Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Lukas 10, 5
Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus!   Lukas 10, 5

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Historienfilm im Fernsehen zeigt das Leben von Luthers Ehefrau Katharina

BRETTEN. Am 22. Februar sendet das Erste Deutsche Fernsehen um 20.15 Uhr zum Lutherjahr 2017 das Historiendrama „Katharina Luther“. Es wirft einen femininen Blick auf die Reformationszeit und zeigt etwas pointiert einseitig die Lebensgeschichte von Martin Luthers Ehefrau, Katharina von Bora.
Dem Reformator bleibt nur die Nebenrolle. Der 90-Minuten-Streifen, der versucht er möglichst viele Episoden aus Katharinas Leben unterzubringen, degradiert Luther zum etwas schrulligen Schriftgelehrten, der von Geld und Haushalt keine Ahnung hat und müde durch seine Studierstube schlurft. Die wahre Heldin ist die Frau an seiner Seite. Die ehemalige Nonne, die nach der Lektüre von Luthers Schriften dem Kloster entflohen ist, schmeißt den Hausstand und emanzipiert sich. Der Film zeigt Katharina als Frau und Mutter, die Luther ins Gewissen redet. Die Rollenverteilung ist klar: Er poltert, sie betet. Der Film zeigt nicht den „Hier-stehe-ich-und-kann-nicht-anders“-Kämpfer, sondern auch den angefochtenen Christen, der durch Krankheiten und Krisen muss, der zwei Kinder verliert, der auch tiefe Trauer, Ängste und Zweifel kennt. Nach dem Tod Luthers bleibt der adeligen Witwe trotz Luthers Testament, das sie zur Alleinerbin macht, rechtlich nur der Sitz im alten Klosterbau. Sie muss von befreundeten Fürsten finanziell unterstützt werden. Vor dem Schmalkaldischen Krieg floh sie mit ihren Kindern aus Wittenberg und kehrte erst ein Jahr später wieder zurück. Ihre Gebäude und Ländereien waren verwüstet. Mehr zeigt der Historienfilm und die daran anschließende Dokumentation um 22 Uhr. (mk)

CVJM Baden: Christliche Ehegeschichten zum Valentinstag 2017

KRAICHTAL. Die Marriage Week (Ehepaar-Woche) 2017 bestätigte, dass sich viele christliche Paare im CVJM Baden gefunden haben. Anlässlich des Valentinstags erzählten sechs Ehepaare aus Baden in einem Interview mit Martin Stock, Öffentlichkeitsbeauftragter des CVJM Baden (Kraichtal bei Bruchsal), ihre Liebesgeschichte. Für alle Paare war das gemeinsame Erleben im CVJM ein entscheidender Auslöser ihres Glücks gewesen. „Unser Glaube bildete auch die Basis für unsere spätere Ehe“, sagten Andrea und Ralf Stockenberger aus Forst bei Bruchsal. Sie fanden einander im Jahr 1992 auf einer „Abenteuerfreizeit“. Thomas und Christine Sartissohn aus Königsbach bei Pforzheim, seit 2014 verheiratet, haben sich bei einer Wanderung durch die Weinberge kennengelernt, bei CVJM-Tagen für junge Erwachsene. Auch Georg Rühle, Leiter des CVJM-Lebenshauses, hat seine Frau Claudia im CVJM gefunden: 1989 auf einer Freizeit in Korsika. Ihr Engagement für junge Menschen wurde zum gemeinsamen Anliegen. Im Oderbruch bauten beide quasi im „Niemandsland“ eine christliche Jugendarbeit auf, bevor sie 2008 ins Lebenshaus gerufen wurde. Befragt nach der Bedeutung von Glaube und CVJM für ihre Ehe, sagten alle Paare einhellig, dass sie ihre Ehe nach Gottes Weisung führen. Das Foto zeigt den Auszug eines CVJM-Hochzeitspaares aus der Ev. Kirche Spöck bei Karlsruhe. Beide haben sich bei christlichen Veranstaltungen kennen und lieben gelernt. (mk)

