Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13, 30
Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13, 30  

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Im Einsatz für das Evangelium in den Medien: Redakteur Martin Kugele wird 70

BRETTEN. Der leitende Redakteur von „hoffen + handeln“, Pfarrer Martin Kugele (Bretten), darf am 26. September 2017 seinen 70. Geburtstag feiern. Vorstand und Trägerkreis der Zeitschrift gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm für den weiteren Weg und alle Aufgaben die nötige Gesundheit und den Segen Gottes. Schon seit 1974 gehört Kugele der Redaktion und dem Trägerkreis an, seit mehr als 30 Jahren als leitender Redakteur. Auch wirkt er seit 1973 als Medienbeauftragter in der ChristusBewegung Baden (CBB) und im Trägerverein der Ev. Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Seit mehr als 40 Jahren setzt sich der rüstige Jubilar ehrenamtlich dafür ein, dass mehr Evangelium in die Medien kommt – auch in die Tageszeitungen. Über 30 Jahre wirkte er als Pfarrer in badischen Gemeinden, in der Henhöfer-Gemeinde Spöck und im benachbarten Dettenheim, zuletzt sechs Jahre in Kraichtal-Unteröwisheim bei Bruchsal. Aufgrund seiner Verkündigung entstanden Bibel- und Gebetskreise. Daneben war er viele Jahre kirchlicher Beauftragter für Missionarische Dienste. Ein schwerer Herzinfarkt im Jahr 2000 zwang den missionarisch engagierten Theologen in den vorzeitigen Ruhestand. In seinem Ruhestandsort Bretten sucht Martin Kugele am Stand „Christen am Markt“ das Gespräch mit Kirchendistanzierten und unterstützt evangelistische Aktionen in der Öffentlichkeitsarbeit. Martin Kugele und seine Frau Heidi, mit der er seit 1971 verheiratet ist, haben vier erwachsene Kinder und vier Enkel. Er bekennt sich zur Bibel als dem verbindlichen Wort Gottes und will ihre Ordnungen und Gebote glaubwürdig vermitteln, die reformatorische Botschaft wieder bekanntmachen. Ebenso setzt er sich dafür ein, dem missionarischen Gemeindeaufbau höchste Priorität zu geben und das Evangelium in den Mittelpunkt allen kirchlichen Handelns zu stellen. (nach idea)

Riverboat-Projekt gestartet: Flussschiff will auch deutsche Häfen anlaufen

BONN. In einem Restaurantschiff auf dem Rhein in Bonn war dieser Tage die Auftaktveranstaltung für das Riverboat-Projekt (Flussschiff-Projekt) von OM-Deutschland. Leitende Mitarbeiter stellten das Projekt vor, das Christen und Gemeinden für die Mission mobilisieren will. Zu dem Treffen kamen Vertreter von Gemeinden und Organisationen aus den sechs Städten in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, in denen das Flussschiff von Januar bis März 2018 anlegen wird. „Schon lange haben wir bei OM den Traum, mit einem Flussschiff die vielen Wasserwege in Europa für das Evangelium zu nutzen“, berichtete der Riverboat-Direktor Robert-Jan Sterk. „Mit den 80 Mitarbeiter an Bord wollen wir durch das Erlebnis von Escape-Room-2.0 europäische Gemeinden für die Mission mobilisieren. Weiter wollen wir durch ein Café und einen Laden an Bord sowie durch Veranstaltungen in und mit Gemeinden vor Ort Jesus bekannt machen.“ Durch die interaktive Simulation werden die Teilnehmer mit der Frage konfrontiert: Welchen Beitrag können wir leisten, damit Menschen, die in ihrer Situation gefangen sind, dieser entkommen können? „Wir freuen uns sehr, dass das Riverboat im Februar und März 2018 Bonn, Mainz und Mannheim besuchen wird“, sagte Gian Walser, Direktor von OM Deutschland. Durch die interaktive und außergewöhnliche Erfahrung an Bord sollen Jugendgruppen, Hauskreise, Gebetsgruppen und auch Einzelpersonen durch das, was sie über Mission sehen, hören und erleben, herausgefordert werden. In jedem Hafen gibt es ein Vorbereitungsteam, das in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz vor Ort und mit möglichst vielen Gemeinden aus dem Umfeld den Riverboat-Besuch vorbereitet und möglich macht. Infos sowie ein Video über das Projekt unter: www.om.org/de/riverboats oder unter www.facebook.com/omriverboats. (MK/Tobias Kübler)

