Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder. 1. Buch der Könige, Kapitel 8, Vers 39
Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder.   1. Buch der Könige, Kapitel 8, Vers 39

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Atemmasken der Ev. Allianz wollen ins Nachdenken bringen

BAD BLANKENBURG. Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) verschenkt derzeit Atemmasken in Kooperation mit einer Stiftung. Die Verpackungen sind mit einem Bibelvers bedruckt (siehe Foto der Vorder- und Rückseite mit Kartonrücken). Sie sollen mithelfen, Menschen zu einem (Online-) Gottesdienst einzuladen. Die Masken können nach Ansicht der Ev. Allianz auch ein niederschwelliger Einstieg zu einem Gespräche über den christlichen Glauben sein. Pfarrer und Leiter von Kirchen, Gemeinden und Verbänden können sie in größeren Mengen ab 50 Stück bestellen. Ermöglicht wird dies in Verbindung mit der Dr. Wandel-Stiftung. Es sind leichte Einmalmasken als „Mund-Nasen-Schutz“, Bestellung ab 50 Stück unter www.ead.de im Internet. Die EAD teilt mit: „Das Besondere: Die Atemmasken werde in einer ansprechend gestalteten Verpackung geliefert, die mit einem kurzen mutmachenden Satz sowie einem Bibelvers bedruckt ist.“ Die verpackte Atemmaske diene zur Einladung in einen Gottesdienst. Das Pfingstfest 2020 sei hierfür „ein hervorragender Startpunkt“, doch soll die Aktion auch darüber hinaus weiterlaufen. (mk)

Das neue Berliner Stadtschloss zieren jetzt Kreuz und Bibelverse

BERLIN. Trotz scharfer Kritik krönt in Berlin nun wieder ein christliches Kreuz die Kuppel des rekonstruierten Berliner Stadtschlosses. Die sog. Laterne samt Kreuz, von der Witwe des Otto-Versandhauses gespendet, wurde vor dem Pfingstfest mit einem Kran auf die Kuppel gehoben. Etwas darunter befindet sich auch wieder ein blaues Spruchband mit der Inschrift: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861) hatte beides 1854 anbringen lassen. Das Schloss war 1950 auf Befehl des damaligen DDR-Staatschefs Walter Ulbricht gesprengt worden. 2002 beschloss der Bundestag den Wiederaufbau als Humboldt Forum. Unterhalb der Kuppel ist die rekonstruierte goldene Inschrift aus den zwei miteinander kombinierten Bibelversen angebracht, die König Friedrich Wilhelm IV. ausgewählt hat („Es ist in keinem andern Heil“ mit „Im Namen Jesu sollen sich beugen alle Knie im Himmel und auf Erden“). Die Worte stammen aus Apostelgeschichte 4,12 und Philipper 2,10. Der Bibeltext und das christliche Symbol sorgen bei Meinungsmachern, Atheisten und Humanisten für heftige Kritik. Die Wiedererrichtung des Kreuzes nannte die Süddeutsche Zeitung einen „Missgriff“ und schrieb von einer „unmöglichen Inschrift“. Die FAZ meinte, das Kreuz vergifte die Atmosphäre. Es würde zu einer Hierarchisierung der Religionen führen und den interkulturellen Dialog belasten, für den das Humboldt-Forum stehen wolle. Die für September 2020 geplante Wiedereröffnung wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. (mk)

Open-Doors-Tag per Livestream über verfolgte Christen

FRANKFURT. Bei der Jahrestagung von „Open Doors“ (OD) per Video-Stream berichteten Redner von ihren Erfahrungen, als Christ in einem Land zu leben, in dem es (fast) keine Religionsfreiheit gibt. Eingebunden waren Videos auf der Webseite von Open Doors, Bibel TV berichtete. OD-Vorsitzender Markus Rode (Foto) zitierte den Gründer „Bruder Andrew“ (92): „Mit Gott bist du immer in der Mehrheit.“ OD ist seit über 60 Jahren in mehr als 60 Ländern weltweit tätig, um verfolgten Christen zur Seite zu stehen. „Der Krieg hat in Syrien mehr als 500.000 Menschen das Leben gekostet. Große Teile der Städte sind zerstört“, hieß es in einem Film. Man könne im Land das Leid und die Traumata sehen. „Die Gemeinden leisten hervorragende Arbeit, die Menschen mit der Liebe Jesu zu erreichen und ihnen zu helfen“, so Rode. Auch die Corona-Pandemie sei angekommen. „Mit der Unterstützung auch vieler Christen aus Deutschland hilft OD syrischen Gemeinden, ihre Mitglieder mit dem Nötigsten zu versorgen.“ Pastor Abdallah von der Allianzkirche berichtete, dass die weltweite Hilfe von Christen vieles in seiner Gemeinde verändere. Seit Kriegsende sei die Sicherheit besser geworden, doch die wirtschaftliche Krise schlimmer. Viele junge Menschen, auch junge Christen, verlassen deswegen das Land, so Abdallah. Doch auf der anderen Seite kämen immer mehr Menschen aus anderen Kulturen in die christliche Gemeinde. „Wir haben heute sehr viele kurdische Familien“, so der Pastor. Link zu den bewegenden Video-Berichten: www.opendoors.de/aktiv-werden/veranstaltungen/open-doors-tage-2020/open-doors-tag-2020?fbclid=IwAR2tHHry41z-CIem2m1IJT1nz87Guq2zyr9Rmk5M9w8QqmU-UlBj9MDjLMs. (mk)

Wenn der Pfarrer an Himmelfahrt im Biergarten predigt

WETZLAR. Am Fest Christi Himmelfahrt (21. Mai) fanden vielerorts Gottesdienste unter freiem Himmel statt, teilweise auch an ungewöhnlichen Orten. Im hessischen Viernheim verfolgten 350 Besucher in 150 Autos auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums einen Gottesdienst mit zwei Pfarrern über eine große LED-Leinwand. Der Ton wurde ins Autoradio übertragen. Liedermacher Clemens Bittlinger gestaltete das Rahmenprogramm. Halbstündige Gottesdienste hielt der Regionalbischof von Ostfriesland-Ems, Detlef Klahr (Emden) nacheinander an drei Orten. 150 Personen nahmen insgesamt daran teil. In Luckau (Brandenburg) organisierte Pfarrer Martin Meyer zwei Freiluftgottesdienste im örtlichen Biergarten. Wie er mitteilte, ist die Schlossberg-Freiterrasse nur 200 Meter von seiner Kirche entfernt. Meyer ist mit dem Wirt befreundet, der ihm erlaubte, die Gottesdienste bei ihm anzubieten. Der erste sei eher traditionell geprägt gewesen, so Meyer, den zweiten habe er auf Familien zugeschnitten. Insgesamt seien rund 100 Personen anwesend gewesen. In der Nähe von Göttingen traf sich eine Gemeinde auf einem Sportplatz. Hier konnten die Abstandsregeln leichter eingehalten werden. Neunzig Personen nahmen daran teil. (mk)

