„Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“ Lukas 15, 10
„Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes  über einen Sünder, der Buße tut.“   Lukas 15, 10 

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

AB-Gemeinschaften wollen badischen Christen eine geistliche Heimat bieten

LANGENSTEINBACH. Jeder Mensch braucht Jesus Christus, um zum ewigen Heil zu gelangen, „sei er Jude, Muslim, Hindu oder Atheist“, betonte Pfarrer Dr. Christoph Morgner (Hannover) beim landesweiten Gemeinschaftstag der pietistischen AB-Gemeinschaften in Baden. Der langjährige Präses des Gnadauer Verbandes war als Gastprediger im Bibelheim des Gemeinschaftsverbandes AB (AB = Augsburger Bekenntnis der Reformation) in Langensteinbach bei Karlsruhe. Christen bräuchten mehr „Zutrauen zum göttlichen Wort der Bibel“, so Morgner, und warnte vor einem „praktischen Atheismus“. In den Herausforderungen des Alltags verhielten sich viele so, als ob Gott tot wäre, als ob er sich nicht um jeden kümmern und immer helfen könne. Morgner rief die Pietisten dazu auf, die Freude zu entdecken. Sie sei laut Martin Luther der „Doktorhut des Glaubens“. AB-Vorsitzender Achim Kellenberger zeigte sich betroffen über die vom Bundestag beschlossenen „Ehe für alle“. Nach biblischen Verständnis sei die Ehe ausschließlich die Verbindung von Mann und Frau. Darum werde der AB-Verband keine solchen Partnerschaften segnen und trauen. Der durch die Erweckungsbewegung um Pfarrer Aloys Henhöfer (1789–1862) im Jahr 1849 entstandene Evangelische Gemeinschaftsverband AB nimmt in seinen Personalgemeinden heute immer mehr Christen auf, die sich in der Volkskirche nicht mehr geistlich zuhause fühlen. (mk)

Froher Männertag mit wegweisenden Impulsen und angeregten Gesprächen

ADELSHOFEN. „Zwischen Softie und Macho – sensibel und kernig als Mann“ lautete das Thema beim Männertag 2017 am 3. Oktober im evangelischen Lebenszentrum Adelshofen (Eppingen/Baden). Eine Szene auf der Bühne führte dazu hin: Ein Feuerwehrmann kommt gestürmt und löscht machohaft einen Brand in einem Backofen, um seine Pizza zu retten. Als seine Frau ihn zum Essen ruft wird er ganz soft: „Ja, Schatzi, ich komm ja schon…!“. Gastprediger Pawel Step entfaltete das Thema und appellierte an die Männer: „Leistung kommt aus dem Sein, nicht umgekehrt“. Step: „Wir dürfen uns nicht aus unserem Tun definieren, sondern müssen zuerst zur Ruhe kommen - durch Jesus. Dann erst können wir im Alltag anpacken und unsere Berufung als Christen leben!“ Angeregte Gespräche folgten. In den Workshops ging es u.a. um Mitarbeiterführung, auch eine Männerbewegung wurde vorgestellt. Eine sportliche Gruppe ließ sich auf Übungen im Erlebnisgarten ein, andere Männer hatten den Mut zu offenen und persönlichen Worten beim Workshop „Die Gefährdungen des Mannes“. Br. Matthias Böker gab Einblick in die aktuelle Situation des Lebenszentrums. Den „Weg des Dienens“ beschrieb Br. Hubert in einem abschließenden Impuls, unterstützt durch zwei Berichte von Männern. (mk)

Impulse zur Reformation: Prof. Hartmut Schmid erklärte Luthers Bibelverständnis

BRETTEN. „Allein die Schrift – Aber wie soll man sie verstehen“ lautet das Thema eines Abendvortrags in der Reihe der Vortragabende der Ev. Allianz Bretten zum Reformationsjubiläum im Melanchthonhaus Bretten. Referent war Pfarrer Dr. Hartmut Schmid, Honorarprofessor für Altes Testament an der Internationalen Hochschule in Bad Liebenzell. Mit dem Prinzip „Sola Scriptura“, dem evangelischen Bekenntnis „die Norm für unseren Glauben ist allein die Bibel“, hätten die Reformatoren einen entscheidenden Impuls für die Stellung der Bibel gegeben, so Schmid. Das „Sola Scriptura“ bilde die Grundlage für die drei anderen Sola (Glaube, Gnade, Christus), welche den Inhalt und die (thematische) Mitte der Schrift aufzeigten. Für Martin Luther wie für den lutherischen Pietisten Johann Albrecht Bengel (1687-1752) in Württemberg sei die Bibel der Wegweiser zum ewigen Heil gewesen. Nicht alle Aussagen der Bibel hätten den gleichen Stellenwert, sagte Schmid. Eine heilsgeschichtliche Unterscheidung sei unerlässlich. Auch müssten einzelne Bibelverse im Zusammenhang gelesen und eingeordnet werden, gab er den Besuchern mit auf den Weg. Dennoch ist für ihn die ganze Bibel nicht nur menschliches Wort, sondern zugleich Gottes Wort. Das Ringen um ihre rechte Auslegung habe der Reformator seiner Kirche mitgegeben, betonte der Theologe. Dies sei auch nötig, weil es kein Lehramt in der evangelischen Kirche gebe. Schmid verwies auf Luthers zwei Prinzipien zum rechten Verständnis der Bibel: 1. Entscheidend ist die Christusmitte – „alles, was Christus treibet“, 2. Die Schrift wird durch die Schrift ausgelegt. Dies müsse wieder deutlich werden. Eine Bibelarbeit mache eben Mühe und „Arbeit“, so der freundliche Schwabe. (mk)

Schwerer Brandanschlag auf den Kindergarten „Arche Noah“ des AB-Verbandes

LANGENSTEINBACH. Ein Schaden von rund 200.000 Euro ist durch einen Brand im Kindergarten „Arche Noah“ des Ev. Gemeinschaftsverbandes AB in Langensteinbach bei Karlsruhe (www.ab-verband.org) entstanden. Die Polizei vermutet eine Brandstiftung. Nach den bislang unbekannten Tätern wird gefahndet. Der Brand brach am Abstellplatz von Mülltonnen im Eingangsbereich aus und griff auf den Dachstuhl über. Der komplette Innenbereich auf zwei Stockwerken wurde durch den raschen Zugriff der Feuerwehr zwar von den Flammen verschont, verqualmte jedoch sehr stark. Gleichzeitig wurde ein Teil des Dachstuhles von den Flammen zerstört. Der Kindergarten kann bis April nicht benutzt werden, sagte der Geschäftsführer des pietistischen Verbandes, Gunther Göttel. Rund 50 Kinder werden in der Einrichtung von sechs Erzieherinnen betreut. Eine Gruppe wurde nun von einem katholischen Kindergarten aufgenommen. Weitere 30 Kinder fanden Platz im Bibelheim „Bethanien“ des Verbandes in Langensteinbach. (mk)

