Auf dein Wort will ich die Netze auswerfen. Lukas-Evangelium, Kapitel 5, Vers 5
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News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

 

Englisches Wirtschaftsblatt: Sparsamkeit vieler Deutscher geht auf Luther zurück

LONDON. Der Reformator Martin Luther (1483–1546) hat Deutschland nachhaltiger geprägt, als das vielen bewusst ist, schreibt die britische Zeitschrift „The Economist“ (London). Luther habe nicht nur die Theologie geprägt, sondern auch die Sprache, die Mentalität und die deutsche Lebensart. Vieles, was heute als typisch deutsch gelte, sei einst typisch protestantisch gewesen, etwa die Musik. Mit 130 öffentlich finanzierten Orchestern beispielsweise verfüge Deutschland über einen musikalischen Reichtum wie kein zweites Land. Luther habe das Singen auf Deutsch eingeführt – im Gottesdienst wie zuhause. Ein weiteres Erbe sei die reiche deutsche Buchkultur und die Sparsamkeit. Anders als für seinen Zeitgenossen Calvin seir materieller Reichtum für Luther kein Zeichen besonderer Erwählung gewesen. Vielmehr sollten Christen ihren Reichtum für die Allgemeinheit einsetzen und der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Diese Erkenntnis habe den Anstoß gegeben für ein ausgeprägtes Sozialsystem in Deutschland. Auch den Sinn für Ordnung habe Luther den Deutschen eingeimpft, denn der biblische Gott sei ein Gott der Ordnung. (idea)

Jubiläumsaktion in Baden: Christen wollen das Neue Testament abschreiben

LÖRRACH. Zum Reformationsjubiläum 2017 wollen Christen aus Lörracher Kirchengemeinden das Neue Testament von Hand abschreiben. Die von der Evangelischen Allianz Lörrach gestartete Initiative will die Bibel im Jubiläumsjahr neu ins Gespräch bringen und lädt bis Oktober 2017 alle Bürger ein, einen Abschnitt aus der neuen Lutherbibel abzuschreiben. Bis zum Reformationstag am 31. Oktober soll die Aktion „Lörrach schreibt ab!“, die am 10. Januar mit einem Gebetskonzert der Evangelischen Allianz mit Liedermacher Albert Frey begann, fertig sein. Jeden Monat liegt das Buch in einer der insgesamt zehn teilnehmenden Gemeinden in Lörrach und Steinen zur Abschrift aus. Gerechnet wird mit rund 1.000 Projektteilnehmer, welche die 297 Seiten und 169 456 Worte des Neuen Testaments von Hand abschreiben. Daraus soll ein Buch gebunden werden, das in Gottesdiensten ausliegt und eventuell für einen guten Zweck versteigert wird. An einem Werbebanner ist jede teilnehmende Gemeinde erkenntlich. Außerdem gibt es eine eigene Webseite, die auch Raum bietet für Erfahrungsberichte der Teilnehmer bietet, ebenso eine Facebook-Seite. Das Foto zeigt von links: Jürgen Exner, Stefan Heeß und Markus Schulz, die die Bibelabschrift initiiert haben. (mk)

Trotz Eis, Schnee und Sturm kamen 300.000 Christen zur Allianzgebetswoche

KARLSRUHE. Trotz Eis, Sturm und Schnee besuchten vom 8. bis 15. Januar mehr als 300.000 Christen die Abende der Gebetswoche der Deutschen Ev. Anllianz an mehr als 1.000 Orten in Deutschland. In einigen Städten gab es auch Gebetsabende mit Politikern in Rathäusern. In Nürnberg wurde Gott auch auf Englisch, Arabisch, Türkisch und Farsi angebetet. Auf Bitten der Christlichen Polizeivereinigung wurde auch für die Polizisten in ihren schweren Einsätzen gebetet. Kripo-Chef Holger Clas (Hamburg) teilte mit, dass die Beamten mit einer zunehmenden Kriminalität konfrontiert und personell unterbesetzt seien. Es gebe immer mehr gezielte Gewalt von Linksextremisten gegen Polizisten. Die Beamten arbeiteten oft am Rande ihrer Kräfte und fühlten sich alleingelassen. Beim Eröffnungsgottesdienst in der Stadthalle Karlsruhe zum Thema „Befreit. Begabt. Berufen. Reformation des Lebens“ kritisierte ProChrist-Vorsitzender Dr. Roland Werner (Marburg) vor mehr als 2.200 Besuchern, dass unter Christen zu viel Kleinkariertheit, Engherzigkeit und Rechthaberei herrsche. Weil Jesus von Schuld, Menschenfurcht und der Angst vor dem Tod befreit habe, müssten Christen lernen, als „Befreite“ zu leben. „Das ist wahre Reformation!“, betonte Werner. Auch der Allianzvorsitzende von München, Pastor Siegfried Winkler, warnte im südbadischen Efringen-Kirchen bei Lörrach die Christen vor selbstgerechter Überheblichkeit und Rechthaberei. Ein „Gebetskonzert“ mit dem Liedermacher und Musiker Albert Frey (Foto) und seiner Band beeindruckte Hunderte von Besuchern in der FeG Lörrach und im Dorfgemeinschaftshaus Adelshofen. (mk)

LZA-Seminare für die kirchliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

ADELSHOFEN. Mehr als 90 junge Christen nahmen an den mehrtägigen Seminaren für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Lebenszentrum Adelshofen (LZA) teil. Die Themen reichten von der Motivation der Kinder über methodischen Aufbau von Andachten bis hin zu Rechts- und Seelsorgefragen. Jeder Tag begann mit Singen und Andacht. Gemeinsam waren die sportlichen Mittagsangebote und der Tagesabschluss mit Lebenszeugnissen. CVJM-Referent Vasily Konstantinidis zeigte auf, wie man das Evangelium mit Filmen an Kinder und Jugendliche weitergeben kann. Der Schlussgottesdienst ermutigte dazu, täglich mit Gott zu leben, Schwächen mit seiner Kraft zu meistern, Begabungen mit seiner Hilfe einzusetzen. „Ein cooler Rahmen hier mit den Seminareinheiten, bei denen man geistlich auftanken kann!“, meinte ein Jugendleiter. „Das ist ein ‚Paket‘, das sich lohnt: die Jugendlichen freuen sich, andere kennenzulernen, zusammen auch Spaß zu haben, und sie nehmen geistlich etwas mit!“, ergänzte ein anderer. (bhw)

Wittenberg-Pfarrer: Bürger haben moralische Appelle der Kirchen satt

WITTENBERG. Kritik am Moralismus in der evangelischen Kirche hat der Pfarrer der Wittenberger Stadtkirchengemeinde, Alexander Garth, geübt. „Jesus wird vor allem verkündigt als Bringer einer neuen Ethik der Mitmenschlichkeit, des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“, schreibt der Theologe in einem Kommentar. Das aber forderten auch Parteien. Laut Garth hoffen viele Kirchenleute, sie könnten den christlichen Glauben in eine zunehmend säkulare Welt vermitteln, indem sie ihn auf das Tun des Guten reduzierten. Das aber führe dazu, dass noch mehr Menschen von der Botschaft der Erlösung entfremdet würden. Die Menschen hätten die moralische Appelle der Kirchen satt: „Sie suchen Halt, Orientierung, Erlösung, Sinn, Spiritualität, Hilfe gegen Ängste und Trost im Leid.“ Garth: „Wenn die Kirche die Gottesfrage aus dem Zentrum verliert und durch Moral ersetzt, dann wird sie in eine betuliche Betriebsamkeit verfallen und kaum den Hunger der Menschen nach dem stillen, was ewig trägt und zeitlos gültig ist.“ Im 500. Jubiläumsjahr der Reformation herrsche in deren Kernland weithin Unwissen über den christlichen Glauben. Deshalb sei es notwendig, das Grundanliegen Luthers neu zum Leuchten zu bringen, die Gottesfrage wieder in den Mittelpunkt zu stellen und die kirchliche Praxis darauf auszurichten, „dass Menschen heute Gottes Freunde werden können“. (idea)