David Jarsetz ist neuer Missionsdirektor der Liebenzeller Mission

BAD LIEBENZELL. Die Mitgliederversammlung der Liebenzeller Mission hat David Jarsetz (rechts im Bild) zum neuen Missionsdirektor gewählt. Der 39-Jährige wird ab 15. September die Nachfolge von Martin Auch (59, links im Bild) antreten, der das Amt nach 17 Jahren in jüngere Hände wollte. Mit seiner Frau möchte er zu einem Einsatz ins Ausland gehen. Jarsetz wird dann für die weltweite missionarische Arbeit des Werkes verantwortlich sein. Der Direktor der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle: „Martin Auch hat das Gesicht der Liebenzeller Mission und die weltmissionarische Arbeit entscheidend geprägt.“ Auch David Jarsetz hat Missionserfahrungen im Ausland gesammelt. Mit seiner Frau Anette arbeitete er vier Jahre in Papua-Neuguinea und war dort in den Armenvierteln der Hauptstadt Port Moresby sozialmissionarisch tätig. Der Vater eines Sohnes hat am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission studiert. Als Schwerpunkte seiner Arbeit nannte er die Chancen der Digitalisierung für die Weltmission, die Nachwuchsförderung und die Entwicklung von Leitungskräften. Wichtig sei, die junge Generation für das Anliegen der Weltmission zu gewinnen. (idea)

DMG: Auto-Missionsfest in Sinsheim: „Hup mit mir ein Halleluja …“

SINSHEIM. Mehr als 400 Gäste in etwa 150 Fahrzeugen – vom Minicooper bis zum Camper – erlebten am Sonntag, 17. Mai, das erste Auto-Missionsfest des Missions- und Hilfswerks DMG in seiner Heimatzentrale auf dem Buchenauerhof in Sinsheim. Zwei Gottesdienstfeiern, eine um 9 Uhr für Frühaufsteher, eine um 21 Uhr für junge Christen: mit internationalem Flair, Impulsen aus anderen Ländern und Bibelarbeiten zum Thema „Heimat“. „Es gibt eine Heimat bei Gott, die es zu entdecken gilt“, tönte es von der Bühne über UKW-Radio in die Autos. Bei diesem Gottesdienst konnte jeder die Lautstärke selbst bestimmen, musste beim Mitsingen nicht groß Rücksicht auf andere nehmen. Es entwickelte sich eine eigentümliche Begeisterung: Mit Hupkonzerten beteiligten sie die jungen Leute in den Autos am Lobpreis der Sinsheimer JuGo-Band. Eigentlich sollte das Fest im Rahmen der Sinsheimer „Heimattage“ sein. Doch die Corona-Krise brachte diese zu Fall. DMG-Direktor Günther Beck: „Man hat den Eindruck, die ganze Heimat ist gestrichen.“ Vieles habe sich in kurzer Zeit verändert, mancher fühle sich im eigenen Land nicht mehr zu Hause. Becks Predigt findet sich unter www.DMGint.de im Internet. Die Sehnsucht nach Heimat und nach Geborgenheit sei von Gott in uns allen angelegt, war Pioniermissionar Simon Gruber überzeugt und rief dazu auf, nicht allein auf eigene Sicherheiten und eigenes Können zu bauen. Bei einem spanischen Bewegungslied wurde es laut. Beim „Halleluja“ drückten alle die Hupe, viele schalteten ihre Blinklichter und Lichthupen noch dazu. Der „Beifall“ entwickelte sich zum eindrucksvollen Feuerwerk unter einem grandiosen Sternenhimmel. Was die jungen Missionare über weltweite Aufbrüche und Entwicklungen berichteten, kann auf der Homepage der DMG nachgelesen werden. (theo)

Grundstein für neues ERF-Medienhaus: Radio, TV und Internet

WETZLAR. „Wir legen den Grundstein für die christliche Medienarbeit der kommenden Generation“, sagte der ERF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jörg Dechert am 11. Mai bei der Grundsteinlegung des neuen ERF-Gebäudes in Wetzlar. Vor 50 Jahren sei hier der Grundstein gelegt worden für das alte ERF-Gebäude (Evangeliums-Rundfunk). Auch damals hätten die Verantwortlichen nicht gewusst, was die Zukunft bringt. Daher wolle ERF Medien, so Dechert, bei dem Vorhaben auf Gottes Führung vertrauen. Jesus sei der Grundstein des Lebens und schaffe ein völlig neue Verhältnisse zwischen Gott und Mensch. Die christliche Botschaft zu verkündigen, damit Menschen Christen werden und im Glauben wachsen, sei das Kernanliegen von ERF Medien, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen von Hagen. Die Corona-Krise erinnere daran, wie zerbrechlich das Leben sei und „dass nur Gott und sein Wort wirklich beständig sind“. Das Evangelium solle über Radio, Fernsehen und Internet an Menschen weitergegeben werden, die allein, verunsichert oder verängstigt seien. Auch gehe es darum, Christen miteinander zu verbinden. Der geschäftsführender ERF-Vorstand Thomas Woschnitzok versenkte eine Zeitkapsel in den Grundstein. Darin sind Grüße von den Mitarbeitern, eine aktuelle Tageszeitung, Broschüren über das Medienwerk und eine Bibel. Wer die Kapsel später finde, solle wissen, „dass Gottes Wort unser Lebenselixier ist“ (www.erf.de). Zur Schaffung der Baugrube wurden 10.000 Tonnen Erde entfernt. Der Umzug in das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von 4.850 Quadratmetern ist für Ende 2021 geplant. Der Wetzlarer Oberbürgermeister war erfreut: der ERF vermittle Zuversicht, Hoffnung und die Werte der Bibel. (mk)

