Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Prediger Salomo, Kapitel 3, Vers 11 (Altes Testament)
Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt;  nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.  Prediger Salomo, Kapitel 3, Vers 11 (Altes Testament) 

Missionsdirektor mit Weitblick bleibt weiterhin aktiv

Missionsdirektor Dr. Detlef Blöcher, der langjährige Leiter des Hilfs- und Missionswerks „DMG interpersonal“ (früher: Deutsche Missionsgemeinschaft) in Sinsheim bei Heidelberg, wurde im Januar diesen Jahres 65 Jahre alt. Darum übergibt er im Mai sein Amt an den DMG-Mitarbeiter Pfarrer Günther Beck. Stellvertreter wird Andrew Howes, bislang Personalleiter für Afrika. Ein  sicherlich sich gut ergänzendes „Gespann“, ebenso fröhlich, alltagsnah und zupackend wie der vielseitig begabte Physiker Blöcher. Der baldige Ruheständler ist verheiratet mit der Pharmazeutin Dr. Elisabeth Blöcher. Beide haben drei erwachsene Kinder. Blöcher leitet seit dem Jahr 2000 die DMG, davor war er neun Jahre Personalleiter. Von 1986 bis 1990 hat der kundige Missionsfachmann als Dozent im Nahen Osten gearbeitet.

 

Der 68-er Kämpfer Blöcher kapitulierte vor Gott
Blöcher ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und früh mit dem Evangelium vertraut gemacht worden. Als Jugendlicher wandte er sich vom Glauben ab und wollte sich politisch engagieren. Es war die Zeit der 1968-Studentenrevolte, die auch seine Schule nahe dem Campus der Universität Frankfurt erfasst hatte: „Ich wollte die Welt verändern, im Sinn von ‚make love not war’, doch mein Herz war voller Bitterkeit und Zorn – auf die Gesellschaft, die Kirche und meinen Vater.“ Mit Freunden träumte er vom „neuen sozialistischen Menschen“, doch: „Langsam dämmerte mir, dass ich dem Lügenbaron Münchhausen glich, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wollte. Meine innere Verzweiflung wuchs, bis ich eines Abends vor Gott kapitulierte.“ Blöcher erlebte 1970, wie Jesus ihm neues Leben schenkte. „Jesus kennenzulernen war für mich eine große Befreiung: neues, erfülltes Leben, das über den Tod hinausreicht“, sagt er. Seitdem ist es sein Wunsch, Menschen auf Jesus hinzuweisen. „Jesus schenkt uns reiches Leben“, davon ist er überzeugt.

 

Statt Hochschulkarriere in die arabische Welt
Nach dem Physikstudium promovierte Blöcher in Biophysik und heiratete 1981 seine Frau. Er forschte und lehrte an den Unikliniken in Frankfurt. Eine glänzende Hochschulkarriere lag vor ihm, doch dann fühlte er sich von Gott ins Ausland gerufen und bewarb sich bei der DMG. „Als ich das einem Kollegen erzählte, erklärte er mich für verrückt. Ich verstand seine Erregung: Menschlich gesehen war es absurd, doch ich wusste mich von Gott so geführt und konnte nicht anders.“ 1986 zogen Blöchers in die arabische Welt, wo er sich als Dozent und in der klinischen Forschung engagierte, um Gottes Liebe praktisch weiterzugeben.

 

Verantwortung und Wachstum in der DMG-Zentrale
1991 berief ihn die DMG als Personalleiter in die Heimatzentrale. Die Familie mit inzwischen drei Kindern zog nach Sinsheim. Blöcher wurde Personalleiter, ab 2000 Leiter der DMG. Durch seinen einfühlsamen, dienenden Leitungsstil hat er das Werk vorangebracht. Die Zusammenarbeit mit sendenden Gemeinden wurde vertieft, die Betreuung der entsandten Mitarbeiter ausgebaut. Kurzeinsätze für junge Leute und ältere Christen (50plus-Programm) kamen dazu, auch viele neue Kooperationen mit jetzt 105 Partnerkirchen und -werken im Ausland. Zudem engagiert Blöcher sich in der Missionsforschung und im Dachverband der evangelikalen Missionen (AEM) sowie in der Missionskommission der Weltweiten Ev. Allianz. Im Ruhestand will sich Blöcher wieder wissenschaftlich in der Missionsforschung und der Missionsentwicklung (DMG-Auftrag) einbringen, auch in der Förderung von jüngeren christlichen Leitern und bei der Integration von Flüchtlingen – auch ganz persönlich. „Da schlägt mein Herz“, so Blöcher. Wer Jesus kennengelernt habe, der könne nicht anders, als von ihm zu erzählen und zum Glauben an ihn einzuladen.