DMG-Herbstmissionsfest: Christsein inmitten rasanter Umbrüche weltweit

SINSHEIM. Rund 1.300 Gäste feierten mit der DMG-Mission im Buchenauerhof (Sinsheim bei Heidelberg) ihr Herbstmissionsfest. Thema: Wie Jesus Menschen verändert – und durch sie die ganze Welt. Direktor Dr. Detlef Blöcher machte auf aktuelle Entwicklungen rund um den Globus aufmerksam: „Unsere Welt befindet sich in einem rasanten Umbruch, und die Antworten von gestern zählen heute nicht mehr!“ „Mitten da hinein hat Gott uns Christen gestellt und will durch uns die Welt verändern“, so Blöcher Es brauche ein neues Denken und Handeln, eine neue Hingabe an Gott. Rund 30 Prozent der Weltbevölkerung (7,5 Milliarden) habe noch keinen Zugang zum Evangelium. Darum sei es nötiger denn je, „Botschafter der Liebe Gottes in andere Länder und Kulturen zu senden.“ Eine gute Antwort auf die Flüchtlingsnot im Nahen Osten habe der christliche Fernsehsender SAT-7. Sein arabischer Schulfernsehkanal sei 24 Stunden täglich auf Sendung und helfe den 13 Millionen durch Krieg vertriebenen Kindern aus dem Nahen Osten, dass sie Mathematik, Schreiben, Lesen, Naturkunde und christliche Werte erlernen. „Eine verlorene Generation erhält so eine Zukunft“, zeigte sich Blöcher erfreut. Eine Missionarin aus dem Kongo berichtete sie über eine geistliche Erweckung in dem von Terror geplagten Land. Die Botschaft der Liebe Gottes mache  den Menschen neue Hoffnung. Viele ließen sich taufen. Kirchen mit biblisch klare Verkündigung erleben großes Wachstum. (www.DMGint.de)

700 Männer begeistert beim vierten Männeraktionstag im Nordschwarzwald

BAD LIEBENZELL. 700 Männer kamen zum vierten Männeraktionstag der Liebenzeller Mission ins Monbachtal im Nordschwarzwald. Neu war der „Bubbleball“: Zwei Teams spielten Fußball gegeneinander – verpackt in überdimensionierten Gummibälle. Beim „Timber Frisbee“ mussten kleine Holzscheiben mit der Motorsäge möglichst weit geschleudert werden. Zu Klassikern gehörten der Radlader-Parcours, Baggerfahren, Schmieden oder Axtwerfen. Die Männer genossen das schöne Herbstwetter, die Motorengeräusche und den Geruch von frisch Gegrilltem. Heißgerauchte Ochsenkeule, Spareribs und Spanferkel gab es zu kaufen, Forellen konnten selbst geräuchert werden. Die Band des Aktionstags bestand neben Keyboarder, Gitarrist und Schlagzeuger auch aus einem alten Traktor. Das Angebot richtete sich bewusst auch an Männer, die kirchlichen Angeboten fernbleiben. Der Aktionstag wollte zeigen, dass Mann-Sein und christlicher Glaube gut zusammenpassen. Über seine Erfahrungen im Umgang mit einem Burnout sprach sehr offen Oliver Frank, der erkannt hat: „Bei Gott bin ich auch wertvoll, wenn ich keine Kraft habe. Ich darf abgeben.“ Auf eine „persönliche Männerreise“ nahm Rüdiger Jope die Teilnehmer mit. Der Chefredakteur des Männermagazins „Movo“ hat weite Teile seines Lebens unter großem Leistungsdruck gelitten. Mittlerweile lernte er, weniger durch das Leben zu hetzen und eigene Kraftreserven aufzutanken. Sein christlicher Glaube hilft ihm dabei: „Lächle deine Bedürfnisse nicht weg. Gott hat ein großes Interesse daran, dass du den Lebensweg bewältigst.“ Gottes Liebe müsse man sich nicht „erschwitzen oder verdienen“. Jope ermutigte die Männer, sich als geliebtes Kind Gottes zu sehen und sich in seine Arme fallen zu lassen. Rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiter halfen, die mehr als 30 Aktionen vorzubereiten und zu betreuen. Mehr Informationen unter www.monbachtal.de/maenner im Internet. (ck)

Tag für ehrenamtliche Mitarbeiter der badischen Landeskirche gab Impulse

REMCHINGEN. Die Angebote und Materialien der Missionarischen Dienste (AMD) der badischen Landeskirche stoßen nach Angaben von Kirchenrat Axel Ebert auf großes Interesse. Ebert sprach beim Innovationstag für ehrenamtliche Mitarbeiter aus Gemeinden in der Kulturhalle Remchingen bei  Pforzheim. Ihm zufolge haben viele Gemeinden einen Glaubenskurs bestellt, der Flüchtlingen in arabischer und persischer Sprache die biblische Botschaft nahebringt. Aufgrund der positiven Resonanz erscheint der Kurs bald auf Französisch. Künftig werde es auch Materialien in Arabisch und Persisch für Hauskreise geben, kündigte Ebert an. Wie er weiter mitteilte, finden die AMD-Kinderbibelwochen sogar in Kindertagesstätten großen Anklang. Beauftragte Maren Wejwer könne sich „vor Anfragen kaum retten“. Die Pädagogin hilft Erzieherinnen, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen. Außerdem gibt sie Tipps, wie sie den Kindern das Evangelium vermitteln können. Der Kirchenbezirk Pforzheim-Land habe Wejwer gebeten, in 15 kirchlichen Kitas solche Kinderbibelwochen anzubieten. Mit dem Angebot treffe man den Nerv vieler Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen, so Ebert. Der Innovationstag geht aus dem einst vielbesuchten „Henhöfertag“ hervor, der geistlich „erweckte“ Christen aus Gemeinden und Hauskreisen sammelte, um sie biblisch zu fundieren und im Glauben zu stärken. (mk)