Pastor Otto Hug ist neuer geistlicher Leiter im „Haus Frieden“

STEINEN. Zum Jahresbeginn 2017 wurde Pastor Otto Hug als neuer geistlicher Leiter des südbadischen Seelsorgezentrums „Haus Frieden“ in Steinen bei Lörrach eingeführt. Im Hausgottesdienst wurden seine Frau Marietta und er für den Dienst als „Hauseltern“ gesegnet. Der bekannte Schweizer Pastor Charles Reichenbach, ein Wegbegleiter von Otto Hug, hielt die Festpredigt. Beim anschließenden Stehempfang hieß die Ortsvorsteherin das Ehepaar willkommen. Hägelberg sei der „schönste Ortsteil von Steinen“, sagte sie. Bürgermeister Braun überreichte dem Paar eine Wanderkarte, um die neue Heimat kennenlernen zu können. Auch die Gemeinden der Ev. Allianz Steinen übermittelten Willkommensgrüße. Zum Empfang gehörten auch erste persönliche Begegnungen und reger Austausch der Teilnehmer untereinander. Das evangelische „Haus Frieden“ in Steinen-Hägelberg ist eine Stätte der Seelsorge und biblischen Orientierung und wird von der „Arbeitsgemeinschaft für Seelsorge e. V“ getragen. Die sonntäglichen Gottesdienste um 9.30 Uhr im Haus sind öffentlich. Das umfangreiche Angebot findet sich im Jahresprogramm unter www.haus-frieden.de im Internet. Info-Telefon: 07627 450. Das Foto zeigt von links: Bürgermeister Braun bei der Begrüßung, den Trägerkreis-Vorsitzenden Wahl (Mitte) und das Ehepaar Hug. (gv)

4.500 junge Christen besuchten die Jugendmissionskonferenz 2017 in Stuttgart

STUTTGART. An der Jugendmissionskonferenz (JuMiKo 2017) am 8. Januar in der Messe Stuttgart, zugleich Fachmesse für Berufe in Mission und Entwicklungshilfe, nahmen 4.500 vor allem junge Christen teil. Großer Andrang auch an den über 100 Ständen mit Infos über Einsatzmöglichkeiten. In Bibelarbeiten und Seminaren wurde dazu aufgerufen, sich weltweit einzusetzen. Denn ohne Jesus könne niemand vor Gott bestehen. Für den Leiter des Netzwerks „Bibel und Bekenntnis“, Pfarrer Ulrich Parzany, bestehet das Glaubensleben aus einem Lernprozess. In der Zeit der Alten Kirche habe der Glaubensunterricht zwei bis drei Jahre gedauert. Das sei heute wieder aktuell. Parzany: „Die Menschen wissen heute fast nichts von der Bibel. Wenn sie zum Glauben an Jesus gekommen sind, benötigen sie intensive biblische Unterweisung, aber auch praktische Anwendung der biblischen Lehre im Leben.“ Vertreter der Postmoderne verachteten die biblische Lehre, darum hielten viele den Glauben für ein Gefühl. Der Rektor der Int. Hochschule Liebenzell, Prof. Volker Gäckle, stellte klar, dass man Gottes Willen nur erfahre durch Lesen in der Bibel und Hören auf den Heiligen Geist. Gott sei dabei aber kein Navigationsgerät, das an jeder Wegkreuzung den bequemsten und schnellsten Weg aufzeige. Das Leben des Apostels Paulus zeige, dass das Befolgen von Gottes Willen oft bedeute, auch Schwierigkeiten durchschreiten zu müssen. (nach idea)

„Peter Hahne in Wittenberg: Auf Kanzel keine Parteipolitik betreiben

WITTENBERG. Pfarrer sollten auf der Kanzel keine Parteipolitik betreiben, sondern diese den Politikern überlassen, sagte der Fernsehjournalist Peter Hahne bei einem Gottesdienst zum Auftakt der Gebetswoche der Deutschen Ev. Allianz in der Stadtkirche der Lutherstadt Wittenberg. Die Aufgabe von Christen sei es, für Jesus Christus und seine Suche nach den Verlorenen Partei zu ergreifen. Hahne: „Unsere Partei heißt Jesus.“ Wenn die Kirche Politik mache, verliere sie an Glaubwürdigkeit, Einheit und Strahlkraft. Wer sich eine politische Meinung bilden wolle, könne sich in den Nachrichten und bei Parteien informieren. Dagegen sei es die Aufgabe der Christen anderen Menschen zu sagen „wie ich in den Himmel komme, einen gnädigen Gott kriege und mit meiner Schuld und Sterbensangst fertig werde“. Das allein mache Christen konkurrenzlos wichtig. Die Allianz-Gebetswoche zum Jahresbeginn steht in diesem Jahr unter dem Motto Einzigartig“ und wird an etwa 1.000 Orten in Deutschland durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen die vier „Soli“ des Reformators Martin Luther: sola fide (allein der Glaube führt zu Gott), sola gratia (allein aus Gnadein kommen wir den Himmel, nicht durch gute Werke), sola scriptura (allein die Bibel ist das Fundament des christlichen Glaubens und Maßstab für Lehre und Leben) und solus Christus (allein Christus bringt uns ewiges Heil). Diese vier Säulen der Reformation, die kurz und präzise den evangelischen Glauben beschreiben, sollen neu bedacht werden und zur Fürbitte für Staat und Kirche, Politik und Gesellschaft inspirieren. (mk)

„PraiseCamp“: 2.600 Teenager im missionarischen Einsatz für Jesus

BASEL. Zur Jahreswende kamen 2.600 junge Christen in die Messe Basel zu einem „PraiseCamp“. Rund 900 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machten das Treffen möglich und engagierten sich in den Bereichen Sicherheit, Sanität, Reinigung, Essensausgabe, Seelsorge, Dekoration und Logistik. Sie haben dafür - auch für die Vorbereitungen - ihre Weihnachtsferien geopfert, ihre Kosten für Essen und Logis selbst getragen. Gruppenleiter begleiteten die Teenager und jungen Erwachsenen in Kleingruppen. Teams gingen auch zu Einsätzen in die Stadt, machten mit einem Flashmob die Passanten aufmerksam. Sie verschenkten christlichen Zeitungen und Johannes-Evangelien, gab Bibelverse weiter und boten kleine Konzerte mit Breakdance. Einige Jugendliche boten sogar Fürbitte an und erlebten, wie Menschen getröstet und ermutigt wurden. Einige Kranke fanden Heil und Heilung. Ein Mann etwa wurde von seinen Depressionen frei und hatte plötzlich ein Lächeln auf dem Gesicht. Eine zunächst ablehnende Passantin, die dringend eine Wohnung für sich und ihre Kinder brauchte, weil ihr Freund sie hinausgeworfen hatte, gab schließlich ihre Sorgen preis. Sie fand eine Bleibe, berichtete sie am nächsten Tag freudestrahlend. Die vielfältigen Erfahrungen mit Gott motivierten die Teilnehmer sehr im Glauben. Sie erkannten, dass Gott auch noch heute wirkt. (mk)