Für den Naturwissenschaftler Thomas Schimmel ist Gott kein Problem

BAD LIEBENZELL. Einen beeindruckenden Männertag erlebten 1.100 Männer mit Professor Thomas Schimmel von der Universität Karlsruhe in Bad Liebenzell. Der Naturwissenschaftler führte sie ein in die faszinierende Welt des Mikrokosmos und des Makrokosmos. Der Aufbau der Atome und die Weiten des Universums ließen staunen und stellten die Frage nach dem „Woher“. Wie ein Bild auf einen Maler schließen lasse, könne man in der Natur die Spuren eines Schöpfers erahnen, erklärte Schimmel. Gott selbst aber sei mit wissenschaftlichen Methoden nicht erfassbar. Hier brauche es die biblischen Aussagen. Gott sich hier zu erkennen, vor allem durch Jesus Christus. Der Schöpfer ist für Schimmel „nur ein Gebet weit entfernt“. Man könne Gott nur erfahren, wenn man sich verbindlich auf ihn einlasse, so Schimmel. Zum Männertag gehörte ein Bericht von Yassir Eric, wie er als radikalisierter Muslim zum Glauben an Jesus fand. Yassir ermutigte die Teilnehmer, den Islam kritisch zu sehen, jedoch den einzelnen Muslim als von Gott geliebten Menschen zu erkennen. Wie eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott hilft, mit Sorgen fertig zu werden, zeigte Gemeindereferentin Katja Bernhardt bei den vorangehenden Frauentagen mit 2.200 Teilnehmerinnen. (mk)

DVD „Luther“ zum Weitergeben: Mit Spielfilm das Handeln Gottes verstehen

MARBURG. Die Stiftung Marburger Medien hat zum Reformationsjubiläum eine Sonderausgabe des Films „Luther“ herausgebracht. Die Produktion mit Joseph Fiennes in der Rolle des Reformators vermittelt auch in markanter Weise, wie Luther zu einer persönlichen Jesus-Beziehung gefunden hat und thematisiert das Zentrum des Glaubens und die Bedeutung der Bibel. Die DVD ist Bestandteil einer Geschenkversion, der auch eine Broschüre beiliegt. Sie enthält die vier Pfeiler der Reformation (Allein der Glaube, die Gnade, die Bibel, Christus) sowie Hintergrundinfos zum Film und zur Zeit Luthers. Das Paket eignet sich, um mit Nachbarn oder Kollegen ins Gespräch über den Glauben zu kommen. Auch bieten die Marburger Medien eine Vorführversion für Gemeinden, Schulen und Organisationen in einer Box an mit Begleitheft für Vorführungen, mit Gesprächsimpulsen und Gestaltungsvorschlägen. Anfragen und Bestellungen bei der Stiftung Marburger Medien, Am Schwanhof 17, 35037 Marburg, Tel. 06421-1809-0,E-Mail:  info@marburger-medien.de. Der Film ist eine Chance, die geistlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Reformation zu erklären und lässt begreifen, wie Gottes Liebe unser Leben verändern kann. (mk)

Bäckermeister warb auf der „Grüne Woche“ für den christlichen Glauben

BERLIN. Auf außergewöhnliche Weise warb der brandenburgische Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz (Oberkrämer/Landkreis Oberhavel) während der „Grünen Woche“ in Berlin für seine Backwaren – und für den christlichen Glauben. Da der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern auch von Gottes Wort (Lukas 4,4), hatte Plentz eine alte Gutenberg-Druckerpresse aufgestellt. Auf ihr konnten Messebesucher wie zu Zeiten Martin Luthers einen Vers aus dem Johannesevangelium drucken: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Zu den ersten Besuchern gehörten Berlins Regierender Bürgermeister Müller und Brandenburgs Landwirtschaftsminister Vogelsänger (beide SPD). Beiden überreichte Plentz auch ein Neues Testament mit einer persönlichen Widmung. Plentz durfte in der DDR aufgrund seines christlichen Elternhauses trotz bester Noten nicht studieren. Er ist heute überzeugt, dass Gott ihm den Weg ins Handwerk geebnet hat. Seine 110 Mitarbeiter arbeiten in sechs Filialen. Plentz erhielt für hervorragendes wirtschaftliches und missionarisches Engagement den Werte-Preis vom „Kongress christlicher Führungskräfte“. (idea)

