Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31, 3 (Monatsspruch für September 2016)
Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt,darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. Jeremia 31, 3  (Monatsspruch für September 2016)

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Direktor Detlev Krause: „Christen, werdet Mutmacher in Deutschland!“

WALSRODE. Zu den wichtigen Aufgaben der Christen gehört es, andere Menschen zu ermutigen, sagte der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Detlef Krause, beim Freundestag des Geistlichen Rüstzentrums Krelingen in Walsrode (Lüneburger Heide). „Gottes Geist ist ein Mutmacher und kein Miesmacher“, so Krause und rief die 500 Besucher auf, die Ermutigung als missionarisches Instrument zu entdecken: „Christen, die nur schwarz-weiß sehen, sind nicht einladend.“ Zu einer guten „Kultur“ in einer christlichen Gemeinde gehöre es, Menschen etwas zuzutrauen und ihnen auch Fehler zuzugestehen. Der Tag bot Gelegenheit, die neuen Räume im „Waldhaus“ zu besichtigen. Dort befindet sich eine von fünf Wohngemeinschaften des Reha-Zentrums, das zum Geistlichen Rüstzentrum gehört (www.grz-krelingen.de). Es dient als Internat für Menschen mit seelischen Erkrankungen und Suchthintergrund. Rund 30 Frauen und Männer können dort eine Ausbildung in fünf verschiedenen Berufsfeldern absolvieren. Das Glaubenswerk ist das größte pietistische Zentrum in Norddeutschland und umfasst unter anderem ein Theologisches Studienhaus, Freizeit- und Tagungsangebote, Betriebe, Werkstätten und eine Seniorenwohnanlage. Leiter ist Pastor Martin Westerheide. (idea)

7.500 Teilnehmer beim „Marsch für das Leben“ in Berlin

BERLIN. Erfreulich: Rund 7.500 Christen beteiligten sich am ökumenischen „Marsch für das Leben“ am 17. September in Berlin, 500 mehr als im Vorjahr. Rund 1.300 Polizisten sicherten den friedlichen Marsch vor Störern und gewalttätigen Randalierern. Der Schlussgottesdienst vor dem Reichstagsgebäude wurde aus den Reihen der 1.500 Gegendemonstranten durch lautstarke Musik massiv gestört. Der evangelische Pfarrer und Dozent Werner Neuer (St. Chrischona / Basel) sagte in seiner Predigt, die „Christophobie“ in Deutschland schreite voran. Die Erkenntnis, dass jeder Mensch ein Geschenk Gottes von unendlichem Wer ist, sei bei vielen verloren gegangen. Christen hofften auf eine neue Welt ohne Hass, Gewalt, Mord und Tod. Zu diesem Leben mit Jesus Christus lade man alle Menschen ein, auch die Gegner, so Neuer. Der Vorsitzende des Verbandes Lebensrechts, Martin Lohmann, sprach sich für ein „Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“ aus. Jeder Mensch habe das Recht auf Leben. Nötig sei ein klares Nein zur Selektion. Lohmann erinnerte an die 100.000 Ungeborene, die in Deutschland jährlich abgesaugt, verätzt und abgetrieben würden. (nach idea)

Rund 650 Teilnehmer beim Jugendkongress „eXchange“

BAD LIEBENZELL. „Der größte Beweis, dass es Freiheit geben muss, ist die Tatsache, dass sich jeder Mensch auf der Welt nach Freiheit sehnt“, sagte Tobias Kley vor 650 Teilnehmern des Kongresses „eXchange“ am 17. September in Bad Liebenzell (Nordschwarzwald). Der christliche Gott sei ein Gott der Freiheit, so Kley. Göttliche Freiheit fördere immer das Leben. Das stehe im Gegensatz zu einer Freiheit, die durch eine selbstsüchtige, kurzfristige und verantwortungslose Haltung bestimmt sei. In Seminaren und Podiumsdiskussionen setzten sich die jungen Leute mit Themen wie Verantwortung, Finanzen und Berufung auseinander. Zu später Stunde erzählte Pfarrer Hanspeter Wolfsberger in einem „private talk“ aus seinem Leben. Der mehrfache Vater sagte, seine Erfahrung sei: Wenn die Ehe der Eltern in Takt ist und Wärme und Liebe ausstrahlt, dann färbt das grundsätzlich und stark auf die Kinder ab. (ck)

Angela Merkel: Flüchtlinge schätzen an Deutschland die Religionsfreiheit

BERLIN. Eine überwältigende Mehrheit der Flüchtlinge schätzt an Deutschland die Toleranz und die Religionsfreiheit, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Internationalen Parlamentarier-Konferenz am 14. September in Berlin. 100 Teilnehmer aus 60 Nationen tagen dort über Glaubens- und Gewissensfreiheit in der internationalen Zusammenarbeit. Veranstalter ist die Internationale Parlamentarier-Vereinigung für Religionsfreiheit. Merkel zufolge setzt sich die Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit ein und spricht dies im Dialog mit Ländern wie China, Iran und Pakistan regelmäßig an. Merkel bekräftigte ferner ihre Kritik an der Vollverschleierung. Sie sei ein großes Hindernis bei der Integration und schränke das gegenseitige Kennenlernen ein. Sie setze sich für „präzise Vorgaben“ für die Berufsfelder und Orte ein, an denen eine Vollverschleierung nicht erwünscht sei – etwa im Öffentlichen Dienst oder vor Gericht. Die Bundeskanzlerin sprach sich zudem für den konfessionellen Religionsunterricht aus. Der Vizepräsident des Bundestages, Johannes Singhammer, sagte, die Verfolgung von Christen habe laut „Open Doors“ auf allen Kontinenten zugenommen. Im Vorjahr seien 7.100 Christen wegen ihres Glaubens ermordet und 2.406 Kirchen attackiert worden. Besonders schlimm sei die Gewalt gegen Christen und andere religiöse Minderheiten in Syrien und im Irak. Der Politiker Volker Kauder erklärte, die Religionsfreiheit sei heute stärker gefährdet als zuvor, vor allem dort, wo die staatliche Gewalt nicht mehr funktioniere. (nach idea)