CVJM-Sekretärin wirkt als Schulsozialarbeiterin im mittelbadischen Keltern

KELTERN. Seit dem Sommer dieses Jahres wirkt CVJM-Seklretärin Mareike Böttinger zu 50 Prozent als Schulsozialarbeiterin im badischen Keltern bei Pforzheim, mit der anderen Hälfte im CVJM Ellmendingen, Ortsteil von Keltern, der die kirchliche Jugendarbeit vor Ort wahrnimmt. Böttinger hat bereits viele positive Eindrücke gesammelt. „Die Kombination von kommunaler Schulsozialarbeit mit Jugendzentrum sowie CVJM-Arbeit bewährt sich“, sagte sie vor der Presse. „Ich begegne den Kindern in der Schule und in der Freizeit. So ergeben sich viele Möglichkeiten, um Vertrauen aufzubauen und sich gegenseitig kennen zu lernen.“ Der CVJM Baden bejaht diese Kombination und begleitet sie, „denn christliche Jugendarbeit in der Form der CVJM-Arbeit geschieht nie im luftleeren Raum“, sagte CVJM-Generalsekretär Matthias Kerschbaum: „Wir müssen mit unseren Angeboten dort sein, wo die Kinder und Jugendlichen sind und das ist mit einem großen Anteil die Schule. Deshalb freue ich mich, dass wir neben der Schulsozialarbeit in Lörrach nun an einem zweiten Standort in diesem Feld aktiv sein können.“ Mareike Böttinger verantwortete bereits das Sommerferienprogramm, jetzt begleitet sie Schul-AG's und kümmert sich um Schulfeste, Klassenprojekte, aber auch um Einzelfälle. Ferner organisiert sie das Eltern-Café. Sie kann Schülern und Eltern anders begegnen als die Lehrer, glaubt der Rektor. Ihr Wirken sei eindeutig „präventiv“, so der Bürgermeister. Das Foto zeigt von links: CVJM-Generalsekretär Kerschbaum, Rektor Volker Schneider, Mareike Böttinger, den CVJM-Vorsitzenden, Rechnungsamtsleiter Kern und Bürgermeister Bochinger. (art)

Buskampagne für die Ehe von Mann und Frau mit Tour durch zehn Städte

KARLSRUHE. Eine Kampagne gegen die vom Bundestag beschlossene „Ehe für alle“ sorgt derzeit für Aufsehen: Das Aktionsbündnis „Demo für alle“ und die Internetplattform „citizenGO“ lassen in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes einen „Bus der Meinungsfreiheit“ durch Deutschland rollen. Mit ihm treten sie ein für die Ehe von Mann und Frau und wenden sich zugleich gegen die Gender-Ideologie und die Sexualisierung von Kindern in den Schulen. Der Bus wird auf seiner 2.000 Kilometer langen Tour zehn Städte ansteuern. Dort wollen die ehrenamtlichen Mitarbeiter – darunter zehn Jugendliche – über ihre Anliegen in Fußgängerzonen mit Passanten ins Gespräch kommen. Am 8. September machte der Bus in Karlsruhe eine wichtige Station. Vor dem Bundesverfassungsgericht gab es eine Kundgebung, um der Forderung von mehr als 62.000 Unterzeichnern der Petition „Ehe-Öffnung kippen“ nach einer Überprüfung des Gesetzes zur Ehe-Öffnung (Ehe für alle) durch das BVG Nachdruck zu verleihen. Wüste Proteste gab es beim Halt in Stuttgart. Dort musste die Polizei die Aktion vor über 100 linksradikalen Gegendemonstranten schützen. Einige haben die Mitarbeiter massiv bedroht mit Aussagen wie „Ich stech dich ab“, „Ich schlag dir das Gesicht kaputt“ und „Ich mach dich fertig!“. Der Bus sei „eine Riesenprovokation für die gesamte linke gewaltbereite Szene“, sagte eine Sprecherin. Die Tour endet am 15. September vor dem Kanzleramt in Berlin. Dort wollen die Teilnehmer der Bundeskanzlerin eine Unterschriftenliste gegen die „Ehe für alle“ überreichen. (mk/idea)

Rund 4.000 Besucher beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission

BAD LIEBENZELL. Trotz einer sich zuspitzenden Lage in Burundi wollen die Mitarbeiter der Liebenzeller Mission in dem ostafrikanischen Land bleiben, hieß es beim Herbstmissionsfest vor den 4.000 Besuchern in Bad Liebenzell (Nordschwarzwald). Burundi gilt derzeit als das ärmste Land der Erde und ist ein chaotisches Land. Experten befürchteten, dass ein neuer Bürgerkrieg kommt. Ausbauen will die Mission ihr Engagement in der islamischen Welt, sagte Missionsdirektor Martin Auch. In den Armensiedlungen einer Millionenstadt würden Schulen für die Ärmsten betrieben. Ein anderes Team baue zusammen mit den Menschen vor Ort dringend benötigte Speicheröfen. Direktor Detlef Krause, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, verabschiedete sich. Sein Nachfolger, Pfarrer Johannes Luithle aus Schömberg bei Pforzheim, stellte sich vor. Mitarbeiter der Mission berichtete über ihre weltweite Arbeit, darunter aus Bangladesch und Malawi. In Deutschland fördern die Liebenzeller ein Projekt in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern). Diese Region gilt als eine der vom christlichen Glauben am wenigsten erreichten Region Europas. In einen sozialen Brennpunkt der Stadt, wo Jugendlichen unterhalb der Armutsgrenze leben, bietet eine „Oase“ Frühstücke, Hausaufgabenbetreuung und Kinderprogramme an. (mk)

