„Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn! Jakobus-Brief, Kapitel 1, Vers 19
„Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn!Jakobus-Brief, Kapitel 1, Vers 19

Das „M“ ist für Hans-Martin Steffe der rote Faden

Er sieht noch jugendlich-dynamisch aus und ist es auch und wird doch am 19. April schon 70: Kirchenrat i.R. Hans-Martin Steffe in Linkenheim bei Karlsruhe, wo er mit seiner Ehefrau Barbara wohnt. Eine Tochter und vier Söhne nebst sieben Enkeln werden dem engagierten badischen Zeugen des Evangeliums gratulieren, der zuletzt als Leiter der Missionarischen Dienst (AMD) in Baden segensreiche Spuren in der badischen Kirche und vielen Gemeinden hinterlassen hat. Hier ein Porträt mit Dank und Segenswünschen.

 

Pfarrer Hans-Martin Steffe ist in Müllheim bei Freiburg aufgewachsen, wo er auch getauft und konfirmiert wurde. Zum Glauben fand er im Jugendbund der Liebenzeller Mission. Nach dem Theologiestudium (1970-1976) war er Schülerreisesekretär der SMD bis 1978, danach Lehrvikar in Sinsheim-Dühren (bis 1980), Pfarrvikar in Neckarbischofsheim (bis 1981), Pfarrer in Wehr am Hochrhein (bis 1992), AMD-Pfarrer (bis 2001), dann AMD-Leiter bis Ende April 2015. Steffe war stellv. Vorsitzender der badischen Bibelgesellschaft, stellv. Vorsitzender der Missionarische Dienste in Deutschland und Vorstandsmitglied von Willow Creek Deutschland Seit zwei Jahren ist er Mitglied im Kuratorium von „Stufen des Lebens“ und im Rat der SMD. Seine geistlichen Impulse im SWR-Radio wurden gerne gehört, jetzt bei ERF Medien oder schriftlich im Neukirchener Kalender.

 

Schon auf dem Schoß der Großmutter entdeckte er die (Bilder-) Bibel. Mit 15 Jahren fand er zum persönlichen Glauben und wollte seinen Weg mit Jesus gehen. Zwei biblische Leitworte empfing er, die ihn seither begleitet haben: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist ein Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben.“ Und bei seiner Konfirmation: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“

 

Das „M“ (Mission) wurde der rote Faden im Leben des in Freiburg geborenen Theologen, der von 2001 bis 2015 als Kirchenrat den Missionarischen Diensten der badischen Landeskirche vorstand. Schon seit 1992 war er in dieser Abteilung des Oberkirchenrates landesweit tätig, besuchte Gemeinden mit Glaubenskursen und mehr. Bereits im Jugendkreis sind ihm Bibel und Gebet wichtig geworden. Seinen Schulkameraden und Handballfreunden wollte Hans-Martin den Glauben nahebringen und nahm sie mit zu evangelistischen Veranstaltungen und in den Jugendkreis. Im Theologiestudium wurde die SMD (Studentenmission) seine geistliche Heimat. Studenten mit dem Glauben in Berührung zu bringen, wollte er. Dankbar ist Steffe für ein fundiertes theologisches Studium, vor allem für seinen Lehrer, Prof. Albrecht Peters, in Heidelberg, der Studierenden Mut machte, Glauben und Denken zusammen zu sehen und sich nicht zu scheuen, in der Welt der Universität sich zu Jesus Christus zu bekennen.

 

Reisesekretär, Gemeindepfarrer und Missionarische (M) Dienste
Zwei Jahre war Steffe als Reisesekretär in der Schülerarbeit der SMD unterwegs, Übungsfeld für Teamwork. Auch die 14 Jahre in drei Gemeinden - als Lehrvikar, Pfarrvikar und Pfarrer - haben segensreiche Spuren hinterlassen und sind für ihn unvergesslich. Der Anfang bei den Missionarischen Diensten in Baden forderte heraus. Zwei Arbeitsfelder zogen Steffe an: die Bibelwoche und die Glaubenskurse. Die Bibel in Zusammenhängen zu verstehen und das Evangelium unter die Leute zu bringen, dialogisch und auf Augenhöhe, dabei sich selbst beschenken zu lassen, war sein Ziel. Alle sollten erleben und erfahren, dass sie von Gott geliebt und zur Gemeinschaft mit ihm eingeladen sind. Hilfen dafür hat Steffe besonders im seelsorgerlich-biblischen Glaubenskurs „Stufen des Lebens“ entdeckt, dem er seit 25 Jahren verbunden ist.

 

Eine Herausforderung wurde für den freundlichen Seelsorger die Berufung in die Leitung der AMD, der Missionarischen Dienste. Er wollte mithelfen, dass Evangelisieren in zeitgemäßer Form und auf vielfältige Weise in der Volkskirche geschieht, dass Menschen den Schatz des Evangeliums und Jesus Christus für sich selbst erstmals oder wieder ganz neu entdecken. Steffe wollte die Bibel zum Alltagsgespräch machen. Zugänge dazu boten die Bibelwoche, das Bibeltheater und der Sinnenpark bzw. der Ostergarten. Menschen zeitgemäß abholen und in Verbindung mit dem Glauben zu bringen, gelang ihm mit kleinen und großen Kampagnen, etwa in der Rhein-Neckar-Region mit fünf nordbadischen und vier pfälzischen Dekanaten. Die Hälfte der 80 Gemeinden boten erstmals einen Glaubenskurs an, 1.150 Personen nahmen daran teil. Mehr als die Hälfte ebenfalls zum ersten Mal.