4.000 Besucher beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission

BAD LIEBENZELL. „Ein Missionar ist ein ganz gewöhnlicher Mensch, der sich auf die außergewöhnliche Kraft Gottes verlässt“, sagte Dr. Lazarus Phiri beim Herbstmissionsfest am 11. September in Bad Liebenzell vor rund 4000 Besuchern. Phiri (rechts im Bild mit Übersetzer Martin Kocher) ist Rektor der Theolog. Hochschule in Ndola im afrikanischen Sambia. Die Liebenzeller unterstützen die Hochschule durch Stipendien für Studenten und Missionare, die als Dozenten tätig sind. In seiner Predigt erinnerte Phiri an den 15. Jahrestag der Terroranschläge am 11. September 2001 in New York: „Damals waren junge Leute auf einer Mission. Sie waren unterwegs in einer Mission des Hasses, des Todes und der Zerstörung. Diese Mission hat eine Spaltung in der Welt bewirkt. Unsere Mission ist anders. Sie ist eine Mission der Liebe und des Lebens. Statt Trennung bringt sie Mensch und Gott wieder zusammen.“ Gott gebrauche normale Menschen für seine Mission. Nicht jeder müsse nach Afrika gehen und den Ozean überqueren. Doch jeder Christ könne in seinem Umfeld den Menschen die Gottes Liebe weitergeben und ihnen von Jesus Christus sagen. Missionsdirektor Detlef Krause sagte, die Liebenzeller Mission gebrauche keine cleveren Werbestrategien zur Finanzierung: „Gott gibt uns, was wir brauchen.“ Das Werk stünde heute vor neuen Herausforderungen. Gebraucht würden Christen, die sich in die missionarische Arbeit berufen ließen, und zusätzliche Unterstützer des Missionswerkes. Neben Missionaren waren auch Mitarbeiter von Partnerkirchen beim Missionsfest zu Gast. Außerdem wurden 25 Kurzzeitmitarbeiter zu mehrmonatigen Einsätzen im Ausland verabschiedet. (mk/ck)

CVJM Baden: Neue CVJM-Sekretärin soll mit Flüchtlingen über den Glauben sprechen

KRAICHTAL. Der CVJM Baden will seine Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe unterstützen. Dazu hat er Marieke Rahn (24) als CVJM-Sekretärin für die Arbeit mit Flüchtlingen berufen. Sie soll die Mitarbeiter unter anderem auch in der Weitergabe des christlichen Glaubens schulen, etwa mit Hilfe von Glaubenskursen, die speziell für die Arbeit mit Geflüchteten entwickelt wurden. Religion – sei es der Islam oder das Christentum – spiele bei den meisten Flüchtlingen eine große Rolle, so der CVJM. In Baden engagieren sich CVJM-Ortvereine in der Flüchtlingsarbeit, etwa in Linkenheim und Graben-Neudorf bei Karlsruhe, in Singen am Hohentwiel und in Münzesheim bei Bruchsal. Sie machen Angebote zur Begegnung – u.a. ein internationales Café – und unterstützen Flüchtlinge bei Behördengängen und Arztbesuchen. Marieke Rahn stammt aus Berlin. Sie studierte Theologie am Johanneum in Wuppertal und absolvierte parallel eine Weiterbildung für interreligiöse und interkulturelle Kompetenz. Rahn engagiert sich in dem Projekt „Damit aus Fremden Freude werden“. Finanziert wird es durch die Evangelische Landeskirche in Baden. (idea)

Papst Franziskus und Billy Graham einig: Der Teufel ist eine Realität

MONTREAT Der Teufel ist real, schrieb der betagte US-Evangelist Billy Graham in einer Kolumne der Billy-Graham-Gesellschaft und warnte davor, den Satan lediglich für einen Mythos (Märchen) zu halten. Er sei heute „ebenso am Werk wie vor Jahrzehnten“. Jedoch sei es einer der erfolgreichsten Tricks des Teufels, die Menschen davon zu überzeugen, dass es ihn gar nicht wirklich gebe. Er versuche, Gottes Pläne zu durchkreuzen, wo er nur könne. Manchmal seien seine Angriffe offensichtlich, meist aber subtil und versteckt. Ein Hauptziele sei es, Menschen von Christus zu entfremden. Graham ermutigte die Christen dazu, täglich in der Bibel zu lesen, das Gespräch mit Jesus im Gebet zu suchen sowie Gemeinschaft mit anderen Christen zu haben. Auf diese Weise könnten sie den Angriffen des Teufels besser trotzen. Auch für Papst Franziskus warnte davor, den Teufel lediglich für eine Umschreibung für „das Böse“ zu halten. Satan sei real und man müsse gegen ihn ankämpfen. Kein Christ könne geistlich ohne Widerstand gegen Versuchungen und Anfechtungen leben. Es gelte, die „Waffenrüstung Gottes“ anzulegen, die der Apostel Paulus im Epheserbrief (6,14-17) so beschreibt: „So steht nun fest, umgürtet mit Wahrheit und gerüstet mit dem Panzer der Gerechtigkeit, und tragt als Schuhe die Bereitschaft, das Evangelium des Friedens zu verkündigen. Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.“ (idea)

