Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der Herr. 3. Mose 19, 32
Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehrenund sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der Herr.3. Mose 19, 32

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Koreanische Gemeinde Heidelberg wurde in Landeskirche aufgenommen

HEIDELBERG. Mit einem Festgottesdienst in der Petruskirche in Heidelberg ist am 26. März erstmals eine fremdsprachige Gemeinde offiziell in die badische Landeskirche aufgenommen worden. In Vertretung des Landesbischofs überreichte Prälat Traugott Schächtele dem koreanischen Pfarrer Jun-Bong Jeon darüber eine Urkunde. Für Jeong (49) sind die deutschen Kirchen klein. Aus Südkorea kennt er „Mega-Kirchen“, in die 2.000 Leuten passen. Ängste vor kulturellen Einflüssen gibt es keine. Dabei könnte die 60-Mitglieder-Gemeinde leicht in der großen Landeskirche verschwinden. „Unsere Sprache, Tradition, Musik und Essen hält uns zusammen“, betonte Jeon. Ein paar neue Regularien muss er aber hinnehmen, etwa dass die Dekanin ein Visitationsrecht hat und der Ältestenkreis künftig alle sechs Jahre gewählt werden muss. Umgekehrt genießt die Gemeinde den Versicherungsschirm der Landeskirche. Weil sie aber zu wenige Mitglieder für eine volle Pfarrstelle hat, muss sie ihre Pfarrersstelle selbst bezahlen. Seit mehr als 40 Jahren gibt es die Koreanische Gemeinde in Heidelberg. Der erste Gottesdienst fand am 2. Dezember 1973 mit 16 Personen in der Kapelle der Thorax-Klinik statt. Seitdem mussten ständig neue Orte gesucht werden. „Das Besondere an der koreanischen Gemeinden ist ihre Technik-Begeisterung“, sagte Pfarrer Fabian Kliesch, der sich mit Pfarrer Jeon die Petruskirche teilt. Powerpoint, Beamer, Bilder und Filme gehören mit zum Gottesdienst. Selbst Fürbitten werden vom Handy abgelesen und direkt nach dem Gottesdienst wird das Wichtigste bei Facebook hochgeladen. Wer nicht kommen konnte, soll alles mitbekommen. (mk)

Hansjörg Kopp als neuer Generalsekretär des CVJM Deutschland eingeführt

KASSEL. Der CVJM-Gesamtverband in Deutschland hat einen neuen Generalsekretär: den 44-jährigen württembergischen Pfarrer Hansjörg Kopp (Esslingen). Er wurde am 25. März in einem Festgottesdienst in Kassel in sein neues Amt eingeführt. In seiner Antrittspredigt rief Kopp die 60.000 ehrenamtlichen und 840 hauptamtlichen Mitarbeiter im CVJM dazu auf, „herauszutreten aus den CVJM-Häusern – hin zu den Menschen“. Es gelte, die Welt mit den Augen Gottes zu sehen, sich für andere zu engagieren und sie zum Glauben an Jesus Christus einzuladen. Nichts braucht die Gesellschaft mehr, als dass junge Menschen in die Verantwortung genommen werden und dass sie selber später Verantwortung übernehmen.“ CVJM-Präses Karl-Heinz Stengel nannte vor Journalisten die klassische Jungschar- und Jugendarbeit des CVJM „ein gutes Format“, um junge Leute zu erreichen. Erfreut zeigte er sich darüber, dass jährlich bis zu 15 CVJM-Ortsvereine gegründet werden. Kopp ist als Elfjähriger zum CVJM in Heidenheim gestoßen und hat sich dort sowie im CVJM Württemberg ehrenamtlich engagiert. Später studierte er Theologie. Zuletzt arbeitete er als Bezirksjugendpfarrer in Esslingen sowie auf einer Sonderpfarrstelle mit dem Schwerpunkt „milieusensible Jugendarbeit“. Der verheiratet Vater von drei Kinder ist auch Coach und Berater. Als Generalsekretärs koordiniert das Miteinander der 13 Landesverbände und der weltweiten Gemeinschaft. (idea)

EC-Jugendbegegnungsstätte in der Lutherstadt Wittenberg eröffnet

WITTENBERG. Die Verkündigung der biblischen Botschaft soll nicht nur eine Aufgabe von Profis wie Pastoren, Predigern oder Jugendreferenten sein, schreibt der theologische Leiter des evangelischen Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC), Pfarrer Rudolf Westerheide (Kassel), in seinem Jahresbericht. Es gehöre zu den Merkmalen des Verbandes, „dass über kurz oder lang fast jedes Gruppenmitglied mal eine Andacht hält oder einen biblischen Impuls gibt“. Der Bericht mit dem Titel „Weitersagen!“ gibt Tipps zur Ausarbeitung von Predigten und Andachten. Die Reformation und der Pietismus hätten es neu ans Licht gebracht, dass Bibelauslegung und Verkündigung nicht das Monopol einer damit betrauten Berufsgruppe seien, so Westerheide. Jeder Christ sei berufen, die Bibel zu studieren und ihre Botschaft weiterzusagen. Der EC-Verband hat in der Lutherstadt Wittenberg jetzt eine Jugendbegegnungsstätte mit dem Namen „nebenan“ eröffnet, ein missionarisches Projekt mit dem EC-Wittenberg. Hier können sich Einheimische und junge Besucher der Stadt in gemütlicher Atmosphäre treffen, sich mit Fragen der Reformation beschäftigen oder sich unterhalten. Auch sollen Seminare für Schulklassen und Konfirmanden sowie Abendveranstaltungen angeboten werden. Der EC hat sogar eine App entwickelt, die jugendlichen Besuchern hilft, sich in Wittenberg zu orientieren. (mk)

US-Porno-Star wurde Pastorin: „Gott hat mein Leben total verändert“

FULTON. In den USA ist eine frühere Porno-Darstellerin Pastorin geworden. Wie es zu dieser Lebensveränderung kam, berichtet das Internetportal Christian Today (London). Mit 21 Jahren habe Crystal Bassette begonnen, Pornofilme zu drehen. Es sei ihr vor allem darum gegangen, ihrem damals fünf Jahre alten Sohn ein wirtschaftlich abgesichertes Leben zu ermöglichen. In zehn Jahren habe sie unter dem Künstlernamen Nadia Hilton über 100 Filme gedreht und jährlich rund 300.000 Euro verdient. Doch innerlich sei sie unter der Belastung zerbrochen. Ihren Beruf habe sie nur mit Alkohol und Schmerzmedikamenten ausüben können. Im Laufe der Jahre sei die Belastung unerträglich geworden. Als sie im Mai 2014 betrunken einen Autounfall verursacht habe, sei ihr klar geworden, dass sie ihr Leben ändern müsse. In ihrer Verzweiflung habe sie einen Gottesdienst in der pfingstkirchlichen „Fluss des Lebens Kirche“ in Oswego im Bundesstaat New York besucht. „Es war, als hätte der Pastor direkt zu mir gesprochen“, sagt sie heute. Sie habe anschließend auf Knien um Befreiung gebetet. Bassette: „An dem Tag wurde ich gerettet.“ In der Gemeinde lernte sie ihren späteren Ehemann David kennen, der dort als Pastor arbeitete. Sie habe ebenfalls eine Ausbildung zur Pastorin absolviert und zusammen mit ihrem Mann in Fulton (Bundesstaat New York) eine eigene Gemeinde gegründet. „Gott hat mein Leben total verändert“, sagt sie heute. Sie hoffe, dass ihre Lebensgeschichte andere Menschen ermutige, ebenfalls ihr Leben Gott anzuvertrauen. (idea)