Brasilianisches Schönheitsmodel wurde Christin und sagte dem Karneval ab

RIO DE JANEIRO. Fernsehmoderatorin Angela Bismarchi ist ein bekanntes Model und Sexsymbol beim Karneval von Rio. Schon oft ist sie hüllenlos aufgetreten oder hat sich so ablichten lassen. Doch in diesem Jahr hat die Brasilianerin ihren Auftritt beim großen Karneval abgesagt. Der Grund: Sie hat ein neues Leben in Jesus Christus gefunden. Angela im Webportal: „Ich weiß, dass es schwer zu glauben ist, aber ich wurde innerlich angesprochen und habe zu Jesus gefunden. Anfangs überhorte ich seinen Ruf und stürzte mich in weltliches Treiben. Doch nun habe mein Leben ganz Jesus übergeben.“ Und weil in ihr neues Leben keine Nacktauftritte mehr passen, sagte sie ihren Auftritt beim Karneval von Río ab. Auch ihren Kleidungsstil möchte sie ändern. „Ich habe mit meinem Mann darüber gesprochen, dass ich mir neue Kleidung kaufen muss, in der ich weniger Haut zeige und eleganter bin. Ich werde weiterhin einen Ausschnitt tragen und Kleidung, die meinem Körper zusagt, aber dabei muss man nicht so viel Haut zeigen.“ Angela besucht jetzt mit ihrem Mann, dem Chirurg Wagner Moraes, regelmäßig Gottesdienste und liest mit ihm die Bibel. „Wir gehören zu einem Hauskreises, der sich wöchentlich zweimal trifft. Auch lesen wir gemeinsam jeden Tag die Bibel“, erklärte sie. Zu ihrer Schönheit meinte sie: „Der Körper ist nach biblischem Verständnis ein Tempel des Heiligen Geistes. Deshalb möchte ich gut auf ihn achten.“ Schönheit darf gepflegt werden, so Angela, aber das Äußere dürfe nicht unseren Wert zu bestimmen. (mk)

Ein Baby veränderte ihr Denken: US-Atheistin wurde christliche Autorin

ROUND ROCK. Bereits als Kind wurde Jennifer Fulwiler atheistisch erzogen. Doch nach der Geburt ihres ersten Kindes begann sie ihren Atheismus zu hinterfragen. Es begann ein Denkprozess, der sie in eine neue Richtung führte. Als sie ihr Kind betrachtete, begann sie sich zu fragen, was dieses kleine Wesen eigentlich ist. Nach ihrem Weltbild war es eine Sammlung von Chemikalien und Materialien, die zu einem höheren Ordnungsprozess entwickelt worden waren. Und was war die Liebe, die sie für dieses Kind empfand. Waren das nur chemische Prozesse in ihrem Körper? Ihr wurde klar: Das konnte schlicht nicht wahr sein. Sie las Bücher über Spiritualität, Buddhismus, Hinduismus und Mystik. Ihr Ehemann gab ihr schließlich den Rat, sich doch auch mit dem Christentum zu beschäftigen. Jennifer tat dies und entdeckte bald, dass ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Christentum falsch war. Sie war fasziniert von christlichen Denkern wie Augustinus und erstaunt, wie viele Hinweise auf die Existenz des historischen Jesus sich fanden. Sie eröffnete einen Blog, in welchem sie schwierige Fragen stellte, über die diskutiert werden sollte. Zu ihrer Überraschung erwiesen sich viele Christen als intelligent und gaben begründete Antworten. Jennifer fiel auf, dass die Christen tiefer in grundlegenden Fragen verwurzelt waren. Nach einer Zeit des Prüfens entschied sie sich, selbst Christin zu werden. Sie sprach erstmals ein Gebet und wandte sich Jesus Christus zu. Dies eröffnete ihr neue Zugänge in ihrem Denken und Forschen. Viele Menschen wurden durch ihre Veränderung aufmerksam. Heute ist Jennifer auch für Jesus Christus unterwegs. Die bekennende Christin lebt in Round Rock (Texas) und ist jetzt Referentin bei Tagungen und gesellschaftlichen Events. Auch leitet sie ein Radio-Programm und schrieb bereits mehrere Bücher. (mk)

