Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Matthäus-Evangelium, Kapitel 16, Vers 26
Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Matthäus-Evangelium, Kapitel 16, Vers 26

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

CVJM-Profilgemeinde für junge Erwachsene startet in Südbaden

WEIL AM RHEIN. In Weil am Rhein (Südbaden) entsteht die weltweit erste „YChurch“ des CVJM, eine vom CVJM betreute Gemeinde innerhalb der Badischen Landeskirche, die sich hauptsächlich um junge Menschen und Familien kümmern will. Die Kirchenleitung hat dafür eineinhalb Stellen an der Johanneskirche zur Verfügung gestellt. Sie werden von den badischen CVJM-Sekretären Kathrin Husser (100 %) und Jonathan Grimm (50 %) übernommen. Die Gottesdienste in dieser Kirche sollen vor allem junge Erwachsene ansprechen, auch wenn die älteren Gemeindeglieder – es kamen nur noch wenige Besucher – weiterhin willkommen sind, hieß es. Der Wunsch des CVJM Baden, eine Profilgemeinde als neue Gemeindeform innerhalb der Landeskirche zu entwickeln, habe die Kirchenleitung positiv aufgegriffen, teilte Grimm mit. Man habe erkannt, dass der CVJM mehr gottesdienstliche Angebote für junge Erwachsene benötige, um diese über die klassische Jugendarbeit hinaus begleiten zu können. Der Name „YChurch“ eröffne auch die Möglichkeit, mit Nichtchristen über den Glauben ins Gespräch zu kommen, so Husser. Das „Y“ könne mit „Young“ (Jung) oder „Youth“ (Jugend) gesehen werden, als Hinweis auf den „YMCA“, die weltweite CVJM-Bewegung, oder stehe für „Your Church“ (deine Kirche), auch als „Why“ (Warum) für Skeptiker mit ihren Fragen. Grimm und Husser wollen ab Oktober dazu Antwort geben. (mk)

120 Jahre Liebenzeller Mission: Herbstmissionsfest mit Impulsen

BAD LIEBENZELL. „Geistlich lebendig können wir nur bleiben, wenn Gottes Geist uns treibt“, sagte der Leiter der Liebenzeller Mission, Pfarrer Johannes Luithle. Beim Herbstmissionsfest erinnerte er die 3.700 Besucher an das 120-jährige Jubiläum, welches die Mission im November feiern darf. Die Liebenzeller Mission werde nur dann „eine Segensstätte“ bleiben, wenn Menschen dafür treue im Gebet einstehen, betonte er. Missionsdirektor Martin Auch, für die weltweite LM-Arbeit verantwortlich, stellte klar: „Gottes Geist bleibt dort wirksam, wo Christus und Gottes Wort das Zentrum bilden.“ Professor Volker Gäckle berichtete über die aktuelle Situation an der Interkulturellen Theologischen Akademie und der Internationalen Hochschule Liebenzell, deren Rektor er ist. „Vor 120 Jahren wurden pro Jahr um die zehn Menschen ausgebildet. Aktuell studieren auf dem Missionsberg über 270 junge Menschen – alle hochmotiviert, um in irgendeiner Weise Jesus Christus mit ihren Gaben zu dienen.“ Als „Special Guest“ trat Samuel Rösch auf, der aktuelle Gewinner der Castingshow „The Voice of Germany“. Seine Ehefrau studiert an der Liebenzeller Hochschule, das Paar wohnt darum jetzt in Bad Liebenzell. Bei einem Sponsorenlauf von Schwaigern bei Heilbronn bis nach Bad Liebenzell mit 17 Stationen kamen mehr als 21.000 Euro zusammen. (mk)