Uruguay: Plakate warben für den christlichen Kern von Weihnachten

MONTEVIDEO. Erfreuliche Nachricht aus Uruguay, wo der christliche Kern des Weihnachtsfestes fast vergessen war, bis in diesem Jahr die Kirche eine ungewöhnliche Werbeaktion bei Twitter startete, an der sich sogar der Staatspräsident beteiligte. Ungewöhnlich, denn Uruguay ist ein Land, in dem die Kirche wenig Einfluss hat. Staat und Kirche sind getrennt, Christliches spielt im Alltag keine große Rolle. Dieses Jahr war es anders. In der Vorweihnachtszeit berichteten die Medien von der Aktion „Navidad con Jesús“, also „Weihnachten mit Jesus“. Das ganze Land war bewegt. Die Katholische Kirche in der Hauptstadt Montevideo wollte damit der Entchristianisierung des Weihnachtsfestes entgegenwirken. Sie ließ 5.000 Plakate mit dem Slogan der Aktion drucken und forderte die Gläubigen dazu auf, sie an ihre Wohnungstüren zu hängen und jeweils ein Foto davon auf Twitter zu verbreiten. Das Zentrum von Weihnachten sollte zurückfinden in die Herzen der Menschen: die Geburt Jesu Christi. Die Aktion fand ungewöhnlich viel Resonanz. Sie begann am 8. Dezember und läuft noch bis zum 8. Januar. Aus den ursprünglich geplanten 5.000 Transparenten für Montevideo sind mittlerweile über 25.000 Plakate im ganzen Land geworden. Die christliche Weihnachtsbotschaft wurde so zum Medienereignis. Sogar der Staatspräsident hat ein Plakat an seiner Residenz angebracht (s. Foto), in einem laizistischen Land wie Uruguay ein beachtliches Signal. Es zeigte sich ein großer Hunger nach Spiritualität. Uruguay, ein kleines Land, das eigentlich nichts mit Weihnachten zu tun haben wollte, ist auf einmal begeistert von der befreienden Botschaft von Betlehem. (mk/pro)

Ninive-Ebene: Christen feierten erstes Weihnachtsfest seit der Befreiung vom IS

MOSSUL. Erfreuliche Nachricht zum Weihnachtsfest 2016: Rund 300 orientalische Christen haben zum ersten Mal seit der Befreiung vom IS-Terror im irakischen Bartella einen Weihnachtsgottesdienst gefeiert. Der Islamische Staat hatte die Stadt in der Ninive-Ebene östlich von Mossul im August 2014 überfallen und besetzt. Ein Großteil der 25.000 zumeist christlichen Einwohner war damals geflohen und lebt nun in der kurdischen Region um Arbil. Ende Oktober war die Stadt im Zuge der Mossul-Offensive befreit worden. Sie ist zu großen Teilen zerstört und noch unbewohnbar. Für den Gottesdienst in der assyrisch-orthodoxen Kirche „Mar Schimoni“, der auf Aramäisch und Arabisch gehalten wurde, waren die Christen in Bussen in ihre frühere Heimatstadt gebracht worden. Auch irakische und US-Soldaten nahmen teil (siehe Bild). Laut einem AFP-Bericht war der Gottesdienst für die ehemaligen Bewohner von großer symbolischer Bedeutung. „Wir fühlen uns, als hätten wir unser Leben wieder“, sagte eine Frau. Einer der anwesenden Priester, Yaqub Saadi, betonte, die Christen wollten durch die Feier ein Zeichen setzen, „dass wir in diesem Land bleiben werden und dass hier unsere Wurzeln sind“. (nach idea)

Terroranschlag in Berlin entsetzt Deutschland: Weihnachten hat auch eine dunkle Seite

BERLIN. Der Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche am 19. Dezember hat großes Entsetzen ausgelöst. Zwölf Menschen starben, 48 wurden zum Teil schwer verletzt, als ein LKW in die Menge raste. Die weihnachtliche Idylle der Deutschen geriet ins Wanken. Gottesdienste mit Fürbitten fanden statt. Pfarrer Martin Kugele (Bretten) schrieb in einem Kommentar: Weihnachten hat auch eine dunkle Seite. Das Böse tobt sich aus und will die christliche Botschaft zerstören. Der Versuch, mit Tannengrün und Stollenduft eine kleine heile Welt zu bauen, scheitert immer wieder kläglich. Der Anschlag holte Deutschland zurück in die raue Wirklichkeit. Es stimmt, was wir an Weihnachten in den Kirchen singen: „Welt ging verloren“. Hoffnung bringt nur die Botschaft: Christus ist geboren, der Glaube an ihn. „Freue dich, o Christenheit!“, wird uns zugerufen: „Christ, der Retter ist da!“ (Stille-Nacht-Lied). Gottes Heil beginnt im Herzen. Die globale Befreiung vom Bösen steht noch aus. Noch beten wir: „Dein Reich komme“. Noch ist Kampf zwischen Licht und Finsternis nicht am Ende. Auch Christen warten noch auf Gottes Eingreifen im Weltgeschehen. Jedes Jahr erinnert die Adventszeit daran und ermutigt zum Durchhalten. Große Schrecken und Verführung gehen dem Kommen von Jesus voraus und gehören zu den angekündigten Zeichen seiner Wiederkunft. Sie wollen aufrütteln aus Gleichgültigkeit und Illusionen. Christen sollen Leuchttürme für das Evangelium sein, damit Menschen den Weg in den rettenden Hafen, zu Jesus und seinem Heil finden. (mk)

In den Schaufenstern eines Karlsruher Modehauses liegt auch die Lutherbibel auf

KARLSRUHE. Zwischen adretter Kleidung werden in zwei Schaufenstern des Modehauses Schöpf in Karlsruhe derzeit auch Lutherbibeln präsentiert. Sie sind aber nicht bloß eine pfiffige Dekoration, sondern können im Modehaus an der Kaiserstraße auch käuflich erworben werden. „Gleich am ersten Tag haben wir drei der Bibeln verkauft“, so Modehauschefin Melitta Büchner-Schöpf erfreut. Bei einem Empfang zur Eröffnung der Schaufensterausstellung mit Prinzessin Stephanie von Baden sagte die Ehefrau von Prinz Bernhard, es sei nicht überliefert, ob die damaligen Markgrafen den Reformator Martin Luther persönlich gekannt haben, aber zehn Jahre nach Luthers Tod hätte die Reformation auch in Baden Einzug gehalten. Einige prominente Vertreter des Badischen Hauses wie Großherzogin Luise hätten als bibelfest gegolten. „Heute wird die Bibel im Alltag nicht mehr so oft zur Hand genommen“, bedauerte die Prinzessin, deshalb sei die Präsentation und der Verkauf der Lutherbibeln in einem Modehaus eine „gute Idee“. Modehauschefin Melitta Büchner-Schöpf ist bereits „von früher Jugend an eine große Bewunderin von Martin Luther“ gewesen. Ihr imponiert Martin Luthers Mut, gegen den Widerstand der Kirche und des Staates für das biblische Evangelium zu kämpfen. (mk)