Theolog. Seminar Chrischona startete mit 51 Studenten ins neue Studienjahr

BASEL. Mit 51 Studierenden startete das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) in das Studienjahr 2017/18. Ein Grund für die steigenden Studentenzahlen ist das überarbeitete, erweiterte Studienangebot. Studenten können in drei Studiengängen studieren: Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik. Alle Studiengänge führen nach drei Jahren zu einem europäischen Bachelor-Abschluss. Seit Mai 2017 gilt dies auch für den Fernstudiengang. 35 Neue gingen an den Start, hinzu kommen neun Teilnehmer des tsc-Jahreskurses sowie weitere Modulstudenten. Beim traditionellen Eröffnungsfest mussten die Neuen sich in verschiedenen Herausforderungen bewähren, etwa beim Liederdichten oder beim Annähen von Knöpfen. Anschließend gab es ein Fest mit einem Essen und stimmungsvolle Spieleinlagen. Geistlich auf St. Chrischona ankommen konnten die neuen Studenten bei den Einführungstagen und im Eröffnungsgottesdienst des Studienjahres. Referentin war Schwester Doris Kellerhals, Oberin im Diakonissenhaus Riehen. Sie gab Erkenntnisse aus ihrer Doktorarbeit weiter - zur „Heilenden Gemeinschaft in der Postmoderne unter besonderer Berücksichtigung der Benediktsregel“. Auch der neue tsc-Rektor Dr. Benedikt Walker sieht die Community als Markenzeichen für wichtig. Sein Wort zum Start: „Die Gemeinschaft mit Gott stiftet Gemeinschaft untereinander.“ (www.chrischona.org)

Ein Beter und Seelsorger ist gegangen: Bruder Karlheinz in Adelshofen

EPPINGEN. Er war seit 1966 Kommunitätsbruder im Lebenszentrum Adelshofen (Eppingen bei Heidelberg) und wirkte nicht nur im Büro, sondern auch als treuer Beter und gefragter Seelsorger, jetzt wurde er Ende August nach monatelanger, unheilbarer Krankheit, die er geduldig getragen hat, in Gottes Herrlichkeit abgerufen: Bruder Karlheinz Vogelgesang (79). Sein freundliches Wesen beeindruckte die Gäste und die ganze Hausgemeinde, auch seine Ausgeglichenheit und sein Humor. Bruder Karlheinz hatte immer ein ermutigendes Wort, obwohl er gesundheitlich angeschlagen war. Von 1967 bis in die 90er Jahre wirkte Vogelgesang als Dozent am Theologische Seminar. Bei der Trauerfeier in der Ev. Kirche Adelshofen mit 200 Gästen von nah und fern erinnerte der leitende Bruder Matthias Böker nochmal an sein Wirken. Im Lebenszentrum bezeugten Christen, wie ihnen Bruder Karlheinz in Krisen und Nöten beigestanden ist und in ihren Problemen geholfen hat. (mk)

Profilierter Pietist mit weitem Herzen: Altbischof Gerhard Maier wurde 80

TÜBINGEN. Er hat den Pietismus in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt: Prof. Dr. Gerhard Maier (Tübingen). Jetzt durfte der noch rüstige schwäbische Altbischof am 30. August seinen 80. Geburtstag feiern. Von 2001 bis 2005 leitete der „profilierte Pietist mit weitem Herzen“ die württembergische Kirche. Zuvor war Maier sechs Jahre Prälat, Regionalbischof für Ostwürttemberg. Davor wirkte er 22 Jahre lang als Studienleiter und Rektor am pietistischen Bengel-Haus in Tübingen. International bekannt wurde er durch viele Veröffentlichungen, besonders sein Buch „Das Ende der historisch-kritischen Methode“. Darin hebelte er die Bibelkritik an den Universitäten aus und stellte klar, dass die Bibel „das wahre Wort des lebendigen Gottes“ ist und zuverlässig, weil sich die historischen Angaben im Alten und Neuen Testament überprüfen ließen. Noch immer ist Maier als Referent und Prediger gefragt. Er gehört  zum Netzwerk Bibel und Bekenntnis um Ulrich Parzany und wendet sich u.a. gegen die Propagierung der Abtreibung als „Menschenrecht“, gegen aktive Sterbehilfe und Genderismus. (idea)

Landeskirche lädt ein zur Zeitreise in Luthers Welt in der Matthäuskirche Karlsruhe