Corona: Für die Deutschen ist die Familie wichtiger geworden

ERFURT. Für die Mehrheit der Bundesbürger (57 Prozent) ist die Familie in der Corona-Krise wichtiger geworden. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Ev. Nachrichtenagentur idea. Besonders ältere Menschen gaben an, dass die Familie in der aktuellen Situation an Bedeutung gewonnen hat: Bei den über 60-Jährigen stimmten 63 Prozent dieser Aussage zu, bei den 18- bis 29-Jährigen waren es 48 Prozent. Befragte mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 4.000 Euro bekannten sich deutlich häufiger zu einem gesteigerten Familiensinn (63 Prozent) als Umfrageteilnehmer mit einem Haushaltseinkommen von weniger als 1.000 Euro (47 Prozent).  Fast zwei Drittel der Befragten, die einer Freikirche angehören, haben ihre Angehörigen in den vergangenen Wochen stärker schätzen gelernt (64 Prozent). Bei den landeskirchlichen Protestanten waren es 62 Prozent, bei den Katholiken 59 Prozent und bei den Konfessionslosen 54 Prozent. Besonders viele CDU/CSU-Wähler (67 Prozent) gaben an, die Familie sei ihnen jetzt wichtiger als vor dem Ausbruch der Pandemie. Bei den SPD-Anhängern sagten dies 59 Prozent, bei den Sympathisanten der Partei „Die Linke“ 57 Prozent, bei den Wählern der Grünen 56 Prozent und bei der AfD 54 Prozent. Nur 48 Prozent waren es bei den FDP-Wählern (nach idea)

„World Vision“ startet weltweite Corona-Hilfsaktionen

FRANKFURT. Das christliche Hilfswerk World Vision hat die nach eigenen Angaben größte humanitäre Hilfsaktion in seiner 70-jährigen Geschichte gestartet. Anlass ist die Corona-Pandemie. Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt in fast allen Ländern, in denen die Organisation tätig ist, auf der Nothilfe im Rahmen der Covid-19-Bekämpfung, teilte der deutsche Zweig am 5. Mai in Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main mit. Demnach plant World Vision, etwa 72 Millionen Menschen in mehr als 70 Ländern zu helfen, die Hälfte davon sind Kinder. Dafür will die Organisation umgerechnet rund 320 Millionen Euro bereitstellen. Nach ihren Angaben könnte die Pandemie 30 Jahre Fortschritte in der Armutsbekämpfung zunichtemachen. „Wir sind zutiefst besorgt, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie die Entwicklung einer ganzen Generation von Kindern beeinträchtigen könnte“, erklärte der Vorstandsvorsitzende von World Vision Deutschland, Christoph Waffenschmidt. Viele Heranwachsende würden auch nach Ende der Seuche die Auswirkungen noch lange zu spüren bekommen. „Die Kindersterblichkeit, die sich seit 1990 mehr als halbiert hat, könnte nun wieder ansteigen“, so Waffenschmidt. Noch nie in der Geschichte habe man eine weltweite Notsituation dieses Ausmaßes erlebt. Hilfsorganisationen könnten diese Katastrophe nicht allein bekämpfen. Waffenschmidt: „Es ist daher entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft, Regierungen, Einzelpersonen und Unternehmen im Kampf gegen das Virus zusammenhalten, umgehend reagieren und ihren Fokus auf die Schwächsten und die Kinder richten.“ (idea)

Christliches Hilfswerk versorgte 281 Corona-Patienten in Italien

MAILAND. Sieben Wochen lang versorgten Mitarbeiter des US-Hilfswerk „Samaritan's Purse“ mehr als 28 Corona-Patienten in Norditalien. Das christliche Hilfswerk hat jetzt seine mobilen Notfallkrankenhäuser in New York und im italienischen Cremona wieder geschlossen. Die Feldlazarette waren errichtet worden, um die örtlichen medizinischen Einrichtungen in der Corona-Krise zu entlasten. Nun hat sich die Situation entspannt. In Italien konnte nach sieben Wochen Einsatz der letzte Corona-Patienten entlassen werden Das US-Hilfswerk war die erste internationale Organisation überhaupt, die Hilfe dieser Art nach Italien geschickt hat. Es hatte die mobile Klinik mit 68 Betten mit einem Frachtflugzeug aus den USA in die unweit von Mailand gelegene Stadt geflogen und neben dem dortigen Krankenhaus aufgebaut. Auch 38 Tonnen an medizinischen Hilfsgütern wurden eingeflogen. 65 Ärzte und weiteres medizinisches Fachpersonal behandelten seit dem 20. März dort 281 Corona-Patienten. Bei der Ankunft von „Samaritan’s Purse“ war das Krankenhaus überfüllt gewesen. Man hatte zu wenig Personal, viele Mitarbeiter waren erkrankt. Das gesamte Krankenhaus mit 600 Betten musste zu einer Corona-Klinik umfunktioniert werden. Weltweit wurde für den Einsatz gebetet. Jetzt ist das lokale Gesundheitssystem wieder in der Lage, selbst die medizinische Versorgung zu leisten. Auch aus dem am 1. April im New Yorker Central Park errichteten Notfallkrankenhaus mit 68 Betten konnte der letzte Patient entlassen werden. (nach idea)