Licht in der Dunkelheit: Audio-Bibel mit Taschenlampe für kurdische Soldaten

ALEPPO. Weihnachtliches Licht in der Dunkelheit: Kurdische Soldaten im Kampf gegen den IS in Syrien haben als Zeichen der Hoffnung und Ermutigung kleine Taschenlampen erhalten, in die eine Audiobibel integriert ist. Mit ihnen hören viele von ihnen jetzt erstmals das Weihnachtsevangelium von Jesus Christus in ihrer Muttersprache. Die Taschenlampen sind bestückt mit kleinen Lautsprechern, durch welche sie Bibeltexte hören können. Eine humanitäre Organisation in Syrien vermittelte diese Geschenke einer christlichen Mission. Durch sie kamen die Audio-Bibeln in arabischer und kurdischer Sprache an die Front. Obwohl diese Bibeln nur ein kleines Zeichen waren, ergaben sich daraus bewegende Geschichten. Einige Exemplare wurden Kindern eines Waisenhauses in Manbidsch geschenkt. Die Stadt wurde erst im August von der IS befreit. Aus den Berichten geht hervor, dass die Bibelworte auch den Menschen, die vorher keine Christen waren, Hoffnung geschenkt hat und für sie ein „Licht in der Dunkelheit“ ist. (mk)

11.000 Menschen besuchten in Karlsruhe ein christliches Weihnachtsmusical im Kino

KARLSRUHE. Ein christliches Weihnachtsmusical verzeichnete in Karlsruhe einen Rekordbesuch: Rund 11.000 Menschen sahen die 20 Vorführungen von „A Star is born“ (Ein Star wird geboren) der ICF-Freikirche im größten Kinosaal des Filmpalastes am Zentrum für Kunst und Medien (ZKM). Die Reihe „Weihnachten neu erleben“ wurde in Zusammenarbeit mit Baden TV und dem christlichen Kinder- und Jugendhilfswerk „Arche“ in Karlsruhe bereits zum dritten Mal angeboten. Insgesamt kamen dabei über 115.000 Euro an Spenden für die „Arche“ zusammen. Mehr als 30 Schauspieler, Musiker, Sänger und Tänzer stellten dar, wie sich der Traum der beiden Schwestern Lizzy und Beth erfüllt, Musicalstars zu werden. Die Botschaft: In Gottes Augen ist jeder Mensch unabhängig von seinen Gaben wertgeachtet. Über 400 freiwillige Helfer investierten 35.000 Arbeitsstunden. Da in den vergangenen Jahren alle Eintrittskarten rasch vergriffen waren, hatten die Veranstalter die Zahl der Aufführungen dieses Mal von zehn auf 20 erhöht. Trotzdem gab es keine freien Plätze mehr. Durch verschiedene Werbeaktionen konnten auch viele kirchendistanzierte Menschen erreicht werden. Von Gottesdienstbesuchern wurden 40.000 Flyer verteilt, Werbung in Kinos geschaltet sowie eine Facebook-Seite eingerichtet. Die Aufführungen haben sich gezielt an Menschen gerichtet, denen ein Besuch eines Musicals in einem Kino leichter falle als ein Gottesdienst am Sonntagmorgen. In die Gottesdienste der  ICF-Kirche in Karlsruhe, Bretten und Walldorf kommen wöchentlich mehr als 1.500 Menschen. Die Gemeinde ist eingebunden in das Netzwerk der evangelischen Freikirchen in Karlsruhe und ist Mitglied der lokalen Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Karlsruhe. (idea)

Präses Ekkehart Vetter wird neuer Vorsitzender der Evangelischen Allianz

KASSEL. Der Präses des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), wird neuer Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz. Der Hauptvorstand des evangelikalen Dachverbandes wählte ihn am 12. Dezember in Kassel zum Nachfolger von Michael Diener (Kassel). Der 60-jährige Vetter wird das Amt am 1. Januar 2017 antreten. Er ist seit 2012 Zweiter Vorsitzender der Allianz, seit 1993 Pastor der Christus-Gemeinde Mülheim und seit 2003 zugleich Präses des Mülheimer Verbandes. Dieser ist evangelikal-charismatisch ausgerichtet und hat 4.500 Mitglieder in 43 Gemeinden. Vetter ist verheiratet und hat sechs Kinder. Diener, im Hauptamt Präses des Gnadauer Verbandes, hatte im März seinen vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Wie der 54-Jährige damals mitteilte, erfolgte dieser Schritt aufgrund seiner Wahl in den Rat der Ev. Kirche in Deutschland (EKD). Die dauerhafte Wahrnehmung dreier Spitzenämter sei für ihn nicht möglich. Die Deutsche Evangelische Allianz repräsentiert über eine Million bibelorientierter Protestanten und ist mit etwa 350 missionarischen und diakonischen Werken verbunden. Bekannt ist sie vor allem durch die zu Anfang jedes Jahres an 1.100 Orten stattfindende Allianzgebetswoche. (idea)

Flashmob in Kaufpassage will an die Bedeutung von Weihnachten erinnern

BREMEN. In einer Bremer Einkaufspassage bittet ein Mädchen um Hilfe. Menschen, die herbei eilen, erleben etwas Schönes. Ein Flashmob erfreut sie. Eben noch dachten die Besucher in der Einkaufspassage, ein Mädchen sei in Not geraten. Als aber einige dem Mädchen zur Hilfe eilen, entpuppt sich die Situation als weihnachtliche Überraschung. Für die Helfenden zelebriert der Chor als Weihnachts-Flashmob – mit Wunderkerzen und Seifenblasen – ein persönliches Dankeschön. Sängerinnen und Sänger stimmen live im Chor das Weihnachtslied „Feliz Navidad“ an. Alle sind gerührt. Der Videoclip, den der Künstler Chris Lass über Facebook geteilt hat, beruht auf einer Idee des Musikers im Zusammenhang mit seiner CD „Christmas Gospel“, die neuen Schwung in bekannte Weihnachtssongs bringen soll. Dahinter steht aber vor allem das Anliegen, möglichst vielen Menschen die Bedeutung des Weihnachtsfestes in Erinnerung zu rufen. Das Video wurde auf Facebook bereits über 300.000 Mal angeklickt. Schauen Sie doch einmal rein. Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=MIGrqxN8jCg&feature=youtu.be

Muslim-Rat hat keine Probleme mit unseren Weihnachtsmärkten

BERLIN. Immer wieder schlagen Einrichtungen, Werke und Medien in diesen Wochen vor, christliche Feste oder Traditionen so umzubenennen, dass Anders- oder Nichtgläubige sich nicht daran stören. Da soll der Sankt-Martins-Tag umbenannt werden, die städtische Weihnachtsbeleuchtung in „Winterlicht“. Statt Weihnachtsmarkt müsse es „Wintermarkt“ heißen – aus Rücksicht auf Andersdenkende. Jetzt hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, diese Diskussion „peinlich“ genannt und sagte im Domradio  Köln, ihn störe es „überhaupt nicht“, wenn er auf Advents- und Weihnachtsmärkte stoße. „Im Gegenteil. Das erinnert auch uns Muslime an Jesus, der ja als Prophet eine ehrenhafte Position innerhalb des Islams innehat.“ Der Jesus-Mutter Maria sei sogar ein ganzer Koran-Abschnitt gewidmet, erklärt er. Der christliche Bezug zu Weihnachten sei auf den Märkten „unübersehbar und klar“, meint er: „Aber dass man die Muslime sozusagen als Steigbügelhalter und als Argumentationsfolie benutzt, um solche Sachen zu ändern, ist nicht in Ordnung.“ Das kenne man bereits beim Martinszug. Sankt Martin sei ein Mann gewesen, der geteilt hat. „Das ist eine Wertvorstellung, die wir mit Christen teilen.“ Da müsse kein Name geändert werden. „Wir haben uns damals empört darüber gezeigt, dass man uns da zu solchen Diskussionen vereinnahmt.“ In seinem Buch „Was machen Muslime eigentlich an Weihnachten?“ habe er deutlich gemacht, dass man nicht alles abschaffen müsse. Die Muslime werden hier für Kampagnen missbraucht, um die ideologische Veränderungen voranzutreiben. (mk/livenet)