Karlsruhe. Vom 17. September bis 19. November öffnet die Matthäuskirche in Karlsruhe (Vorholzstraße 47, Straßenbahn-Haltestelle ZKM, für Autos: Parkhaus beim ZKM) ihre Pforten für die Zeitreise „Mensch Luther“, die bis zu den Sommerferien in der Schlosskirche Pforzheim zu sehen war. Knapp 10.000 Besucher sahen dort beeindruckt die Wanderausstellung der badischen Landeskirche. Die Initiatoren Lutz und Annette Barth vom Sinnenpark der Landeskirche nehmen mit in die Welt des Reformators und zeigen, wer Martin Luther war und was er bewirkte. Historische Kulissen, Hörszenen und interaktive Elemente nehmen mit in eine Zeit des Umbruchs und Aufbruchs, informieren über Kerninhalte der Reformation und ihre Bedeutung für uns heute. Die geführte Zeitreise durch die Stationen dauert eine Stunde. Eintritt für Erwachsene: 7,50 Euro, Kinder und Jugendliche (3-17 Jahre): 4,00 Euro, bei Familien werden nur die Eltern und ein Kind berechnet, alle weiteren Kinder sind frei. Infos und freie Termine auch im Internet: www.menschluther.de. Die Zeitreise ist ein niederschwelliges Angebot, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Kommen auch Sie mit Familienangehörigen, mit Freunden, Nachbarn und Kollegen, denn viele Bundesbürger sind an Luther interessiert. Anmeldung ist erforderlich: telefonisch (0721 9175 393) jeweils montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr – oder im Internet. Für Lehrkräfte gibt es didaktisches Material zur Vor- und Nachbereitung eines Besuches im Internet (www.karlsruhe-land.de/index.php/material/mensch-luther) mit einer Schülergruppe. Lutz Barth lädt auch zu einem Soloabenden „Mensch Luther“ mit 90-minütigem Programm ein: am 29. Sept. um 20 Uhr in Ev. Kirche Hagsfeld in Karlsruhe. (www.sinnenpark.de)

Für Schutz der Schwächsten: „Marsch für das Leben“ am 16. September in Berlin

BERLIN. Acht Tage vor der Bundestagswahl wollen Christen ein Zeichen setzen gegen die Tötung ungeborener Kinder. Denn vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2016 gab es in Deutschland nach offiziellen Angaben über 1,9 Millionen Abtreibungen. Darum veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht am 16. September zum 13. Mal einen „Marsch für das Leben“ in Berlin. Die Demo unter dem Motto „Die Schwächsten schützen – Selektion und Abtreibung beenden“ beginnt vor dem Reichstagsgebäude, dem Sitz des Bundestages, und endet mit einem Ökumenischen Gottesdienst. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mit 7.500 Bürgern so viele wie noch nie. Der diesjährige Marsch hat wegen der Wahl eine besondere Bedeutung im Blick auf die Politik der nächsten vier Jahre und soll zeigen, dass vielen Menschen der Lebensschutz ein wichtiges Anliegen ist. Er wendet sich nicht nur gegen Abtreibung, sondern fordert auch ein Europa ohne assistierte Selbsttötung, Euthanasie und Selektion durch die Pränataldiagnostik. Auch in diesem Jahr müssen wieder 1.300 Polizisten die Teilnehmer vor Übergriffen von Linksradkalen schützen. Auch queer-feministische Gegner planen wieder Störaktionen und rufen dazu auf, den Marsch zu verhindern. (www.marsch-fuer-das-leben.de)

CVJM-Camp lockte 200 Jugendliche aus 25 Ländern nach Wittenberg

BERLIN. Rund 200 zumeist christliche Jugendliche aus 25 Ländern nahmen vom 14. bis 20. August an einem internationalen Camp des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) in der Lutherstadt Wittenberg teil. Etwa die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen war aus dem Ausland angereist, ein weiteres Viertel waren in Deutschland lebende Flüchtlinge, unter ihnen auch einige Muslime, die in CVJMs über Sportgruppen, Wohngruppen und andere Angebote beheimatet sind. Das Camp sei eine rein christliche und keine interreligiöse Freizeit gewesen, betonte der CVJM. In Gottesdiensten und bei Bibelarbeiten habe man den Teilnehmern die Freiheit gelassen, sich auszuklinken. Götz: „Klar war bei allen Gebeten und Liedern, dass wir zu dem Gott beten, der sich in Jesus Christus offenbart hat.“ Neben einem Besuch der Weltausstellung Reformation, Festival-Abenden und Seminaren stand auch eine Begegnung mit dem Wittenberger Oberbürgermeister Torsten Zugehör und dem CVJM-Präses Karl-Heinz Stengel (Baden) auf dem Programm. Ein Höhepunkt war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Wittenberg. Der Oberbürgermeister erhielt ein Camp-T-Shirt geschenkt. (mk/idea)

Mallorca: Strandgottesdienste am Ballermann locken Tausende

ARENAL. Auf großes Interesse stieß im August ein Einsatz des Missionswerks Gospeltribe (Karlsruhe) und der Jugendmissionsgemeinschaft Bielefeld auf der spanischen Ferieninsel Mallorca. Zehn Tage boten die 50 Christen jeden Abend zwischen 21.30 Uhr und 23.30 Uhr mehrere Strandgottesdienste in Arenal an. Der Ort ist bei Touristen ein beliebtes Party-Ziel. Lobpreismusik mit kurze Predigten und Lebensberichte lockten zwischen 200 und 400 Interessierte pro Gottesdienst an. Das Interesse sei so groß gewesen wie nie zuvor, sagte Gernot Elsner vom Gospeltribe: „Wir versuchen einfach den Menschen zu vermitteln, dass Jesus heute hier am Ballermann wäre. Denn Jesus war immer dort, wo die Menschen waren“. Der Ballermann sei nach wie vor einer der einfachsten Orte, um mit Menschen über Jesus ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an die Gottesdienste gab es jeden Abend die Möglichkeit zu Gesprächen. „Wir zeigen den Menschen, dass Gott sie liebt, egal wo und wann, auch hier am Ballermann“, erklärte der Referent der Jugendmissionsgemeinschaft. „Menschen suchten das Gespräch mit uns und erzählten uns die intimsten Dinge.“ Elsner: „Viele blieben den ganzen Abend, obwohl sie eigentlich etwas anderes vorhatten.“ Eine Frau, die zum Glauben kam, habe sich noch am gleichen Abend im Meer taufen lassen. (idea)