Der CVJM Baden will jungen Christen eine geistliche Heimat bieten

LINKENHEIM-HOCHSTETTEN. Weil Jugendliche in der Regel nur schwer Zugang in ihre Kirchengemeinden vor Ort finden, will sich der CVJM Baden ihnen jetzt als „geistliche Heimat“ anbieten. Die örtlichen Vereinsheime schenkten jungen Leuten viel Freiraum zur Gestaltung und Entfaltung, betonten der Landesverbandsvorsitzende Friedrich Bladt und Generalsekretär Matthias Kerschbaum bei der Delegiertenversammlung 2017 in der CVJM-Halle Hochstetten bei Karlsruhe. Hier könnten Jugendliche „Wurzeln schlagen“ und würden ihnen „Flügel“ wachsen. Neben den Ortsgruppen mache auch der Landesverband viele Angebote, damit junge Leute sich entfalten und den christlichen Glauben kennenlernen könnten. Vielfältige Gemeinschaft würde im CVJM-Lebenshaus Unteröwisheim bei Bruchsal angeboten sowie im CVJM-Marienhof, einem ehemaliger Gutshof bei Offenburg. „Heimat entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Leben zu teilen“, appellierte CVJM-Sekretärin Sybille Wüst an die Ehrenamtlichen vor Ort. Dass die Arbeit des CVJM Baden auf solidem Fundament steht, zeigten die Finanzberichte. Zur Planung für die nächsten Jahre hieß es, der CVJM müsse die Waage halten zwischen akribischem Haushalten und dem Glaubenswagnis in der Hoffnung auf Spenden. Der musikmissionarische Arbeitskreis „M3“, die Kongressband und der sportmissionarische Bereich „Jump“ hielten die Delegierten zwischendurch körperlich fit. Begrüßt wurden die neuen Ortsvereine in Heidelberg, Freiburg und Offenburg. Grüße vom CVJM Deutschland überbrachte Präses Karl-Heinz Stengel, der die „missionarische Bildung“ eine übergreifende Kernaufgabe nannte. Die Delegierten vertraten die 68 Ortsvereine vom Main bis zum Bodensee. (mk/art)

Aldi Süd erklärt bibeltreu, warum Christen das Osterfest feiern

BRETTEN. Die Supermarktkette Aldi Süd erläutert wie im vergangenen Jahr in einem Onlinemagazin die Bedeutung des Osterfestes. Der Discounter hat nämlich viele positive Rückmeldungen bekommen. Neben dem Onlinemagazin „Ostern einfach erklärt – Für unsere kleinen Kunden“ gibt es auch einen ergänzenden Ratgeber rund um das Thema. Auf die Frage, warum Ostern eigentlich gefeiert wird, heißt es in der Broschüre: „An Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Es ist das wichtigste Fest der christlichen Kirche – sogar noch wichtiger als das Weihnachtsfest.“ Auch die zentralen Tage der Karwoche werden erläutert, etwa dass am Gründonnerstag an das letzte Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern gedacht wird, am Karfreitag an seine Kreuzigung. Aldi Süd schreibt: Das „Kar“ ist abgeleitet von dem Wort „Chara“ und bedeutet „Kummer“ oder „Trauer“. Am Karsamstag ende die Fastenzeit. Christen feierten am Ostersonntag die leibliche Auferstehung von Jesus. Der Ostermontag erinnere an ein im Lukas-Evangelium beschriebenes Ereignis, bei dem zwei Jünger auf dem Weg ins Dorf Emmaus einem Unbekannten begegnen, den sie zuhause als den auferstanden Jesus erkennen und wieder nach Jerusalem zurückkehren, um seine  Auferstehung zu verkünden.  (mk)

Seminartag über „Selbstführung als Schlüssel guter Leiterschaft“

ADELSHOFEN. Fast 200 interessierte Leiter/innen und Mitarbeiter/innen aus Gemeinden nahmen an dem Seminartag „Selbstführung als Schlüssel guter Leiterschaft“ des Theologischen Seminars Adelshofen mit Thomas und Karin Härry (Aarau/Schweiz) teil. „Der Anfang allen gelingenden Miteinanders ist, selbst ein Lernender zu bleiben“, betonte der Dozent mit dem Fachgebiet „Kommunikation“: „Die einzige Person, die ich ändern kann, bin ich selbst.“ Schon in der ersten Einheit „Gib acht auf dich selbst“ stellte er klar: Wer angesprochen werde, müsse gut hinhören. „Nur ein Stinktier schlägt bei Kritik zurück“, ergänzte humorvoll die Ehefrau und verwies auch auf die Schildkröte, die sich mit einem Schutzpanzer umgibt. Gutes Zusammenleben in Gemeinden brauche die innere Reife, „unterschiedlicher Meinung zu sein und doch verbunden zu bleiben.“ Die Identität von Christen sei nicht abhängig von „Zwischenmenschlichem“ oder Frusterlebnissen. „Wir dürfen gelassen sein, denn wir sind von Gott geschaffen, gesegnet und geliebt“, so Karin Härry. „Eine Persönlichkeit, die sich selbst gut führt und andere gut führt, ist eine gefestigte Persönlichkeit“, brachte Ehemann Thomas die  zweite Einheit auf den Punkt. Als Vorbild einer solchen Persönlichkeit nannte Härry den Apostel Paulus. Die dritte Einheit entfaltete: „Was eine reifende Leitungsperson kennzeichnet“. In der vierten „Sich selbst und andere führen“ ging es um praktische Konsequenzen. Der Leiter des Lebenszentrums, Br. Matthias Böker, dankte beiden Referenten herzlich für ihre klaren Analysen und hilfreichen Impulsen. In ihren wegweisenden Referaten hätten sie ihre eigenen Erfahrungen nicht verschwiegen, sondern offen und authentisch Einblick in ihre eigene Entwicklung gegeben. (mk/bhw)

21 Millionen Araber schauen wöchentlich das christliche Fernsehprogramm

SINSHEIM. Der arabische christliche Satellitenfernsehkanal SAT-7 (Nikosia in Zypern) hat seine Zuschauerzahl in den vergangenen Jahren verdoppelt. Das teilte sein Nordeuropa-Direktor Kurt Johansen bei einem Besuch des christlichen Missions- und Hilfswerks DMG in Sinsheim mit. Ein unabhängiges Institut habe 57.000 Haushalte in Nahost, Saudi Arabien und Nordafrika telefonisch befragt. „Erstaunlich viele kannten SAT-7 und sagten, dass sie den Sender regelmäßig einschalten“, so Johansen. 2011 habe SAT-7 mit seinen arabisch-sprachigen Angeboten rund 11 Millionen Zuschauer wöchentlich erreicht, inzwischen seien 21 Millionen pro Woche ohne die zwei 24-Stunden-Fernsehkanäle in Türkisch und Persisch, die für ein Millionenpublikum vom Mittelmeer bis Afghanistan zugänglich sind. Der von Christen aus dem Nahen Osten und Nordafrika betriebene Sender will der christlichen Minderheit in diesen Ländern eine Stimme zu geben und in der arabischen Welt ausgewogen über Jesus, die Bibel und ihren Glauben zu informieren, sagte Johansen. In Live-Sendungen aus dem Studio Kairo kämen Christen zu Wort, deren Familien und Gemeinden Opfer islamistischen Terrors geworden seien. Ihre Botschaft übers Fernsehen an die Gewalttäter sei: „Wir vergeben euch!“ Auch Muslime, die sich gegen Gewalt und Terror wendeten, seien in den Sendungen zu sehen. Im Sommer startet SAT-7 ein Schulfernsehen für Millionen von Flüchtlingskindern aus Syrien und dem Irak. Er soll Kinder von der Vorschule bis zur fünften Klasse unterrichten. Schon jetzt strahlt der Sender zehn Stunden täglich arabisches Schulfernsehen aus. Die DMG in Sinsheim unterstützt die TV-Organisation beratend und durch die Weiterleitung von Spenden. (tv)