40 Jahre christliches Magazin: „idea-Spektrum“ wird gerne gelesen

WETZLAR. Auf 40 Jahren kann das evangelische Wochenmagazin „idea-Spektrum“ zurückblicken, das Nachrichten aus der christlichen Welt verbreitet, die sonst fast nirgends zu lesen sind. In dem Heft finden sich auch Kommentare aus biblischer Sicht zu Ereignissen und Entwicklungen der Gegenwart. Die erste Ausgabe erschien im September 1979 in schlichter Form. Heute erreicht das von der Ev. Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) herausgegebene Magazin jede Woche bis zu 80.000 Leser. Noch immer bekommt die Redaktion viel lieblose Kritik und erlebt Verleumdung, obwohl die Beiträge bundesweit gerne gelesen werden. Auch unsere Zeitschrift ist dankbar über diese Berichte von christlichen Veranstaltungen und die Porträts bekennender Christen. idea-Spektrum ist eine unverzichtbare Informationsquelle evangelischer Christen. Auch der idea-Nachrichtendienst, den wir als Nachrichtenquelle nutzen, zeigt nicht nur Licht und Schatten im Protestantismus, sondern jede Woche ermutigend, was Erfreuliches in der Christenheit geschieht, und bestätigt, dass Gott in unserem Land noch immer aktiv ist. Es gibt heute nur noch wenige christliche Zeitschriften, die „mit solcher Nachhaltigkeit am Wort Gottes festhalten“ schrieb ein Katholik. Auch Führungskräfte in Politik, Kirche, Wirtschaft und Medien lesen inzwischen idea-Spektrum und können sich ihr Meinungsbild erweitern. Eine hochinteressante idea-Sonderausgabe zum Jubiläum gibt Einblick in die 40 Jahre. Sie kann angefordert werden (per Mail: aboservice@idea.de oder per Telefon: 06441-9150). (mk)

Badische Campingkirche feierte 2019 ihr 50-jähriges Bestehen

PFORZHEIM. Eindrückliche Begegnungen, faszinierte Programme und begeisterte Camper hatte in diesem Sommer die badische Campingkirche. Sie war 2019 auf fünf Plätzen in Baden (auch am Bodensee) im Einsatz. Das Wetter war durchwachsen, hielt aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht davon ab, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen unvergesslichen Sommer zu bescheren, zugleich aber auch den christlichen Glauben um Thema zu machen. In Schellbronn bei Pforzheim war das 50-jährige Jubiläum der Campingkirche während der drei Wochen präsent und fand zum Abschluss seinen Höhepunkt: Der christliche Motivationskünstler „Mr. Joy“ war zu Gast,auch gab es ein Treffen der Ehemaligen (siehe Bild) und einen Gottesdienst u.a. mit AMD-Diakon Peter Bauer. (Bildmitte). Im Anschluss gab es gute Gespräche bei Kaffee und Kuchen, ehe der Abbau des Zeltes erfolgte. Mittlerweile stehen die Wohnwagen wieder im Winterquartier. Pfarrer Lothar Eisele (links im Bild), der die Campingkirche von 1991 bis 2009 leitete, erinnert sich an viele Begegnungen mit Campern, mit Kindern und Erwachsenen, mit gläubigen Menschen und solchen, die mit Kirche nicht viel zu tun hatten. Mit allen konnte er offen über Glaubens- und Lebensfragen sprechen, sagte er. „Man findet hier immer ein offenes Ohr“, freute sich Eisele. Ihm und den Mitarbeitern war wichtig, das Wort Gottes so zu verkünden, dass es für das tägliche Leben eine Hilfe war. Jetzt wurde die Leitung der Campingkirche Baden an den neuen AMD-Diakon Göran Schmidt aus Karlsbad bei Karlsruhe übergeben. (mk)