Stabwechsel: Neuer Seminarleiter am Theologischen Seminar St. Chrischona

BASEL. Am Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) haben 49 junge Christen ihr Studium begonnen. Insgesamt leben auf dem Chrischonaberg in Basel an der deutsch-schweizerischen Grenze jetzt insgesamt 107 Studierende. Bei einer Feier mit 300 Gästen übergab Seminarleiter Dr. Horst Schaffenberger (58, Bildmitte)) nach zehnjähriger Amtszeit den Stab an Dr. Benedikt Walker (48, links im Bild), der zuvor Leiter der Vereinigten Bibelgruppen (VBG) in der Schweiz war. Schaffenberger steht weiterhin als Dozent zur Verfügung. Eröffnet wurden an diesem Tag auch die neuen dreijährigen Bachelor-Studiengänge: Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik und Theologie & Musik, die in Kooperation mit der Middlesex Universität London laufen. An den Start gingen ferner fünf Studierende des neuen Fernstudiums für Theologie. Der rote Faden des Neubeginns am tsc ist die Kommunikative Theologie, so Walker: „Wir wollen die Theologie reden lassen", erklärte er der Festgemeinde. „Dazu brauchen wir Menschen, die eine gute Ausbildung haben. Je mehr Geschichts- und Bibelverständnis sie haben, desto mehr sind sie fähig, Antworten auf die Fragen der Menschen von heute zu finden.“ Der Chrischona-Campus liegt inmitten herrlicher Natur, das Konferenzzentrum ist eine grüne Oase im Kanton Basel-Stadt auf der Anhöhe bei Bettingen, fernab von Lärm und Hektik der Großstadt Basel, an klaren Tagen mit Blick bis zu den Berner Alpen mit der markanten Eiger-Nordwand. Direktor des Gesamtwerkes „Chrischona International“ ist der Schweizer René Winkler, rechts im Bild. (mk)

Netzwerk Kirche lädt ein zu Andachten auf der Hornisgrinde

SEEBACH. Zu einem Abendgebet und einer Andacht bei Sonnenaufgang auf dem Bergrücken Hornisgrinde lädt das Netzwerk Kirche im Nationalpark Nordschwarzwald ein. Am Dienstag, 30. August, 18.30 Uhr wandern die Teilnehmer ab der Bushaltestelle Mummelsee an der B 500 bei Seebach (Ortenaukreis) auf den höchsten Berg des Nordschwarzwalds, teilte die Nationalparkverwaltung mit. Am Freitag (2. September) geht es bereits um 5.30 Uhr ab der Auffahrt zur Kapelle am Mummelsee hinauf zur Hornisgrinde. Andächtig mache bereits beim Aufstieg die ruhige, friedliche Stimmung über den Schwarzwaldhöhen und erst recht auf dem Gipfel der weite Blick bis hinüber zu den Vogesen jenseits des Rheins, hieß es in der Mitteilung. Die Andacht zum Sonnenaufgang mit geistlichen Impulsen und Gesang finde aber nur bei klarem Wetter statt. Zu den Ferienangeboten im Nationalpark gehört auch ein Erlebnistag für Kinder von acht bis zwölf Jahren am 1. September am Wilden See und am selben Tag eine Hirten-Führung über die Weideflächen des Schliffkopfs. Am 3. September gibt es eine Tour zum Hohen Ochsenkopf und eine zum Schliffkopf. Einen Tag später folgen Führungen zum Lotharpfad, an den Wilden See, auf den Wildnispfad und eine Gratwanderung. Das Programm ist unter www.schwarzwald-nationalpark.de im Internet abrufbar. (epd)

Ein australischer Christ lässt Afrika wieder etwas grüner werden

BERLIN. Sogar vom Weltall aus lässt sich erkennen, dass Tony Rinaudo ganze Arbeit geleistet hat. Er hat ein Stück von Afrika verändert. Satellitenbilder von Niger und Äthiopien zeigen es: Wo früher Wüste war, ist heute Wald. Der gläubige Australier, „Gottes Waldmacher“ genannt, hat im Kampf gegen die Wüste eine simple, aber wirksame Methode entwickelt. Heute freut er sich, wenn er den Wald von Humbo im Süden Äthiopiens besucht: „Als ich das erste Mal hier war, gab es keinen einzigen Baum“. Denn es wurde gerodet, bis nichts mehr da ist. Der Boden versandet und trocknet aus. In den letzten 50 Jahren sind so 650.000 Quadratkilometer fruchtbarer Boden verloren gegangen. Wüsten breiten sich aus. Tony studierte Landwirtschaft und ließ sich von einer kleinen Mission aussenden. Mit seiner Frau Liz und dem sechs Monate alten Sohn Ben landete der 24-Jährige im Niger, einem der ärmsten Länder der Welt in der Sahelzone in Westafrika. Er entdeckte: Wichtiger als Bäume pflanzen, die im trockenen Boden fast nie Wurzeln schlagen, ist bereits fest verwurzelten Pflanzen zu schützen und mit einer einfachen Beschneidungstechnik großzuziehen. Lange wurde seine Methode nicht anerkannt. Es war medienwirksamer, viele neue Bäume zu pflanzen, egal, was mit ihnen geschah. Erst als das christliche Hilfswerk „World Vision“ den Erfolg der Low-Tech-Wiederaufforstung erkannte, ging es aufwärts. Als Tony nach 17 Jahren den Niger verließ, nannten die Bauern ihn nicht mehr „verrückter weißer Farmer“, sondern den „Chef aller Bauern“ – und viele Bauern nannten ihre Söhne „Tony“. (mk)