 

Martin Kugele

Der langjährige Direktor des evangelischen Hilfswerks „DMG interpersonal“ (Deutsche Missionsgemeinschaft) in Sinsheim bei Heidelberg, Dr. Detlef Blöcher (65), gibt im Mai sein Leitungsamt und den Stab an zwei jüngere Missionsleute ab. Der leidenschaftliche Missionar und erfahrene Kenner der weltweiten Szene bleibt aber auch im Ruhestand noch aktiv. Ein Grund mehr, dem unserer Zeitschrift verbundenen Missionsfachmann, der in Baden lebt und Leiter der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen war, für sein Wirken zu danken.
Das Foto (oben) zeigt den promovierten Physiker Blöcher mit seiner Ehefrau Elisabeth, die ihn tatkräftig in der Missionsarbeit und der DMG-Zentrale unterstützt. Beide haben drei erwachsene Kinder. Die DMG leitete Blöcher seit dem Jahr 2000. Davor war er neun Jahre Personalleiter. Von 1986 bis 1990 hat er als Dozent im Nahen Osten gearbeitet. Ihm ist eine umfassende Verkündigung der guten Botschaft von Jesus Christus wichtig. Wort und Tat dürfen für ihn nicht getrennt werden. Im Mai übergibt er sein Leitungsamt an ein Duo: Neuer Direktor wird Vorstandsmitglied Pfr. Günther Beck, Stellvertreter der Afrika-Personalleiter Andrew Howes. Herzliche Segenswünsche!

DMG interpersonal e.V., Buchenauerhof 2, D-74889 Sinsheim
Tel. +49-7265-959-0, Kontakt: kontakt@DMGint.de, www.DMGint.de

Ausgabe August-September 2018

Badische Landeskirche
 

Vom 21.-23. Sept. Internationaler  Gospelkirchentag in Karlsruhe (www.gospelkirchentag.de), am Freitag um 17 Uhr: Eröffnungsfeier auf dem Marktplatz, am Samstag: Offenes Singen in der Messe Karlsruhe, ab 19.30 Uhr Galakonzert in der dm-Arena, am Sonntag: um 14 Uhr Festival-Gottesdienst in der dm-Arena in der Karlsruhe Messe

 

Am Samstag, 20. Okt. von 10.30 Uhr bis 15 Uhr Fachtag „Gottesdienst erleben“ der Missionarischen Dienste (AMD) im Gemeindehaus der Stadtkirche Karlsruhe, um den Gottesdienst „für sich selbst“ neu zu entdecken und befähigt zu werden, andere anzusprechen und einzuladen.

 

(www.ekiba.de)

Christus-Bewegung Baden (CBB):

 

Am Samstag, 13. Okt., von 10 Uhr bis 15 Uhr Studientag „Digitaler Turmbau zu Babel“ über den Technikwahn und seine Folgen im Ambrosius-Blarer-Haus, Reuteweg 11, in Kleinsteinbach (Pfinztal bei Karlsruhe) mit dem Netzwerk evangelischer Christen in Baden (NeCiB) und dem Theologen Dr. Werner Thiede, wwei Vorträge mit Aussprache. Reinschnuppern möglich, Teilnahme mit Anmeldung besser und erwünscht im Blick auf das Mittagessen und Kaffeetrinken: E-Mail: l.moessner@gmx.net, Info-Telefon: 07240 1738 (Pfarramt Kleinsteinbach).


(www.cbb-baden.de)

DMG-Interpersonal, Sinsheim:

 

Am 23. Sept. Herbstmissionsfest auf dem Buchenauerhof zum Thema „Gott weitet deinen Raum!“: Um  10 Uhr Festgottesdienst, am Nachmittag das Fest mit dem Thema. Die Hauptbotschaften halten die neuen DMG-Leiter, Pfarrer Dr. Günther Beck und Andrew Howes. Sie werden die Zukunft der DMG thematisieren.

 

Vom 30. März bis 8. April 2019  Jordanienreise mit DMG-Missionar Gerd Sigrist, vom 17.-27. Okt. 2019 Israelreise mit DMG-Missionar Gerd Sigrist. Weitere Infos bei Gerd Sigrist, Telefon 07265 959 117 oder 07265 861, E-Mail: Gerd.Sigrist@gmx.net


(www.DMGint.de)

Aufgegriffen:
Gesunde Lehre

Das Netzwerk „Bibel und Bekenntnis“ um Pfarrer Ulrich Parzany will evangelischen Christen, insbesondere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern in Gemeinden und christlichen Organisationen helfen, gesunde biblische Lehre zu erkennen, sie zu studieren und dadurch urteilsfähig zu werden. In seinem neuen Taschenbuch mit dem Titel  „Gesunde Lehre“ hat Parzany wichtige Themen und zentrale Texte der Internetseite des Netzwerks (www.bibelundbekenntnis.de) zusammengestellt.

 

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