NABU zeichnete Missionsgebäude als „Schwalbenfreundliches Haus“ aus

SINSHEIM. Mit den Worten „Hier lebt die größte Mehlschwalbenkolonie unserer Region“ überreichten der NABU-Vorsitzende Manuela Fleck und Jörg Fürstenberger vom Naturschutzbund (NABU) Sinsheim dem Missions- und Hilfswerk DMG-interpersonal die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“. Sie dankten DMG-Direktor Dr. Detlef Blöcher für den wichtigen Beitrag zum Artenschutz und übergaben ihm eine Urkunde und eine Ehren-Plakette. Denn unter dem Dachvorsprung eines DMG-Wohnhauses im Buchenauerhof (Sinsheim) nisten zahlreiche Schwalben, die während der Übergabe der Plakette emsig ihre Jungen fütterten. „Der Platz ist ideal, das Haus hat die richtige Dachneigung, einen rauen Putz, es gibt einen Bach in der Nähe mit Lehm zum Bauen und viele Insekten als Futter“, erklärte Fürstenberger beim Stehempfang. Der ehemalige DMG-Mitarbeiter Dieter Schmid hat sich vor Jahren schon für die unter Schutz stehenden Mehlschwalben und ihr Nisten eingesetzt und Kotbretter angebracht. Inzwischen schwärmen hier mehr als 50 Vögel. Missionsdirektor Blöcher dankte für die Ehrung und erklärte, wie wichtig dem DMG-Werk der Umweltschutz (neue Heizung) und die Bewahrung der Schöpfung ist. Gott habe die Menschen beauftragt, den Garten dieser Welt zu bebauen und zu bewahren. Er verwies auch auf die 15 Nistkästen und die zahlreichen Fledermäuse, Turmfalken und Eulen auf dem Buchenauerhof. (mk/tv)

Erfreulich: Immer mehr junge Menschen im Iran werden Christen

GHOM. Im Iran wenden sich seit Jahren immer mehr Muslime dem Christentum zu. Selbst einige muslimische Führer betrachten deshalb die Strategien des Staates, um den Einfluss des Christentums einzudämmen, als gescheitert. Einer der führenden islamischen Gelehrten im Land, Ayatollah Alavi Boroujerdi, äußerte sich besorgt darüber, „zuverlässige Berichte“ legten nahe, dass in der Millionenmetropole Ghom vor allem Jugendliche und junge Erwachsene Christen würden und sich in Hauskirchen träfen. Der islamische Geistliche Makarem Shirazi machte dafür den Einfluss des westlichen Auslands für diese Entwicklung verantwortlich. Die Islamische Republik hat darauhin Millionen Dollar investiert, um im Land für den Islam zu werben. Als bekannt wurde, dass in der Stadt Maschhad das Christentum immer populärer wird, entsandte die zuständige Religionsbehörde umgehend Lehrer und Prediger, um die Jugend „zurückzugewinnen“. Bewirkt hat das aber nichts. Hauskirchen sind verboten, Übertritte zum Christentum unter Strafe gestellt. Konvertiten werden teilwise zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Aber auch diese Strategie hat nichts an der Ausbreitung des christlichen Glaubens im Land ändern können. 95 Prozent der über 77 Millionen Einwohner des Iran gehören zum schiitischen Zweig des Islams. Die Zahl der Christen liegt bei 360.000, das sind 0,5 Prozent. (idea)

Christliche Botschaft per Stick jede Woche für Millionen User in Kuba

HAVANNA. Millionen Kubaner werden jede Woche vom sogenannten „Wochenpaket“ erreicht, einer Alternative zum zensierten Fernseh- und Internet-Programm des Landes. Auch christliche Programme sind darin zu sehen. Das von der Regierung bislang tolerierte „Offline-Internet“ ist das Youtube von Kuba. Wegen dem schlechten kubanischen Fernseh-Programm zirkuliert dieses wöchentliche „Paket“ mit audiovisuellen Inhalten, mit TV-Serien und Videospielen, mit unterhaltsamen Angeboten auf USB-Sticks und Speicherkarten, die von Hand zu Hand weitergegeben oder  verkauft werden. Das Programm ist insbesondere unter jungen Kubanern beliebt, weil das Internet auf der Insel blockiert wird und das TV-Programm zensiert ist. Innerhalb von 24 Stunden erreicht das Material die gesamte Insel. Eine illegale Aktivität wird geduldet, weil weder politische noch pornografische Inhalte weitergegeben werden. Das „Wochenpaket“ enthält auch evangelistische Programme von Gemeinden. Jeder Nutzer kann direkt zugreifen. Auf diese Weise hören viele Kubaner zum ersten Mal klar das Evangelium von Jesus Christus. (mk/livenet)