Gospelkonzert mit Rückblick auf 20 Jahre Gospelchor „Golden Harps“

EMMENDINGEN. Mit einem Konzert am Sonntag, 5. März, um 18 Uhr in der Steinhalle in Emmendingen am Kaiserstuhl feiert der Gospelschor „Golden Harps“ (Lahr) sein 20-jähriges Bestehens in Südbaden. Das Konzert findet im Rahmen seiner Tour „20 Jahre - 20 Konzerte“ mit 25 Sängerinnen und Sängern, einer Band und mehreren Solisten statt. Präsentiert werden Titel aus modernen Gospels der amerikanischen und europäischen Gospelszene, erweitert um bekannte Pop-, Soul- und Worship-Songs. Der Chor kann auf über 500 Auftritten zurückblicken und war in vielen Kirchen und Gemeinden zu hören, aber auch bei Festivals und Messen, in Hallen und Open-Air, in Hotels, einem Festzelt und einem Autohaus sowie in einem Weinkeller. Seine Auftritte mit amerikanischen Gospelsolisten, mit in- und ausländischen Gospelchören erfolgten in oft Zusammenarbeit mit Rundfunk und Fernsehen, im Auftrag von Kommunen oder vom Europa-Park Rust. Der christliche Chor will aber nicht nur begeistern, sondern auch biblische Inhalte vermitteln und das Evangelium weitergeben. Infos unter www.goldenharps.de im Internet. (mk)

Die Liebe beleben: Marriage-Week für Ehepaare vom 7. bis 14. Februar

BRETTEN. Die Marriage-Week 2017 vom 7. bis 14. Februar wird weltweit begangen und will Ehepaare ermutigen, ihre Liebe zu beleben und zu feiern. Allein in Deutschland werden wieder mehrere hundert Veranstaltungen angeboten. Das Spektrum reicht von Candle-Light-Dinnern über Vortragsabende und Tanzabende bis hin zu Seminaren. Hauptsächlich geht es darum, Ehepaare ideenreich zu unterstützen, sie einzuladen, wieder mehr in die eigene Beziehung zu investieren, sich gegenseitig anzunehmen und ihre Liebe lebendig zu halten. Koordiniert wird die MarriageWeek in Deutschland von einem überkonfessionellen Trägerverein. Schirmherr der „Woche für Ehepaare“ ist Philip Kiril Prinz von Preußen. Die Stiftung „MarburgerMedien“ empfiehlt die Aktion „Lesen was gut tut“, bei der Ehepartner einander Geschichten vorlesen, die das Herz berühren. Angebote und Termine werden laufend aktualisiert  auf der Seite www.marriageweek.de im Internet. Hier finden interessierte Paare zu Veranstaltungen in ihrer Nähe und zahlreiche Informationen. (mk)

Tausende bei „Luther“: Pop-Oratorium präsentierte den Reformator modern

STUTTGART. Im Jahr 2017 ist alles anders. Luther trägt Kapuzenpulli, Anzug, ungezähmte Locken, alles in schwarz. Und er sieht aus wie das Mitglied einer Boy­group, zumindest in dem nach ihm benannten Bühnenstück „Pop-Oratorium Luther“, das an zwei Abenden die Porsche-Arena mit insgesamt 11.000 Zuschauern füllte. Das Besondere des Oratoriums ist sein Mega-Chor. Insgesamt 2.440 Sängerinnen und Sänger traten auf, dazu hochkarätige Solisten, ein Symphonieorchester und eine Band. Die Laiensänger kamen aus 55 Chören in Baden-Württemberg und hatten sich ein Jahr lang auf den Abend vorbereitet. Der älteste war 88 Jahre alt, die jüngste Sängerin sieben. Das Oratorium erzählt die Ereignisse rund um den Wormser Reichstag 1521. Luther muss sich dort wegen Ketzerei vor dem Kaiser verantworten. Ein Ablassprediger und der Banker Fugger wettern gegen den Reformator, und die Bevölkerung fragt sich, wer dieser Typ mit den 95 Thesen eigentlich ist. Die Hauptrollen sind alle mit Profis besetzt. Die Aufführung ist eine Geschmacksache, kommt aber scheinbar an, hoffentlich auch die Botschaft der Reformation. Viel Glamour und Pomp der großen Show von Michael Kunze und Dieter Falk rückt sie in den Hintergrund. Am Schluss klatscht das Publikum mit, Darsteller und Chor singen etwas euphorisch „Wir sind Gottes Kinder, lasst uns mutig und wahrhaftig sein“. Es klingt wie ein Partykracher, meinte die Südwestpresse. Die Reformation als Popkultur ist für sie ein flirrendes Event für den Massengeschmack. (mk)

