Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. Matthäus 2, Vers 10
Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut. Matthäus 2, Vers 10

Missionsdirektor mit Weitblick bleibt weiterhin aktiv

Missionsdirektor Dr. Detlef Blöcher, der langjährige Leiter des Hilfs- und Missionswerks „DMG interpersonal“ (früher: Deutsche Missionsgemeinschaft) in Sinsheim bei Heidelberg, wurde im Januar diesen Jahres 65 Jahre alt. Darum übergibt er im Mai sein Amt an den DMG-Mitarbeiter Pfarrer Günther Beck. Stellvertreter wird Andrew Howes, bislang Personalleiter für Afrika. Ein  sicherlich sich gut ergänzendes „Gespann“, ebenso fröhlich, alltagsnah und zupackend wie der vielseitig begabte Physiker Blöcher. Der baldige Ruheständler ist verheiratet mit der Pharmazeutin Dr. Elisabeth Blöcher. Beide haben drei erwachsene Kinder. Blöcher leitet seit dem Jahr 2000 die DMG, davor war er neun Jahre Personalleiter. Von 1986 bis 1990 hat der kundige Missionsfachmann als Dozent im Nahen Osten gearbeitet.

 

Der 68-er Kämpfer Blöcher kapitulierte vor Gott
Blöcher ist in einer christlichen Familie aufgewachsen und früh mit dem Evangelium vertraut gemacht worden. Als Jugendlicher wandte er sich vom Glauben ab und wollte sich politisch engagieren. Es war die Zeit der 1968-Studentenrevolte, die auch seine Schule nahe dem Campus der Universität Frankfurt erfasst hatte: „Ich wollte die Welt verändern, im Sinn von ‚make love not war’, doch mein Herz war voller Bitterkeit und Zorn – auf die Gesellschaft, die Kirche und meinen Vater.“ Mit Freunden träumte er vom „neuen sozialistischen Menschen“, doch: „Langsam dämmerte mir, dass ich dem Lügenbaron Münchhausen glich, der sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen wollte. Meine innere Verzweiflung wuchs, bis ich eines Abends vor Gott kapitulierte.“ Blöcher erlebte 1970, wie Jesus ihm neues Leben schenkte. „Jesus kennenzulernen war für mich eine große Befreiung: neues, erfülltes Leben, das über den Tod hinausreicht“, sagt er. Seitdem ist es sein Wunsch, Menschen auf Jesus hinzuweisen. „Jesus schenkt uns reiches Leben“, davon ist er überzeugt.

 

Statt Hochschulkarriere in die arabische Welt
Nach dem Physikstudium promovierte Blöcher in Biophysik und heiratete 1981 seine Frau. Er forschte und lehrte an den Unikliniken in Frankfurt. Eine glänzende Hochschulkarriere lag vor ihm, doch dann fühlte er sich von Gott ins Ausland gerufen und bewarb sich bei der DMG. „Als ich das einem Kollegen erzählte, erklärte er mich für verrückt. Ich verstand seine Erregung: Menschlich gesehen war es absurd, doch ich wusste mich von Gott so geführt und konnte nicht anders.“ 1986 zogen Blöchers in die arabische Welt, wo er sich als Dozent und in der klinischen Forschung engagierte, um Gottes Liebe praktisch weiterzugeben.

 

Verantwortung und Wachstum in der DMG-Zentrale
1991 berief ihn die DMG als Personalleiter in die Heimatzentrale. Die Familie mit inzwischen drei Kindern zog nach Sinsheim. Blöcher wurde Personalleiter, ab 2000 Leiter der DMG. Durch seinen einfühlsamen, dienenden Leitungsstil hat er das Werk vorangebracht. Die Zusammenarbeit mit sendenden Gemeinden wurde vertieft, die Betreuung der entsandten Mitarbeiter ausgebaut. Kurzeinsätze für junge Leute und ältere Christen (50plus-Programm) kamen dazu, auch viele neue Kooperationen mit jetzt 105 Partnerkirchen und -werken im Ausland. Zudem engagiert Blöcher sich in der Missionsforschung und im Dachverband der evangelikalen Missionen (AEM) sowie in der Missionskommission der Weltweiten Ev. Allianz. Im Ruhestand will sich Blöcher wieder wissenschaftlich in der Missionsforschung und der Missionsentwicklung (DMG-Auftrag) einbringen, auch in der Förderung von jüngeren christlichen Leitern und bei der Integration von Flüchtlingen – auch ganz persönlich. „Da schlägt mein Herz“, so Blöcher. Wer Jesus kennengelernt habe, der könne nicht anders, als von ihm zu erzählen und zum Glauben an ihn einzuladen.