„Weltausstellung Reformation“ in Wittenberg mit 2.000 Veranstaltungen

WITTENBERG. Unter dem Motto „Tore der Freiheit“ beginnt am 20. Mai in der Lutherstadt Wittenberg die „Weltausstellung Reformation“. Bis zum 10. September werden über 2.000 Veranstaltungen angeboten, darunter auch Themenabende, Theaterstücke, Diskussionen und Konzerte. Die Ausstellung soll dazu dienen, auf dem Fundament des christlichen Glaubens mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Für die Veranstaltungen werden in der Stadt sieben „Tore der Freiheit“ mit Pavillons entlang den Wallanlagen errichtet. Ein Höhepunkt wird das Festwochenende zum Abschluss des Kirchentags sein, der am 24. Mai beginnt. In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai werden 300.000 Besucher zu einer „Nacht der Lichter“, einer Übernachtung unter freiem Himmel sowie einem Festgottesdienst erwartet. Der Oberbürgermeister Torsten Zugehör (parteilos) bezeichnete Wittenberg als „die kleinste Großstadt der Welt“. (mk)

Übertragung der Schlosskirche Wittenberg an die Evangelische Kirche

MAGDEBURG / WITTENBERG. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat ihre Entscheidung, die Wittenberger Schlosskirche unentgeltlich an die Ev. Kirche (EKD) zu übertragen, gegen Kritik verteidigt. Der Eigentümerwechsel war anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums vollzogen worden. Damit trage die EKD ab sofort auch die Betriebs- und Erhaltungskosten für die weltberühmte Kirche, sagte Bildungsminister Marco Tullner (CDU) am 2. März im Magdeburger Landtag. Das entlaste das Land. An die Wittenberger Schlosskirche soll Martin Luther (1483-1546) am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel geschlagen haben. Dieses Ereignis gilt als Beginn der Reformation. Die Schlosskirche wurde über Jahrhunderte zunächst als Universitätskirche und seit 1817 als Ausbildungsstätte für Pfarrer staatlich unterhalten. Die bedeutendsten Kirchengebäude in Sachsen-Anhalt gehören nicht der Kirche, sondern dem Land. So werden die Dome in Magdeburg, Halberstadt, Halle und Havelberg sowie das Kloster Hamersleben von der „Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt“ getragen. (idea)

Bibelbund-Theologe kritisiert Homosexualisierung von TV- und Kinofilmen

BERLIN. Kritik an einer Homosexualisierung von Spielfilmen, TV-Serien und Gesprächsrunden im Fernsehen hat der Bibelbund geübt. Man lehne es ab, dass immer häufiger klischeehaft homosexuelle Rollen integriert und gleichzeitig heterosexuelle Familien an den Rand gedrängt würden, erklärte der Vorsitzende des Bibelbundes, Theologe Michael Kotsch. Anlass für die Kritik ist die Neuverfilmung des Märchens „Die Schöne und das Biest“, die derzeit in den Kinos anläuft. Darin habe Regisseur Bill Condon – selbst bekennender Homosexueller – eine schwule Figur eingebaut, die im Original nicht vorkommt. Einige Kinos in den USA und Russland hatten sich daraufhin geweigert, den Film ins Programm zu nehmen, was wiederum Kritik in den Medien hervorrief. Kotsch: „Es ist nicht akzeptabel, dass jeder, der sich heute kritisch zur Homosexualität äußert, fast sicher mit dem Verdammungsurteil linksorientierter Gesinnungswächter rechnen muss.“ Echte Toleranz müsse es ertragen, dass Menschen Homosexualität ablehnen. Kotsch: An den Aussagen der Bibel orientierte Ethik lehnt ausgelebte Homosexualität als Widerspruch zur Schöpfungsordnung Gottes ab. Der 1894 gegründete Bibelbund will das Vertrauen in die Wahrheit der Heiligen Schrift stärken. Zu seinem Freundeskreis mit Sitz in Berlin gehören rund 4.000 Christen. (idea)

Bundestagspräsident Lammert: Missionsauftrag Jesu ernst nehmen

MAGDEBURG. Die Kirchen müssen gemeinsam darüber nachdenken, wie sie den christlichen Glauben heute in die Welt tragen. Das sagte Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert bei einer Veranstaltung der Ev. Domgemeinde Magdeburg und des Vereins „Verantwortung und Werte“ in Magdeburg. Lammert sprach über den Missionsauftrag Jesu im Matthäus-Evangelium (28,18-20). Ihm zufolge ist der Auftrag der Christen nirgendwo so prägnant formuliert wie in diesen Versen. Aufgabe sei es, alle Völker zu lehren und zu taufen. Christen dächten jedoch in der Regel nicht bis an die Enden der Welt, sondern nur bis zum Ende der eigenen Gemeinde, des eigenen Kontos oder des eigenen Wahlkreises. Dabei seien die großen Fragen der Menschheit religiöser Natur, etwa die nach Leben und Tod, Gut und Böse sowie Schuld und Vergebung. Lammert bezeichnete sich selbst als einen „protestantisch veranlagten Katholiken“. Im politischen Alltag helfe ihm sein Glaube. Denn ohne verlässliche Orientierungen werde Politik beliebig und willkürlich. (idea)

Frankreich: Lehrer suspendiert, weil er Schülern Bibeltexte vorlas

PARIS. In Frankreich ist ein Grundschullehrer vom Dienst suspendiert worden, weil er seinen Schülern Texte aus der Bibel vorgelesen hat. Das berichtet der Radiosender France Bleu. Der 40-jährige Pädagoge, dessen Name nicht genannt wird, unterrichtet in Malicornay (bei der Stadt Poitiers im Westen Frankreichs). Der Direktor der Schule, Pierre-François Gachet, stellte ihn frei, nachdem sich eine Gruppe von Eltern in einem Brief über den „Vorfall“ beschwert hatte. Darin beschuldigten sie den Lehrer, ihre Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren „bekehren“ zu wollen. Nach Ansicht des Direktors hat der Lehrer damit gegen die strikte Trennung von Bildung und religiösen Überzeugungen verstoßen. Der Nationale Schulrat prüft nun, ob der Lehrer tatsächlich aus „Bekehrungseifer“ gehandelt hat. Eine Entscheidung wird für Mitte März erwartet. Nach Einschätzung des örtlichen Bürgermeisters war die Suspendierung „unverhältnismäßig“, da die meisten Schüler und Eltern den Lehrer sehr schätzten. In Frankreich sind Staat und Religion strikt getrennt. 51 Prozent der 66 Millionen Einwohner sind katholisch, 31 Prozent gehören keiner Kirche an, neun Prozent sind Muslime und drei Prozent evangelisch. (idea)