„kibi-Ferientreff“: An den Nordseestränden hörten Kinder biblische Geschichten

NORDERNEY. In den Sommermonaten luden die Mitarbeiter/innen des Bibellesebundes, meist ehrenamtliche junge Leute, Kinder am Nordseestrand und auf den Nordseeinseln zum sogenannten „kibi Ferientreff“ (Kinder-Bibel-Ferientreff) ein. Mit Handpuppen, lustigen Liedern, Theaterstücken, Spielen und etwas Action erzählten sie die Geschichten der Bibel so anschaulich und verständlich, dass viele Kinder begeistert teilnahmen. Spaß und Spiel erfreute Eltern und Kinder, öffneten Ohren und Herzen für das Evangelium, dass Gott uns liebt und unser Leben auf guten Kurs bringen will. Die Kinder hatten viele Fragen über Gott und die Bibel. Den Teams war es wichtig zu zeigen, warum sie begeistert sind von Jesus, von der Bibel, den Geschichten, die sie erzählten. Das bunte Programm wollte neugierig machen und führte dazu, die Geschichten der Bibel und den Gott der Bibel selbst zu entdecken. Der „kibi-Ferientreff“ ist ein jährliches Angebot des überkonfessionellen Bibellesebundes. Nach dem Strandtreff und bei ungünstiger Witterung laden die Teams die Kinder zum Bibel-Entdecker-Klub ein. Dort lesen die Kinder selbst in der Bibel und überlegen zusammen in der Gruppe, was ihnen wichtig ist, welche Fragen sie haben, was sie nicht verstehen und was sie richtig gut finden. Auch in diesem Jahr gab es auf Norderney wieder jeden Montag- und Mittwochabend eine Gute-Nacht-Geschichte um 19 Uhr. Alle Kinder waren eingeladen, den Tag gemeinsam vor der Inselkirche abzuschließen. An Regentagen fanden die Angebote in kirchlichen Gemeinderäumen statt. (mk)

Rund 300.000 evangelistische Zeitungen an alle Haushaltungen in Bremen verteilt

BREMEN. Christen aus Gemeinden der Evangelische Allianz Bremen verteilte von Juni bis August 300.000 Exemplare einer 16-seitigen Zeitung mit Lebenszeugnissen und Artikeln über den Glauben. Mehr als 250 Helfer trugen die Zeitungen aus, die von dem Verein Livenet (Bern/Schweiz) konzipiert und deren Druck von einem anonymen Großspender finanziert wurde. Über einen Internetlink in der Zeitung fanden interessierte Leser den Kontakt zu einer der zwanzig beteiligten Gemeinden. Die Verteilaktion ist der Auftakt zu mehreren missionarischen Initiativen in Bremen. Im September plant die Allianz eine Straßenevangelisation in der City, bei der Passanten und Bürgern das Evangelium von Jesus erklärt werden soll. Vorbild dafür ist die Stadt Reading in England, wo durch eine solche Aktion 2016 innerhalb eines Monats 1.800 Menschen zum persönlichen Glauben an Jesus gefunden haben. „Mit der Straßenaktion bauen wir auf das Verteilen der Zeitung auf und können daran im Gespräch anknüpfen“, sagte Pastor Ingo Bröckel von der Allianz. Im Anschluss an die Straßenaktion finden Glaubenskurse in vielen Gemeinden statt. Auch zu anderen Angebote für am christlichen Glauben interessierte Menschen wird eingeladen. (mk)

Missionarische Aktion: „Metal-Bibeln“ beim „Metal-Open-Air“ 2017 in Wacken verteilt

WACKEN. Metal-Fans gelten gemeinhin nicht als allzu bibelfest. Um das zu ändern, verteilten aus Schleswig-Holstein sogenannte „Metal-Bibeln“ beim „Wacken Open Air 2017“ im August. „Wir stellen fest, dass viele Menschen hier sehr offen sind für das Gespräch und für die Bibel“, sagte Jens Struve, der einer evangelischen Gemeinde in der Stadt Wilster angehört. Seit sieben Jahren beteiligt sich der ehrenamtliche „Missionar“ mit anderen an der Verteilaktion bei dem großen Metal-Festival im Norden, bei dem auch Bands mit Namen wie Grave Digger (Totengräber), Devil's Fire (Feuer des Teufels) oder Aborted (Abgetrieben) auftraten. Nach Angaben der Verteiler war das Interesse unter den Metal-Fans groß. In dem Neuen Testament, das sie anboten, finden sich auch Glaubensbekenntnisse von Metal- und Hard-Rock-Musikern. Die Gemeinden beten, dass diese Saat des Evangeliums in den Herzen aufgeht. (mk)