 

Die „Missio Dei“ (Mission Gottes) geht für Steffe auch im Ruhestand seit dem Mai 2015 weiter. Er hilft mit, „Stufen des Lebens“ an die nächste Generation weiter zu geben und entwickelt mit anderen zusammen „Stufen des MännerLebens“. Im Rat der SMD engagiert er sich, damit an den Hochschulen weiterhin das Evangelium öffentlich zur Sprache kommt. Welch ein „Ruheständler“ mit jugendlichem Flair und brennendem Herzen für Jesus!  Herzliche Segenswünsche auch von unserer Zeitschrift zum 70. Geburtstag am 19. April.

 

Martin Kugele

Ausgabe Juni-Juli 2019
Henhöferheim Neusatz
 
Vom 18.-21. Juli Bibelfreizeit mit Kirchenrat i.R. Werner Schmückle, ehem. AMD-Leiter in Württemberg, zum Thema „Der Gottesknecht“ im zweiten Teil des Jesaja-Buches, Messias-Verheißungen im AT. 
 
Am Sonntag, 21. Juli, Neusatztag 2019 mit Pfarrer Lothar Eisele: um 10.30 Uhr Gottesdienst im Grünen hinter dem Henhöferheim, um 11.30 Uhr Berichte aus der Arbeit, Mittagessen und Kaffeetrinken.
 
(www.henhoeferheim.de)

CVJM-Landesverband Baden:
 

Am Freitag, 26. Juli, um 20 Uhr Open-Air-Konzert mit dem bekannten Singer-Songwriter Andi Weiss im Hof des CVJM-LH „Schloss Unteröwisheim” (Kraichtal bei Bruchsal), eigene Lieder mit Geschichten gewürzt, die zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen anregen, seine Songs sind einfühlsam, mit starker Bildsprache, sie tun gut. Weiss macht Mut, Ängste an Gott abzugeben; das Bistro ab 18 Uhr offen.
 
Am Samstag, 27. Juli, um 20 Uhr Open-Air-Konzert „Gospel, Pop and more“ im Hof des „Schloss Unteröwisheim“, Benefizkonzert der Modern Church Band & Voices: berührende Gospel und Pop-Klassiker; die Band nimmt das Publikum mit auf eine Reise von wunderschönen Klängen, Geschichten und Stimmen. Mit einem fünfköpfigen Bläsersatz, einer großen Rhythmusgruppe und Gesangsensemble interpretiert die Modern Church Band mit ihren eigenen Arrangements die Songs in begeisternder Weise zwischen Soul, Swing, Blues und Rock, aber auch mit sinfonischen Elementen; ab 18 Uhr ist das Bistro geöffnet.
 
Am Sonntag, 28. Juli, um 20 Uhr Open-Air-Konzert mit  Simon & Garfunkel „Tribute meets Classic“ im Hof des CVJM-LH „Schloss Unteröwisheim“ mit Duo Graceland (Streichquartett und Band); mit Liedern wie „Sound of Silence“ und „Bridge over Troubled Water“ schuf das Duo Simon & Garfunkel (Bretten) poetische Hymnen für eine ganze Generation; Die Klassiker des wohl erfolgreichsten Folkrock-Duos der Welt harmonieren perfekt mit dem Klang eines Streichensembles. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen und zweier Gitarren mit den klassischen Instrumenten lässt die Songs von Simon & Garfunkel zu einem außergewöhnlichen Musikerlebnis werden; ab 18 Uhr ist das Bistro geöffnet.
 

(www.cvjmbaden.de)

Lebenszentrum Adelshofen:

 

Vom 26. Juli bis 4. Aug. Summer Life Special (SLS), Aktivfreizeit für Jugendliche ab 16 Jahren im Lebenszentrum. SLS macht den Sommer zum Erlebnis: Freunde finden, Jesus besser kennen lernen, gem. praktisch anpacken an verschiedenen Projekten im Garten, in der Küche, auf dem Bau, Inputs und Zeiten mit Gott, die den Glauben bereichern, unterhaltsame Abendprogramme und Ausflüge.

(www.lza.de)

Tagungszentrum Schönblick:

 

Vom 19.-22. Sept. Israel-Kongress im Tagungszentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd. Infos und Anmeldung: www.schoenblick.de/israelkongress.

 

Vom 10.-13. Nov. Kongress zur Christenverfolgung heute unter dem Thema „Gedenket der Märtyrer“ mit zahlreichen Referenten, Frühbucherrabatt bis 31. August. Weitere Infos und Anmeldung: www.schoenblick.de/christenverfolgung.

 

Aufgegriffen:
Medien

Ein ganz normaler Donnerstagabend. Ich schaue mir die Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ an, weil mich die angekündigten Themen interessieren. Die Sendung ist gut, denn sie bringt zu den Themen sehr ausgewogen Pro und Kontra. Jedenfalls so lange, bis das Thema „Konversionstherapie“ kommt. Ein homosexueller Mann – sehr sympathisch – schildert, wie er eine solche Therapie macht, dann aber irgendwann abbricht, weil er sie für sich nicht gut findet. Er steht zu seiner Prägung, findet einen Freund, mit dem er schließlich glücklich wird. So weit, so gut, bzw. schlecht. Denn: Kein Vertreter einer solchen Therapie kommt zu Wort. Und selbstverständlich vergisst der Moderator auch nicht, die Evangelikalen als Wurzel allen Übels zu erwähnen.

 

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