Haus Frieden: Männer- und Frauentage gaben biblische Orientierung für Alltag

STEINEN. Das Männerwochenende im „Haus Frieden“ in Steinen bei Lörrach stand in diesem Jahr unter dem Thema „David, ein Mann nach dem Herzen Gottes“. Der Leiter des Seelsorgezentrums, Pastor Otto Hug, der die Bibelarbeiten hielt, freute sich über ein ausgebuchtes Haus. Er verglich David mit König Saul, der sich nicht an Gottes Weisungen hielt und in eine Abwärtsspirale geriet, während David nach schweren Sünden aufgrund seiner Reue und Buße wieder von Gott angenommen worden sei. Aus der Geschichte von Josef in Ägypten sei zu lernen, dass als einziger Ausweg aus sexueller Versuchung oft nur die Flucht bleibe. Hugs Ausführungen mündeten in lebhafte Gruppengespräche. Beim Frauenwochende „Gott sei Dank – wem denn sonst?“ beschrieb Pfarrfrau Marlies Kabbe aus Ittersbach bei Pforzheim mit persönlichen Erlebnissen und humorvollen Beispielgeschichten, wie das Danken als eine Grundhaltung zu erlernen ist. Ein Dank-Tagebuch sei eine gute Erinnerungsstütze an all das Gute, mit dem Gott uns beschenkt, gab Kabbe als Rat den Frauen mit auf den Weg. Das Foto zeigt den Spontanchor beim Jugendwochenende 2017, der im Sonntagsgottesdienst mit seinen Liedern erfreute. Rund 80 Jugendliche belebten diese drei Tage das „Haus Frieden“. (mk/grether)

Allianz-Generalsekretär: Heute weitergeben, was Luther erkannt hat

BAD BLANKENBURG. Die Reformation Luthers hat Deutschland und die Welt nachhaltig verändert, glaubt der Generalsekretär der Weltweiten Ev. Allianz, Ephraim Tendero (Manila). Anlässlich der Leitertagung der Weltallianz am 1. März in Bad Blankenburg sagte Tendero (Foto): „Wir wollen dem Rest der Welt weitergeben, was Martin Luther vor 500 Jahren zentral erkannt hat – dass der Mensch gerecht wird allein aus Gnade, allein aus Glauben und allein durch Christus.“ Dies gelte es auch heute zu bekennen, denn der Missionsbefehl Jesu sei noch nicht erfüllt. Der neue Vorsitzende der Deutschen Ev. Allianz, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), hob die weltweite Bedeutung des Reformationsgeschehens hervor. „Wie würde die Welt wohl heute ohne Luther und seine Mitstreiter aussehen?“, fragte er. Für Deutschland sei das Jubiläum eine Chance, sich auf die geistlichen Impulse der Reformation zurückzubesinnen. Auch der Beauftragte von Thüringen für das Reformationsjubiläum, Thomas Seidel (Erfurt), bezeichnete das 500-jährige Jubiläum als Chance, der Kirche fernstehende Menschen auf die Bedeutung der Reformation aufmerksam zu machen. In Thüringen, wo sich wichtige Reformationsstätten befänden, gehörten 75 Prozent der Bürger keiner Kirche mehr an. Es gelte zu vermitteln, was durch Luther und die Reformation in unser Land gekommen sei. (idea)

Irak: Riesiges Leuchtkreuz als Zeichen der Hoffnung aufgestellt

MOSSUL. Im Irak haben Christen in der Ortschaft Telekuf-Tesqopa nahe Mossul auf einem Hügel ein riesiges und weit sichtbares Kreuz aufgestellt. Der chaldäische Patriarch von Bagdad, Louis Sako, weihte es beim ersten Gottesdienst in dem Ort seit zweieinhalb Jahren, meldete der Sender „Fox News“. Das Kreuz symbolisiere „den ersten Lichtfunken“ in den Städten der Ninive-Ebene seit langem, sagte der Patriarch. Es sei ein Zeichen der Hoffnung. Zweieinhalb Jahre lang hatte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) die Region beherrscht und Christen vertrieben. Wie Sako weiter ausführte, steht das Kreuz für die Verwurzelung der Christen in diesem Ort: „Hier sind wir geboren und hier werden wir sterben. Unsere Vorfahren sind in diesem reinen Boden begraben. Das ist unser Land und unsere Heimat.“ Seit dem Beginn der IS-Gräueltaten wurden Hunderte Kirchen im Irak und Syrien zerstört. Lebten 2003 im Irak noch 1,5 Millionen Christen, so sind es gegenwärtig schätzungsweise rund 200.000. (idea)

Hunderte bei Adelshofener Kindertagen mit biblischen Impulsen

ADELSHOFEN. Kriminalistisch ging es im Lebenszentrum Adelshofen an Fastnacht bei den Kindertagen 2017 zu. „Ein Fall für Sherlock“ hieß das Theaterstück, das 650 Kinder am Rosenmontag und einen Tag danach 850 Kinder in Bann zog. Spritzige Kinderlieder stimmten ein. Von Gottes Liebe und dem Angebot, Schuld los zu werden, handelten die biblischen Impulse. Nach dem Mittagessen lockte die Spielstraße und eine große Lego-Stadt sowie Trommeln auf Plastikfässern, Malen und Basteln. Mehr als 30 Stationen ließen keine Langweile aufkommen. Die klare Verkündigung auch am Nachmittag öffnete Kinderherzen für das Evangelium. Viele Kids machten einen Anfang im Glauben und suchten das Gespräch. Auch beim Teenagertag wurden gute Gründe für den Glauben aufgezeigt – und zwar anhand des Lebens von Eric Liddell, dem einstigen Olympiasieger und späterer China-Missionar. Der prämierte Film „Stunde des Siegers“ über den US-Amerikaner, der seinen Glauben auf der Olympiade authentisch bezeugte, wurde ergänzt durch Spielszenen. Christoph Kaiser vom Lebenszentrum entwickelte daraus sein Impulswort und brachte „Die sieben besten Gründe, auf Gott zu hören“ verständlich auf den Punkt. Musik einer Band und eine Fülle von kreativen Angeboten fehlten nicht. Eine Dorfrally und ein Fußballspiel verkürzten die Mittagszeit. Robin vom LZA-Team schickte die auch am Glauben interessierten Teenies mit einem „energiegeladenen Bibelimpuls“ am Spätnachmittag auf den Heimweg. (mk)

Pietistischer Jungschartag gab Einblick in das Leben Martin Luthers

BAD LIEBENZELL. Die Reformation Luthers stand beim Jungschartag der Liebenzeller Mission an Fastnacht im Mittelpunkt. Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums ging es um „Das Geheimnis der Wartburg“. Mehr als 550 Jungen und Mädchen im Alter acht bis zwölf Jahren waren dazu ins LM-Zentrum nach Bad Liebenzell in den Nordschwarzwald und lernten das Leben der Menschen im Mittelalter und das des Reformators mit Spielstationen und einem Theaterstück kennen. Luther habe gezeigt, dass man vor Gott keine Angst haben müsse, weil er seine Geschöpfe bedingungslos liebe, hieß es. Auch brauche es keinen Mittler, um in Gemeinschaft mit ihm zu kommen. Ziel des Jungschartages war es, jedem Kind seine Einzigartigkeit und Gottes Liebe zu zeigen. Studierende in Liebenzell stellten Stationen im Leben Luthers dar, auch seine Bibelübersetzung in die deutsche Sprache. Mehr als 100 Studierende und 60 ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz an diesem Tag. (mk)