Im Einsatz für das Evangelium in den Medien: Redakteur Martin Kugele wurde 70

BRETTEN. Der leitende Redakteur von „hoffen + handeln“, Pfarrer Martin Kugele (Bretten), durfte am 26. September 2017 seinen 70. Geburtstag feiern. Vorstand und Trägerkreis der Zeitschrift gratulierten ihm herzlich und wünschten ihm für den weiteren Weg und alle Aufgaben die nötige Gesundheit und den Segen Gottes. Schon seit 1974 gehört Kugele der Redaktion und dem Trägerkreis an, seit mehr als 30 Jahren als leitender Redakteur. Auch wirkt er seit 1973 als Medienbeauftragter in der ChristusBewegung Baden (CBB) und im Trägerverein der Ev. Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Seit mehr als 40 Jahren setzt sich der rüstige Jubilar ehrenamtlich dafür ein, dass mehr Evangelium in die Medien kommt – auch in die Tageszeitungen. Über 30 Jahre wirkte er als Pfarrer in badischen Gemeinden, in der Henhöfer-Gemeinde Spöck und im benachbarten Dettenheim, zuletzt sechs Jahre in Kraichtal-Unteröwisheim bei Bruchsal. Aufgrund seiner Verkündigung entstanden Bibel- und Gebetskreise. Daneben war er viele Jahre kirchlicher Beauftragter für Missionarische Dienste. Ein schwerer Herzinfarkt im Jahr 2000 zwang den missionarisch engagierten Theologen in den vorzeitigen Ruhestand. In seinem Ruhestandsort Bretten sucht Martin Kugele am Stand „Christen am Markt“ das Gespräch mit Kirchendistanzierten und unterstützt evangelistische Aktionen in der Öffentlichkeitsarbeit. Martin Kugele und seine Frau Heidi, mit der er seit 1971 verheiratet ist, haben vier erwachsene Kinder und vier Enkel. Er bekennt sich zur Bibel als dem verbindlichen Wort Gottes und will ihre Ordnungen und Gebote glaubwürdig vermitteln, die reformatorische Botschaft wieder bekanntmachen. Ebenso setzt er sich dafür ein, dem missionarischen Gemeindeaufbau höchste Priorität zu geben und das Evangelium in den Mittelpunkt allen kirchlichen Handelns zu stellen. (nach idea)

Riverboat-Projekt gestartet: Flussschiff will auch deutsche Häfen anlaufen

BONN. In einem Restaurantschiff auf dem Rhein in Bonn war dieser Tage die Auftaktveranstaltung für das Riverboat-Projekt (Flussschiff-Projekt) von OM-Deutschland. Leitende Mitarbeiter stellten das Projekt vor, das Christen und Gemeinden für die Mission mobilisieren will. Zu dem Treffen kamen Vertreter von Gemeinden und Organisationen aus den sechs Städten in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, in denen das Flussschiff von Januar bis März 2018 anlegen wird. „Schon lange haben wir bei OM den Traum, mit einem Flussschiff die vielen Wasserwege in Europa für das Evangelium zu nutzen“, berichtete der Riverboat-Direktor Robert-Jan Sterk. „Mit den 80 Mitarbeiter an Bord wollen wir durch das Erlebnis von Escape-Room-2.0 europäische Gemeinden für die Mission mobilisieren. Weiter wollen wir durch ein Café und einen Laden an Bord sowie durch Veranstaltungen in und mit Gemeinden vor Ort Jesus bekannt machen.“ Durch die interaktive Simulation werden die Teilnehmer mit der Frage konfrontiert: Welchen Beitrag können wir leisten, damit Menschen, die in ihrer Situation gefangen sind, dieser entkommen können? „Wir freuen uns sehr, dass das Riverboat im Februar und März 2018 Bonn, Mainz und Mannheim besuchen wird“, sagte Gian Walser, Direktor von OM Deutschland. Durch die interaktive und außergewöhnliche Erfahrung an Bord sollen Jugendgruppen, Hauskreise, Gebetsgruppen und auch Einzelpersonen durch das, was sie über Mission sehen, hören und erleben, herausgefordert werden. In jedem Hafen gibt es ein Vorbereitungsteam, das in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz vor Ort und mit möglichst vielen Gemeinden aus dem Umfeld den Riverboat-Besuch vorbereitet und möglich macht. Infos sowie ein Video über das Projekt unter: www.om.org/de/riverboats oder unter www.facebook.com/omriverboats. (MK/Tobias Kübler)

CVJM-Sekretärin wirkt als Schulsozialarbeiterin im mittelbadischen Keltern

KELTERN. Seit dem Sommer dieses Jahres wirkt CVJM-Seklretärin Mareike Böttinger zu 50 Prozent als Schulsozialarbeiterin im badischen Keltern bei Pforzheim, mit der anderen Hälfte im CVJM Ellmendingen, Ortsteil von Keltern, der die kirchliche Jugendarbeit vor Ort wahrnimmt. Böttinger hat bereits viele positive Eindrücke gesammelt. „Die Kombination von kommunaler Schulsozialarbeit mit Jugendzentrum sowie CVJM-Arbeit bewährt sich“, sagte sie vor der Presse. „Ich begegne den Kindern in der Schule und in der Freizeit. So ergeben sich viele Möglichkeiten, um Vertrauen aufzubauen und sich gegenseitig kennen zu lernen.“ Der CVJM Baden bejaht diese Kombination und begleitet sie, „denn christliche Jugendarbeit in der Form der CVJM-Arbeit geschieht nie im luftleeren Raum“, sagte CVJM-Generalsekretär Matthias Kerschbaum: „Wir müssen mit unseren Angeboten dort sein, wo die Kinder und Jugendlichen sind und das ist mit einem großen Anteil die Schule. Deshalb freue ich mich, dass wir neben der Schulsozialarbeit in Lörrach nun an einem zweiten Standort in diesem Feld aktiv sein können.“ Mareike Böttinger verantwortete bereits das Sommerferienprogramm, jetzt begleitet sie Schul-AG's und kümmert sich um Schulfeste, Klassenprojekte, aber auch um Einzelfälle. Ferner organisiert sie das Eltern-Café. Sie kann Schülern und Eltern anders begegnen als die Lehrer, glaubt der Rektor. Ihr Wirken sei eindeutig „präventiv“, so der Bürgermeister. Das Foto zeigt von links: CVJM-Generalsekretär Kerschbaum, Rektor Volker Schneider, Mareike Böttinger, den CVJM-Vorsitzenden, Rechnungsamtsleiter Kern und Bürgermeister Bochinger. (art)