„OrgelMarathon 2016“ in nur fünf Tagen mit Kantor der Dresdner Frauenkirche

SALZWEDEL. Die Orgel, von alters her unangefochtene Königin der Instrumente, hat in der Altmark fünf Tage lang den Ton angeben. Die historische Kulturlandschaft im Norden von Sachsen-Anhalt stand im August im Zeichen des „OrgelMarathon Altmark 2016“ mit Matthias Grünert, dem Kantor der Dresdner Frauenkirche. Er ließ 32 besondere Orgeln erklingen – in großen Stadtkirchen und kleinen Dorfkirchen (www.orgelarena.de). Begleitet war er von Orgelfreunden aus ganz Deutschland, der Eintritt war überall frei. Das fünftägige Musikprojekt sollte auf die vielfältige Orgellandschaft aufmerksam machen sollte und wurde in der Marienkirche von Salzwedel eröffnet. In Kirchen und Klöstern erklangen jeweils halbstündige Konzerte mit reichhaltigem Repertoire von klassisch bis modern. Die Reformation in Brandenburg und die Zeit danach bestimmte maßgeblich die Entwicklung dieser Orgellandschaft mit den hier tätigen Orgelbauern. Der sprunghafte Aufschwung im Orgelbau begann in dieser Region aber erst ab 1850. Grund dafür war auch der wachsende wirtschaftliche Wohlstand. Viele Dorfkirchen, die bis dahin ohne Orgel waren, leisteten sich nun erstmals eine Orgel. (mk)

Herzliche Segenswünsche zum 80. Geburtstag von Pfarrer Dieter Fischer

FRIESENHEIM. Der langjährige Vorsitzende des Trägervereins unserer badischen Zeitschrift „hoffen + handeln“, Pfarrer Dieter Fischer (Friesenheim bei Offenburg) durfte am 20. August geistig und körperlich rüstig seinen 80. Geburtstag feiern. Nach Gemeindediensten in Öschelbronn bei Pforzheim und Rastatt war er Vorsteher des Diakonissenhauses Nonnenweier bei Lahr bis zum aktiven „Ruhestand“ im Jahr 2002. Fischer hat die 1973 von badischen Pfarrern und Kirchenältesten gegründete Zeitschrift mit auf den Weg gebracht, um kirchentreuen Christen in Gemeinden biblische Orientierung zu geben. Regelmäßig erinnerte er an die Bibel als das „untrügliche Fundament“ der Kirche. Von 2005 bis 2014 übernahm der vielseitig begabte Theologe die Leitung der Zeitschrift. Auf Anfrage der Ev. Nachrichtenagentur würdigte Redaktionsleiter Martin Kugele (Bretten) den „klaren Durchblick“ Fischers in theologischen und gesellschaftlichen Fragen. Er lese weiterhin Korrektur und gebe wertvolle Anregungen. Körperlich fit halte sich Dieter Fischer durch Wandern und Bergsteigen, auch unternehme er noch immer Studienreisen. Mit seiner Ehefrau Ingeborg, Theologin und von 1991 bis 2009 Vorsitzende des Pfarrfrauenbundes, durfte er 2014 die Goldene Hochzeit feiern. Das Paar hat vier erwachsene Kinder und acht Enkel. Redaktion, Trägerkreis und Verlag gratulierten dem körperlich und geistig fitten Jubilar herzlich und dankten ihm für sein segensreiches Wirken für „hoffen + handeln“. (mk)

Badische Campingkirche erreicht mit ihren Angeboten viele Menschen

PFORZHEIM. Das blauweiße Zelt der badischen Campingkirche beim Campingplatz in Schellbronn bei Pforzheim ist noch bis zum 28. August aufgestellt und lädt auch Gäste aus der Region zu den Angeboten ein. „Campingkirche in Schellbronn heißt, eine schöne Sommerzeit mit Freunden zu verbringen“, betont AMD-Diakon Peter Bauer, der die Campingkirchen für die Abteilung Missionarische Dienste von der Badischen Landeskirche organisiert. Die Campingkirche von Schellbronn lebt nicht nur von Campern, dort sind auch viele Kinder und Erwachsene aus der Umgebung sowie Mitarbeiter der Landeskirche und zahlreiche Ehrenamtliche. Dies ermöglicht, dass die meisten Angebote nichts kosten und ohne Anmeldung genutzt werden können. Dazu gehören ein Kinderprogramm ab 10 Uhr mit biblischen Geschichten, Liedern, Spielen und Bastelaktionen sowie um 19 Uhr das abendliche „Sandmännchen“ für die gesamte Familie mit Liedern, Impulsen und Rätseln. Für Kinder und Jugendliche gibt es vormittags Aktionen, Gespräche und Unternehmungen. Erwachsenen bietet der Gesprächskreis „Glaube und Leben“ die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen über aktuelle Themen, über Bibeltexte und Glaubensfragen. Feste Bestandteile der Campingkirche sind auch der abendliche „Treffpunkt Zelt“ mit Brettspielen, Volleyball, Basteln für Kinder und Erwachsene, ferner Gespräche, Konzerte und das abendliche Lagerfeuer mit Stockbrot oder die Familiengottesdienste am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr im Zelt, die oft von mehr als 200 Personen besucht werden. Weitere Einsatzorte der badischen Campingkirche sind am Bodenseee und am Titisee. (mk)