Auftaktwoche von „JesusHouse 2017“ fand große Resonanz

KASSEL. Auf positive Resonanz sind die Auftaktveranstaltungen von „JesusHouse“ Ende Februar gestoßen. Viele Besucher haben ihren Glauben erneuert, andere angefangen, an Jesus zu glauben. Von allen Orten gab es positive Rückmeldungen. Noch bis zum 2. April beteiligen sich mehr als 750 Gemeinden und Jugendkreise an über 270 Orten am JesusHouse 2017. Vor allem Dialogveranstaltungen für die jüngere Leute sind gefragt. Dort wird zunächst ein Bibeltext gelesen, dann können die jungen Gäste ihre Fragen stellen, ehe eine Zusammenfassung des Referenten gibt. In Velbert (NRW) ist es zu einem „geistlichen Durchbruch“ gekommen. An den letzten drei der fünf Tage haben sich jeweils 20 der mehr als 150 Besucher dafür entschieden, als Christen leben zu wollen. Auch im pfälzischen Ludwighafen haben einige der 150 Besucher erstmals „einen Schritt auf Gott zugemacht“, so Jugendevangelist Sebastian Baur aus Karlsruhe. In Marburg fand JesusHouse im Café Vetter in der historischen Altstadt statt. Bis zu 160 Personen nahmen teil, auch eine junge Muslima. Sie hatte so viele Fragen, dass sie sich mit einer Mitarbeiterin getroffen hat. Das Foto zeigt JesusHouse in der Kirche von Althengstett im Schwarzwald. (mk)

Ulrich Parzany: Die Bibel ist spannender als jeder Krimi

KÖLN. Christen sollten regelmäßig in der Bibel lesen. Dazu hat Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) aufgerufen. Selbst in christlichen Kreisen sei „in Mode gekommen, nur die Bibel zu lesen, wenn einem danach ist oder wenn man Lust dazu hat“. Das reiche aber nicht, sagte Parzany in einem Vortrag in Köln. Er war Teil einer Evangelisationswoche mit dem Titel „500 Jahre Reformation – und jetzt?“ Ende Februar in einer evangelische Kirche Köln-Ostheim. Dabei hielt Parzany acht Vorträge zu zentralen Themen des christlichen Glaubens. Ohne das regelmäßige Lesen in Gottes Wort seien Christen „abgeschnitten von der Quelle des Lebens und dem Licht der Orientierung“, stellte Parzany klar. Deshalb sei wichtig, keine langen Pausen einzulegen. Empfehlenswert sei etwa, jeden Morgen nach dem Aufstehen eine Passage in der Bibel zu lesen und das Gelesene direkt im Alltag umzusetzen. Dadurch werde die Heilige Schrift „spannender als jeder Krimi“. Zu den Vorträgen der Woche kamen jeweils rund 400 Besucher. Durch Übertragung per Livestream haben außerdem rund 8.000 Zuschauer die Themenabende an 28 Orten verfolgt. Gezeigt wurden sie dort in den Räumen von Gemeinden. An jedem der Abende fanden rund 30 Besucher zum Glauben, berichtete ein Pastor. Über das Internetradio „Segenswelle“ (www.sw-radio.com) wurden die Vorträge ferner an 4.200 Geräte in 92 Ländern ausgestrahlt. (mk)

Christlicher Führungskräftekongress:  Manager wollen in Verantwortung vor Gott wirken

NÜRNBERG. Mit einer Selbstverpflichtung zu einem Handeln in Verantwortung vor Gott und den Menschen ist in Nürnberg der 10. Kongress christlicher Führungskräfte zu Ende gegangen. Rund 3.000 Teilnehmer hatten sich vom 23. bis 25. Februar zu dem Treffen unter dem Motto „Mit Werten in Führung gehen“ in der Frankenmetropole versammelt. Der scheidende Kongress-Vorsitzende Horst Marquardt sagte, eine Gesellschaft ohne Werte habe keine Zukunft. Ethik sei kein Luxus, sondern in Politik und Wirtschaft unverzichtbar. Basis für ein erfolgreiches und soziales Handeln seien die Maßstäbe Gottes für die Menschen, wie sie beispielhaft in den Zehn Geboten zum Ausdruck kämen. Der neue Vorsitzende Martin Scheuermann (54, Schwäbisch Gmünd) betonte, man wolle Führungskräfte ermutigen, ihren christlichen Glauben zu leben und ihnen eine Plattform sowie Netzwerke bieten. In mehr als 60 Vorträgen und Seminaren ging es um Themen wie Wirtschaft und Ethik, Glaube am Arbeitsplatz oder die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Zu den Rednern gehörte der frühere Bundeswirtschaftsminister und jetzige Geschäftsführer der Stiftung Weltwirtschaftsforum, Philipp Rösler (FDP, Cologny/Schweiz). Wie er sagte, werden deutsche Unternehmen weltweit geschätzt, weil sie werteorientiert handelten. Diese Werte hätten „ihre Wurzel unzweifelhaft im Christentum“. Der bayerische Staatsminister der Finanzen, Markus Söder (CSU), ermutigte dazu, die Bibel zu lesen. Sie sei ein Buch, das tatsächlich Lebenshilfe biete. Der Preis des Kongresses ging in diesem Jahr an die drei Geschäftsführer des Software-Unternehmens „easySoft“ (Metzingen/Württemberg): Andreas Nau, Wilfried Hahn und Friedhelm Seiler (s. Foto), die ihr Unternehmen nach christlichen Werten führen. Der nächste Kongress ist vom 28. Februar bis 2. März 2019 in Karlsruhe. (idea)

Christen in Königsbach laden missionarisch ins Restaurant ein

KÖNIGSBACH. „Zwei Visionen trafen sich und daraus wurde das PUBlic“, erklärte Christian Gröger vom Impulse-Team im CVJM Baden und Clissia Schwender vom Restaurant „Brasileiro“ in Königsbach (Enzkreis). „PUBlic“ ist ein Projekt, bei dem CVJM-Mitglieder nicht in eigene Vereinsräume einladen, sondern in ein „normales Restaurant“. Clissia Schwender, im CVJM Königsbach engagiert, wollte ihr Restaurant gerne für einen zwanglosen Treffpunkt zur Verfügung stellen. Nach einem Probelauf im vergangenen Jahr heißt es jetzt: „PUBlic ist geöffnet“. In dem rustikalen Ambiente ist dann ein zwangloser Treff: am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, am Abend mit Thay Curry oder anderem. Die Bedienung übernehmen CVJM-Mitglieder. Durch die Live-Musik am Piano entsteht eine anheimelnde Atmosphäre, die den Gästen gefällt. Der erste Abend füllte die Räume und den Wintergarten. Für Kleinkinder war eine Spielecke eingerichtet. „Wir wollen als CVJM auf diese Weise Gastfreundschaft beweisen“, betonte Christian Gröger. „Die Gäste sollen sich wohlfühlen, und wir CVJM-er wollen Zeit für sie haben.“ Das Team sieht es als seine Aufgabe an, Impulse zu setzen. In der Vergangenheit waren es Gottesdienste in lockerer Form für junge Leute. Jetzt ist es das Projekt „PUBlic“. Die jungen Christen wollen hier dem Evangelium fernstehende Menschen erreichen. Auf den Tischen liegen dazu kleine Denkanstöße. Der nächste „PUBlic“-Termin ist am 26. März. (mk)

