Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt. Kolosser 4, Vers 6
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„Kein Herz aus Stahl“

Ein Kampfsportler macht sich für Schwache stark

Ein Thema bewegt das Herz von Michael Stahl wie sonst nichts auf der Welt: Väter und ihre Beziehung zu ihren Kindern. Denn er selbst wurde schon als Kind ständig durch seinen Vater gedemütigt. In dieser Zeit lernte er, sich an seinen himmlischen Vater zu klammern. Mit seiner Autobiografie und seinem MSE-Programm will anderen beistehen und helfen. Hier ein kurzer Einblick in seine Geschichte.
 
Michael Stahl ist Fachlehrer für Selbstverteidigung im schwäbischen Bopfingen. Seine im Februar dieses Jahres erschienene Autobiografie „Kein Herz aus Stahl“ (Geb., 208 Seiten, plus 4 Fotoseiten, Brunnen Verlag, ISBN 3-7655-0957-5, 14,99 Euro) erzählt eine tragische und zugleich ermutigende Lebensgeschichte, die sich lohnt zu lesen. Mit der Botschaft der Liebe und der Versöhnung geht der bekennende Christ in die Öffentlichkeit: mit Büchern wie „Vater-Sehnsucht“ und „Verbranntes Männerherz“, mit jährlich mehr als 100 Vorträgen in Kirchen, Schulen, Gefängnissen und Firmen. Für sein soziales Engagement erhielt er unter anderem 2009 den „Werte Award“. Internet: www.security-stahl.de

 

Michael Stahl wächst in dem schwäbischen Städtchen Bopfingen im Ostalbkreis auf. Sein Vater ist ein stadtbekannter Trinker, der ihn ständig demütigt und ihm kaum Zuwendung schenkt. Michael bekommt den Spott seiner Mitschüler zu spüren und beginnt, sich von seinem arbeitslosen Vater zu distanzieren, der ihn regelmäßig verprügelt und einen Nichtsnutz schimpft. Heimlich flüchtet er sich in die nahe katholische Kirche, obwohl er evangelisch ist. Das Kreuz beeindruckt ihn. „Wer ist der Mann mit dem Löchern in den Händen, der mich so liebevoll anblickt?“, will er wissen. Doch der Schatten seines leiblichen Vaters belastet ihn, auch das Tuscheln der Leute über seinen Vater. Seine erste Freundin lässt ihn deswegen sogar sitzen.

 

Mühsam erarbeitet sich Michael seine Existenz
Er heiratet und bekommt einen Sohn. Als begeisterter Sportler trainiert er Kampfsport, seit er zwölf Jahre alt ist. Schließlich wird er selbst begeisterter Trainer. Für sein Selbstbewusstsein und weil er Geld braucht, nimmt er einen Nebenjob als Türsteher an und beweist sich. Bald darauf wird er als begabter Bodyguard entdeckt und ist hauptberuflich als Personenschützer unterwegs. Topsportler und Stars gehören jetzt zu seinen Kunden. Er wird Leibwächter für Nena und Dieter Bohlen, für Karlheinz Böhm und Papst-Bruder Georg Ratzinger, für Boxlegende Muhammad Ali und andere. Ein Traum wird wahr. Begeistert ist Michael viel unterwegs. Doch darüber entfremdet sich ihm der Sohn, und seine Ehe geht in die Brüche. Bittere Erfahrungen verhindern, dass er zur Ruhe kommt. Auch die steile Karriere kann die quälende Vater-Wunde nicht heilen Als er erneut eine feste Bindung eingehen will, wird ihm klar, dass er sein Leben ordnen, das Verhältnis zu Sohn und Vater ins Reine bringen muss.

 

Michael macht sich auf den Weg zu seinem Vater
Herzenskämpfer Michael gelingt es: Es kommt zur Versöhnung – auch mit Gott. Der Vater wird ein fröhlicher Christ. Die Liebe des Sohnes gewinnt sein Herz. Glücklich halten sich beide in den Armen. Eine wunderschöne Zeit folgt. Der Vater bittet um Vergebung, ehe er 2010 stirbt. Dramatisch auch, wie Sohn Manuel und Michael sich finden. Die bewegende Autobiografie „Kein Herz aus Stahl“, schildert Tiefen und Höhen im Leben von Stahl und wie Gott ihn verändert hat. Heute schlägt sein Herz besonders für solche Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben. Sein Buch ermutigt, gibt Hoffnung und Orientierung. Ein ehrliches Outing, herausfordernd und spannend, tiefgehend mit herzlicher Liebe und einem Schuss Humor.