Segenswünsche für Pfr. Helmut Matthies zum 70. Geburtstag

BRANDENBURG. Der langjährige Chefredakteur der Ev. Nachrichtenagentur idea, Pfarrer Helmut Matthies, ehrenamtlicher Vorsitzender des idea-Herausgeberkreises, feierte am 7. Mai seinen 70. Geburtstag. Er lebt als Witwer im aktiven Ruhestand in Brandenburg an der Havel, wo er sich mit den Christen beim geistlichen Gemeindeaufbau und missionarischen Einsatz einbringt. Der fröhliche und mutig-bekennende Christ, der die Bibel als verbindliches Wort Gottes lebt, ohne verklemmt zu sein, wird wegen seiner kompromisslosen Kommentare oft als Scharfmacher diffamiert, weil er die kirchliche und weltliche Lage nicht beschönigte, sondern sie aus biblischer Sicht kommentiert. Schon als Student hat er das „Rotbuch Kirche“ (1976) mitverfasst, das den Einfluss der ideologischen 68er-Bewegung auf Teile der evangelischen Kirchen aufzeigte. Der begabte Zeuge der reformatorischen Botschaft hat unter anderem bei dem berühmten Theologieprofessor Helmut Thielicke in Hamburg studiert, später auch in Heidelberg. Als idea-Leiter (1978-2017) baute Matthies den kleinen Dienst mit vier Personen zu einer Agentur mit 50 Beschäftigten aus. Mit seiner 2018 an Krebs verstorbenen Ehefrau hat er einen Sohn. Trotz schwerer OPs hat sich der unermüdliche Kämpfer für Jesus und die biblische Botschaft nie geschont. Es ist ein Wunder, dass er noch lebt. Gott gebrauchte ihn zum Segen. Dabei schreckte Matthies nicht zurück, auch in die frommen Reihen hineinzusprechen, der evangelikalen Szene den Spiegel vorzuhalten und sie an die biblischen Maßstäben zu erinnern. Er trat für die Wiedervereinigung Deutschlands ein, obwohl seine Kirche ihn dafür tadelte. Auch war er ein kompromissloser Befürworter des Lebensschutzes und wandte sich gegen die Abtreibung. Für seinen Einsatz für Deutschland wurde Matthies 2009 mit Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis ausgezeichnet. Segenswünsche erhielt er zum Geburtstag auch von „hoffen + handeln“, dessen langjähriger Leser und Förderer er ist. Seine idea-Zentrale unterstützt uns mit Fotos und Texten. Dafür danken wir herzlich und wünschen Helmut Matties für die weiteren Weg nebst Gesundheit den Segen Gottes. (mk)

Achtzehn Neueinwanderer kamen trotz Corona nach Israel

TEL AVIV. Achtzehn Neueinwanderer landeten am 6. Mai auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Israel. Sie mussten umgehend in die Quarantäne. Im Laufe des Monats April 2020 wurden insgesamt 455 neue Anträge auf die Einwanderung gestellt, im Mai sogar noch mehr. „Die Aliyah (Einwanderung) setzt sich fort und nimmt sogar zu, da sie zunehmend als eine realisierbare Option für viele Juden auf der ganzen Welt betrachtet wird. Daher setzen wir uns dafür ein, Lösungen für all diejenigen zu finden, die inmitten der COVID-19-Krise einreisen wollen“, sagte ein Sprecher der Einwanderungsbehörde. „Wir arbeiten rund um die Uhr daran, denen, die sich für Aliyah interessieren, zu helfen, ihre Träume zu erfüllen.” Der Staat Israel „ist die Heimat aller Juden überall, unabhängig davon, wo sie derzeit leben”, betonte der Minister für Einwanderung und Integration. „Die Aufnahme von Neueinwanderern ist seit der Staatsgründung eine nationale Mission. Selbst während Kriegen und Krisen hört diese Tätigkeit nicht auf. Die Tore Israels stehen den Olim jederzeit offen, und das erfüllt mich mit großem Stolz!“ Die Neueinwanderer sind zwischen einem Jahr und 66 Jahren. Sie stammen aus New York, New Jersey, Ohio, Georgia, Pennsylvania, Florida und Illinois und werden nach der Quarantäne in Jerusalem, Tel Aviv, Beit Schemesch, Ramat Gan und Jaffa leben. (mk/nai)

Israel meldet Durchbruch bei der Suche nach Corona Heilmittel

TEL AVIV. Während alle auf einen Coronavirus-Impfstoff warten (der Betroffenen wenig hilft), haben israelische Militärforscher einen Antikörper entwickelt, der Covid-19 im Körper eines Patienten neutralisiert. Der Durchbruch wurde am 5. Mai bekannt gegeben, als Verteidigungsminister Naftali Bennett das Israelische Institut für biologische Forschung besuchte, eine auf Biologie, medizinische Chemie und Umweltwissenschaften spezialisierte staatliche Verteidigungsforschungseinrichtung, deren Arbeit ein streng gehütetes Geheimnis ist. Das israelische Gegenmittel gegen COVID-19 greift das Virus aggressiv an und tötet es ab. Nach Abschluss seiner Entwicklungsphase wird sich das IIBR bald an internationale Unternehmen wenden, die es dann in kommerziellen Mengen produzieren können. Bennett sagte während seines Besuchs, dass er stolz auf die Wissenschaftler des Biologischen Instituts sei, die einen großen Durchbruch geschafft haben. „Kreativität und der jüdische Geist haben zu dieser erstaunlichen Leistung geführt. Das gesamte israelische Verteidigungswesen wird weiterhin an vorderster Front im Kampf gegen das Coronavirus operieren.“ In Israel ist die Zahl der Neuinfektionen und der Patienten mit Beatmungsgeräten erheblich zurückgegangen, was die Regierung dazu veranlasste, viele der der Öffentlichkeit auferlegten Beschränkungen aufzuheben. Aber viele andere Länder haben den Höhepunkt ihrer Coronavirus-Ausbrüche noch nicht erreicht. Es ist zu hoffen, dass das israelische Gegenmittel, wenn es schnell genug genehmigt und hergestellt werden kann, eine wichtige Rolle bei der Verringerung der Zahl der Todesfälle in allen Ländern spielen kann. (mk/nai)

Badische Christen ermutigen in der Coronazeit einfallsreich die Menschen mit dem Evangelium

NEULINGEN. Seit Wochen spielen die Bläser des Posaunenchors Nußbaum (Neulingen) bei Bretten jeden Abend um 19.30 Uhr verteilt im ganzen Ort mehrere Choräle aus ihren Fernstern oder vor ihren Häusern (Foto). Die Bläser wollen damit ihre Gemeinde erfreuen und den Menschen in ihrem Ort in der isolierten Corona-Zeit etwas Trost und Ermutigung geben, sie zum Vertrauen auf Gott, auf Jesus und sein Evangelium einzuladen. Alle versuchen, möglichst synchron zu spielen. Einige der Bläser wohnen nahe an einer Einmündung in der Steiner Straße und erreichen dort zahlreiche Bürger. Ihr Choralblasen wirkt einladend. Auch Menschen ohne große kirchliche Bindung öffnen ihre Fenster oder kommen herzu, einige sammeln sich im Abstand auf dem Gehweg und singen mit, bekunden so erfreut, dass dies ihnen guttut, sie dadurch Zuspruch und Ermutigung finden. Ähnliche Signale setzen auch Bläser in Adelshofen im badischen Kraichgau, die manchmal sonntags im Ort oder rund ums Dorf bekannte Choräle blasen. Auch das dortige Lebenszentrum setzt liebevolle Zeichen: Jeden Abend zur gleichen Zeit treten Mitglieder der evangelischen Kommunität Adelshofen aus ihren Zimmern auf auf ihre Balkone und singen miteinander christliche Lieder mit Gitarrenbegleitung von Bruder Hubert Weiler. Sie erschallen hinunter ins Dorf und stärken die Menschen in ihrer Corona-Isolierung. Es gibt gute Resonanz - sogar aus dem Ausland - über Faceboook, wo Videos eingestellt sind. Über Whatsapp und E-Mails kommen Liedwünsche. (mk)