1.200 Teilnehmer bei Jugendgebetskongress in Bad Liebenzell

BAD LIEBENZELL. Rund 1.200 Jugendliche und junge Erwachsene waren vom 17. bis zum 19. Februar beim „Youth Prayer Congress“ (YouPC) in Bad Liebenzell. Thema: das Vaterunser. Christus lade mit diesem Gebet zu einem Leben an Gottes Vaterherz ein, betonten die Referenten. Sie verwiesen auf die Gefahr, dass Gebete zu bloßen Worthülsen werden. Gott müsse klar im Blickfeld stehen. LM-Referent Hermann Maier: „Wir machen Gott oft einen Wochenplan, was er für uns zu tun hat. Jesus aber zeigt im Vaterunser, dass wir von uns selbst wegschauen sollen.“ Jesus habe seinen Nachfolgern versichert, dass Gott stärker sei als alles Böse und die Welt fest in seiner Hand habe. „Wir leben in einer Zeit, in der zunehmende Dunkelheit uns Angst machen will. Aber das ist nicht unsere Zukunft. Wir schauen auf Jesus und seine Verheißung eines neuen Reiches“, so Maier. Gebetsfrühstücke, Kleingruppen, Einsätze zur Fürbitte und kreativ gestaltete Gebetsstationen wurden angeboten. Teilnehmer konnten für ihre Familien, Freunde und Nachbarn, für den Frieden und Menschen in Not beten. Die Referate wurden durch Erfahrungsberichte und eine generationenübergreifende Begegnung ergänzt. Das Foto zeigt eine Szene auf der Bühne, die das Thema veranschaulichen wollte. (mk)

Mehr als 40.000 Menschen besuchten die badischen Vesperkirchen

KARLSRUHE. Mit mehr als 40.000 Besuchern sind die badischen Vesperkirchen auch in diesem Winter wieder auf eine starke Resonanz gestoßen. Alleine in der Vesperkirche Karlsruhe wurden rund 7.200 Essen ausgeteilt. Mehr als 16.000 Teilnehmende zählte die Vesperkirche in Mannheim in den zurückliegenden vier Wochen. Diakonie-Oberkirchenrat Urs Keller erklärte: „Die Vesperkirchen sind zu einem festen Bestandteil bei Menschen in Notlagen geworden.“ Zugleich sei die Inanspruchnahme ein alarmierendes Zeichen. Sie zeige die offene und versteckte, materielle und nichtmaterielle Not, auf die es auch sozialpolitische Antworten brauche, so Keller, der das starke Engagement in den Vesperkirchen würdigte: „Die vielen Ehrenamtlichen übernehmen individuelle und zivilgesellschaftliche Verantwortung und leisten dadurch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.“ Neben Mannheim, Karlsruhe, Pforzheim und Singen am Bodensee organisierten auch kleinere Orte eine Vesperkirche. (mk)

CVJM Baden: Christliche Ehegeschichten zum Valentinstag 2017

KRAICHTAL. Die Marriage Week (Ehepaar-Woche) 2017 bestätigte, dass sich viele christliche Paare im CVJM Baden gefunden haben. Anlässlich des Valentinstags erzählten sechs Ehepaare aus Baden in einem Interview mit Martin Stock, Öffentlichkeitsbeauftragter des CVJM Baden (Kraichtal bei Bruchsal), ihre Liebesgeschichte. Für alle Paare war das gemeinsame Erleben im CVJM ein entscheidender Auslöser ihres Glücks gewesen. „Unser Glaube bildete auch die Basis für unsere spätere Ehe“, sagten Andrea und Ralf Stockenberger aus Forst bei Bruchsal. Sie fanden einander im Jahr 1992 auf einer „Abenteuerfreizeit“. Thomas und Christine Sartissohn aus Königsbach bei Pforzheim, seit 2014 verheiratet, haben sich bei einer Wanderung durch die Weinberge kennengelernt, bei CVJM-Tagen für junge Erwachsene. Auch Georg Rühle, Leiter des CVJM-Lebenshauses, hat seine Frau Claudia im CVJM gefunden: 1989 auf einer Freizeit in Korsika. Ihr Engagement für junge Menschen wurde zum gemeinsamen Anliegen. Im Oderbruch bauten beide quasi im „Niemandsland“ eine christliche Jugendarbeit auf, bevor sie 2008 ins Lebenshaus gerufen wurde. Befragt nach der Bedeutung von Glaube und CVJM für ihre Ehe, sagten alle Paare einhellig, dass sie ihre Ehe nach Gottes Weisung führen. Das Foto zeigt den Auszug eines CVJM-Hochzeitspaares aus der Ev. Kirche Spöck bei Karlsruhe. Beide haben sich bei christlichen Veranstaltungen kennen und lieben gelernt. (mk)

Für den Naturwissenschaftler Thomas Schimmel ist Gott kein Problem

BAD LIEBENZELL. Einen beeindruckenden Männertag erlebten 1.100 Männer mit Professor Thomas Schimmel von der Universität Karlsruhe in Bad Liebenzell. Der Naturwissenschaftler führte sie ein in die faszinierende Welt des Mikrokosmos und des Makrokosmos. Der Aufbau der Atome und die Weiten des Universums ließen staunen und stellten die Frage nach dem „Woher“. Wie ein Bild auf einen Maler schließen lasse, könne man in der Natur die Spuren eines Schöpfers erahnen, erklärte Schimmel. Gott selbst aber sei mit wissenschaftlichen Methoden nicht erfassbar. Hier brauche es die biblischen Aussagen. Gott sich hier zu erkennen, vor allem durch Jesus Christus. Der Schöpfer ist für Schimmel „nur ein Gebet weit entfernt“. Man könne Gott nur erfahren, wenn man sich verbindlich auf ihn einlasse, so Schimmel. Zum Männertag gehörte ein Bericht von Yassir Eric, wie er als radikalisierter Muslim zum Glauben an Jesus fand. Yassir ermutigte die Teilnehmer, den Islam kritisch zu sehen, jedoch den einzelnen Muslim als von Gott geliebten Menschen zu erkennen. Wie eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott hilft, mit Sorgen fertig zu werden, zeigte Gemeindereferentin Katja Bernhardt bei den vorangehenden Frauentagen mit 2.200 Teilnehmerinnen. (mk)

DVD „Luther“ zum Weitergeben: Mit Spielfilm das Handeln Gottes verstehen

MARBURG. Die Stiftung Marburger Medien hat zum Reformationsjubiläum eine Sonderausgabe des Films „Luther“ herausgebracht. Die Produktion mit Joseph Fiennes in der Rolle des Reformators vermittelt auch in markanter Weise, wie Luther zu einer persönlichen Jesus-Beziehung gefunden hat und thematisiert das Zentrum des Glaubens und die Bedeutung der Bibel. Die DVD ist Bestandteil einer Geschenkversion, der auch eine Broschüre beiliegt. Sie enthält die vier Pfeiler der Reformation (Allein der Glaube, die Gnade, die Bibel, Christus) sowie Hintergrundinfos zum Film und zur Zeit Luthers. Das Paket eignet sich, um mit Nachbarn oder Kollegen ins Gespräch über den Glauben zu kommen. Auch bieten die Marburger Medien eine Vorführversion für Gemeinden, Schulen und Organisationen in einer Box an mit Begleitheft für Vorführungen, mit Gesprächsimpulsen und Gestaltungsvorschlägen. Anfragen und Bestellungen bei der Stiftung Marburger Medien, Am Schwanhof 17, 35037 Marburg, Tel. 06421-1809-0,E-Mail:  info@marburger-medien.de. Der Film ist eine Chance, die geistlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Reformation zu erklären und lässt begreifen, wie Gottes Liebe unser Leben verändern kann. (mk)