Familientag der AB-Gemeinschaften mit biblischer Ermutigung und Orientierung

LANGENSTEINBACH. Rund 230 Erwachsene und 50 Kinder besuchten im Januar den Familientag des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes AB (Augsburgisches Bekenntnis) im Bibelheim des AB-Verbandes in Langensteinbach bei Karlsruhe. Gastreferent Dr. Harald Binder von der evangelischen Studiengemeinschaft „Wort + Wissen“ in Baiersbronn (Schwarzwald) zeigte mit seinem Fachvortrag „Moderne Biotechnologie und ethische Grundfragen“ auf, wie der moderne Mensch sich in Grenzbereiche vorwagt, die für Christen an den Griff nach göttlicher Macht beim Turmbau zu Babel erinnern. Wohin die Entwicklungen heute steuern, zeigte Binder mit verschiedenen Beispielen aus der Biotechnologie auf, schwerpunktmäßig mit den Möglichkeiten der Präimplantationsdiagnostik und Präimplantationstechnik. Viele Familien waren dankbar für den informativen und wegweisenden Vortrag, der ihnen auch alltagsnahe Hilfen und Orientierung gab. Im Gottesdienst am Vormittag predigte Binder über die Versuchungsgeschichte Jesu im Matthäus-Evangelium unter dem Thema „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Dabei betonte er, dass der satanischen Verführung auch Grenzen gesteckt seien und Christen sich nicht fürchten müssten, wenn ihr Weg manchmal durch Anfechtungen und „Wüstenstrecken“ führe. (mk)

Pfarrfrauen-Tagung brachte auch „Herzensanliegen“ zur Sprache

BAD HERRENALB. Rund 70 Pfarrfrauen nahmen am viertägigen Jahrestreffen 2017 des badischen Pfarrfrauenbundes in Bad Herrenalb teil. Unter dem Motto „Herzensanliegen“ beschäftigte sie sich mit der Jahreslosung (Hesekiel 39,26), mit dem Reformationsjubiläum und dem 100-jährigen Bestehen des badischen Pfarrfrauenbundes, dessen Geschichte auch an Bildtafeln vermittelt wurde. Man wollte Herzensanliegen der Teilnehmerinnen nachspüren, sagte Vorsitzende Claudia Bär. „Gott will einen neuen Geist in uns legen. Das kann unser Leben verändern, beleben, korrigieren“, betonte sie. Entdeckt und „ausgepackt“ wurde dieses „Geschenk“ in den Bibelarbeiten von Pfarrerin Marlene Trick und in kleinen Erfahrungsberichten von Karin Muley, Margit Ruthmann-Wolf, Erika Trojansky und Margarete Goos. Über Gottes erstaunliches Wirken unter den Christen in der Verfolgung berichtete Pfarrer Winrich Scheffbuch von der Hilfsaktion Märtyrerkirche, Pfarrfrau Renate Schellenberg über zwei besondere Pfarrfrauen in der Reformationszeit: die elsässische Reformatorin Katharina Zell sowie die fleißige und bibelkundige Straßburgerin Wilbrandis Rosenblatt. Mit musikalischen Einlagen und Szenen stellten Gudrun und Adolf Bernhard das Leben von Luther und seiner „Käthe“ nach. Zur frohen Gemeinschaft gehörten persönlicher Austausch, wegweisende Informationen, tägliches Singen und Musizieren. Im Schlussgottesdienst wurden sieben Frauen gesegnet: drei neu eingetretene und vier, die eine Aufgabe im Pfarrfrauenbund übernommen haben. (mk)

Landesmutter Kretschmann an der Schöpfkelle in der Pforzheimer Vesperkirche

PFORZHEIM. Nur wenige Besucher der Vesperkirche in Pforzheim haben erkannt, wer ihnen da am 17. Januar den Reis auf die Teller schöpfte. Kein Problem für Gerlinde Kretschmann, die Frau des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), die dort über die Mittagsstunden mit Enthusiasmus und guter Laune anpackte. Schließlich war ihr Besuch auch für die Ehrenamtlichen, die dort Bedürftige mit warmen Mahlzeiten versorgen, nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch Bestätigung und Motivation für ihren weiteren Einsatz. Am 15. Januar hatte die Speisung in der evangelische Stadtkirche ihre Pforten geöffnet. Sie dauert bis zum 12. Februar und versorgt täglich bis zu 550 Gäste. Alte und bedürftige Menschen, einsame und kranke Menschen erhalten in dieser Zeit täglich ein warmes Mittagessen und ein Getränk. Und wer nach ein paar Stunden des Aufenthalts wieder nach Hause geht, erhält auch ein Vesperpaket. Damit dies alles funktioniert, sind täglich rund 50 ehrenamtliche Mitarbeiter im Einsatz sein. Die ganze Aktion wird ehrenamtlich getragen. Einige Firmen stellen sogar ihre Lehrlinge auf Zeit für das Sozialprojekt zur Verfügung. (nach pz)