Die neue Weltrekordläuferin: „Mein Doping ist Jesus!“

RIO DE JANEIRO. Die neue Weltrekordlerin über 10.000 Meter, die Äthiopierin Almaz Ayana, hat nach ihrem Erfolg bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ein Glaubensbekenntnis abgelegt. „Mein Doping ist Jesus, sonst nichts“, erklärte sie vor Pressevertretern. Sie reagierte damit auf Vorwürfe, sie habe möglicherweise leistungssteigernde Substanzen genommen. Ayana war zuvor die Strecke über 10.000 Meter in 29 Minuten und 17,45 Sekunden gelaufen. Damit stellte sie einen 23 Jahre alten Weltrekord ein. Damals hatte die Chinesin Wang Junxia die Strecke in 29 Minuten und 31,78 Sekunden zurückgelegt. Wie Ayana in der Pressekonferenz weiter sagte, hat sie ihr Training auf die 5.000 und 10.000 Meter ausgerichtet: „Den Rest hat mir Gott gegeben.“ (idea)

Goldmedaillen-Gewinner: „Christliches Ratgeberbuch half mir in Sinnkrise!“

RIO DE JANEIRO. Gerade hat er seine 19. Olympische Goldmedaille gewonnen und ist damit der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten: der US-amerikanische Schwimmer Michael Phelps. Dabei gab es Momente, in denen der 31-Jährige nicht mehr leben wollte, bekannte im Fernsehen. Neuen Lebensmut schenkte ihm das Ratgeberbuch „Leben mit Vision“ des Pastors Rick Warren (Kalifornien). 2014 habe er eine schwere Sinnkrise durchlebt, berichtete Phelps. Nachdem er bei einer Fahrt mit 1,4 Promille und überhöhter Geschwindigkeit von der Polizei angehalten worden war, wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Daraufhin begab er sich für eine Suchttherapie in eine Entzugsklinik. Rückblickend sagt er: „Ich dachte, die Welt würde ohne mich besser zurechtkommen. Das Beste wäre es, mein Leben zu beenden.“ Dann sei er jedoch auf Warrens Buch „Leben mit Vision“ gestoßen. Das habe ihm neue Hoffnung geschenkt. Der Inhalt habe ihn so begeistert, dass er auch anderen Patienten daraus vorgelesen habe. Diese hätten ihm daraufhin den Spitznamen „Prediger-Mike“ verpasst. „Leben mit Vision“ wurde weltweit mehr als 52 Millionen Mal verkauft. (nach idea)

Arabischer Muslim wurde Christ: „Anschläge ließen mich am Islam zweifeln“

BERN. Eigentlich war Al Fadi immer stolz darauf, Muslim zu sein. Der gebürtige Saudi wäre sogar bereit gewesen, für seinen Glauben zu sterben. Doch als er sah, wie viel Terror im Namen Allahs ausgeübt wird, begann er, den Islam und seine bisherige Weltanschauung in Frage zu stellen. Im Interview sagte er: „Mein Leben lang war ich stolz, in Saudi Arabien aufzuwachsen, im Zentrum des Islams. Schon mit drei Jahren lehrten mich meine Eltern, dass nur der Islam die wahre Religion sei.“ Mit 16 schickten ihn die Eltern in die USA, damit er eine bessere Schulbildung bekommt, für ihn „Feindesland“, wo er für den Islam missionieren wollte. Über ein Integrationsprogramm für ausländische Schüler wurde er einer christlichen Familie zugeteilt, durch die er Sprache und Kultur besser kennenlernen sollte. Al Fadi war total erstaunt über ihre Werte und ihre Freundlichkeit: „Jetzt musste ich feststellen, dass auch Christen gute Menschen sein können. Sie schienen, ehrlich gesagt, sogar glücklicher in ihrem Glauben zu sein, als ich es war. Das irritierte mich.“ Nach seinem Abschluss bekam er einen „guten Job“, gewöhnte sich an Land und Leute. Mit einem christlichen Arbeitskollegen diskutierte er oft über den Glauben und war erstaunt, dass er durch die Nachfolge des Propheten Jesus so verändert werden konnte, folgte er doch dem größten aller Propheten nach, Mohammed, und war doch nicht ganz erfüllt. Auch schmerzte es ihn, keine Gewissheit zu haben, ob ich gut genug für Gott war. Auch schockten ihn  die islamistischen Attentate. „Zweifel brachen auf. Ich war mir nicht mehr sicher, ob der Koran wirklich Recht hatte. Aber gleichzeitig sehnte sich etwas in mir nach Gott. Um auszuschließen, dass Christen die Wahrheit glauben, beschloss ich, in die Kirche zu gehen und Bibel zu lesen, obwohl das im Islam eine große Sünde ist. Ich kannte den Koran auswendig, jetzt las ich in der Bibel und war überrascht, wie sehr mich das faszinierte! Ein halbes Jahr lang las ich so viel von Liebe, Hingabe und Freiheit. Ein Gott, zu dem eine Beziehung möglich ist! Das berührte mein Herz und überwältigte mich. Dass der Gott der Bibel mich liebt. Und seinen Sohn für mich hingibt. Dass meine Schuld beglichen ist. Tief in mir spürte ich, dass ich zu Jesus gehören will. So vertraute ihm mein Leben an und wurde Christ. Was für eine Erleichterung. Nie zuvor hatte ich solch eine Freiheit gespürt, wie in dem Moment, als ich mich für Jesus entschied. Jeglicher Druck wich von mir. Ich musste nichts mehr leisten, weil Gott schon alles für mich gegeben und getan hat. Und das war nur der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit Gott.“ (nach livenet.ch)