Bäckermeister warb auf der „Grüne Woche“ für den christlichen Glauben

BERLIN. Auf außergewöhnliche Weise warb der brandenburgische Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz (Oberkrämer/Landkreis Oberhavel) während der „Grünen Woche“ in Berlin für seine Backwaren – und für den christlichen Glauben. Da der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern auch von Gottes Wort (Lukas 4,4), hatte Plentz eine alte Gutenberg-Druckerpresse aufgestellt. Auf ihr konnten Messebesucher wie zu Zeiten Martin Luthers einen Vers aus dem Johannesevangelium drucken: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Zu den ersten Besuchern gehörten Berlins Regierender Bürgermeister Müller und Brandenburgs Landwirtschaftsminister Vogelsänger (beide SPD). Beiden überreichte Plentz auch ein Neues Testament mit einer persönlichen Widmung. Plentz durfte in der DDR aufgrund seines christlichen Elternhauses trotz bester Noten nicht studieren. Er ist heute überzeugt, dass Gott ihm den Weg ins Handwerk geebnet hat. Seine 110 Mitarbeiter arbeiten in sechs Filialen. Plentz erhielt für hervorragendes wirtschaftliches und missionarisches Engagement den Werte-Preis vom „Kongress christlicher Führungskräfte“. (idea)

Brasilianisches Schönheitsmodel wurde Christin und sagte dem Karneval ab

RIO DE JANEIRO. Fernsehmoderatorin Angela Bismarchi ist ein bekanntes Model und Sexsymbol beim Karneval von Rio. Schon oft ist sie hüllenlos aufgetreten oder hat sich so ablichten lassen. Doch in diesem Jahr hat die Brasilianerin ihren Auftritt beim großen Karneval abgesagt. Der Grund: Sie hat ein neues Leben in Jesus Christus gefunden. Angela im Webportal: „Ich weiß, dass es schwer zu glauben ist, aber ich wurde innerlich angesprochen und habe zu Jesus gefunden. Anfangs überhorte ich seinen Ruf und stürzte mich in weltliches Treiben. Doch nun habe mein Leben ganz Jesus übergeben.“ Und weil in ihr neues Leben keine Nacktauftritte mehr passen, sagte sie ihren Auftritt beim Karneval von Río ab. Auch ihren Kleidungsstil möchte sie ändern. „Ich habe mit meinem Mann darüber gesprochen, dass ich mir neue Kleidung kaufen muss, in der ich weniger Haut zeige und eleganter bin. Ich werde weiterhin einen Ausschnitt tragen und Kleidung, die meinem Körper zusagt, aber dabei muss man nicht so viel Haut zeigen.“ Angela besucht jetzt mit ihrem Mann, dem Chirurg Wagner Moraes, regelmäßig Gottesdienste und liest mit ihm die Bibel. „Wir gehören zu einem Hauskreises, der sich wöchentlich zweimal trifft. Auch lesen wir gemeinsam jeden Tag die Bibel“, erklärte sie. Zu ihrer Schönheit meinte sie: „Der Körper ist nach biblischem Verständnis ein Tempel des Heiligen Geistes. Deshalb möchte ich gut auf ihn achten.“ Schönheit darf gepflegt werden, so Angela, aber das Äußere dürfe nicht unseren Wert zu bestimmen. (mk)

Ein Baby veränderte ihr Denken: US-Atheistin wurde christliche Autorin

ROUND ROCK. Bereits als Kind wurde Jennifer Fulwiler atheistisch erzogen. Doch nach der Geburt ihres ersten Kindes begann sie ihren Atheismus zu hinterfragen. Es begann ein Denkprozess, der sie in eine neue Richtung führte. Als sie ihr Kind betrachtete, begann sie sich zu fragen, was dieses kleine Wesen eigentlich ist. Nach ihrem Weltbild war es eine Sammlung von Chemikalien und Materialien, die zu einem höheren Ordnungsprozess entwickelt worden waren. Und was war die Liebe, die sie für dieses Kind empfand. Waren das nur chemische Prozesse in ihrem Körper? Ihr wurde klar: Das konnte schlicht nicht wahr sein. Sie las Bücher über Spiritualität, Buddhismus, Hinduismus und Mystik. Ihr Ehemann gab ihr schließlich den Rat, sich doch auch mit dem Christentum zu beschäftigen. Jennifer tat dies und entdeckte bald, dass ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Christentum falsch war. Sie war fasziniert von christlichen Denkern wie Augustinus und erstaunt, wie viele Hinweise auf die Existenz des historischen Jesus sich fanden. Sie eröffnete einen Blog, in welchem sie schwierige Fragen stellte, über die diskutiert werden sollte. Zu ihrer Überraschung erwiesen sich viele Christen als intelligent und gaben begründete Antworten. Jennifer fiel auf, dass die Christen tiefer in grundlegenden Fragen verwurzelt waren. Nach einer Zeit des Prüfens entschied sie sich, selbst Christin zu werden. Sie sprach erstmals ein Gebet und wandte sich Jesus Christus zu. Dies eröffnete ihr neue Zugänge in ihrem Denken und Forschen. Viele Menschen wurden durch ihre Veränderung aufmerksam. Heute ist Jennifer auch für Jesus Christus unterwegs. Die bekennende Christin lebt in Round Rock (Texas) und ist jetzt Referentin bei Tagungen und gesellschaftlichen Events. Auch leitet sie ein Radio-Programm und schrieb bereits mehrere Bücher. (mk)

Tausende bei „Luther“: Pop-Oratorium präsentierte den Reformator modern

STUTTGART. Im Jahr 2017 ist alles anders. Luther trägt Kapuzenpulli, Anzug, ungezähmte Locken, alles in schwarz. Und er sieht aus wie das Mitglied einer Boy­group, zumindest in dem nach ihm benannten Bühnenstück „Pop-Oratorium Luther“, das an zwei Abenden die Porsche-Arena mit insgesamt 11.000 Zuschauern füllte. Das Besondere des Oratoriums ist sein Mega-Chor. Insgesamt 2.440 Sängerinnen und Sänger traten auf, dazu hochkarätige Solisten, ein Symphonieorchester und eine Band. Die Laiensänger kamen aus 55 Chören in Baden-Württemberg und hatten sich ein Jahr lang auf den Abend vorbereitet. Der älteste war 88 Jahre alt, die jüngste Sängerin sieben. Das Oratorium erzählt die Ereignisse rund um den Wormser Reichstag 1521. Luther muss sich dort wegen Ketzerei vor dem Kaiser verantworten. Ein Ablassprediger und der Banker Fugger wettern gegen den Reformator, und die Bevölkerung fragt sich, wer dieser Typ mit den 95 Thesen eigentlich ist. Die Hauptrollen sind alle mit Profis besetzt. Die Aufführung ist eine Geschmacksache, kommt aber scheinbar an, hoffentlich auch die Botschaft der Reformation. Viel Glamour und Pomp der großen Show von Michael Kunze und Dieter Falk rückt sie in den Hintergrund. Am Schluss klatscht das Publikum mit, Darsteller und Chor singen etwas euphorisch „Wir sind Gottes Kinder, lasst uns mutig und wahrhaftig sein“. Es klingt wie ein Partykracher, meinte die Südwestpresse. Die Reformation als Popkultur ist für sie ein flirrendes Event für den Massengeschmack. (mk)