Zeltevangelisation in Corona-Zeiten: Lutz Scheufler kam per Livestream

HEILBRONN. Eine evangelistische Zeltwoche konnte wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant in Brackenheim bei Heilbronn stattfinden. Die veranstaltenden Gemeinden strahlten darum das Programm unter dem Motto „Überleben“ täglich per Livestream aus. Wie Evangelist Lutz Scheufler (Sachsen) mitteilte, wurde dafür eine kleine Kirche in Güglingen zum Studio umgebaut. Täglich habe es dann zwischen 260 und 540 Aufrufe pro Video gegeben. An jedem Endgerät saßen aber mindestens drei Personen. Erreicht wurden also täglich mehr als 1.500 Menschen. Damit hat das digitale Format mehr Personen erreicht als die Scheufler-Einsätze per Zelt. Die Christen vor Ort seien „dem Missionsbefehl mit Phantasie gehorsam geblieben“, freute sich der Evangelist (www.lutz-scheufler.de). Zwar fehlten bei der Evangelisation aus dem Studio die Emotionen und Reaktionen aus dem Zelt. Jedoch gebe es auch Vorteile – so etwa, dass Zuschauer die Sendung auch heimlich schauen könnten, sagte Scheufler: „Niemand muss sich am Stammtisch oder beim Kaffeekränzchen erklären und kein Moslem muss sich rechtfertigen, warum er im Missionszelt war.“ Die Rückmeldungen sind überwiegend positiv. Sendungen in der ersten Woche waren zunächst nur 24 Stunden online verfügbar. Aufgrund von vielen Bitten können sie jetzt auf dem YouTube-Kanal des Evangelisationsteams (www.evangelisationsteam.de) von Scheufler aufgerufen werden. (mk)

Missionarisches „Autokino“ mit einem badischen Evangelisten

PFORZHEIM. Der für die Liebenzeller Mission tätige Evangelist Klaus-Dieter Mauer (Remchingen bei Pforzheim) hat auf einem Parkplatz in Pforzheim vor etwa 30 Menschen in 15 Autos gepredigt. Die Teilnehmer dieses evangelistischen „Autokinos“ waren aufgerufen, dazu jeweils einen nichtchristlichen Freund mitzubringen, sodass in jedem Auto zwei Personen saßen. Die Veranstaltung war vom EC-Jugendverband bei der Stadt angemeldet. Mauers Predigt zum Thema „Dein Wille geschehe“ wurde per Videokonferenz zu den EC-Mitgliedern und ihren Gästen in den Autos übertragen. Dann fuhren die Fahrzeuge zu einem nahen Schnellrestaurant, wo noch persönlich über die gehörte Botschaft gesprochen werden konnte. Mauer, der kürzlich eine schwere Krankheit überstanden hat, zeigte sich dankbar dafür, das Evangelium wieder den Menschen bringen zu können. Besonders freute ihn, dass in seinem Rücken noch Autos mit „Zaungästen, die auch ihr Fastfood-Päckchen aßen“, standen: „Und da ich laut reden kann, haben diese bei offenem Fenster der Botschaft gelauscht. Was für eine große Chance!“ Wie Mauer (Foto) sagte, sind in Zukunft weitere ähnliche Aktionen geplant. Die Corona-Krise bringe zwar viele Einschränkungen mit sich, doch christliche Missionare lernten derzeit, damit kreativ umgehen. (mk)

Bauzaun-Aktion als Zeichen der Hoffnung und Ermutigung

BAD LIEBENZELL. Normalerweise stehen Bauzäune nicht gerade für Ästhetik und Freundlichkeit. In der Stadt Bad Liebenzell (bei Pforzheim) im Nordschwarzwald ist das derzeit anders. Ein Team der Liebenzeller Mission hat an drei Standorten einen Bauzzaun aufgestellt, an denen sich Vorbeigehende kostenlos eine schön gestaltete Postkarte oder eine Blume der Blumenboutique am Kurhaus mitnehmen können. Bürgermeister Dietmar Fischer gefällt die Aktion: „Menschen eine Freude zu machen, ist in diesen Zeiten eine sehr schöne Sache.“  Die neu aufgestellten Bauzäune sind vor dem Kurhaus, im Kurpark neben der Trinkhalle und vor dem Café im Monbachtal platziert. Die Aktion richte sich sowohl an Liebenzeller Bürger als auch an Gäste, sagten Evita Jans und Ben Geiss von der Liebenzeller Mission. „Wir wollen unsere Mitmenschen in der Corona-Krise ermutigen und ein Zeichen der Hoffnung setzen“, so Ben Geiss, der als Praxisdozent an der Studien- und Lebensgemeinschaft der Liebenzeller Mission arbeitet. Die Aktion könne gerne nachgeahmt werden, ergänzte Evita Jans: „Sie funktioniert am eigenen Gartenzaun genauso gut.“ Das Foto zeigt von links: Ben Geiss und Evita Jans, Bürgermeister Dietmar Fischer und Armin Jans, Leiter der Christlichen Gästehäuser Monbachtal. Sie stehen am Kurhaus und freuen sich über die Aktion. (mk)