Wundersames Wiederfinden: Ehering nach 33 Jahren wieder aufgetaucht

KARLSRUHE. Der Ehering, den eine Karlsruherin vor 33 Jahren in der Toilette verloren hat, ist wieder aufgetaucht: in einem Gartengrundstück mehrere Kilometer weit entfernt. Heidi Erne (78) rutschte der Ring vom verschwitzten Finger in die Kloschüssel und verschwand in der Kanalisation. Das goldene Zeichen ihrer Liebe steckte damals bereits seit mehr als 20 Jahren an ihrem Ringfinger. Sie hatte den Ring seit ihrer kirchlichen Trauung 1962 in der Ev. Stadtkirche Karlsruhe-Durlach nie abgelegt. Geblieben war ihr all die Jahre nur der Blick vom Balkon aus auf den Kirchturm, der sie an den „Bund fürs Leben“ erinnerte. Trotz Ärger über das Missgeschick hat sie sich keinen neuen Ring anfertigen lassen, auch nicht zur Goldenen Hochzeit vor vier Jahren. Die Hoffnung auf ein wundersames Wiederfinden war längst geschwunden. Doch jetzt wurde auf einem Schrebergarten-Gelände der Naturfreunde Durlach ein goldener Ring gefunden: Und weil Günter und Heidi Erne seit vielen Jahren bei den Naturfreunden Mitglied sind, erhielt das Ehepaar eine Nachricht. „Wie der Ring dort hingekommen ist, werden wir wohl nie herausfinden können“, so Heidi Erne, die ihn jetzt wieder trägt. In den 1980er Jahren wurde der Klärschlamm der Karlsruher Anlagen noch als Dung verkauft, weiß Ehemann Günter Erne, wahrscheinlich kam der Ring quasi als Beigabe in den Garten der Naturfreunde. (nach einem swr4-Bericht)

Leiter des badischen Verlags „mediaKern“ in die Ewigkeit abgerufen

OFFENBURG. Nach schwerer Krankheitszeit ist der bekannte badische Verlagsleiter Karlheinz Kern (Meißheim bei Offenburg) im Alter von 71 Jahren in die Ewigkeit abgerufen worden. In mehr als 50 Jahren beim renommierten Verlag St. Johannis-Druckerei (Lahr) hat sich der gelernte Schriftsetzer bis zum Verlagsleiter hochgearbeitet. Nach der Insolvenz des Unternehmens ging Kern nicht in den verdienten Ruhestand, sondern gründete als 65-Jähriger noch den kleinen, aber erfolgreichen Verlag „mediaKern“, der durch zahlreiche Hahne-Bestseller über die christliche Szene hinaus bundesweit bekannt wurde. Gesundheitliche und wirtschaftliche Gründe zwangen vor zwei Jahren den erfolgreichen Verleger leider zur Eingliederung seines Lebenswerks an ein anderes Unternehmen. Geistlich verwurzelt war der vielseitig begabte Badener im pietistischen Gemeinschaftsverband AB. Gewissenhaftigkeit und Fleiß, Menschenkenntnis und Weitsicht gehörten ebenso zu seinen Attributen wie Mut und Demut, Aufrichtigkeit und bibelfester Glaube sowie ein Schuss gesunder Humor. Mehr als 50 Jahre wirkte Kern auch als Organist in seiner Heimatkirche. Von 2003 bis 2006 war er Vorsitzender der Vereinigung Ev. Buchhändler und Verleger (VEB). Das Ziel seiner Arbeit sah Kern darin, das Evangelium auf vielfältige Weise unter die Menschen zu bringen. Deshalb bot er prominenten Zeitgenossen ein Forum zur Vermittlung christlicher Werte. Peter Hahne würdigte Kern mit den Worten: „Er gehörte zur Kategorie der Stillen und der Effektiven im christlichen Verlagswesen, im Gegensatz zu manchen Wichtigtuern mit Nullresonanz. Er schmückte sich nicht mit Politikern und Prominenz, er setzte sich für die Verbreitung des Evangeliums auf der Kanzel der Literatur ein. Karlheinz Kern hat keine Schlagzeilen gemacht, aber Spuren für die Ewigkeit hinterlassen.“ Seiner Familie gilt unsere Anteilnahme. Kern war ein Segensträger, seine Bücher biblisch klar, empfohlen in unserer Zeitschrift und mit Gewinn gelesen. Wir danken Gott, dass wir ihn haben durften. (mk)

Fröhliches Schaffen beim „Summer Life Special“ im Lebenszentrum Adelshofen

ADELSHOFEN. Junge Leute auch aus Ungarn, Slowakei und England nahmen am „Summer Life Special“ (SLS) des Lebenszentrums Adelshofen (Eppingen bei Heidelberg) teil. Insgesamt wirkten 45 Jugendliche bei christlichen Aktivfreizeit mit. „Kreativ ausgearbeitete“ Bibelarbeiten, so ein Teilnehmer, standen vormittags auf dem Programm. Gearbeitet wurde täglich im Schnitt fünf Stunden täglich. Die Jugendlichen buddelten und bauten, gruben und fegten, putzten und spülten, strichen Wände, legten im Gelände neue Wege an. Als besonderes Projekt forderte das Mauern eines Hochbeets für Küchenkräuter. „Ich hatte große Freude“, bekannte eine Mitarbeiterin. Spaß machten auch die Tages- und Abendaktionen. Der Beachvolleyballplatz war ein beliebter Treffpunkt. „Sie suchten jede freie Minute die Gemeinschaft mit den andern Teilnehmern“, beobachtete Andreas vom Theologischen Seminar Adelshofen. Für Silas war es „richtig cool: das Mitarbeiten und die Gemeinschaft“. Michael, der aus dem englischen Yateley Hampshire mit seinem Freund Sam angereist war, meinte am Schluss: „Der beste Freizeit meine Lebens!“. Auftanken für Leib und Seele bot auch die sommerliche  Familien- und Singlefreizeit im Lebenszentrum. Für die Kids gab es ein extra Programm. (mk)