Buskampagne für die Ehe von Mann und Frau mit Tour durch zehn Städte

KARLSRUHE. Eine Kampagne gegen die vom Bundestag beschlossene „Ehe für alle“ sorgt derzeit für Aufsehen: Das Aktionsbündnis „Demo für alle“ und die Internetplattform „citizenGO“ lassen in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes einen „Bus der Meinungsfreiheit“ durch Deutschland rollen. Mit ihm treten sie ein für die Ehe von Mann und Frau und wenden sich zugleich gegen die Gender-Ideologie und die Sexualisierung von Kindern in den Schulen. Der Bus wird auf seiner 2.000 Kilometer langen Tour zehn Städte ansteuern. Dort wollen die ehrenamtlichen Mitarbeiter – darunter zehn Jugendliche – über ihre Anliegen in Fußgängerzonen mit Passanten ins Gespräch kommen. Am 8. September machte der Bus in Karlsruhe eine wichtige Station. Vor dem Bundesverfassungsgericht gab es eine Kundgebung, um der Forderung von mehr als 62.000 Unterzeichnern der Petition „Ehe-Öffnung kippen“ nach einer Überprüfung des Gesetzes zur Ehe-Öffnung (Ehe für alle) durch das BVG Nachdruck zu verleihen. Wüste Proteste gab es beim Halt in Stuttgart. Dort musste die Polizei die Aktion vor über 100 linksradikalen Gegendemonstranten schützen. Einige haben die Mitarbeiter massiv bedroht mit Aussagen wie „Ich stech dich ab“, „Ich schlag dir das Gesicht kaputt“ und „Ich mach dich fertig!“. Der Bus sei „eine Riesenprovokation für die gesamte linke gewaltbereite Szene“, sagte eine Sprecherin. Die Tour endet am 15. September vor dem Kanzleramt in Berlin. Dort wollen die Teilnehmer der Bundeskanzlerin eine Unterschriftenliste gegen die „Ehe für alle“ überreichen. (mk/idea)

Rund 4.000 Besucher beim Herbstmissionsfest der Liebenzeller Mission

BAD LIEBENZELL. Trotz einer sich zuspitzenden Lage in Burundi wollen die Mitarbeiter der Liebenzeller Mission in dem ostafrikanischen Land bleiben, hieß es beim Herbstmissionsfest vor den 4.000 Besuchern in Bad Liebenzell (Nordschwarzwald). Burundi gilt derzeit als das ärmste Land der Erde und ist ein chaotisches Land. Experten befürchteten, dass ein neuer Bürgerkrieg kommt. Ausbauen will die Mission ihr Engagement in der islamischen Welt, sagte Missionsdirektor Martin Auch. In den Armensiedlungen einer Millionenstadt würden Schulen für die Ärmsten betrieben. Ein anderes Team baue zusammen mit den Menschen vor Ort dringend benötigte Speicheröfen. Direktor Detlef Krause, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, verabschiedete sich. Sein Nachfolger, Pfarrer Johannes Luithle aus Schömberg bei Pforzheim, stellte sich vor. Mitarbeiter der Mission berichtete über ihre weltweite Arbeit, darunter aus Bangladesch und Malawi. In Deutschland fördern die Liebenzeller ein Projekt in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern). Diese Region gilt als eine der vom christlichen Glauben am wenigsten erreichten Region Europas. In einen sozialen Brennpunkt der Stadt, wo Jugendlichen unterhalb der Armutsgrenze leben, bietet eine „Oase“ Frühstücke, Hausaufgabenbetreuung und Kinderprogramme an. (mk)

Theolog. Seminar Chrischona startete mit 51 Studenten ins neue Studienjahr

BASEL. Mit 51 Studierenden startete das Theologische Seminar St. Chrischona (tsc) in das Studienjahr 2017/18. Ein Grund für die steigenden Studentenzahlen ist das überarbeitete, erweiterte Studienangebot. Studenten können in drei Studiengängen studieren: Kommunikative Theologie, Theologie & Pädagogik sowie Theologie & Musik. Alle Studiengänge führen nach drei Jahren zu einem europäischen Bachelor-Abschluss. Seit Mai 2017 gilt dies auch für den Fernstudiengang. 35 Neue gingen an den Start, hinzu kommen neun Teilnehmer des tsc-Jahreskurses sowie weitere Modulstudenten. Beim traditionellen Eröffnungsfest mussten die Neuen sich in verschiedenen Herausforderungen bewähren, etwa beim Liederdichten oder beim Annähen von Knöpfen. Anschließend gab es ein Fest mit einem Essen und stimmungsvolle Spieleinlagen. Geistlich auf St. Chrischona ankommen konnten die neuen Studenten bei den Einführungstagen und im Eröffnungsgottesdienst des Studienjahres. Referentin war Schwester Doris Kellerhals, Oberin im Diakonissenhaus Riehen. Sie gab Erkenntnisse aus ihrer Doktorarbeit weiter - zur „Heilenden Gemeinschaft in der Postmoderne unter besonderer Berücksichtigung der Benediktsregel“. Auch der neue tsc-Rektor Dr. Benedikt Walker sieht die Community als Markenzeichen für wichtig. Sein Wort zum Start: „Die Gemeinschaft mit Gott stiftet Gemeinschaft untereinander.“ (www.chrischona.org)

Ein Beter und Seelsorger ist gegangen: Bruder Karlheinz in Adelshofen

EPPINGEN. Er war seit 1966 Kommunitätsbruder im Lebenszentrum Adelshofen (Eppingen bei Heidelberg) und wirkte nicht nur im Büro, sondern auch als treuer Beter und gefragter Seelsorger, jetzt wurde er Ende August nach monatelanger, unheilbarer Krankheit, die er geduldig getragen hat, in Gottes Herrlichkeit abgerufen: Bruder Karlheinz Vogelgesang (79). Sein freundliches Wesen beeindruckte die Gäste und die ganze Hausgemeinde, auch seine Ausgeglichenheit und sein Humor. Bruder Karlheinz hatte immer ein ermutigendes Wort, obwohl er gesundheitlich angeschlagen war. Von 1967 bis in die 90er Jahre wirkte Vogelgesang als Dozent am Theologische Seminar. Bei der Trauerfeier in der Ev. Kirche Adelshofen mit 200 Gästen von nah und fern erinnerte der leitende Bruder Matthias Böker nochmal an sein Wirken. Im Lebenszentrum bezeugten Christen, wie ihnen Bruder Karlheinz in Krisen und Nöten beigestanden ist und in ihren Problemen geholfen hat. (mk)

Profilierter Pietist mit weitem Herzen: Altbischof Gerhard Maier wurde 80

TÜBINGEN. Er hat den Pietismus in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt: Prof. Dr. Gerhard Maier (Tübingen). Jetzt durfte der noch rüstige schwäbische Altbischof am 30. August seinen 80. Geburtstag feiern. Von 2001 bis 2005 leitete der „profilierte Pietist mit weitem Herzen“ die württembergische Kirche. Zuvor war Maier sechs Jahre Prälat, Regionalbischof für Ostwürttemberg. Davor wirkte er 22 Jahre lang als Studienleiter und Rektor am pietistischen Bengel-Haus in Tübingen. International bekannt wurde er durch viele Veröffentlichungen, besonders sein Buch „Das Ende der historisch-kritischen Methode“. Darin hebelte er die Bibelkritik an den Universitäten aus und stellte klar, dass die Bibel „das wahre Wort des lebendigen Gottes“ ist und zuverlässig, weil sich die historischen Angaben im Alten und Neuen Testament überprüfen ließen. Noch immer ist Maier als Referent und Prediger gefragt. Er gehört  zum Netzwerk Bibel und Bekenntnis um Ulrich Parzany und wendet sich u.a. gegen die Propagierung der Abtreibung als „Menschenrecht“, gegen aktive Sterbehilfe und Genderismus. (idea)