Naher Osten: Gemeinden haben großen Zulauf von Muslimen

MOSBACH. Im Nahen Osten herrscht eine große Offenheit unter Muslimen für die christliche Botschaft. Gott wirkt derzeit im Orient. Das berichtete der Nahost-Leiter des Missionswerks Operation Mobilisation (OM) in Mosbach bei Heidelberg: „Wir stehen vor historisch offenen Türen, die Gott geschaffen hat. Es ist wichtig, dass wir diese offenen Türen, die es in der gesamten Geschichte des Islams noch nie gab, sehen und nutzen.“ Auch wenn ein Großteil der einheimischen Christen aufgrund der anhaltenden Krisen die Region mittlerweile verlassen habe, hätten die Gemeinden viel Zulauf: „Ich höre Geschichten von traditionellen Kirchen, die mit Muslimen überfüllt sind. Muslime, die aus Neugierde kommen, weil sie gesehen haben, dass Christen in Europa Muslimen in Not helfen, während ihre eigenen Leute – beispielsweise in den Golfstaaten – sich weigerten“, muslimische Flüchtlinge aufzunehmen. Ja, Ostern trägt Früchte. Es ist österlicher Aufbruch im Nahen Osten. Um auf die große Offenheit und alle Anfragen angemessen reagieren zu können, bietet OM seit vier Jahren ein Training für arabische Christen an. „Unsere Vision ist es, Bewegungen von Hausgemeinden zu starten. Hausgemeinden, in denen von Anfang an in einheimische Leiter investiert wird und die sich dann selbst multiplizieren“, erklärte der Leiter. Er beobachtet auch, dass durch das Coronavirus die Offenheit der Muslime noch größer werde, „weil die Menschen wirklich Angst und Panik haben. Da sie viel auf Sozialen Medien und im Internet unterwegs sind, fragen wir uns, in welcher Weise wir das Evangelium bringen und was unsere Botschaft sein soll.“ (nach idea)

Weltweite Corona-Nothilfe durch „Hilfe für Brüder International“

STUTTGART. „Hilfe für Brüder International“ (HfB) in Stuttgart ist berührt über Rückmeldungen aus über 60 Ländern, in welchen Partner bestätigen, dass sie für HfB und Deutschland beten. Dabei sind auch diese Partner von der Corona-Krise betroffen. HfB wird die Glaubensgeschwister im Ausland natürlich weiterhin unterstützen. Hilferufe kommen. Der Kongo schreibt, dass sich die Preise für Lebensmittel auf den Märkten mittlerweile schon verdoppelt haben. Aus Äthiopien hören die HfB-Leute das gleiche. In Venezuela wurde die Grenze nach Kolumbien geschlossen, eine der wichtigsten Möglichkeiten, um Medikamente in das krisengebeutelte Land zu bekommen. Indien meldet: Es befinden sich 1,3 Milliarden Menschen in ihren Häusern und haben keine Lebensmittel mehr. Aus der Zentralafrikanischen Republik meldete sich ein Partner, der sich in den letzten 40 Jahren zu einer gr. zentralen theologischen Ausbildungsstätte für Westafrika entwickelt hat. HfB-Direktor Weinhold: „Nun wurden wir nach dringender Unterstützung gefragt, um die 110 Studierenden auf dem Campus versorgen zu können. Eine erste Hilfe durften wir bereits auf den Weg bringen. Ebenso für die weltweite Evangelische Allianz. Kürzlich besuchte uns noch ihr Leiter, Bischof Efrain Tendero, in Stuttgart. Nun bittet er dringend um Hilfe für ihre Arbeit. Vielen Dank, sollte es Ihnen möglich sein gemeinsam mit uns auf diese Hilfsgesuche einzugehen und unsere Partner weltweit im Gebet und mit unseren Gaben zu unterstützen.“ Es geht um das Projekt 5397: „Weltweit – Corona-Folgen“. Spenden nimmt HfB-International (www.hfb.org) entgegen: Ev. Bank, IBAN: DE89 5206 0410 0000 4156 00, BIC: GENODEF1EK1. (mk)

Theo Volland erinnerte an Reformator Philipp Melanchthon

SINSHEIM. Journalist Theo Volland (Foto), ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Redaktion von „hoffen + handeln“, hielt anlässlich der geplanten Heimattage in Sinsheim bei Heidelberg eine aufschlussreiche Predigt über Philipp Melanchthon (1497-1560). Am 19. April, dem 460. Todestag des großen Mitstreiters von Reformator Martin Luther in Wittenberg, erinnerte Volland in einer vielbeachteten Telefonpredigt des Hilfs- und Missionswerks DMG in der Kapelle im Buchenerauerhof an den hochbegabten Universalgelehrten. Der auch „Lehrer Deutschlands“ genannte Melanchton hat u.a. auch das Schulwesen in Deutschland eingeführt. Er stammt aus Bretten im badischen Kraichgau und half Luther als Sprachengenie bei der Bibelübersetzung des Alten Testamentes in Wittenberg, wo er Vorlesungen vor Hunderten von Studenten gab. In einer anschaulichen Predigt mit persönlichen Akzenten zog Volland auch Parallelen in die Gegenwart und das Wirken der DMG-Missionare heute. (mk)

Bischof Bätzing: Corona kann zum Glücksfall werden

LIMBURG. Die Corona-Krise könnte zum Glücksfall der Geschichte werden, glaubt der katholische Bischof von Limburg, Georg Bätzing. Er habe selten so viel Freundlichkeit und Humor erlebt, wie in den vergangenen Wochen, sagte Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, in seiner Predigt im Ostergottesdienst im Limburger Dom. „Mit so vielen bisher Unbekannten habe ich nie zuvor unterwegs gesprochen. Selten nehmen andere meine guten Wünsche und Aufmerksamkeiten so gern an und danken sie mir mit tollen Ideen.“ Viele Menschen nutzten die digitale Technik, um in Verbindung zu bleiben. Es werde oft und lange telefoniert und kaum eine Nachricht ignoriert. Darin könne „der Anfang einer neuen Kultur von Achtsamkeit und Verbundenheit gesehen werden“, hofft Bätzing.  (idea)

Christen in Mecklenburg feierten Ostergottesdienst auf Sportplatz

STEINHAGEN.  Ein Gottesdienst mit Besuchern fand am Ostersonntag (12. April) in Steinhagen im Sprengel Mecklenburg und Pommern auf einem Sportplatz statt. Die Landesregierung hatte Gottesdienste unter freiem Himmel unter Auflagen erlaubt. Die Gemeindepfarrerin hatte mit 30 Besuchern gerechnet. Tatsächlich kamen aber 80. Zu ihrer Kirchengemeinde gehören rund 600 Mitglieder in sieben Dörfern. Erfreulich: Aus jedem Dorf war jemand dabei. Die Osterlieder wurden auswendig und ohne Begleitung gesungen. Alle Besucher hielten Abstand zueinander und freuten sich über den Segen und den Zuspruch Gottes. (nach idea)