Aktion „Back to Church“: Kirchenferne gezielt zur Kirche eingeladen

KARLSRUHE. Damit wieder mehr Menschen den Gottesdienst besuchen, haben vier Kirchengemeinden in Rastatt bei Karlsruhe zum Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Adventssonntag die Aktion „Back To Church“ (Zurück in die Kirche) gestartet. Pfarrer Wenz Wacker von der Johannesgemeinde, der mit seinem Ältestenkreis die Idee für das Projekt hatte, beteiligte auch seine drei Rastatter Kollegen Albrecht Berbig (Petrusgemeinde), Gerd Stauch (Michaelsgemeinde) und Ulrich Zimmermann (Thomasgemeinde). Das Konzept stammt aus England. In Manchester forderte ein Pastor 2003 erstmals die Gottesdienstbesucher auf, am nächsten Sonntag jeweils mindestens einen neuen Besucher mitzubringen. Auch die Rastatter Pfarrer ermutigten ihre Leute am ersten Adventssonntag doch Nachbarn und Freunde einzuladen. Wacker gab im Vorfeld in seiner Gemeinde den Besuchern den Predigttext mit Fragen als Grundlage für Gespräche in die Hand. Eine Pfarrfrau entschloss sich, im Neubaugebiet bei den Anwohnern zu klingeln und sie einzuladen. Pfarrer Zimmermann schrieb Mitglieder seiner Gemeinde per E-Mail an. Ziel war es, Menschen zu erreichen, die den Kontakt zur Gemeinde verloren haben. „Es war sehr schön, Menschen im Gottesdienst zu sehen, die noch nie gekommen waren“, sagte Pfarrer Wacker erfreut. Das Foto zeigt die vier Pfarrer bei der Planung der Aktion.  (idea)

CVJM-Netzwerk Freiburg als Plattform für Angebote der Gemeinden

FREIBURG. Ende November fand in den Räumen der Matthäusgemeinde Freiburg die Gründung der CVJM-Gruppe Freiburg statt. Sie soll dabei helfen, die Jugendarbeit in den verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker zu vernetzen. Mit der Gründung bekommt der CVJM (Christliche Verein Junger Menschen) wieder eine Dependance im katholischen Freiburg. Zu den Initiatoren der Neugründung gehören unter anderem die Pfarrgemeinde Nord und die Personalgemeinde „dreisam3“. „Wir wollen keinen klassischen Verein“ erklärt Stadtmissionar Norbert Aufrecht. Es gehe darum, die Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker zu vernetzen, Synergien zu nutzen und eine breitere Plattform für christliche Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Gemeindediakonin Verena Essig und Dr. Felix Böllmann, Ältester in der Pfarrei Südwest: „Oft fehlen vor Ort die Ehrenamtlichen, die eine Kindergruppe oder eine Freizeit anbieten können.“ Hier könne der CVJM eine Lücke schließen. (mk)

Graduierungsfeier auf St. Chrischona: 21 Hoffnungsträger erhielten Bachelor

BASEL. Hoffnungsträger sind die Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) 2016. Ihre Studienleistungen würdigte das Seminar bei der Graduierungsfeier Ende November im Tagungszentrum auf St. Chrischona (Basel). Die fünfzehn Bachelor-Absolventen der Theologie und sechs Bachelor-Absolventen der Gemeindepädagogik stehen im geistlichen Dienst an unterschiedlichen Orten in der Schweiz und in Deutschland, einer auch in Namibia. Gemeinsam mit Freunden, Verwandten und Wegbegleitern waren sie gekommen, um ihre offiziellen Urkunden zu empfangen. Achtmal wurde die Bestnote „First Class Honours Degree“ verliehen. Chrischona-Direktor René Winkler erklärte aber, dass der Wert eines Menschen nicht an seiner Leistungsfähigkeit hänge. Dennoch sei Leistung zu würdigen, wenn sie Zeichen der Anbetung Gottes sei. Er empfahl, den Studienerfolg als Gnade Gottes und als Auftrag für die Zukunft anzusehen. Neben den Absolventen wurde auch tsc-Dozent Dr. Werner Neuer an der Graduierungsfeier 2016 verabschiedet, allerdings in den Ruhestand. Der langjährige Ethik- und Dogmatik-Dozent betonte in seiner Festrede, dass er seinen theologischen Weg als staunende Entdeckungsreise weiterführen will. (mk)

Festschrift zum Abschied von tsc-Dozent Dr. Werner Neuer

BASEL. Pfarrer Dr. Werner Neuer ist im internationalen Maßstab der bekannteste Dozent und theologische Autor des Theologischen Seminars Chrischona (tsc) auf St. Chrischona bei Basel. Nach Erreichen des 65. Lebensjahres wurde er Ende November von Kollegen, Freunden und Studenten in den Ruhestand verabschiedet. Aus diesem Anlass ist auch eine Festschrift erschienen. Neuers Arbeitsschwerpunkte Dogmatik und Ethik deutet bereits der Titel an. „Erkennen und Lieben in der Gegenwart Gottes“, heißt die Publikation, an der namhafte Theologen und Kirchenleiter mitgewirkt haben. tsc-Dozent Dr. Stefan Felber hob bei der Feier deren Interdisziplinarität und Interkonfessionalität hervor: „Es haben Vertreter aller theologischen Disziplinen mitgeschrieben, darunter evangelisch-lutherische, evangelisch-freikirchliche und römisch-katholische Theologen.“ Neuer hat mehr als 250 theologische Publikationen veröffentlicht. Besonders bekannt wurde seine Biographie über Prof. Adolf Schlatter (Tübingen). Für Neuers Impulse bedankte sich auch Kardinal Schönborn. „Werner Neuer hat mich auf Adolf Schlatter neugierig gemacht, und seither ist dieser Meister der Auslegung des Wortes Gottes nicht von meiner Seite gewichen“, schreibt der Erzbischof von Wien in der Festschrift (www.lit-verlag.de, ISBN 978-3-643-80227-9) im LIT Verlag. (mk)