Landeskirche lädt ein zur Zeitreise in Luthers Welt in der Matthäuskirche Karlsruhe

Karlsruhe. Vom 17. September bis 19. November öffnet die Matthäuskirche in Karlsruhe (Vorholzstraße 47, Straßenbahn-Haltestelle ZKM, für Autos: Parkhaus beim ZKM) ihre Pforten für die Zeitreise „Mensch Luther“, die bis zu den Sommerferien in der Schlosskirche Pforzheim zu sehen war. Knapp 10.000 Besucher sahen dort beeindruckt die Wanderausstellung der badischen Landeskirche. Die Initiatoren Lutz und Annette Barth vom Sinnenpark der Landeskirche nehmen mit in die Welt des Reformators und zeigen, wer Martin Luther war und was er bewirkte. Historische Kulissen, Hörszenen und interaktive Elemente nehmen mit in eine Zeit des Umbruchs und Aufbruchs, informieren über Kerninhalte der Reformation und ihre Bedeutung für uns heute. Die geführte Zeitreise durch die Stationen dauert eine Stunde. Eintritt für Erwachsene: 7,50 Euro, Kinder und Jugendliche (3-17 Jahre): 4,00 Euro, bei Familien werden nur die Eltern und ein Kind berechnet, alle weiteren Kinder sind frei. Infos und freie Termine auch im Internet: www.menschluther.de. Die Zeitreise ist ein niederschwelliges Angebot, um Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Kommen auch Sie mit Familienangehörigen, mit Freunden, Nachbarn und Kollegen, denn viele Bundesbürger sind an Luther interessiert. Anmeldung ist erforderlich: telefonisch (0721 9175 393) jeweils montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr – oder im Internet. Für Lehrkräfte gibt es didaktisches Material zur Vor- und Nachbereitung eines Besuches im Internet (www.karlsruhe-land.de/index.php/material/mensch-luther) mit einer Schülergruppe. Lutz Barth lädt auch zu einem Soloabenden „Mensch Luther“ mit 90-minütigem Programm ein: am 29. Sept. um 20 Uhr in Ev. Kirche Hagsfeld in Karlsruhe. (www.sinnenpark.de)

Für Schutz der Schwächsten: „Marsch für das Leben“ am 16. September in Berlin

BERLIN. Acht Tage vor der Bundestagswahl wollen Christen ein Zeichen setzen gegen die Tötung ungeborener Kinder. Denn vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2016 gab es in Deutschland nach offiziellen Angaben über 1,9 Millionen Abtreibungen. Darum veranstaltet der Bundesverband Lebensrecht am 16. September zum 13. Mal einen „Marsch für das Leben“ in Berlin. Die Demo unter dem Motto „Die Schwächsten schützen – Selektion und Abtreibung beenden“ beginnt vor dem Reichstagsgebäude, dem Sitz des Bundestages, und endet mit einem Ökumenischen Gottesdienst. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mit 7.500 Bürgern so viele wie noch nie. Der diesjährige Marsch hat wegen der Wahl eine besondere Bedeutung im Blick auf die Politik der nächsten vier Jahre und soll zeigen, dass vielen Menschen der Lebensschutz ein wichtiges Anliegen ist. Er wendet sich nicht nur gegen Abtreibung, sondern fordert auch ein Europa ohne assistierte Selbsttötung, Euthanasie und Selektion durch die Pränataldiagnostik. Auch in diesem Jahr müssen wieder 1.300 Polizisten die Teilnehmer vor Übergriffen von Linksradkalen schützen. Auch queer-feministische Gegner planen wieder Störaktionen und rufen dazu auf, den Marsch zu verhindern. (www.marsch-fuer-das-leben.de)

CVJM-Camp lockte 200 Jugendliche aus 25 Ländern nach Wittenberg

BERLIN. Rund 200 zumeist christliche Jugendliche aus 25 Ländern nahmen vom 14. bis 20. August an einem internationalen Camp des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) in der Lutherstadt Wittenberg teil. Etwa die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen war aus dem Ausland angereist, ein weiteres Viertel waren in Deutschland lebende Flüchtlinge, unter ihnen auch einige Muslime, die in CVJMs über Sportgruppen, Wohngruppen und andere Angebote beheimatet sind. Das Camp sei eine rein christliche und keine interreligiöse Freizeit gewesen, betonte der CVJM. In Gottesdiensten und bei Bibelarbeiten habe man den Teilnehmern die Freiheit gelassen, sich auszuklinken. Götz: „Klar war bei allen Gebeten und Liedern, dass wir zu dem Gott beten, der sich in Jesus Christus offenbart hat.“ Neben einem Besuch der Weltausstellung Reformation, Festival-Abenden und Seminaren stand auch eine Begegnung mit dem Wittenberger Oberbürgermeister Torsten Zugehör und dem CVJM-Präses Karl-Heinz Stengel (Baden) auf dem Programm. Ein Höhepunkt war der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Wittenberg. Der Oberbürgermeister erhielt ein Camp-T-Shirt geschenkt. (mk/idea)

Mallorca: Strandgottesdienste am Ballermann locken Tausende

ARENAL. Auf großes Interesse stieß im August ein Einsatz des Missionswerks Gospeltribe (Karlsruhe) und der Jugendmissionsgemeinschaft Bielefeld auf der spanischen Ferieninsel Mallorca. Zehn Tage boten die 50 Christen jeden Abend zwischen 21.30 Uhr und 23.30 Uhr mehrere Strandgottesdienste in Arenal an. Der Ort ist bei Touristen ein beliebtes Party-Ziel. Lobpreismusik mit kurze Predigten und Lebensberichte lockten zwischen 200 und 400 Interessierte pro Gottesdienst an. Das Interesse sei so groß gewesen wie nie zuvor, sagte Gernot Elsner vom Gospeltribe: „Wir versuchen einfach den Menschen zu vermitteln, dass Jesus heute hier am Ballermann wäre. Denn Jesus war immer dort, wo die Menschen waren“. Der Ballermann sei nach wie vor einer der einfachsten Orte, um mit Menschen über Jesus ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss an die Gottesdienste gab es jeden Abend die Möglichkeit zu Gesprächen. „Wir zeigen den Menschen, dass Gott sie liebt, egal wo und wann, auch hier am Ballermann“, erklärte der Referent der Jugendmissionsgemeinschaft. „Menschen suchten das Gespräch mit uns und erzählten uns die intimsten Dinge.“ Elsner: „Viele blieben den ganzen Abend, obwohl sie eigentlich etwas anderes vorhatten.“ Eine Frau, die zum Glauben kam, habe sich noch am gleichen Abend im Meer taufen lassen. (idea)