Biblischer Ostergruß auf Gehwegen: „Der HERR ist auferstanden!“

BRETTEN. Mehr als 100 Gemeinden und Tausende von Christen beteiligten sich an der Aktion, mit Kreide den biblischen Ostergruß „Der HERR ist auferstanden“ auf Gehwege zu malen. Zigtausende schrieben ihn in der Frühe des Ostermorgens auf Wege. Fotos wurden davon gemacht und bei Facebook und Instagram eingestellt. Es war erfreulich, bei Spaziergängen überall dieses österliche Bekenntnis zu finden. Es gab sogar Rückmeldungen aus dem Ausland. Menschen sind ins Nachdenken gekommen. Die Gottesdienste im Internet hatten überraschend viele Zugriffe. Mehr als zehn Millionen Menschen sahen an Ostern die kirchlichen Programme im Fernsehen. (mk)

Über eine halbe Million Teilnehmer bei Online-Gebetsaktion

AUGSBURG. Über eine halbe Million Christen haben an der Gebetsaktion „Deutschland betet gemeinsam“ im Internet und Fernsehen teilgenommen. Die Initiatoren zeigten sich erfreut über die große Teilnahme an der überkonfessionellen Aktion. Angesichts der Corona-Pandemie wurde dazu aufgerufen, „für unser Land“ und „für Kranke und Gesunde, für alle, die jetzt wichtige Dienste leisten“ zu beten. Die 90-minütige Sendung wurde per Livestream aus Augsburg übertragen. Rund 250.000 Zugriffe gab es über YouTube und Focus Online. Etwa 250.000 Menschen waren über Bibel.TV und das ERF Radio mit dabei. So konnten Hunderttausende virtuell zusammenkommen und gemeinsam beten. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sagte als Schirmherr in einer Videobotschaft, dass der Glaube mit Zuversicht erfülle. Gemeinschaftliches Beten verbinde über Konfessionen hinweg. Per Einblendung und Videoclips wirkten Vertreter aus Kirche und Öffentlichkeit mit. Musiker Peter Maffay sagte: „Wir werden viel Kraft und Zuversicht brauchen, beides können wir aus dem Gebet schöpfen.“ Für die Errungenschaften in Wissenschaft und Medizin dankte die frühere Familienministerin Kristina Schröder. Die Bayreuther Regionalbischöfin Dorothea Greiner hielt die Fürbitte für die Menschen in Flüchtlingslagern weltweit. Weitere Beter waren die Sängerin Maite Kelly, der katholische Passauer Bischof Stefan Oster, der württembergische Landesbischof Frank Otfried July sowie der Generalsekretär der Deutschen Ev. Allianz, Reinhardt Schink, und die „Sinnfluencerin“ Jana Highholder (EKD). Anlässlich des jüdischen Pessach-Festes wurde daran erinnert, dass das Volk Israel einst von Gott durch Plagen hindurch aus der Gefangenschaft befreit wurde. (nach idea)

Badische Gemeinden begleiten die Menschen gut in der Corona-Zeit

PFORZHEIM. Auch viele Gemeinden in Baden übertragen sonntags ihre Gottesdienste ohne anwesende Kirchgänger im Internet per Livestream oder bieten dort einen Podcast mit einen YouTube-Video an. Die Zugriffe sind ernorm, meist doppelt und dreimal so viele sonst in der Kirche. Gottesdienste von unserem Mitarbeiter, Pfarrer David Brunnner (Wutachtal bei Waldshut in Südbaden), finden sich unter https://wutachblick.de/gottesdienst/ im Internet. Erfreulich: Jeden Abend spielen Bläser des Posaunenchors Nußbaum bei Bretten mehrere Choräle aus ihren Fernstern. Einige treffen ab 19.30 Uhr mit Abstand in der Steiner Straße zum Choralblasen. Auch Bürger ohne große kirchliche Bindung lassen sich einladen und kommen, singen mit und finden Zuspruch und Ermutigung. Täglich bietet Dekan Dr. Martin Reppenhagen vom Kirchenbezirk Karlsruhe-Land einen kurzen Impuls an zum Wort des Tages: www.karlsruhe-land.de. (mk)

Digitaler Ostergarten hat 2020 zum virtuellen Besuch eingeladen

KARLSRUHE. Der christliche Ostergarten war in diesem Jahr nur im Internet zu sehen. Vermutlich hätten bundesweit mindestens 30 Ostergärten die Türen geöffnet. Aber Covid-19 hat es verwehrt. Auf 20 Jahre darf der einst in Baden erstmals gestartete Ostergarten inzwischen zurückblicken. Initiiert hat ihn im Jahr 2000 der Diplom-Religionspädagoge Lutz Barth, Beauftragter für Sinnenarbeit in der Ev. Landeskirche in Baden, und seine Frau Annette. Als Ersatz für Eindrücke mit allen Sinnen ab es zum 20-jährigen Jubiläum eine digitale Zeitreise mit fünf kurzen Zeitzeugen-Videos. Sprecher war Denis Werth. Es wurde eine gelungene Zeitreise, um ein paar Minuten still einzutauchen und sich zu besinnen. Ein Angebot für Menschen mit und ohne Kenntnisse über den christlichen Glauben, eine einladende und niederschwellige Form sich mit Jesus Christus auseinander zu setzen, schrieb Lutz Barth. (mk)

Osteraktion „KreuZung“ wollte Jesus ins Blickfeld bringen

LINKENHEIM-HOCHSTETTEN. Kurz vor Palmsonntag startete in Linkenheim-Hochstetten bei Karlsruhe die landeskirchliche Aktion „KreuZung“. Sie fand erstmals statt und dauerte bis Ende der ersten Osterwoche. Initiatoren waren Lutz und Annette Barth vom Sinnenpark der badischen Landeskirche. Mit ihrem Team hatten sie zehn Kreuze mit kurzen Botschaften an zentralen Punkten aufgestellt. An einer E-Station wurde das Kreuz mit einem symbolischen Stromstecker versehen und stellte die Frage: Aus welchen Kraftquellen lebst du? Es gab auch interaktive Stationen geben, an denen man etwa einen Stein an einem Kreuz abgeben oder seine Schuld „abwaschen“ konnte. Oder eines, das man im Vorbeifahren wahrnahm: „Ich bin für dich. Jesus“. In der Nacht zu Ostersonntag wurden alle Kreuze mit einer großflächigen Auferstehungsbotschaft versehen, mit dem Bibelwort: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben. Jesus“. Die Aktion „KreuZung“ wollte zum Nachdenken anregen, auf den österlichen Sieg über Tod und Verderben aufmerksam machen und zum Glauben an Jesus einladen. (mk)

