Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Lukas 1, 78-79
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.    Lukas 1, 78-79

„Kein Herz aus Stahl“

Ein Kampfsportler macht sich für Schwache stark

Ein Thema bewegt das Herz von Michael Stahl wie sonst nichts auf der Welt: Väter und ihre Beziehung zu ihren Kindern. Denn er selbst wurde schon als Kind ständig durch seinen Vater gedemütigt. In dieser Zeit lernte er, sich an seinen himmlischen Vater zu klammern. Mit seiner Autobiografie und seinem MSE-Programm will anderen beistehen und helfen. Hier ein kurzer Einblick in seine Geschichte.
 
Michael Stahl ist Fachlehrer für Selbstverteidigung im schwäbischen Bopfingen. Seine im Februar dieses Jahres erschienene Autobiografie „Kein Herz aus Stahl“ (Geb., 208 Seiten, plus 4 Fotoseiten, Brunnen Verlag, ISBN 3-7655-0957-5, 14,99 Euro) erzählt eine tragische und zugleich ermutigende Lebensgeschichte, die sich lohnt zu lesen. Mit der Botschaft der Liebe und der Versöhnung geht der bekennende Christ in die Öffentlichkeit: mit Büchern wie „Vater-Sehnsucht“ und „Verbranntes Männerherz“, mit jährlich mehr als 100 Vorträgen in Kirchen, Schulen, Gefängnissen und Firmen. Für sein soziales Engagement erhielt er unter anderem 2009 den „Werte Award“. Internet: www.security-stahl.de

 

Michael Stahl wächst in dem schwäbischen Städtchen Bopfingen im Ostalbkreis auf. Sein Vater ist ein stadtbekannter Trinker, der ihn ständig demütigt und ihm kaum Zuwendung schenkt. Michael bekommt den Spott seiner Mitschüler zu spüren und beginnt, sich von seinem arbeitslosen Vater zu distanzieren, der ihn regelmäßig verprügelt und einen Nichtsnutz schimpft. Heimlich flüchtet er sich in die nahe katholische Kirche, obwohl er evangelisch ist. Das Kreuz beeindruckt ihn. „Wer ist der Mann mit dem Löchern in den Händen, der mich so liebevoll anblickt?“, will er wissen. Doch der Schatten seines leiblichen Vaters belastet ihn, auch das Tuscheln der Leute über seinen Vater. Seine erste Freundin lässt ihn deswegen sogar sitzen.

 

Mühsam erarbeitet sich Michael seine Existenz
Er heiratet und bekommt einen Sohn. Als begeisterter Sportler trainiert er Kampfsport, seit er zwölf Jahre alt ist. Schließlich wird er selbst begeisterter Trainer. Für sein Selbstbewusstsein und weil er Geld braucht, nimmt er einen Nebenjob als Türsteher an und beweist sich. Bald darauf wird er als begabter Bodyguard entdeckt und ist hauptberuflich als Personenschützer unterwegs. Topsportler und Stars gehören jetzt zu seinen Kunden. Er wird Leibwächter für Nena und Dieter Bohlen, für Karlheinz Böhm und Papst-Bruder Georg Ratzinger, für Boxlegende Muhammad Ali und andere. Ein Traum wird wahr. Begeistert ist Michael viel unterwegs. Doch darüber entfremdet sich ihm der Sohn, und seine Ehe geht in die Brüche. Bittere Erfahrungen verhindern, dass er zur Ruhe kommt. Auch die steile Karriere kann die quälende Vater-Wunde nicht heilen Als er erneut eine feste Bindung eingehen will, wird ihm klar, dass er sein Leben ordnen, das Verhältnis zu Sohn und Vater ins Reine bringen muss.

 

Michael macht sich auf den Weg zu seinem Vater
Herzenskämpfer Michael gelingt es: Es kommt zur Versöhnung – auch mit Gott. Der Vater wird ein fröhlicher Christ. Die Liebe des Sohnes gewinnt sein Herz. Glücklich halten sich beide in den Armen. Eine wunderschöne Zeit folgt. Der Vater bittet um Vergebung, ehe er 2010 stirbt. Dramatisch auch, wie Sohn Manuel und Michael sich finden. Die bewegende Autobiografie „Kein Herz aus Stahl“, schildert Tiefen und Höhen im Leben von Stahl und wie Gott ihn verändert hat. Heute schlägt sein Herz besonders für solche Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben. Sein Buch ermutigt, gibt Hoffnung und Orientierung. Ein ehrliches Outing, herausfordernd und spannend, tiefgehend mit herzlicher Liebe und einem Schuss Humor.