Wissenschaftler: Das Wort „evangelisch“ hat Martin Luther geschaffen

STUTTGART. Ohne Martin Luther gäbe es kein „evangelisch“. Das Wort gehöre zu den Begriffen, die der Reformator eigens geschaffen habe, um das Neue an seiner Theologie herauszustreichen, schreibt der Rostocker Dozent für deutsche Sprach- und Literaturgeschichte des Spätmittelalters, Franz-Josef Holznagel, in der Zeitschrift „Bibelreport“. Auch die Begriffe „Buße“ und „Rechtfertigung“ gehörten zu diesen von Luther eingeführten Begriffen. In seinem Beitrag „Luther und die deutsche Sprache“ erläutert Holznagel, dass Luther mit seinen Schriften der allgemeinen Tendenz im 16. Jahrhundert gefolgt sei, die deutsche Sprache zu vereinheitlichen. Eine Besonderheit des Reformators sei gewesen, dass er statt Latein „das Deutsche zur selbstverständlichen Sprache der Kirche und des theologischen Diskurses“ erhoben habe. Er habe als Bibelübersetzer den deutschen Wortschatz bereichert und viele Redewendungen geprägt, auch ursprünglich ostmitteldeutsche Ausdrücke wie „Lippen“ oder „Ufer“ in ganz Deutschland verbreitet. (nach epd)

Luther jetzt auch im Kaffee: Kirchliche Röstmischungen werben mit dem Reformator

KARLSRUHE. „Markant, kräftig, vollmundig“: Mit diesen Worten lässt sich nicht nur Kaffee charakterisieren, sondern auch Martin Luther. Zwar waren Kaffeebohnen zu Zeiten des Reformators (1483-1546) in Deutschland noch unbekannt. Doch dass dem Lieblingsgetränk der Deutschen zum Reformationsjubiläum 2017 ein besonderer Stellenwert zukommt, scheint zumindest in Baden-Württemberg unstrittig. Hier wurden gleich zwei Luther-Kaffees kreiert: einer im Auftrag der badischen Landeskirche, der andere von einem Kaffeeröster in der württembergischen Kirchengemeinde Mössingen (Kreis Tübingen). Dort hat der Kaffeeröster und Kirchengemeinderat Florian Kühnberger eine würzige Martin-Luther-Kaffeemischung kreiert, der die Charaktereigenschaften des Reformators widerspiegeln soll. Doch weil ein kräftiger Kaffee nicht allen schmeckt, hat Kühnberger auch einen Kaffee nach Luthers Ehefrau Katharina von Bora (1499-1552) benannt. Dieser sei „besser verträglich“ und für viele Gelegenheiten geeignet. Eine Mischung aus südamerikanischen und äthiopischen Arabica-Sorten bildeten das Geschmacksbild. Auch die badische Kirche bietet zum Reformationsjubiläum einen Luther-Kaffee an. „Wenn wir das Volksgetränk mit Luther-Logo anbieten, wollen wir auf die Reformation aufmerksam machen“, erläutert Kirchenrat Wolfgang Brjanzew, landeskirchlicher Beauftragter für die Reformationsdekade. Mit dem badischen „Luther Kaffee“, einer Bio-Mischung von nicaraguanischen und äthiopischen Arabica-Bohnen aus fairem Handel, sollen soziale Projekte unterstützt werden. Weitere Reformationsmischungen gibt es noch nicht, etwa ein Ablasshandel-Kaffee mit feuriger Chili-Note oder ein magenfreundlicher Philipp Melanchthon-Kaffee. (nach epd)