Familientag der AB-Gemeinschaften mit biblischer Ermutigung und Orientierung

LANGENSTEINBACH. Rund 230 Erwachsene und 50 Kinder besuchten im Januar den Familientag des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes AB (Augsburgisches Bekenntnis) im Bibelheim des AB-Verbandes in Langensteinbach bei Karlsruhe. Gastreferent Dr. Harald Binder von der evangelischen Studiengemeinschaft „Wort + Wissen“ in Baiersbronn (Schwarzwald) zeigte mit seinem Fachvortrag „Moderne Biotechnologie und ethische Grundfragen“ auf, wie der moderne Mensch sich in Grenzbereiche vorwagt, die für Christen an den Griff nach göttlicher Macht beim Turmbau zu Babel erinnern. Wohin die Entwicklungen heute steuern, zeigte Binder mit verschiedenen Beispielen aus der Biotechnologie auf, schwerpunktmäßig mit den Möglichkeiten der Präimplantationsdiagnostik und Präimplantationstechnik. Viele Familien waren dankbar für den informativen und wegweisenden Vortrag, der ihnen auch alltagsnahe Hilfen und Orientierung gab. Im Gottesdienst am Vormittag predigte Binder über die Versuchungsgeschichte Jesu im Matthäus-Evangelium unter dem Thema „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Dabei betonte er, dass der satanischen Verführung auch Grenzen gesteckt seien und Christen sich nicht fürchten müssten, wenn ihr Weg manchmal durch Anfechtungen und „Wüstenstrecken“ führe. (mk)

Pfarrfrauen-Tagung brachte auch „Herzensanliegen“ zur Sprache

BAD HERRENALB. Rund 70 Pfarrfrauen nahmen am viertägigen Jahrestreffen 2017 des badischen Pfarrfrauenbundes in Bad Herrenalb teil. Unter dem Motto „Herzensanliegen“ beschäftigte sie sich mit der Jahreslosung (Hesekiel 39,26), mit dem Reformationsjubiläum und dem 100-jährigen Bestehen des badischen Pfarrfrauenbundes, dessen Geschichte auch an Bildtafeln vermittelt wurde. Man wollte Herzensanliegen der Teilnehmerinnen nachspüren, sagte Vorsitzende Claudia Bär. „Gott will einen neuen Geist in uns legen. Das kann unser Leben verändern, beleben, korrigieren“, betonte sie. Entdeckt und „ausgepackt“ wurde dieses „Geschenk“ in den Bibelarbeiten von Pfarrerin Marlene Trick und in kleinen Erfahrungsberichten von Karin Muley, Margit Ruthmann-Wolf, Erika Trojansky und Margarete Goos. Über Gottes erstaunliches Wirken unter den Christen in der Verfolgung berichtete Pfarrer Winrich Scheffbuch von der Hilfsaktion Märtyrerkirche, Pfarrfrau Renate Schellenberg über zwei besondere Pfarrfrauen in der Reformationszeit: die elsässische Reformatorin Katharina Zell sowie die fleißige und bibelkundige Straßburgerin Wilbrandis Rosenblatt. Mit musikalischen Einlagen und Szenen stellten Gudrun und Adolf Bernhard das Leben von Luther und seiner „Käthe“ nach. Zur frohen Gemeinschaft gehörten persönlicher Austausch, wegweisende Informationen, tägliches Singen und Musizieren. Im Schlussgottesdienst wurden sieben Frauen gesegnet: drei neu eingetretene und vier, die eine Aufgabe im Pfarrfrauenbund übernommen haben. (mk)

Ausgabe Februar-März 2017

CVJM-Landesverband Baden:

Vom 13.-17. April Ostertage im CVJM-Lebenshaus „Schloss Unteröwisheim“ für Familien, für Alleinerziehende und Singles zum Thema „Gestärkt für Leben und Glauben“ mit Programm für Kinder, mit Impulsen zur Ermutiogung, Zeit für Kreativität und Spaß, mit gemeinsamer Eiersuche am Ostersonntag.

 

Am 13. April von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr Nacht der Lichter im CVJM-Marienhof bei Offenburg, eine liturgische Feier, die sich an der Taizé-Kommunität in Frankreich, orientiert. Es werden Lieder gesungen, die durch einfache Melodien, die Herzen berühren, Texte aus der Bibel werden gelesen, die der Seele guttun, eine Zeit der Stille lädt zum persönlichen Beten ein und jeder, der möchte, kann sich persönlich segnen lassen. Anschließend sind alle eingeladen, miteinander zu essen, zu reden und Zeit zu verbringen. Motto: „Die Kraft des Glaubens gemeinsam erleben“.

 

Am Samstag, 6. Mai, von 11 Uhr bis 18 Uhr Gebetswanderung in der Ortenau mit Daniel Armingeon, Theresa Marks und Matthias Zeller: Gemeinsam aufbrechen, Gott anbeten, Natur erfahren, Horizont erweitern, unterwegs füreinander Zeit haben, Grillen auf einer Hütte.

 

(www.cvjmbaden.de)

Lebenszentrum Adelshofen:

Am Sonntag, 21. Mai, von 10 Uhr bis 16 Uhr Family-Day - ein Tag für die ganze Familie mit Ehepaar Susanne Mockler, Paarberaterin, und Marcus Mockler, Coach, zum Thema „Familie mit Vision“ (Familie gestalten mit den aktuellen Herausforderungen, Kindern Werte und eine Vision von Familie mitgeben), mit Spiel und Spaß im Erlebnisgarten, mit spannenden Themen in „Live-Chatrooms“, mit Snacks zum gemeinsamen Genießen.

Am 10. Juni von 9 Uhr bis 13 Uhr Seminar „Luther als Seelsorger“ mit Pfarrer Dr. Rolf Sons, ehemaliger Rektor im Bengelhaus Tübingen; vom 16.-18. Juni Vater-Kind-Wochenende im Erlebnisgarten Adelshofen.

 

(www.lza.de)

Seelsorgezentrum „Haus Frieden“ in Steinen:

 

Vom 11.-19. April Osterfreizeit mit Hausvater Otto und Marietta Hug, vom 29. April bis 6. Mai Frühjahrswanderwoche im Dreiländereck mit Morgenlob, Entspannung und Erholung.

 

Vom 13.-20. Mai Woche zur Rückbesinnung auf die Quellen der Reformation mit Friedhelm Schröder zum Thema „Erweckung und Erneuerung – Impulse aus dem Buch der biblischen Könige“.


(www.haus-frieden.de)

Aufgegriffen:
Luther provoziert heilsam

Im Jubiläumsjahr der Reformation ist Martin Luther gar nicht so willkommen. Man biegt ihn ideologisch zurecht oder macht ihn lächerlich. Undifferenziert wird er als Antisemit gebrandmarkt, um sein Hauptanliegen in den Hintergrund zu drängen. Einen Luther, der die Bibel ernst nimmt, will man nicht. Die Jubiläumsfeiern bieten viel religiöses Theater. Dass Luther Machtstrukturen und Geldgeschäfte anprangerte, ist ein Spiegel, in den keine Kirche blicken will....

 

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