Kommunität Adelshofen singt Lieder der Ermutigung vom Balkon

ADELSHOFEN. Der Coronavirus erfordert derzeit andere Verkündigungsformen. Auch die Kommunität Adelshofen ließ sich inspirieren und singt jeden Abend einige Lieder der Ermutigung vom Balkon der Häuser des Lebenszentrums auf der Anhöhe von Adelshofen im badischen Kraichgau. Eine ideale Lage, welche einige Brüder und Schwestern zur Verkündigung des Evangeliums im Lied nutzen. Jeden Abend um 19 Uhr treten sie heraus und singen christliche Lieder für die Menschen in ihrem unterhalb gelegenen Dorf und im Umfeld. Mit dem Choral „Der Mond ist aufgegangen“ (mit dem kranken Nachbarn) wird ihr „Auftritt“ eröffnet. Bruder Hubert Weiler, ein auch musikalisch begabter Christ, spielt dazu die Gitarre. Weitere Kirchenlieder folgen. Ein Mitbruder filmt täglich diese Abendbotschaften und stellt sie ins Facebook. Dadurch findet diese Aktion ein großes Echos weit über Adelshofen hinaus. O-Ton: „Sehr schöne Idee!“ oder „Einfach ganz toll! Schade, dass mein Balkon so weit weg ist!“. Oder: „Du meine Seele singe – das ist einer meiner Lieblingschoräle. Liebe Grüße aus Peru!“ Immer mehr Nachbarn erbitten Noten und Text per Mail-Anhang zum Mitsingen. Jemand sagte am Telefon: „Ich freue mich schon, wenn es 19 Uhr wird am Abend!“ Ein etwas unterhalb wohnender Ruhestandspfarrer schrieb: „Möge unser Gott euren Gesang zum Segen gebrauchen, eure ganze Kommunität in dieser schwierigen Zeit besonders segnen, ermutigen, erfreuen!“. Ein liebevoller Segenswunsch, der die derzeit etwas insoliert lebenden Kommunitätsmitglieder per Mail erreicht hat und ihre Glauben stärkt. (mk)

Ausgabe Juni-Juli 2020

Pfingsttreffen im Land:

 

Das Pfingstjugendtreffen in Aidlingen bei Stuttgart vom 30. Mai bis 1. Juni findet digital statt und ist unter www.jugendtreffen-aidlingen.de mitzuerleben. Man kann sich sein eigenes Programm aus verschiedenen Videos und Aktionen zusammenstellen.

(www.jugendtreffen-aidlingen.de)

 

 

Das Pfingstmissionsfest 2020 der Liebenzeller Mission ist noch online zu sehen, Thema „Salz und Licht“ mit Predigt von Prof. Dr. Volker Gäckle. Link: www.meine-mission.org/go/pfingstmissionsfest.  

 

(www.liebenzell.org)

 

 

Das Pfingsttreffen des Liebenz. Gemeinschaftsverbandes am Pfingstmontag stand unter dem Thema: „ER:FÜLLT 2020“. Pastor Yassir Eric, geboren 1972 im Sudan, seit 1999 in Deutschland, hielt eine bewegend Predigt mit klarer Jesus-Botschaft. Der Ex-Muslim ist Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen an der AWM (Akademie für Weltmission) in Korntal, ein hervorragender Kenner des Islam und als Referent bzw. Evangelist in Deutschland, Europa und im Mittleren Osten unterwegs.

 

Link: www.erfuellt.lgv.org.

Ev. Landeskirche in Baden:

 

Sonntags um 10 Uhr Online-Gottesdienste mit biblisch klarer Predigt von Pfr. David Brunner per Livestream aus dem badischen Stühlingen bei Waldshut am Hochrhein an der Schweizer Grenze: https://wutachblick.de/gottesdienst/. Alle Gottesdienste sind auch als Video eingestellt.

 

Zum Pfingstfest predigte Pfr. Brunner zum Thema: „Happy Birthday, Kirche!“ (Video).

 

Weitere Online-Gottesdienste sind auf den Webseiten der badischen Gemeinden.

 

(www.ekiba.de)

 
OpenDoors-Tag 2020:
 
 

ChristusBewegung Baden:

 

Am Baden-Württemberg-Feiertag „Fronleichnam“, 11. Juni 2020, sind wegen Corona keine Reg. Christustage (erst wieder am 3. Juni 2021). Stattdessen wird ein digitaler Christustag im Internet und bei Bibel TV (www.bibeltv.de) angeboten, dazu digitale Angebote von geplanten Orten und von den Bibelarbeiten auf der Homepage  des Christustages und der ChristusBewegung Baden.

 

Trailer zum Christustag 2020:

www.youtube.com/watch?v=qMLrn6kfbLo&fbclid=IwAR2H1Mi_9OoF9UAxu5Aa6qSgUEvtXoKSRgkVB5J_kir84H2Br5IIr4qMSys

 

(www.christustag.de)

Konferenz für Weltmission:

 

Die „Konferenz für Weltmission“ vom 21. Mai ist noch als Podcast, als Video zu sehen und zu hören:

 

https://www.youtube.com/watch?v=rBwCkeYjhtA

 

(www.hfb.org)

Aufgegriffen:

 

Problemlösung durch
Problemvernichtung?

 

Das BVG-Urteil zur Sterbehilfe hinterlässt zwiespältige Gefühle. Zum einen ist zu begrüßen, dass Ärzte, die bei schwerkranken Patienten Medikamente für ein schnelles Sterben zur Verfügung stellen, keine Strafverfolgung mehr befürchten müssen. Zum andern aber kann nun jeder, der seinem Leben aus welchen Gründen auch immer ein Ende setzen will, dafür Hilfe in Anspruch nehmen. Das ist hochproblematisch... 

 

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