NABU zeichnete Missionsgebäude als „Schwalbenfreundliches Haus“ aus

SINSHEIM. Mit den Worten „Hier lebt die größte Mehlschwalbenkolonie unserer Region“ überreichten der NABU-Vorsitzende Manuela Fleck und Jörg Fürstenberger vom Naturschutzbund (NABU) Sinsheim dem Missions- und Hilfswerk DMG-interpersonal die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“. Sie dankten DMG-Direktor Dr. Detlef Blöcher für den wichtigen Beitrag zum Artenschutz und übergaben ihm eine Urkunde und eine Ehren-Plakette. Denn unter dem Dachvorsprung eines DMG-Wohnhauses im Buchenauerhof (Sinsheim) nisten zahlreiche Schwalben, die während der Übergabe der Plakette emsig ihre Jungen fütterten. „Der Platz ist ideal, das Haus hat die richtige Dachneigung, einen rauen Putz, es gibt einen Bach in der Nähe mit Lehm zum Bauen und viele Insekten als Futter“, erklärte Fürstenberger beim Stehempfang. Der ehemalige DMG-Mitarbeiter Dieter Schmid hat sich vor Jahren schon für die unter Schutz stehenden Mehlschwalben und ihr Nisten eingesetzt und Kotbretter angebracht. Inzwischen schwärmen hier mehr als 50 Vögel. Missionsdirektor Blöcher dankte für die Ehrung und erklärte, wie wichtig dem DMG-Werk der Umweltschutz (neue Heizung) und die Bewahrung der Schöpfung ist. Gott habe die Menschen beauftragt, den Garten dieser Welt zu bebauen und zu bewahren. Er verwies auch auf die 15 Nistkästen und die zahlreichen Fledermäuse, Turmfalken und Eulen auf dem Buchenauerhof. (mk/tv)

Erfreulich: Immer mehr junge Menschen im Iran werden Christen

GHOM. Im Iran wenden sich seit Jahren immer mehr Muslime dem Christentum zu. Selbst einige muslimische Führer betrachten deshalb die Strategien des Staates, um den Einfluss des Christentums einzudämmen, als gescheitert. Einer der führenden islamischen Gelehrten im Land, Ayatollah Alavi Boroujerdi, äußerte sich besorgt darüber, „zuverlässige Berichte“ legten nahe, dass in der Millionenmetropole Ghom vor allem Jugendliche und junge Erwachsene Christen würden und sich in Hauskirchen träfen. Der islamische Geistliche Makarem Shirazi machte dafür den Einfluss des westlichen Auslands für diese Entwicklung verantwortlich. Die Islamische Republik hat darauhin Millionen Dollar investiert, um im Land für den Islam zu werben. Als bekannt wurde, dass in der Stadt Maschhad das Christentum immer populärer wird, entsandte die zuständige Religionsbehörde umgehend Lehrer und Prediger, um die Jugend „zurückzugewinnen“. Bewirkt hat das aber nichts. Hauskirchen sind verboten, Übertritte zum Christentum unter Strafe gestellt. Konvertiten werden teilwise zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Aber auch diese Strategie hat nichts an der Ausbreitung des christlichen Glaubens im Land ändern können. 95 Prozent der über 77 Millionen Einwohner des Iran gehören zum schiitischen Zweig des Islams. Die Zahl der Christen liegt bei 360.000, das sind 0,5 Prozent. (idea)

Christliche Botschaft per Stick jede Woche für Millionen User in Kuba

HAVANNA. Millionen Kubaner werden jede Woche vom sogenannten „Wochenpaket“ erreicht, einer Alternative zum zensierten Fernseh- und Internet-Programm des Landes. Auch christliche Programme sind darin zu sehen. Das von der Regierung bislang tolerierte „Offline-Internet“ ist das Youtube von Kuba. Wegen dem schlechten kubanischen Fernseh-Programm zirkuliert dieses wöchentliche „Paket“ mit audiovisuellen Inhalten, mit TV-Serien und Videospielen, mit unterhaltsamen Angeboten auf USB-Sticks und Speicherkarten, die von Hand zu Hand weitergegeben oder  verkauft werden. Das Programm ist insbesondere unter jungen Kubanern beliebt, weil das Internet auf der Insel blockiert wird und das TV-Programm zensiert ist. Innerhalb von 24 Stunden erreicht das Material die gesamte Insel. Eine illegale Aktivität wird geduldet, weil weder politische noch pornografische Inhalte weitergegeben werden. Das „Wochenpaket“ enthält auch evangelistische Programme von Gemeinden. Jeder Nutzer kann direkt zugreifen. Auf diese Weise hören viele Kubaner zum ersten Mal klar das Evangelium von Jesus Christus. (mk/livenet)

„kibi-Ferientreff“: An den Nordseestränden hörten Kinder biblische Geschichten

NORDERNEY. In den Sommermonaten luden die Mitarbeiter/innen des Bibellesebundes, meist ehrenamtliche junge Leute, Kinder am Nordseestrand und auf den Nordseeinseln zum sogenannten „kibi Ferientreff“ (Kinder-Bibel-Ferientreff) ein. Mit Handpuppen, lustigen Liedern, Theaterstücken, Spielen und etwas Action erzählten sie die Geschichten der Bibel so anschaulich und verständlich, dass viele Kinder begeistert teilnahmen. Spaß und Spiel erfreute Eltern und Kinder, öffneten Ohren und Herzen für das Evangelium, dass Gott uns liebt und unser Leben auf guten Kurs bringen will. Die Kinder hatten viele Fragen über Gott und die Bibel. Den Teams war es wichtig zu zeigen, warum sie begeistert sind von Jesus, von der Bibel, den Geschichten, die sie erzählten. Das bunte Programm wollte neugierig machen und führte dazu, die Geschichten der Bibel und den Gott der Bibel selbst zu entdecken. Der „kibi-Ferientreff“ ist ein jährliches Angebot des überkonfessionellen Bibellesebundes. Nach dem Strandtreff und bei ungünstiger Witterung laden die Teams die Kinder zum Bibel-Entdecker-Klub ein. Dort lesen die Kinder selbst in der Bibel und überlegen zusammen in der Gruppe, was ihnen wichtig ist, welche Fragen sie haben, was sie nicht verstehen und was sie richtig gut finden. Auch in diesem Jahr gab es auf Norderney wieder jeden Montag- und Mittwochabend eine Gute-Nacht-Geschichte um 19 Uhr. Alle Kinder waren eingeladen, den Tag gemeinsam vor der Inselkirche abzuschließen. An Regentagen fanden die Angebote in kirchlichen Gemeinderäumen statt. (mk)