BILD-Reporter Daniel Böcking schrieb über seine Bekehrung zu Jesus

BERLIN. „Ich glaube an Jesus. So richtig. Mit Herz und Verstand und Bibel und allem, was zum Christsein dazugehört“, schrieb BILD-Reporter Daniel Böcking dieser Tage in BILD-Online. „Eigentlich nicht außergewöhnlich“, meinte er: „Schließlich sind auf dem Papier über die Hälfte aller Deutschen christlich.“ Doch ein Glaubensbekenntnis gelte „in den Zeiten von Terror, Islamismus und ISIS nicht gerade als cool oder hip“, so der Pressemann, der vor drei Jahren erst zu Jesus fand: „Ich bin Christ. Glücklich. Vollzeit. In dieser Zeit von Terror und Gewalt möchte ich von meinem Weg zum Glauben erzählen, statt mein Christ-Sein schamvoll zu verschweigen… Immer wieder missbrauchen Terroristen den Namen Gottes für ihre Anschläge. Angst und Unsicherheit wachsen. Doch mein Glaube umarmt das Leben, statt vor diesen Irren zu kuschen. Er gibt mir alles, um trotzdem getrost und zuversichtlich zu sein.“ Im Jahr 2010 war Böcking als Reporter nach dem vernichtenden Beben (316 000 Tote) in Haiti, kurz danach bei der Loveparade in Duisburg, als 21 Menschen in der Massenpanik zerquetscht wurden, dann hauste er über einen Monat lang neben einem Minen-Schacht im Norden Chiles und wartete gemeinsam mit den Angehörigen auf die Rettung von 33 verschütteten Bergleuten. „Trauer, Leid, Hilfe, Hoffnung, Rettung – in all diesen Situationen begegnete mir der Glaube an Gott. In gemeinsamen Gebeten von Helfern und Opfern, im gegenseitigen Trost untereinander. Auch in der Trauer. Mir kam in den Sinn: Wenn du an Gott glaubst, dann darf das nicht nur nebenher passieren. Wenn die Jesus-Botschaft von Frieden, Vergebung und Erlösung stimmt, dann solltest du dein ganzes Leben danach ausrichten. Ich begann, in der Bibel zu lesen, mit Christen zu reden, ehrlich zu beten (statt nur das „Vater unser“ herunterzuleiern). Man kann sagen: Ich probierte den Glauben aus – und lernte Jesus kennen. Es dauerte noch drei Jahre, eh ich ihn zum Mittelpunkt meines Lebens machte, zum Wichtigsten, zu meinem Kompass. Die Zeit seitdem erlebe ich wie ein Wunder.“ Böcking schließt: „Aus der Bibel habe ich gelernt: Es gibt das Böse auf der Welt – und Gott hat keine Freude daran. Die christliche Antwort sollte nicht Verzweiflung sein oder verschüchtertes Schweigen. Sondern Hoffnung, Hilfe und Gebet… Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod tröstet mich. Terror und Gewalt machen mich nicht ängstlich… Wut und Angst sind nicht das, was Jesus von Christen fordert. Er gibt und will Mut und Zuversicht. Und er will Vertrauen. Meines hat er.“ Über seinen Weg zum Glauben berichtet Daniel Böcking ausführlich in seinem im August erscheinenden Buch „Ein bisschen Glauben gibt es nicht - Wie Gott mein Leben umkrempelt“ im Gütersloher Verlagshaus. (mk)

Ausgabe Aug. / Sept. 2016

Badische Landeskirche:
 

Am Samstag, 24. Sept., von 11 Uhr bis 18 Uhr Innovationstag 2016 (Henhöfertag Baden) in Linkenheim bei Karlsruhe zum Thema „Kirche: Geistreich“ mit Pfarrer Hans-Hermann Pompe (57), Leiter des Zentrums „Mission in der Region“ der Ev. Kirche in Deutschland (Redner am Vormittag), und Pfarrer Hans-Peter Wolfsberger, Leiter vom „Haus der Besinnung“ in Betberg bei Freiburg (Redner am Nachmittag, 15:20 Uhr) – und neun Workshops um 13:30 Uhr, parallel Bühnen-Programm „Martin Luther und sein Knecht“, eine Zeitreise mit Annette und Lutz Barth, ab 10:30 Uhr Ankommen bei Kaffee und Brezel. Internet: http://ekiba.de/html/content/innovationstag.html

(www.ekiba.de)

 

 

CVJM-Landesverband Baden:

Vom 11.-14. Okt. Verwöhn-Tage für Senioren (ab 60 Jahren) im CVJM-Lebenshaus „Schloss Unteröwisheim”.

Vom 14.-16. Okt. Mutter-Tochter-Wochenende im CVJM-Schloss Unteröwisheim. Am Samstag, 15. Okt. von 10 Uhr bis 14 Uhr Kindererlebnistag im CVJM-Marienhof bei Offenburg. Am Montag, 31. Okt., ChurchNight für junge Leute zum Reformationstag im „Schloss Unteröwisheim” und an vielen Orten in Baden und ganz Deutschland mit vielen Angeboten (www.churchnight.de).

 

(www.cvjmbaden.de)

 

Seelsorgezentrum „Haus Frieden“ in Steinen:

 

Vom 26.-30. Sept. Biblische Wahrheiten neu entdecken mit Irmgard Ott und Raum, über Gott und das eigene Leben nachzudenken. Vom 10.-21. Okt. Goldener Herbst mit Spaziergängen und geistlichem Auftanken für den Herbst des Lebens mit Pfr. Wolfgang u. Doris Gehring (Montag bis Sonntag) und Pfr. Traugott u. Almut Fränkle (Sonntag bis Freitag).

 

(www.haus-frieden.de)

 

DMG-Interpersonal, Sinsheim:

Am 25. Sept. ab 10 Uhr Herbstmissionsfest 2016 unter dem Motto „Mission – Gemeinden sei Dank!“ mit Prof. Dr. Peter Penner, der Christen in Osteuropa theologisch ausbildet und einen slawischen Bibelkommentar herausgegeben hat. Er spricht im Festgottesdienst um 10 Uhr zum Thema „Ohne Gemeinde geht es nicht!“ Parallel ist ein buntes Kinderprogramm.

 

(www.DMGint.de)

 

Aufgegriffen:
Konzilien können irren

Die Synode der Badischen Landeskirche hat beraten und beschlossen: Jetzt können homosexuelle Paare getraut werden. Selten wurde ein Beschluss so rasch den Pfarrämtern mitgeteilt wie dieser. Wir fühlten uns erinnert an Schabowskis legendäre Bemerkung zur Grenzöffnung: „Ab sofort, unverzüglich.“ Und kaum ein Beschluss ruft so viele Irritationen und Fragen hervor wie dieser.
Zum Beispiel: Warum wird eine so wichtige Frage in der Landessynode behandelt und entschieden, ohne dass vorher ein Beratungsprozess in den Gemeinden, Bezirkssynoden und unter den Pfarrern stattfindet? Hat man Angst vor der Basis? Immerhin bedeutet eine solche Trauung den eklatanten Bruch mit biblischen Aussagen, bisher geltender Ethik, der zweitausendjährigen Tradition der Kirche und der ökumenischen Gemeinschaft.

 

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