Neues Buch von Wittenberg-Pfarrer Garth fordert die Kirchen heraus

WITTENBERG. Seit Januar 2017 wirkt der bekannte Theologe und Publizist Alexander Garth als Pfarrer an der Stadtkirche zu Wittenberg. Dort will er nicht nur die Touristen, die derzeit wegen des Reformationsjubiläums nach Wittenberg strömen, neu auf den christlichen Glauben aufmerksam machen, sondern die vielen kirchenfernen Menschen aus den östlichen Bundesländern mit dem Evangelium erreichen. Dazu will der Theologe sogar Christen aus Kenia nach Wittenberg holen. Der auch als Projektentwickler wirkende Garth möchte nach dem Reformationsjubiläum modern gestaltete, einladende Gottesdienste in seiner Stadtkirche anbieten. Für ihn ist wichtig: Wittenberg darf kein protestantisches Museum werden. Garth, Jahrgang 1958, war in der Berliner Stadtmission und Gründer der „Jungen Kirche Berlin“, der viele Menschen aus nichtchristlichem Hintergrund angehören. Seit 2017 predigt er in Luthers Kirche. Unkonventionell geht er der Frage nach, wie Glaube und Kirche in einer säkularen, postmodernen Welt zukunftsfähig sind. Im August erschien sein neues Buch mit dem Titel „Gottloser Westen? Chancen für Glauben und Kirche in einer entchristlichten Welt“, ein Taschenbuch mit 224 Seiten in der Ev. Verlagsanstalt (ISBN 3-374-05026-0, Preis 15 Euro). Darin zeigt er, worin die Gründe liegen, dass die Kirchen außerhalb der westlichen Hemisphäre so lebendig sind und begeistern, während das Christentum des Westens eigenartig müde, kraftlos und überaltert wirkt. Im zweiten Teil liest man, in welche Richtung Kirchenreformen gehen müssen, damit Gott auch im Westen für die nachwachsenden Generationen wieder erfahrbar und zu einer prägenden Kraft wird. (mk)

Teilnehmer aus 43 Nationen: TeenStreet 2017 lud ein zum Leben mit Gott

OFFENBURG. Rund 3.800 junge Christen und Mitarbeitende aus 43 Nationen nahmen am siebentägigen Teenager-Event „TeenStreet“ für Europa in der mittelbadischen Stadt Offenburg teil. Neben den biblischen Impulsen in den Messehallen trafen sich die Teenies täglich in Kleingruppen zum Austausch. Auch nahmen sie an Seminaren und Einsätzen, an Kunst- und Sportangeboten teil. Der Teenie-Event des Missionswerks „Operation Mobilisation“ (OM) fand dieses Jahr zum 25. Mal statt und hatte das Thema „unshakeable“ (unerschütterlich), basierend auf dem 8. Kapitel des Römerbriefs von Paulus. „Es ist wie bei einem großen Familientreffen, bei dem Jesus möchte, dass wir als seine Brüder und Schwestern seinen Vater kennenlernen“, beschrieben Josh und Debs Walker, ein irisches Ehepaar aus den USA, das Treffen. „Gott, unser Vater, lädt dich ein zu einer wunderbaren Reise. Wenn du aber nie von deinem Stuhl aufstehst, wirst du all das verpassen, was der himmlische Vater für dich bereitet hat“, so Josh Walker. Die Veranstaltungen vormittags und abends boten frische Verkündigung mit Musik und Lobpreis, mit kreativen Elementen. Die Workshops reichten vom afrikanischen Kochen bis hin zu Werkstatt-Praxis für Autos. Einige Teilnehmer reisten per Anhalter an, die Gäste von den Färöer Inseln charterten sogar ein Flugzeug. Viele Teenies hofften auf eine Veränderung in ihrem Leben, die sich im Alltag auswirkt. (mk)

Herausforderndes Experiment eines Pfarrers findet als Buch große Resonanz

WILHELMSDORF. Fernsehpfarrer Heiko Bräuning (47), der in der Kapelle auf dem Berg „Höchsten“ in der Bodenseeregion wöchentlich Gottesdienste mit dem Titel „Stunde des Höchsten“ für Bibel TV produziert (www.stunde-des-hoechsten.de), machte im Frühjahr ein auf den ersten Blick makabres Experiment. Bei der Vorbereitung einer Predigt über Psalm 90 „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ kam ihm die verwegene Idee: Wie wäre es, wenn er sich selbst ein Sterbedatum setzt, um dann zu beobachten, ob und wie sich sein Leben verändert. Er legte fiktiv sein eigenes Todesdatum fest, um sich zu prüfen, was dies bei im bewirkt. Wie er hinterher sein Leben in einem neuen Licht sah, entfaltet er jetzt Schritt für Schritt in seinem empfehlenswerten Buch „Mein Deadline-Experiment“ (Verlag Cap-Books 2017, ISBN 3-86773-283-3), wie dies sein Denken und Handeln positiv verändert hat, wie er eine neue Sicht für sein Lebens bekam und heute die Prioritäten etwas anders setzt. Sein Buch ist derzeit der große „Renner“ auf dem Markt, die erste Auflage bereits vergriffen, und eine lohnende Lektüre. Es zeigt Wege zur geistliche Reife und Vertiefung des Glaubens. Es hinterfragt nicht nur unsere Lebensweise, sondern gibt ermutigende Anregungen, wertvoller und bewusster zu leben. (mk)