Rund 300.000 evangelistische Zeitungen an alle Haushaltungen in Bremen verteilt

BREMEN. Christen aus Gemeinden der Evangelische Allianz Bremen verteilte von Juni bis August 300.000 Exemplare einer 16-seitigen Zeitung mit Lebenszeugnissen und Artikeln über den Glauben. Mehr als 250 Helfer trugen die Zeitungen aus, die von dem Verein Livenet (Bern/Schweiz) konzipiert und deren Druck von einem anonymen Großspender finanziert wurde. Über einen Internetlink in der Zeitung fanden interessierte Leser den Kontakt zu einer der zwanzig beteiligten Gemeinden. Die Verteilaktion ist der Auftakt zu mehreren missionarischen Initiativen in Bremen. Im September plant die Allianz eine Straßenevangelisation in der City, bei der Passanten und Bürgern das Evangelium von Jesus erklärt werden soll. Vorbild dafür ist die Stadt Reading in England, wo durch eine solche Aktion 2016 innerhalb eines Monats 1.800 Menschen zum persönlichen Glauben an Jesus gefunden haben. „Mit der Straßenaktion bauen wir auf das Verteilen der Zeitung auf und können daran im Gespräch anknüpfen“, sagte Pastor Ingo Bröckel von der Allianz. Im Anschluss an die Straßenaktion finden Glaubenskurse in vielen Gemeinden statt. Auch zu anderen Angebote für am christlichen Glauben interessierte Menschen wird eingeladen. (mk)

Missionarische Aktion: „Metal-Bibeln“ beim „Metal-Open-Air“ 2017 in Wacken verteilt

WACKEN. Metal-Fans gelten gemeinhin nicht als allzu bibelfest. Um das zu ändern, verteilten aus Schleswig-Holstein sogenannte „Metal-Bibeln“ beim „Wacken Open Air 2017“ im August. „Wir stellen fest, dass viele Menschen hier sehr offen sind für das Gespräch und für die Bibel“, sagte Jens Struve, der einer evangelischen Gemeinde in der Stadt Wilster angehört. Seit sieben Jahren beteiligt sich der ehrenamtliche „Missionar“ mit anderen an der Verteilaktion bei dem großen Metal-Festival im Norden, bei dem auch Bands mit Namen wie Grave Digger (Totengräber), Devil's Fire (Feuer des Teufels) oder Aborted (Abgetrieben) auftraten. Nach Angaben der Verteiler war das Interesse unter den Metal-Fans groß. In dem Neuen Testament, das sie anboten, finden sich auch Glaubensbekenntnisse von Metal- und Hard-Rock-Musikern. Die Gemeinden beten, dass diese Saat des Evangeliums in den Herzen aufgeht. (mk)

Neues Buch von Wittenberg-Pfarrer Garth fordert die Kirchen heraus

WITTENBERG. Seit Januar 2017 wirkt der bekannte Theologe und Publizist Alexander Garth als Pfarrer an der Stadtkirche zu Wittenberg. Dort will er nicht nur die Touristen, die derzeit wegen des Reformationsjubiläums nach Wittenberg strömen, neu auf den christlichen Glauben aufmerksam machen, sondern die vielen kirchenfernen Menschen aus den östlichen Bundesländern mit dem Evangelium erreichen. Dazu will der Theologe sogar Christen aus Kenia nach Wittenberg holen. Der auch als Projektentwickler wirkende Garth möchte nach dem Reformationsjubiläum modern gestaltete, einladende Gottesdienste in seiner Stadtkirche anbieten. Für ihn ist wichtig: Wittenberg darf kein protestantisches Museum werden. Garth, Jahrgang 1958, war in der Berliner Stadtmission und Gründer der „Jungen Kirche Berlin“, der viele Menschen aus nichtchristlichem Hintergrund angehören. Seit 2017 predigt er in Luthers Kirche. Unkonventionell geht er der Frage nach, wie Glaube und Kirche in einer säkularen, postmodernen Welt zukunftsfähig sind. Im August erschien sein neues Buch mit dem Titel „Gottloser Westen? Chancen für Glauben und Kirche in einer entchristlichten Welt“, ein Taschenbuch mit 224 Seiten in der Ev. Verlagsanstalt (ISBN 3-374-05026-0, Preis 15 Euro). Darin zeigt er, worin die Gründe liegen, dass die Kirchen außerhalb der westlichen Hemisphäre so lebendig sind und begeistern, während das Christentum des Westens eigenartig müde, kraftlos und überaltert wirkt. Im zweiten Teil liest man, in welche Richtung Kirchenreformen gehen müssen, damit Gott auch im Westen für die nachwachsenden Generationen wieder erfahrbar und zu einer prägenden Kraft wird. (mk)

Teilnehmer aus 43 Nationen: TeenStreet 2017 lud ein zum Leben mit Gott

OFFENBURG. Rund 3.800 junge Christen und Mitarbeitende aus 43 Nationen nahmen am siebentägigen Teenager-Event „TeenStreet“ für Europa in der mittelbadischen Stadt Offenburg teil. Neben den biblischen Impulsen in den Messehallen trafen sich die Teenies täglich in Kleingruppen zum Austausch. Auch nahmen sie an Seminaren und Einsätzen, an Kunst- und Sportangeboten teil. Der Teenie-Event des Missionswerks „Operation Mobilisation“ (OM) fand dieses Jahr zum 25. Mal statt und hatte das Thema „unshakeable“ (unerschütterlich), basierend auf dem 8. Kapitel des Römerbriefs von Paulus. „Es ist wie bei einem großen Familientreffen, bei dem Jesus möchte, dass wir als seine Brüder und Schwestern seinen Vater kennenlernen“, beschrieben Josh und Debs Walker, ein irisches Ehepaar aus den USA, das Treffen. „Gott, unser Vater, lädt dich ein zu einer wunderbaren Reise. Wenn du aber nie von deinem Stuhl aufstehst, wirst du all das verpassen, was der himmlische Vater für dich bereitet hat“, so Josh Walker. Die Veranstaltungen vormittags und abends boten frische Verkündigung mit Musik und Lobpreis, mit kreativen Elementen. Die Workshops reichten vom afrikanischen Kochen bis hin zu Werkstatt-Praxis für Autos. Einige Teilnehmer reisten per Anhalter an, die Gäste von den Färöer Inseln charterten sogar ein Flugzeug. Viele Teenies hofften auf eine Veränderung in ihrem Leben, die sich im Alltag auswirkt. (mk)