 

Michael hängt den Job als Bodyguard an den Nagel
Seit neun Jahren konzentriert sich Michael darauf, Menschen an Leib und Seele erfahren zu lassen, wie wertvoll sie sind. Dazu hat er in seiner Heimatstadt eine Sportschule aufgebaut, die einer ungewöhnlichen Philosophie folgt: Nicht der Sieg über Gegner steht im Mittelpunkt, sondern eine Selbstverteidigung, die auf die Entschärfung von Situationen abzielt. Die Idee dazu stammt von seinem Onkel, einem Ex-Polizisten, der ihm einst beibrachte, wie man sich deeskalierend gegen Angriffe verteidigen kann. Durch Beratung von Psychologen, Polizisten und Sportlern hat Michael seine Kampfsporterfahrung weiterentwickelt – hin zu dem Programm „Moderne Selbstverteidigungs-Erziehung“ (MSE), das er jetzt für Menschen aller Altersklassen anbietet. Auf die Frage, was ihm die Kraft für seinen Einsatz gibt, antwortet der Präventionsexperte ohne Zögern: „Es ist die Liebe Gottes, die mich trägt.“


Martin Kugele

 

Ausgabe April-Mai 2017

CVJM-Landesverband Baden:

Vom 13.-17. April Ostertage im CVJM-Lebenshaus „Schloss Unteröwisheim“ für Familien, für Alleinerziehende und Singles zum Thema „Gestärkt für Leben und Glauben“ mit Programm für Kinder, mit Impulsen zur Ermutiogung, Zeit für Kreativität und Spaß, mit gemeinsamer Eiersuche am Ostersonntag.

 

Am Samstag, 6. Mai, von 11 Uhr bis 18 Uhr Gebetswanderung in der Ortenau mit Daniel Armingeon, Theresa Marks und Matthias Zeller: Gemeinsam aufbrechen, Gott anbeten, Natur erfahren, Horizont erweitern, unterwegs füreinander Zeit haben, Grillen auf einer Hütte.

 

(www.cvjmbaden.de)

Christus-Bewegung Baden (CBB)
 

Am Fest Christi Himmelfahrt, 25. Mai, von 9.30 Uhr bis 16 Uhr Konferenz für Weltmission von „Hilfe für Brüder International“ in der Liederhalle Stuttgart zum Thema „Unfassbar: Gerettet!“ mit Pfarrer Detlef Krause (Liebenzeller Mission) und Bischof Cranmer Mugisha aus Uganda über die dramatische Lage in seiner Diözese in Süd-Uganda, Aussendungsfeier neuer Missionare in die Weltmission. (www.hfb.org)


Am Feiertag Fronleichnam, 15. Juni, Regionale Christustage an 12 Orten in Württemberg und (dieses Jahr nur) drei Orten in Baden (Pforzheim-Eutingen, Mannheim, Langensteinbacher Höhe). Zum Reformationsjubiläum wird ein besonderer Christustag an Himmelfahrt, 25. Mai, auf dem Kirchentag in Berlin (Messehalle 20) gefeiert. Im Verbund mit dem Kirchentagslogan „Du siehst mich“ (Berlin/Wittenberg, 24.-28. Mai) lautet das Motto: „Jesus sehen“. Programm und weitere Infos unter www.christustag.de im Internet. ---- Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und halten Sie sich diesen Tag frei. Werben Sie in Ihren Gemeinden und laden Sie Ihre Freunde und Bekannten ein.

Lebenszentrum Adelshofen:

Am Sonntag, 21. Mai, von 10 Uhr bis 16 Uhr Family-Day - ein Tag für die ganze Familie mit Ehepaar Susanne Mockler, Paarberaterin, und Marcus Mockler, Coach, zum Thema „Familie mit Vision“ (Familie gestalten mit den aktuellen Herausforderungen, Kindern Werte und eine Vision von Familie mitgeben), mit Spiel und Spaß im Erlebnisgarten, mit spannenden Themen in „Live-Chatrooms“, mit Snacks zum gemeinsamen Genießen.

Am 10. Juni von 9 Uhr bis 13 Uhr Seminar „Luther als Seelsorger“ mit Pfarrer Dr. Rolf Sons, ehemaliger Rektor im Bengelhaus Tübingen; vom 16.-18. Juni Vater-Kind-Wochenende im Erlebnisgarten Adelshofen.

 

(www.lza.de)

Seelsorgezentrum „Haus Frieden“ in Steinen:

 

Vom 13.-20. Mai Woche zur Rückbesinnung auf die Quellen der Reformation mit Friedhelm Schröder zum Thema „Erweckung und Erneuerung – Impulse aus dem Buch der biblischen Könige“.


(www.haus-frieden.de)

Aufgegriffen:
Luther provoziert heilsam

Im Jubiläumsjahr der Reformation ist Martin Luther gar nicht so willkommen. Man biegt ihn ideologisch zurecht oder macht ihn lächerlich. Undifferenziert wird er als Antisemit gebrandmarkt, um sein Hauptanliegen in den Hintergrund zu drängen. Einen Luther, der die Bibel ernst nimmt, will man nicht. Die Jubiläumsfeiern bieten viel religiöses Theater. Dass Luther Machtstrukturen und Geldgeschäfte anprangerte, ist ein Spiegel, in den keine Kirche blicken will....

 

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