Irak: Chaldäische Christen feierten in Erbil ein fröhliches „Rückkehrfest“

ERBIL. Mit einem „Rückkehrfest“ haben Tausende von Christen in der nordirakischen Großstadt Erbil den Sieg über die Terrorbewegung „Islamischer Staat“ (IS) gefeiert. Die Militärs haben zahlreiche, einst christliche Dörfer bei Stadt Mossul und in der Ninive-Ebene zurückerobert. Sie waren vor zwei Jahren vom IS besetzt worden. Die meisten der dort lebenden Christen waren geflohen. Das „Rückkehrfest“ mit Unterstützung der chaldäischen Kirche dauerte sechs Stunden. Die vertriebenen Christen sollten durch die Feier ermutigt werden, in ihre größtenteils zerstörten Dörfer zurückzukehren und sie wieder aufzubauen. „Wir glauben, dass es noch Hoffnung für den Irak gibt“, sagte der Leiter eines Hilfswerks. Einige Geistliche der chaldäischen Kirche sind bereits in ihre Dörfer in der Ninive-Ebene zurückkehrt. Sie haben auf ihren Kirchen neue Kreuze errichtet und hoffen, dass alle Bewohner wieder zurückkehren. Schon bald soll unter freiem Himmel eine Abendmahlsfeier stattfinden. Doch viele Vertriebene haben noch Angst und sind in Sorge, dass islamistische Gruppen sie erneut bedrängen könnten. (idea)

Nach zwei Jahren IS-Pause läuteten in Mossul zum Advent wieder die Glocken

MOSSUL. Zum Advent läuteten in der Region Mossul wieder einige Glocken. Zwei Jahre blieben sie aufgrund der IS-Schreckensherrschaft still. Der Islamische Staat wollte das Christentum eliminieren. Aber der christliche Glaube hat hier tiefe Wurzeln. Christen leben in dieser Region seit dem ersten Jahrhundert. Nun hoffen sie auf Weihnachten. Dann soll der letzter IS-Rückzugsort im Irak wieder zurückerobert sein. Lauter Jubel in der Stadt Bashiqa, rund 15 Kilometer nördlich von Mosul, als kürzlich ein neues Kreuz auf die Kirche aufgesetzt wurde. Das alte hatten IS-Anhänger zerstört. Noch sind nicht alle Minen beseitigt, aber die Menschen warten geduldig auf den großen Tag der Befreiung. Vor zwei Jahren flohen die Menschen vor dem IS-Terror ins kurdische Gebiet. In den Flüchtlingslagern fanden viele zum persönlichen Glauben an Jesus Christus. Blüht das Christentum nach zwei Jahrtausenden meist nur ritueller Frömmigkeit jetzt wieder neu auf? Das vom IS-Chef in Mosul ausgerufene „Kalifat“, das Teile des Irak und von Syrien umfasst, geht immer mehr zu Ende. Noch toben heiße Kämpfe zur Rückgewinnung der Stadt. Doch die brutale Verfolgung wird nicht das letzte Wort haben. Es keimt adventliche Hoffnung. Das Foto zeigt die Kirche von Mossul. (mk)

Christen, nutzt die Advents- und Weihnachtszeit mit guten Signalen!

MARBURG. Die Stiftung Marburger Medien bietet wieder wunderschöne Produkte zum Weitergeben in der Advents- und Weihnachtenzeit an. Mit diesen kleinen Impulsen können Christen kleine Lichter der Freude und Hoffnung entfachen. Gerade in diesen Tagen sind viele Herzen sehr offen und dankbar für einen kleinen Impuls der Ermutigung. Nutzen Sie die Begegnung mit Menschen in Ihrem Umfeld, auf dem Weihnachtsmarkt oder in der Sportgruppe, im Supermarkt und an der Kasse, bei Begegnungen in der Stadtbahn oder auf der Straße, bei Feiern oder im Krankenhaus. Schauen Sie einmal rein in das Angebot im Internet (www.marburger-medien.de) und bestellt Sie einige der ansprechenden Kärtchen, welche anderen die Botschaft von Advent und Weihnachten verständlich machen. (mk)

Familienrituale zum  Bühnenjubiläum von Kindermusiker Daniel Kallauch

STUTTGART. Seit einem Vierteljahrhundert singt, albert und spielt sich der christliche Kindermusiker Daniel Kallauch (53) in die Herzen von Kindern und Eltern. Unzählige Auftritte in Kirchen und Stadthallen machten ihn mit seinem Spaßvogel, der Handpuppe Willibald, bundesweit bekannt. „Einfach spitze, dass du da bist“ oder „Ein Volltreffer bist du“ sind zum Liedgut für Kindergruppen geworden. Zum 25-jähriges Bühnenjubiläum will der Kinderliedermacher ein neues Projekt starten und mit seiner Frau Anke christlichen Eltern helfen, den Glauben mit ihren Kindern noch besser zu teilen. Kallauchs haben sich bei 15 Familien umgehört, wie diese ihren Glauben als Familien über das Tisch- und Abendgebet hinaus praktizieren. Alle Befragten wünschten sich eine regelmäßige Zeit dafür, aber nur bei einer einzigen gehörte so ein Ritual tatsächlich zum Familienleben dazu. „Die Verantwortung für das Glaubensleben der Kinder wird heute schnell auf die Gemeinde geschoben“, so Daniel. Dabei gingen viele christliche Familien gar nicht mehr jeden Sonntag in die Kirche. Und wenn doch, dann in unterschiedliche Gottesdienste, einen für die Kinder, einen für die Erwachsenen. So entstand jetzt ein Buch mit CD, Titel:  „Wenn Familien beten“, eine Art Familien-Liturgie mit geistlichen Einheiten, Bibeltexten, Liedern und Gebeten, die jedes Kind mitbeten und mitsingen kann. „Kinder lieben Rituale“, so Daniel. Anke ist überzeugt: „Wir müssen mehr tun, als Kindern bloß eine Kinderbibel in die Hand zu drücken.“ Link zur Homepage: www.danielkallauch.de. (mk)

700 Besucher in Adelshofen bei der Kommunitätsfeier 2016

EPPINGEN. Die Einführung der neuen Leitenden Kommunitätsschwester Martina Luschnat sowie der Entpflichtung ihrer Vorgängerin Schwester Dora Schwarzbeck, die nach zehnjährigem Dienst diese Aufgabe jetzt in jüngere Hände legte, bestimmte Jahresfeier 2016 der Ev. Kommunität Adelshofen im dortigen Lebenszentrum mit 700 Gästen unter dem Motto „Gemeinsam wachsen zu Christus“. Christen müssten zuerst fragen, was der Gemeinschaft dient, sagte Gemeindepfarrer Martin Moehring in der Festpredigt. Wo Menschen spürten, dass sie „angenommen und willkommen sind“, wachse eine Gemeinde. Kirchengemeinden müssten „Lebensgemeinschaften“ sein, nicht bloß Dienstgemeinschaften. Orte, wo man lerne, generationsübergreifend wir miteinander zu leben, betonte der 54-Jährige in seiner Predigt. „Die Aufgaben einer Leitungsperson ist es, die Ohrfeigen und die Blumensträuße entgegen zu nehmen. Und Gott sorgt dafür, dass es im rechten Maß bleibt“, meinte Sr. Dora schmunzelnd vor ihrer Entpflichtung. Dekan Hans Scheffel (Sinsheim) dankte ihr für ihren Einsatz im Kirchenbezirk Kraichgau. Dozent Manfred Baumert, Leiter des Theologischen Seminars, nannte die Theologin eine „Dozentin mit Herz und Humor, mit Nähe zu Gott und zugleich zu den Menschen“. Mit einem Sketsch über ihre Hilfsbereitschaft und Spontaneität wurde die neue Leitenden Schwester Martina Luschnat vorgestellt. Sie verstehe sich als „Innenministerin“, die für die Anliegen ihrer Mitschwestern da ist, ließ die aus Wuppertal stammende, auch handwerklich begabte Christin wissen. Mitschwester Meike ermutigte die „breit begabte und unkonventionelle Frau“ für den Weg in die größere Verantwortung. Mit feierlicher Verpflichtung und Segnung wurde die 50-Jährige in ihre Aufgabe eingeführt. (mk)