Herausforderndes Experiment eines Pfarrers findet als Buch große Resonanz

WILHELMSDORF. Fernsehpfarrer Heiko Bräuning (47), der in der Kapelle auf dem Berg „Höchsten“ in der Bodenseeregion wöchentlich Gottesdienste mit dem Titel „Stunde des Höchsten“ für Bibel TV produziert (www.stunde-des-hoechsten.de), machte im Frühjahr ein auf den ersten Blick makabres Experiment. Bei der Vorbereitung einer Predigt über Psalm 90 „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“ kam ihm die verwegene Idee: Wie wäre es, wenn er sich selbst ein Sterbedatum setzt, um dann zu beobachten, ob und wie sich sein Leben verändert. Er legte fiktiv sein eigenes Todesdatum fest, um sich zu prüfen, was dies bei im bewirkt. Wie er hinterher sein Leben in einem neuen Licht sah, entfaltet er jetzt Schritt für Schritt in seinem empfehlenswerten Buch „Mein Deadline-Experiment“ (Verlag Cap-Books 2017, ISBN 3-86773-283-3), wie dies sein Denken und Handeln positiv verändert hat, wie er eine neue Sicht für sein Lebens bekam und heute die Prioritäten etwas anders setzt. Sein Buch ist derzeit der große „Renner“ auf dem Markt, die erste Auflage bereits vergriffen, und eine lohnende Lektüre. Es zeigt Wege zur geistliche Reife und Vertiefung des Glaubens. Es hinterfragt nicht nur unsere Lebensweise, sondern gibt ermutigende Anregungen, wertvoller und bewusster zu leben. (mk)

Deutsche Allianzkonferenz: Gemeinden brauchen geistliche „Väter“ und „Mütter“

BAD BLANKENBURG. Ganz im Zeichen des 500-jährigen Reformationsjubiläums stand die diesjährige Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz vom 26. bis 30. Juli im thüringischen Bad Blankenburg. Unter dem Motto „reform.aktion“ griffen ihre Bibelarbeiten zentrale Erkenntnisse Martin Luthers auf. Der Allianzvorsitzende Ekkehart Vetter (Foto) stellte heraus, dass es dank Christus nicht mehr nötig ist, sich vor Gott durch fromme Werke rechtfertigen zu müssen. Allerdings seien bis heute Ausprägungen einer gesetzlichen Frömmigkeit spürbar, die Menschen abschrecke, sich einer evangelischen Gemeinde anzuschließen. Auch träten manche Fromme belehrend aufträten. Es genüge nicht, das Vaterunser, die Zehn Gebote und das Glaubensbekenntnis im Schlaf aufsagen können, zu meinen. auf alle Fragen eine Antwort zu wissen. Menschen ohne biblisches Wissen, meist auch vom Leben gezeichnet, brauchten nicht „Erzieher“, sondern geistliche „Väter“ und „Mütter“, die ihnen in erster Linie christliche Liebe und Zuwendung entgegen bringen. Nur so werde das Evangelium verständlich vermittelt. Der Bad Blankenburger Stadtpfarrer Andreas Kämpf sagte ergänzend, er wünsche sich, dass Christen ihren Glauben „radikal in einem guten Sinn“ und weniger angepasst leben. Zu DDR-Zeiten seien sie „entschiedener“ aufgetreten. Heute schwämmen viele „zu sehr im Trend“ mit. (nach idea)

Ausgabe Oktober-November 2017

Badische Landeskirche:

 

Vom 22.-26. Okt. Herbsttagung der badischen Synode im „Haus der Kirche“ in Bad Herrenalb. Am 28. Okt. um 15 Uhr Feier zur Eröffnung der Ausstellung „Reformation im Südwesten“ in der Christuskirche Mannheim.

 

Am 31. Okt. um 10 Uhr Zentraler Gottesdienst zum Reformationsjubiläum in der Stiftskirche Stuttgart mit Landesbischof Cornelius-Bundschuh (Baden) und Landesbischof July (Württemberg), um 12 Uhr Staatsakt der Landesregierung zum Reformationsjubiläum mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Neuen Schloss Stuttgart, um 19 Uhr Ökumenischer Gottesdienst für Baden mit Landesbischof Cornelius-Bundschuh und Erzbischof Burger in der Ev. Stadtkirche Karlsruhe am Marktplatz.

 

(www.ekiba.de)

CVJM-Landesverband Baden:

 

Am Samstag, 7. Okt., von 11.30 Uhr bis 20 Uhr Flammkuchenabend und Apfelnachmittag im CVJM-Marienhof bei Offenburg mit Saftpressen für Kinder, Apfelspielen und Hofführungen.

 

Am 11. Okt. von 14.30 bis 17.15 Uhr Event-Café im CVJM-Lebenshaus Unteröwisheim mit Lebensbild und Theaterstück „Katherina von Bora – die Lutherin“ (Elisabeth Peter und Frau Sperber).


Am Sonntag, 15. Okt., ab 9.30 Uhr Wandertag für Ehepaare im Kraichgau mit Start und Treffpunkt im CVJM-Lebenshaus Unteröwisheim, mit Pausen und Mittagsnack, Zeit für eine Andacht, mit Begegnung.

 

(www.cvjmbaden.de)

Christus-Bewegung Baden (CBB)
 

Am Samstag, 14. Oktober, von 9.30 Uhr bis 13 Uhr Offene CBB-Herbsttagung 2017 im Verbund mit der CBB-Mitgliederversammlung im Ambrosius-Blarer-Haus (Reutweg 11) in Kleinsteinbach (Pfinztal bei Karlsruhe). Das Thema und die Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

 

(www.cbb-baden.de)

 

Liebenzeller Mission, Verband und EC:

 

Am 31. Okt. Abschlussgottesdienst zum Luther-Jahr 2017 auf dem Missionsberg in Bad Liebenzell mit anschl. Mittagessen.


(www.lgv.org) (www.liebenzell.org)

DMG-Interpersonal, Sinsheim:
Vom 17.-19. Nov. Infotage für Auslandseinsätze im Buchenauerhof zum Entdecken, was Gott vorhat, gemeinsam mit DMG-Mitarbeitern über die persönliche Berufung nachdenken.


(www.DMGint.de)

 

Aufgegriffen:
Zuhause gebraucht

Endlich gibt es Positives aus den Ländern zu berichten, aus denen die meisten Menschen vor Krieg und Terror geflüchtet sind. Aus Syrien wird gemeldet, der „Islamische Staat“ (IS) habe eine Stadt nach der anderen verloren. Auch die irakische Regierung ließ verlauten, dass die letzte Stadt von den Terroristen befreit wurde. Schon seit Wochen ist die große Stadt Mossul, einstige IS-Hochburg, zurückerobert....

 

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