der etwa 60 Informationsstände wurde um Mitarbeiter geworben. (idea)
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Argentiniens Indianer: Von der Mutter Erde hin zum Sohn Gottes
In Argentinien breitet sich der christliche Glaube unter den Wichi-Indianern aus. Mehr als 1.000 von ihnen sind kürzlich Christen geworden. Etwa 3.000 Wichis leben im Norden des südamerikanischen Landes. Ihr Häuptling, der auch Christ geworden ist, reiste mit einem Missionar in die Siedlungen der Wichi, wo die „Mutter Erde“ verehrt wird. Beide erzählten vom wahren Schöpfer des Himmels und der Erde. Danach besuchten sie mit 120 neuen Christen alle Dörfer. Auf diese Weise kamen mehr als 1.000 Personen zum Glauben. Jetzt sollen auch die Wichis im benachbarten Paraguay evangelisiert werden. (idea)
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Christen-Einsatz in Haiti trägt Früchte: Viele Bekehrungen zu Jesus
Im vor zwei Jahren durch ein Erdbeben weitgehend zerstörten Haiti leben noch immer mehr als 500.000 Menschen in Zeltstädten und sind auf ausländische Unterstützung angewiesen. Christliche Helfer geben nicht auf, obwohl der Aufbau nur schleppend vorankommt. Bis zur Wiederherstellung aller allein in der Hauptstadt zerstörten Einrichtungen wird es noch Jahre dauern. Denn es sind kaum Ingenieure zu finden mit Erfahrung in erdbebensicherem Bauen. Auch solides Baumaterial ist rar. Christen kümmern sich derzeit um mittellose oder schwer verletzte Kinder. Pastoren werden in posttraumatischer Seelsorge geschult, Kleinkredite an Eltern vergeben, damit sie sich eine Existenz aufbauen können. Das liebevolle und vorbildliche Handeln der Christen trägt jetzt erste geistliche Früchte: Immer mehr Menschen wenden sich vom heidnisch-okkulten Voodoo-Kult ab und dem Glauben an Jesus Christus zu. Auch eine 70-jährige Voodoo-Priesterin ist kürzlich zum Glauben an Christus gekommen. (idea)
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„Noahs Arche“ ankert mit ihrem Bibel-Erlebnispark mitten in Köln
Ein ungewöhnliches Schiff liegt im Kölner Hafen: ein Nachbau der Arche Noah. Es ist der erste schwimmende Bibel-Erlebnis-Park in Europa mit Szenen aus der Bibel, um Menschen wieder mit ihrem Inhalt vertraut zu machen. Das mit 70 Metern etwa halb so lange Schiff wie das biblische Original gehört dem holländischen Fernsehjournalisten Aad Peters. Der durch Kinderprogramme und Promi-Interviews bekannte Christ bereiste als Reporter mehr als 50 Länder, produzierte Filme für christliche Sender. Das vor zwei Jahren erworbene Schiff baute er für über zwei Millionen Euro um, um seine Vision zu verwirklichen. Es ist noch bis September in Köln zu besichtigen. Infos unter www.diearchenoah.com im Internet. (mk)
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Einladung zur biblischen Zeitreise „Menschen begegnen Jesus“
Vom 4. bis 30. März lädt die Sinnenarbeit der Bad. Landeskirche mit dem Kirchenbezirk Pforzheim-Land und der Ortsgemeinde ein zur Zeitreise „Menschen begegnen Jesus“ im Ev. Gemeindehaus Königsbach, Kirchstraße 4. Der Besuch ist geeignet für alle Altersgruppen, aber nur mit Führung möglich, jeweils zur vollen Stunde, für 50 Minuten. Erwachsene zahlen vier Euro, Eltern nur ein Kind dazu. Kinder, Jugendliche und Studenten kosten 2,50 Euro. Bei Gruppen (max. 25 Besucher) ist ab zehn Personen eine Begleitung frei. Baldige Anmeldung unter www.sinnenpark.de im Internet oder telefonisch mit der Rufnummer 0160-3216806. Spontanbesucher können an der Tageskasse nach freien Plätzen fragen oder am selbigen Tag per Sondertelefon (0160-3217962). Die Zeitreise ist auch ein Musterprojekt für andere Gemeinden. Vom 15. März bis 8. April öffnet auch der Sinnenpark „Ostern erleben“ in der Stadtmission Pforzheim. Infos: www.ostergarten-pforzheim.de. (mk)
Von Personen
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Theologieprofessor Peter Stuhlmacher (Tübingen) vollendete am 18. Januar sein 80. Lebensjahr. Der gebürtige Leipziger lehrte von 1972 bis zu seiner Emeritierung 1997 an der Ev.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen. Zuvor war er vier Jahre in Erlangen tätig. Durch seine Forschungen über den Apostel Paulus erwarb er internationales Ansehen. Mit Kollegen entwickelte er eine „Biblische Theologie“, bei der die wissenschaftliche Bibelexegese durch eine „geistliche Schriftauslegung“ ergänzt wird. Gemeinsam mit Altbischof Theo Sorg veröffentlichte er den Band „Das Wort vom Kreuz“, in dem die Kritik feministischer Theologen am Opfer- und Sühnegedanken des Todes von Jesus Christus zurückgewiesen wird. 2008 lud ihn Papst Benedikt XVI. als Referent zu seiner „Schülerkreis-Tagung“ ein. Dabei erläuterte Stuhlmacher, dass Jesus sein Leiden und Sterben als Opfergang für Israel und die Heiden verstanden habe. Adresse: Untere Schillerstr. 4, 72076 Tübingen.
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