Trendwende: Ein Drittel der Finnen glaubt wieder an Gott

HELSINKI. Seit Jahren ist die Zahl der Finnen gesunken, die noch an den Gott der Bibel glauben. Vor vier Jahren lag die Zahl bei 27 Prozent. Erfreulicherweise ist die Zahl der Gläubigen jetzt wieder etwas gestiegen und liegt bei 33 Prozent. Neben diesen 33 Prozent glauben weitere 19 Prozent der finnischen Bevölkerung an die Existenz eines Gottes. Zehn Prozent wissen nicht, ob sie an einen Gott glauben sollen oder nicht. Auch die Anzahl an Atheisten ist leicht gewachsen, von 21 auf 23 Prozent. Offiziell gehören drei Viertel der Einwohner in Finnland zur lutherischen Kirche, eine der beiden Landeskirchen der Nation. Die zweite und kleinere ist die finnisch-orthodoxe Kirche. Darum sind auch die meisten Kinder getauft. Doch nur zehn Prozent der Finnen besuchen monatlich einen Gottesdienst, weitere 15 Prozent an festlichen Tagen. 45 Prozent gehen zu Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen. Wirtschaftliche und politische Entwicklungen holen derzeit viele Bürger aus Gleichgültigkeit heraus. Auch gesellschaftliche Entwicklungen und die Flüchtlingskrise, wachsender Einfluss des Islam sowie die Übernahme der Krim durch Russland haben dazu geführt, dass manche Finnen denken, dass Europa verändere sich rapide. Das Interesse an Gott und Kirche nimmt daher zu. (mk)

Kirchliche Studie: Migrationsgemeinden erobern die Schweiz

ST. GALLEN. Laut einer Studie des Pastoralsoziologischen Instituts in St. Gallen gibt es mehr als 600 christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz, welche die ganze Schweiz evangelisieren und eine gewaltige Integrationsarbeit leisten. Evangelikale aus Nigeria oder Sri Lanka, Katholiken aus Italien, Orthodoxe aus Eritrea leben in diesen Gemeinden nach ihrer heimatlichen Tradition, teilen Besuchern ihre Glaubenserfahrungen mit Wer sich in der Schweiz fremd fühlt, findet hier ein Stück Heimat. Die Gemeinden mit ihren Netzwerken unterstützen Migranten in alltäglichen Herausforderungen und wichtigen Lebensfragen, in der Wohnungs- oder Arbeitssuche sowie bei medizinischen Fragen. Für viele Kontaktarme sind diese Gemeinden kleine Rettungsinseln. Die Studie gibt Auskunft über Mitglieder, Strukturen und Konfessionen der 370 Migrationsgemeinden verschiedener Konfessionen. Mehr als 100 der Gemeinden sind schon seit der Jahrtausendwende gegründet worden, wurde festgestellt. Der „Gründungsboom“ liege quer zum Tendenz der Schließung von Kirchen und der Fusion von Kirchgemeinden und Pfarreien. Auch gebe es große Unterschiede unter den Gemeinden. Die Konfessionen, Sprachen, Nationalitäten seien bunt gemischt. Die Mehrzahl der Migrationsgemeinden sind evangelisch, haben aber nicht sehr viele  Mitglieder. Die größten Migrationsgemeinden sind katholisch mit mehrere tausend Mitgliedern. An den Volkskirchen haben die Migranten kein Interesse. Sie sind ihnen zu sehr angepasst an den Zeitgeist und wenig lebendig im Glauben. Viele der Migrationsgemeinden sind missionarisch und tragen zur Evangelisierung der Schweiz wesentlich bei. Dies fordert die einheimischen Kirchen heraus. (mk)

Deutsche  Bahn benannte einen ICE mit dem Namen „Martin Luther“

BERLIN. Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums benannte die Deutsche Bahn jetzt einen ICE-Zug mit dem Namen „Martin Luther“. Den Zug der neuen vierten ICE-Generation zieren Name und Konterfei des Reformators. An der Feier im Berliner Hauptbahnhof nahmen Bahnchef Rüdiger Grube und Reformationsbotschafterin Margot Käßmann teil. Der ICE „Martin Luther“ ist der erste Zug der Bahn, der nach einer Persönlichkeit benannt ist. Bislang trugen die ICEs nur Städtenamen. Der ICE „Martin Luther“ sei ein besonderer Zug für einen besonderen Mann zu einem außergewöhnlichem Jubiläum, meinte der Bahnchef. Die Reformation sei ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung, dessen Jubiläum wohl Hunderttausende nach Deutschland und Wittenberg ziehen werden. Als offizieller Mobilitäts- und Logistikpartner des Vereins „Reformationsjubiläum e.V.“ unterstützt die Bahn (DB) auch die zahlreichen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Für die offizielle Namensgebung enthüllten Grube und Käßmann den auf den Zug gedruckten Namen und das Konterfei Martin Luthers. Einer der Höhepunkte der Partnerschaft und des Jubiläums wird der Festwochenende mit Gottesdienst am 27. und 28. Mai 2017 in der Lutherstadt Wittenberg sein. Für die Anreise schafft die Deutsche Bahn mit 120 Sonderzügen quasi eigens ein S-Bahnnetz für einen Tag. In Wittenberg entsteht außerdem ein „Grüner Bahnhof“, der im Dezember 2016 eingeweiht wird. Er wird durch Geothermie und Photovoltaik energieautark versorgt und enthält auch eine Regenwasser-Aufbereitung. Hier der Link zum Zug-Video: www.youtube.com/watch?v=-4H7-X8fxK8. (mk)

Strategietagung für Pastoren im Konferenzzentrum von St. Chrischona

BASEL. Rund 650 Pastoren und Leiter in Gemeinden nahmen an der dreitägigen Strategietagung 2016 im Konferenzzentrum auf St. Chrischona oberhalb von Basel teil. Herausforderndes Thema: „Wie werde ich Kulturarchitekt meiner Gemeinde?“ Gemeinsam arbeiteten sie daran, wie die Kultur ihrer Gemeinde so zu gestaltet ist, dass die Gemeindeglieder geistlich gefördert werden. Chrischona-Direktor René Winkler verwies darauf, dass die Christen nach der Weisung des Apostels Paulus wie Jesus duften sollen (2. Korinther 2, 15), um den „Wohlgeruch“ seiner Botschaft der Liebe in allen Lebensbereichen zu verbreiten. Wachstum und Blühen einer Gemeinde lasse sich nicht an Gottesdienstbesuchern, Gemeindehaus, Veranstaltungen, Gemeindebudget oder am Pastor ablesen. „Die kleinen Dinge entscheiden ganz viel“, so Winkler. Für ihn ist wichtig, dass eine Gemeinde ihre Mitglieder für ihr Engagement in Beruf, Politik, Familie und Gesellschaft segnet und sendet. Fertige Konzepte gab es nicht, aber Entwicklungen wurden angestoßen. Ein erfahrener Pastor empfahl, Programme oder Veranstaltungen zurückzufahren oder gar zu streichen. Heiß diskutierten die Gemeindeleiter, welche Impulse sie vor Ort umsetzen wollen. Manche wollen einen Neustart wagen, andere offener werden oder einfach mehr Zeit miteinander verbringen. So bleibt es spannend, was die „Kulturarchitekten“ jetzt zuhause alles anstoßen werden. (mk)