 

Michael hängt den Job als Bodyguard an den Nagel
Seit neun Jahren konzentriert sich Michael darauf, Menschen an Leib und Seele erfahren zu lassen, wie wertvoll sie sind. Dazu hat er in seiner Heimatstadt eine Sportschule aufgebaut, die einer ungewöhnlichen Philosophie folgt: Nicht der Sieg über Gegner steht im Mittelpunkt, sondern eine Selbstverteidigung, die auf die Entschärfung von Situationen abzielt. Die Idee dazu stammt von seinem Onkel, einem Ex-Polizisten, der ihm einst beibrachte, wie man sich deeskalierend gegen Angriffe verteidigen kann. Durch Beratung von Psychologen, Polizisten und Sportlern hat Michael seine Kampfsporterfahrung weiterentwickelt – hin zu dem Programm „Moderne Selbstverteidigungs-Erziehung“ (MSE), das er jetzt für Menschen aller Altersklassen anbietet. Auf die Frage, was ihm die Kraft für seinen Einsatz gibt, antwortet der Präventionsexperte ohne Zögern: „Es ist die Liebe Gottes, die mich trägt.“


Martin Kugele

 

Ausgabe Dez./Jan. 2018

Badische Landeskirche
 

Am 23. Dez. um 19 Uhr Theaterstück „Martin, der Schuster“ nach einer Legende von Leo Tolstoi umrahmt mit weihnachtlichen Liedern in der weihnachtlich dekorierten Alemannenhalle Wutöschingen (Wutachtal bei Waldshut) mit einer Kurzpredigt von Pfarrer David Brunner (www.wutachblick.de).
 

(www.ekiba.de)

CVJM-Landesverband Baden:

 

Am Sonntag, 10. Dezember, um 19 Uhr Konzertlesung von Samuel Koch und Samuel Harfst in der Kulturhalle Mannheim-Feudenheim mit Liedern aus dem neuen Album, mit Lesungen aus Kochs neuem Buch und etwas Smaltalk. Einlass ab 18 Uhr. (www.samuel-harfst.de)
 

Vom 28. Dez. bis 1. Jan. Neujahrstage zur Jahreslosung 2018 („Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers – umsonst!“, Offb. 21,6) im CVJM-Lebenshaus „Schloss Unteröwisheim“. Am Sonntag, 7. Jan. von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr Nacht der Lichter CVJM-Marienhof bei Offenburg.

 

(www.cvjmbaden.de)

Lebenszentrum Adelshofen:
 

Vom 8.-10. Dez. Männerfreizeit im Haus Saron in Wildberg (Schwarzwald) mit Bibelarbeiten, Anspielen, froher Gemeinschaft, Spaziergängen und Singen mit der Männer-Band; Special Guest am Samstag zur Bibelarbeit: Dr. Hans-Joachim Eckstein (Tübingen) zum Thema „Wer’s glaubt wird selig“ rund um den Römerbrief, nachmittags ein Lebensbericht von Hans-Joachim Eckstein, Unkosten: 98,00 Euro, Anmeldung bitte bald.

Vom 2.-6. Jan. Seminar für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Basis-Modulen und spezielle Interessengruppen für Mitarbeitende in Gemeinden, Referenten: Christoph Kaiser, Christian Pletsch, Br. Stefan Heidorn, Br. Manfred Kiel und Studierende des Theologischen Seminars Adelshofen, Kosten: 150 Euro.

 

(www.lza.de)

 

Liebenzeller Mission, Verband und EC:

 

Am 26./27. Jan. Frauentage auf dem Missionsberg in Bad  Liebenzell mit Autorin Elena Schulte zum Thema „Fräulein Wundervoll - Durch Gottes Liebe werden, wer ich bin“. Am 3. Feb. Großer Männertag mit Hanspeter Wolfsberger zum Thema „Steh deinen Mann“.


(www.lgv.org) (www.liebenzell.org)

Aufgegriffen:
Weihnachten und Zuckerfest

Freuen Sie sich auf Weihnachten? Ja, antworten darauf die meisten Menschen. Es sind nicht nur zwei freie Tage und ein paar Geschenke, die dieses Fest ausmachen. Weihnachten löst gute Gefühle aus. Dazu tragen die Lieder, die Glocken und – bei einer großen Zahl – auch die Gottesdienste bei, die in diesen Tagen ein besonderes Gepräge haben...

 

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