Wer steht hinter „hoffen+handeln“ und was sind unsere Ziele?
Unsere kleine Zeitschrift „hoffen + handeln“ ist die erstmals im Jahr 1973 erschienen. Sie wollte zur „Weckung und Stärkung biblischen Glaubens und Lebens“ (so der Untertitel in den ersten zwei Jahrzehnten) in den Gemeinden in der Evangelischen Landeskirche in Baden beitragen und der damaligen Kirchenzeitung mit ihrem badisch-liberalen Kurs und ihren meist bibelkritischen Theologie-Beiträgen eine wegweisend-biblische Orientierung entgegensetzen. Christen sollten in ihrem Glauben ermutigt und gestärkt werden, ein biblisch fundiertes Grundwissen bekommen. Geistliches Leben wollte „hoffen + handeln“ wecken und fördern, zum persönlichen Glauben einladen.
Es war nur eine Handvoll bekennender Pfarrer und Kirchenältester, die im Glauben an Gottes Verheißung den Start dieser Zeitschrift wagten. Kirchliche Unterstützung hatten sie keine. Finanzielle Förderung erst recht nicht. Noch bis heute verschweigt die badische Amtskirche öffentlich die Existenz unseres Blattes, negiert jeden Hinweis in ihren publizistischen Organen, während die EKD auf ihrer Internetseite immerhin einen Link zu uns gesetzt hat. Dies geschah auf unsere Bitten im Jahr 2007. Auch einige badische Kirchenbezirke und Kirchengemeinden öffneten sich freundlich und setzten ein Link. Immerhin wollen wir ja nichts anderes, als die Gemeinden in ihrem geistlichen Gemeindeaufbau zu unterstützen. Was in unserem Blatt selbstkritisch in die Kirche und in die eigenen Reihen hingesagt wird, ist keine billige Kirchenkritik, sondern Ausdruck dessen, was die Ev. Kirche, die sich als „Priestertum aller Gläubigen“ versteht (wie es theologisch-fachlich heißt) von einer „mündigen Gemeinde“ als Rückmeldung erwarten und sich wünschen muss.
Während in früheren Jahren die Apologetik, also die theologische Auseinandersetzung im Ringen um die rechte biblische Lehre, einen starken Raum einnahm, geht es dem Trägerkreis heute mehr darum, ohne große Dispute klare Positionslichter für die Nachfolge von Jesus Christus zu setzen. Dabei kommt eine allgemeinverständliche Apologetik aber nicht zu kurz. Wir halten sie für wichtig, weil Jesus selbst dazu aufrief: „Lehret sie (die Christen) halten alles, was ich euch befohlen habe“ (Matthäus 28, Vers 20). Ferner wollen wir seelsorgerliche Hilfen geben in Lebensfragen in der Rubrik „Rat und Hilfe“ und darüber informieren, was Gott heute in unserem Land und weltweit tut mit Nachrichten aus der christlichen Welt und mit Hinweisen auf besondere Veranstaltungen und Ereignisse, auf modellhafte missionarische bzw. geistliche Projekte, die auch andernorts umgesetzt werden können.
Aufgrund dieser Tatsache hat unsere Zeitschrift inzwischen eine weit über Baden hinausgehende Leserschaft gefunden, ohne dass wir auf den Schwerpunkt der Berichterstattung aus Baden verzichten. Hinter unserem Blatt stehen inzwischen eine wachsende Zahl badischer Pfarrern und Kirchenältester, die unsere Zeitschrift an der Kirchentüre und andernorts auslegen, sie so bekanntmachen und fördern. Auch treue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gemeinden und Glaubenswerken unterstützen uns. Auch Gemeindeglieder werben für uns und fördern die Herausgabe unserer Zeitschrift durch größere Spenden. Fakt ist: Allein diese Spenden erhalten unsere kleine Zeitschrift am Leben. Sie lebt auch davon, dass die redaktionelle Arbeit ehrenamtlich geschieht.
Grundlage und Norm ist für den ehrenamtlichen Trägerkreis die Heilige Schrift, das Alte und Neue Testament als alleinige Quelle und oberste Richtschnur für den Glauben, für die Lehre und das Christenleben. Wir begrüßen evangelische Mission, Evangelisation, Seelsorge, Unterweisung und Diakonie als unverzichtbare Bereiche eines geistlichen Gemeindeaufbaus und wollen zum lebendigen und frohen Glauben an Jesus Christus einladen, ihn biblisch fundieren, Gefahren und Irrwege in der Christenheit aufzeigen und zu verbindlicher Nachfolge von Jesus Christus ermutigen im bewussten Handeln nach Gottes guten Geboten.
Aufgrund dieser Zielsetzung hat sich unser Bezieher- und Leserkreis über die landeskirchlichen Gemeinden und Gemeinschaften hinaus erweitert. Christen aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Europa gehören heute zu unseren interessierten Lesern und Förderern, Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen und Gruppen. Dies hat uns ermutigt, auch diese Internetseite zu schaffen, um unsere Beiträge und Nachrichten einem größeren Interessentenkreis bekanntzumachen und vorzustellen.
Vorsitzender unseres Trägerkreises mit dem Namen „Verein zur Förderung biblischen Glaubens und Lebens e.V.“ und Schriftleiter ist Pfarrer Dieter Fischer in Friesenheim bei Lahr. Als Stellvertreter fungiert Pfarrer Werner Weiland (Schönau bei Heidelberg). Schriftführer und Nachrichtenredakteur ist Pfarrer Martin Kugele in Bretten bei Pforzheim. Die Kassenverwaltung hat Ilona Novak (Keltern bei Pforzheim). Die Adressenverwaltung obliegt Ilona Kapsa, inzwischen wohnhaft in Jork bei Hamburg.
Jede Ausgabe (wir erscheinen elf Mal jährlich, im Juli und August erscheint nur eine Ausgabe) ist für uns ein kleines Wunder und ein großes Geschenk. Unser Redaktionsteam möchte mithelfen, jeden Monat die gute Nachricht von Gottes erbarmender Liebe und Zuwendung durch Jesus Christus hoffnungsmachend in diese unheile Welt hinein zu tragen. Wir möchten Christen hauptsächlich in den evangelischen Landeskirchen, in Gemeinde- und Hauskreisen geistlich begleiten. Auch jene, die vielleicht vor Ort etwas einsam mit ihrem Glauben stehen, gar in einem schwierigen Umfeld und ohne lebendige Gemeinschaft. Mit einem breiten Spektrum an Berichten, Nachrichten und Hinweisen wollen wir neue Hoffnung zum Handeln wecken.
Das schaffen wir natürlich nicht alleine, sondern sind auf Ihre Mithilfe angewiesen. Darum laden wir Sie ein, Probeexemplare zu beziehen, und bitten Sie, kostenlose Werbeexemplare für Ihre Nachbarn, Freunde und Bekannten anzufordern. Über Ihre Mithilfe in der persönlichen Werbung freuen wir uns. Wir danken Ihnen für Ihren Besuch auf unserer Webseite. Wenden Sie sich mit einer Bestellung, der Bitte um Werbeexemplare oder mit Fragen bitte an unseren Verlag oder die Redaktion (über Link „Kontakt“).