BILD-Journalist: „Christen, bekennt euch öffentlich zu eurem Glauben!“

KASSEL. BILD-Journalist Daniel Böcking hat die Christen dazu aufgerufen, öffentlich über ihren Glauben zu sprechen: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, wandte er sich bei einer Journalisten-Tagung in Kassel gegen die Sprachlosigkeit vieler Christen. Er sieht es als eine Verpflichtung an, über den Glauben zu reden und dabei die Unterschiede der Religionen nicht auszublenden. Der christliche Glaube habe Einzigartigkeit. Das müsse betont werden. Es sei an der Zeit, dass die Christen sich zutrauten, ihren Glauben zu bekennen. Viele trügen ihn in sich, redeten aber nicht darüber. Böcking sieht es kritisch, wie sich Christen teils öffentlich über Kleinigkeiten streiten. Das hindere eine positive Ausstrahlung. Der Journalist wünscht sich zum Christfest, dass eine „Welle“ des christlichen Glaubens und christliche Liebe durch unser Land rollt. (mk)

Jemen: Scheichs finden zu Jesus und helfen verfolgten Christen

SANAA. Der Jemen ist das Land mit der größten Anzahl einheimischer Christen auf der gesamten Arabischen Halbinsel. Noch heute ist das Land stolz auf die biblische Königin von Saba. Derzeit ist es für Christen schwer, öffentlich zu werden. Doch hinter verschlossenen Türen geschehen geistliche Aufbrüche. Die  einheimischen Christen, vom Westen weitgehend vergessen, sind mutig und sehr aktiv. Dennoch wächst die Untergrundgemeinde. Mehr als Dreitausend bekennen sich mittlerweile zum christlichen Glauben, einige in Gebieten, in denen man es nicht erwartet. Es gäbe regelmäßig Taufen in den über das Land verteilten Gemeinden. Sie lassen sich nicht unterkriegen und zeigen große Leidensbereitschaft. Scheichs und Stammesleiter, die Christen geworden sind, helfen ihnen bei der Flucht. Sie sind über Stammesgrenzen hinweg vernetzt und haben Zugang zu vielen Gebieten, zu denen die UNO und andere keinen Zugang haben. (mk)

Rolf Hille: Gebet verbindet mit Gott – Bibellesen gibt inneren Halt

PFORZHEIM. Nicht um eine zeitgemäße Botschaft ging es bei der Reformation Martin Luthers (1483-1546), sondern darum, dass das Evangelium „schriftgemäß“ nach der Bibel verkündigt wird, sagte Prof. Dr. Rolf Hille (Heilbronn) bei der Reformationsfeier am 6. November in der Stadtkirche Pforzheim vor 600 Besuchern. Luther habe zwar die Bibel in eine zeitgemäße Sprache übersetzt, aber ihre Botschaft nicht dem Zeitgeist angepasst, betonte Hille, der die Protestanten in der „Versuchung“ sieht, sich dem Mainstream anzupassen, und dazu aufrief, wieder regelmäßig in der Bibel zu lesen, um Gott und sein Willen besser kennenzulernen. In Krisen könne ein Christ nur durchhalten, wenn er auf Gottes Wort höre. Bibel und Gebet gäben den Menschen inneren Halt in den Herausforderungen des Lebens. Wer bewusst sündige, begehe nicht zuerst einen moralischen Verstoß, sondern bestreite den Herrschaftsanspruch von Jesus Christus und wolle Gott für alles Böse in der Welt zur Rechenschaft ziehen, so Hille. Doch nicht Gott sondern der Mensch müsse sich sagen lassen, und zwar von Gott, was gut und was böse sei. Die reformatorische Frage nach dem „gnädigen Gott“ sei keineswegs „überholt“. Im Glauben angefochtene Christen bräuchten das tägliche Hören auf die tröstenden Zusagen der Bibel. Neue Freude am durch Martin Luther wiederentdeckten „Evangelium von der Gnade Gottes“ wünschte Hille seiner Kirche zum Reformationsjubiläum. Rechts im Bild: Pfarrer Martin Kugele (Bretten), der sich bei Rolf Hille für die klare reformatorische Predigt bedankte. (mk)

Ausgabe Dez. 2016 / Jan. 2017

CVJM-Landesverband Baden:

Am 1./8. und 15. Febr. jeweils um 19.30 Uhr Theologische Abende zu Grundfragen des Glaubens im Schlosskeller Unteröwisheim. Anmeldung erforderlich. Erster Abend: Wenn Gott uns freumd wird (Pfr. Thomas Meier), zweiter Abend: Sind alle Religionen ein Weg zu Gott? (Dozent Dr. Stefan Jäger), dritter Abend: Wenn alles zerbricht im Glauben (Prof Rüdiger Gebhardt, CVJM-Hochschule).

Am Samstag, 4. März, von 9 Uhr bis 17 Uhr Frauen-Verwöhntag für Frauen jeden Alters mit Silke Traub im Schloss Unteröwisheim zum Thema „Finde dein Glück – Fragen und Antworten rund ums Glück“. Am Donnertag, 30. März, um 19 Uhr Männerabend mit Berater und Trainer Michael Stahl und einem kalt-warmen Buffet.

 

(www.cvjmbaden.de)

 

AB-Gemeinschaftsverband in Baden:
 

Am 15. Jan. ab 10 Uhr Familientag mit Dr. rer. nat. Harald Binder von der Studiengemeinschaft „Wort und Wissen“ (www.wort-und-wissen.de) im Bibelheim „Bethanien“ in Langensteinbach bei Karlsruhe: Um 10 Uhr Gottesdienst, danach gem. Mittagessen, um 13.30 Uhr Vortrag, danach Abschluss mit gem. Kaffeetrinken.

 

(www.ab-verband.org)

 

 

Seelsorgezentrum „Haus Frieden“ in Steinen:

Vom 9.-15. Jan. Woche mit „Ehe-Fitness-Training“ unter Leitung des erfahrenen Pfarrer-Ehepaares Klaus-Peter und Marie-Luise Vieweger aus Lörrach, die in der seelsorgerlichen Beratung von Paaren und Familien tätig waren.

Vom 10.-12. Febr. Männerwochenende über David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, mit Otto Hug und Männerteam, vom 17.-19. Febr. Frauenwochenende zum Thema „Gott sei Dank – wem denn sonst?!“ mit Pfarrfrau Marlies Kabbe.


(www.haus-frieden.de)

 

 

 

Aufgegriffen:
Vor 25 Jahren endete die Sowjetdiktatur

Vor 25 Jahren hat sich die Sowjetunion aufgelöst. Die atomar hochgerüstete Supermacht fiel einfach in sich zusammen. Ein wahrhaft historisches Ereignis, von Millionen unterdrückter Menschen - auch vieler Christen - bejubelt, mit enormen Auswirkungen für Deutschland. Doch der 25. Jahrestag fand in Deutschland kaum Beachtung. Während die mediale Erregung sonst bei historisch irrelevanten Geschehnissen schnell zu Sondersendungen im Fernsehen führt, muss man nach Sendungen und Artikeln zu diesem Thema suchen, um fündig zu werden...

 

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