 

Martin Kugele

Der langjährige Direktor des evangelischen Hilfswerks „DMG interpersonal“ (Deutsche Missionsgemeinschaft) in Sinsheim bei Heidelberg, Dr. Detlef Blöcher (65), gibt im Mai sein Leitungsamt und den Stab an zwei jüngere Missionsleute ab. Der leidenschaftliche Missionar und erfahrene Kenner der weltweiten Szene bleibt aber auch im Ruhestand noch aktiv. Ein Grund mehr, dem unserer Zeitschrift verbundenen Missionsfachmann, der in Baden lebt und Leiter der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen war, für sein Wirken zu danken.
Das Foto (oben) zeigt den promovierten Physiker Blöcher mit seiner Ehefrau Elisabeth, die ihn tatkräftig in der Missionsarbeit und der DMG-Zentrale unterstützt. Beide haben drei erwachsene Kinder. Die DMG leitete Blöcher seit dem Jahr 2000. Davor war er neun Jahre Personalleiter. Von 1986 bis 1990 hat er als Dozent im Nahen Osten gearbeitet. Ihm ist eine umfassende Verkündigung der guten Botschaft von Jesus Christus wichtig. Wort und Tat dürfen für ihn nicht getrennt werden. Im Mai übergibt er sein Leitungsamt an ein Duo: Neuer Direktor wird Vorstandsmitglied Pfr. Günther Beck, Stellvertreter der Afrika-Personalleiter Andrew Howes. Herzliche Segenswünsche!

DMG interpersonal e.V., Buchenauerhof 2, D-74889 Sinsheim
Tel. +49-7265-959-0, Kontakt: kontakt@DMGint.de, www.DMGint.de

Ausgabe Dezember-Januar 2019

Badische Landeskirche
 

Vom 1. bis 25. Dez. Digitale Adventsliederaktion täglich unter www.ekiba.de/youtube im Internet: jeden Tag singt ein badischer Kirchenchor in einer badischen Kirche ein anderes Adventslied.

 

Am 23. Dez. und parallel auch am 24. Dez. jeweils um 17 Uhr Weihnachten für die ganze Familie der Ev. Kirchengemeinde Wutachtal in der Alemannenhalle Wutöschingen im Kreis Waldshut mit Theaterstück „Die Stadt, die Weihnachten vergaß“, Eintritt frei, Internet: www.weihnachten-im-Wutachtal.de.  

 

(www.ekiba.de)

ChristusBewegung / Hilfe für Brüder:
 

Am Epiphaniasfest, 6. Januar (Feiertag in Baden-Württemberg), von 9.30 Uhr bis 16 Uhr JuMiKo 2019 (Jugendmissionskonferenz) in der ICS Messe Stuttgart zum Thema „Keine Kompromisse. Radikal l(i)eben“ mit 25 Vorträgen u.a. von Andreas Boppart, Mihamm Kim-Rauchholz, Winrich Scheffbuch, Hans-Joachim Eckstein, Stefan Kiene, Delef Garbers  und einer großen Missionsausstellung - und vieles mehr. Themen und Referenten sowie weitere Infos unter wwwlebendige-gemeinde.de und www.hfb.org im Internet. 

 

(www.cbb-baden.de)

Liebenzeller Mission, Südwest-EC und Gemeinschaftsverband:
 

Am 17. Dez. um 20 Uhr Adventskonzert mit den Chören der Liebenzeller Mission im Missionszentrum in Bad Liebenzell: Mehr als 100 Studierende der Internat. Hochschule und der Interkulturellen Akademie führen klassische Lieder, Pop und Gospel auf.

 

(www.lgv.org) (www.liebenzell.org)

OM-Deutschland (Mosbach):

 

Vom 15.-21. Jan. Neueinsteiger-Konferenz in der Deetken-Mühle in Mosbach, Vom 10.-13. Februar sowie vom 14.-17 April Einführungsseminar in die Mission in der Deetken-Mühle in Mosbach bei Heidelberg.

 

Vom 25.-28. April Kunstforum 2019 in der OM-Deetken-Mühle in Mosbach. Näheres im Internet.

 

(www.d.om.org)

Aufgegriffen:
Der Lückentext

Vor Kurzem fielen mir Mitarbeiterzeitschriften namhafter Großunternehmen in die Hände. Porsche und SAP entfalten hier auf Hochglanzpapier werbewirksam ihre Aktivitäten. Doch bald meldete sich diffuses Unbehagen bei mir: Nicht, was die Broschüren vermittelten, machte mich sprachlos, sondern das, wovon sie erstaunlicherweise schwiegen. Kein Wort von ihrem zentralen Kerngeschäft, beredtes Schweigen von der Kernkompetenz.

 

 

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