Theologe erklärte, warum Gebete mit Muslimen nicht möglich sind

STUTTGART. Der Vorsitzende des Evangelischen Gemeinschaftsverbands Württemberg „die apis“, der Pfarrer und EKD-Synodale Steffen Kern, lehnt gemeinsame Gebete mit Muslimen ab. „Gemeinsames Beten geht aus christlicher Sicht nicht“, sagte Kern in einem Video-Podcast und begründete seine Ablehnung mit dem Gottesverständnis, das Christen und andere Religionen unterscheidet. Bei der Begegnungen mit Menschen anderen Glaubens dürften Christen nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen oder irgendeinen anonymen Gottesbegriff benutzen. Denn es gebe unterschiedliche Positionen. Christen beteten im Namen des dreieinigen Gottes - des Vaters, seines Sohns Jesus Christus und des Heiligen Geistes, betont der Theologe. Weil Muslime dies naturgemäß anders sehen, könne man nicht gemeinsam beten. Auch wenn Gebete für den Frieden, gegen Fremdenhass und die Polarisierung in Deutschland wichtiger würden, sei es falsch, bei Schulgottesdiensten, interreligiösen Begegnungen und bei Friedenveranstaltungen gemeinsame Gebete zu sprechen, so Kern. (epd)

Ausgabe Februar-März 2017

Henhöferheim Neusatz:
 

Vom 5.-9. Febr. Bibelfreizeit über die Gleichnisse Jesu mit Pfr. Dieter und Ingeborg Fischer aus Friesheim. Am Samstag, 11. Febr. von 13 Uhr bis 18.30 Uhr Trommel-Workshop mit Uli Baral von Los Tromlos in Niefern-Öschelbronn.

 

Von Gründonnerstag, 13. April, bis Ostermontag, 17. April, Passions- und Osterfreizeit für alle Altersgruppen zum Thema „Siehe, das ist Gottes Lamm“ mit Hermann und Ruth Kölbel (vormals im CVJM-Lebenshaus Baden).

 

(www.henhoeferheim.de)

 

Lebenszentrum Adelshofen:

Am Rosenmontag, 27. Februar, und alternativ am Fastnachtsdienstag, 28. Februar, von 10 Uhr bis 15.45 Uhr Kindertag 2017 für Kinder ab sechs Jahren im Lebenszentrum mit vielen Angeboten und dem spannendem Theaterstück „Ein Fall für Sherlock“, mit fetzigen Liedern und einer Spielstraße in der Mittagspause; Anmeldung mit Angabe der Teilnehmerzahl, des Alters und des Tages ist nötig: per Post (Wartbergstraße 13, D-75031 Eppingen), per Fax (07262 608-50), Telefon (07262 608-0) oder E-Mail (info@lza.de).

Am Fastnachtsdienstag, 28. Febr, von 10 Uhr bis 16 Uhr Teenagertag 2017 zum Thema „Stunde des Siegers“ im Dorfgemeinschaftshaus Adelshofen für Jugendliche von 13 bis 16 Jahren mit Workshops, Musik und Message. Anmeldung mit Angabe der Teilnehmerzahl, des Alters und des Tages ist nötig: per Post (Wartbergstraße 13, D-75031 Eppingen), per Fax (07262 608-50), Telefon (07262 608-0) oder E-Mail (info@lza.de).

 

(www.lza.de)

 

 

 

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Luther provoziert heilsam

Im Jubiläumsjahr der Reformation ist Martin Luther gar nicht so willkommen. Man biegt ihn ideologisch zurecht oder macht ihn lächerlich. Undifferenziert wird er als Antisemit gebrandmarkt, um sein Hauptanliegen in den Hintergrund zu drängen. Einen Luther, der die Bibel ernst nimmt, will man nicht. Die Jubiläumsfeiern bieten viel religiöses Theater. Dass Luther Machtstrukturen und Geldgeschäfte anprangerte, ist ein Spiegel, in den keine Kirche blicken will....

 

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