Deutsche Allianzkonferenz: Gemeinden brauchen geistliche „Väter“ und „Mütter“

BAD BLANKENBURG. Ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums stand die diesjährige Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz vom 26. bis 30. Juli im thüringischen Bad Blankenburg. Unter dem Motto „reform.aktion“ griffen ihre Bibelarbeiten zentrale Erkenntnisse Martin Luthers auf. Der Allianzvorsitzende Ekkehart Vetter (Foto) stellte heraus, dass es dank Christus nicht mehr nötig ist, sich vor Gott durch fromme Werke rechtfertigen zu müssen. Allerdings seien bis heute Ausprägungen einer gesetzlichen Frömmigkeit spürbar, die Menschen abschrecke, sich einer evangelischen Gemeinde anzuschließen. Auch träten manche Fromme belehrend aufträten. Es genüge nicht, das Vaterunser, die Zehn Gebote und das Glaubensbekenntnis im Schlaf aufsagen können, zu meinen. auf alle Fragen eine Antwort zu wissen. Menschen ohne biblisches Wissen, meist auch vom Leben gezeichnet, brauchten nicht „Erzieher“, sondern geistliche „Väter“ und „Mütter“, die ihnen in erster Linie christliche Liebe und Zuwendung entgegen bringen. Nur so werde das Evangelium verständlich vermittelt. Der Bad Blankenburger Stadtpfarrer Andreas Kämpf sagte ergänzend, er wünsche sich, dass Christen ihren Glauben „radikal in einem guten Sinn“ und weniger angepasst leben. Zu DDR-Zeiten seien sie „entschiedener“ aufgetreten. Heute schwämmen viele „zu sehr im Trend“ mit. (nach idea)

Ausgabe August-September 2017

CVJM-Landesverband Baden:

 

Am 26. Sept. um 20.15 Uhr Start des Bibel.Lifestream für junge Erwachsene, die gemeinsam den christlichen Glauben entdecken wollen. Für alle, die neugierig sind, was die Bibel im Jahr 2017 zu sagen hat. Für alle, die Fragen haben und miteinander nach Antworten suchen. Die Sendung kommt 14-tägig via YouTube aus dem Schlosskeller in Unteröwisheim. Alle jungen Erwachsenen können in ihren Orten gemeinsam live dabei sein. Im Zentrum jedes Abends steht ein Bibeltext. Alle Gruppen lesen diesen Text und tauschen sich vor Ort darüber aus. Link: www.cvjmbaden.de/website/de/cb/media/bibellifestream.

 

(www.cvjmbaden.de)

Christus-Bewegung Baden (CBB)
 

Am Samstag, 14. Oktober, von 9.30 Uhr bis 13 Uhr Offene CBB-Herbsttagung 2017 im Verbund mit der CBB-Mitgliederversammlung im Ambrosius-Blarer-Haus (Reutweg 11) in Kleinsteinbach (Pfinztal bei Karlsruhe). Das Thema und die Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

 

(www.cbb-baden.de)

 

Liebenzeller Mission, Verband und EC:

 

Am 8. Sept. Graduierungsfeier Internationale Hochschule Liebenzell (IHL) im Missionszentrum auf dem Missionsberg in Bad Liebenzell.

Am Sonntag, 10. September, ab 9.30 Uhr Herbstmissionsfest in Bad Liebenzell zum Thema „Vorwärtsgeher“ mit Gottesdienst im Zelt, die Predigt hält der scheidende Missionsdirektor Pfr. Detlef Krause.


Am 16. Sept. ab 11 Uhr Jugendtreff „eXchange 2017“ mit Pastor Dirk Farr, Ur-Badener und Wahl-Berliner, und Seminaren zum Thema „unverändert“ mit Musik, Worship und Begegnungen in der Coffeebar.

DMG-Interpersonal, Sinsheim:

Am 24. Sept. Herbstmissionsfest 2017 im Buchenauerhof zum Thema „Wie Jesus erneuert“: um 10 Uhr: Festgottesdienst mit Pfarrer Günther Beck, Mittagsprogramme mit Ausstellung über Projekte, Gespräche mit Missionaren, Mittagessen, um 13 Uhr Seminare und Missionsberichte aus aller Welt, um 15 Uhr das Forum „Veränderte Welt“ mit Missionsdirektor Dr. Detlef Blöcher.

(www.DMGint.de)

 

Aufgegriffen:
Ehe für alle – was nun?

Viele Bundesbürger sind angeblich total begeistert, andere reiben sich erstaunt die Augen, wie schnell der bestehende Schutz des Staates für die Ehe von Mann und Frau in die „Ehe für alle“ umgewandelt wurde. In unzähligen Lobeshymnen wird die neue „gesellschaftliche Errungenschaft“ mit großem Beifall begrüßt, ohne dass weitere Konsequenzen bedacht werden...

 

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