Politologin: Klimarettung über alles kommt fast einer Religion gleich

KÖLN. In der Debatte um Klimaschutz hat die Politikwissenschaftlerin Prof. Ulrike Ackermann (Heidelberg) mehr Sachlichkeit angemahnt. Es bringe nichts, in einem Alarmismus die Weltkatastrophe an die Wand zu malen, der nur radikal begegnet werden könne. Die Klimarettung als oberstes politisches Primat über alles zu setzen, komme fast einer Religion gleich, sagte die Politologin im Deutschlandfunk (Köln). Sie fordert, rational über einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen zu debattieren. Nach ihrer Ansicht ist die Klimapolitik der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland von zahlreichen Widersprüchen geprägt: „Der schnelle Atomausstieg hat dazu geführt, dass wir zum Teil schmutzigen Strom aus unseren EU-Nachbarländern importieren müssen, obwohl wir die großen Vorbilder im Kampf gegen die Erderwärmung sein wollen.“ Die damit einhergehenden Strompreiserhöhungen hätten zu Ungerechtigkeiten und Beschränkungen der Freiheit für viele Bürger geführt. Ackermann ist Gründerin und Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung in Heidelberg. Die Wissenschaftlerin wandte sich ferner gegen die Behauptung von Vertretern der „linken Kulturkritik“, der westliche Wohlstand sei durch Kolonialisierung und Globalisierung entstanden. Dabei hätten Teile Afrikas ihren Wohlstand nicht ohne die Wechselwirkungen mit dem westlichen Kapitalismus erreichen können. „Daraus ein einseitiges Ausbeutungsverhältnis zu konstruieren, halte ich für verwegen“, so Ackermann. Link zu einem Interview: https://www.focus.de/perspektiven/nachhaltigkeit/politologin-erklaert-bewegung-wird-zur-religion-warum-wir-anders-ueber-den-klimaschutz-reden-sollten_id_11123302.html. (nach idea)

Wissenschaftler kontra Darwinismus: „Schöpfungslehre ernst nehmen!“

NEW HAVEN. Der renommierte Yale-Informatiker David Hillel Gelernter (USA) hat die Evolutionstheorie von Charles Darwin für sich persönlich aufgegeben. Er hält „Intelligent Design“ (die Schöpfungslehre der Bibel) für „ein absolut ernstes Argument“. Die Wissenschaft müsse vom Darwinismus zu einer offeneren Perspektive auf die Entstehung des Lebens auf der Erde übergehen. Die Yale University in New Haven‎ ist eine der renommiertesten Universitäten der Welt. Darwins Theorie, dass sich jegliche Lebensformen aus einem sich ständig verzweigenden Lebensbaum entwickelten, am Anfang ein Einzeller, erscheint für Gelernter schwierig. Fehlende Lücken habe schon Darwin erkannt und auf fossile Funde gehofft. Die Evolutionstheorie habe zu viele Lücken, so der Wissenschaftler. Die Vorstellung, dass das Leben auf der Erde von einer höheren Macht gestaltet wurde („Intelligent Design“), sei aus all diesen Überlegungen ein „absolut ernstzunehmendes Argument“, werde jedoch als religiöser Fanatismus diskriminiert. Pro-darwinistische Wissenschaftler würden jene zu „zerstören“ versuchen, welche Darwins Theorie in Frage stellten. Das habe er selbst erlebt. Die Ablehnung sei erbittert, grundlegend, wütend und gewalttätig. „Ich greife ihre Religion an, das ist ein großes Problem für sie.“ Gelernter bemängelt, dass die Freiheit der Rede für die Theorien außerhalb des Darwinismus eingeschränkt ist; Darwinismus sei für viele Wissenschaftler bereits zu einer „Religion“ geworden. (mk/livenet)

Ehemaliger badischer Landesbischof Ulrich Fischer gab im magazin idea-Spektrum Einblick in seine schwere TumorErkrankung

HEIDELBERG. In einem Interview mit dem evangelischen Magazin „idea-Spektrum“ (Nr. 34 vom 21. August 2018) gab der ehemalige badische Landesbischof Ulrich Fischer (70) einen bewegenden Einblick in seine derzeitige Krankengeschichte und wie er als Christ mit seiner schweren Erkrankung umgeht. Fischer, von 1998 bis 2014 Bischof in Baden, ist als aktiver Bläser auch Landesobmann der Badischen Posaunenarbeit, ferner Vorsitzender des Vertrauensrates der AG Missionarische Dienste (AMD) der Ev. Kirche in Deutschland. Auch gehört er zum Unterstützerkreis der Evangelisationsbewegung ProChrist. Im aktiven Ruhestand lebt der Theologe mit seiner Frau auf dem Reiterhof seiner Tochter in Neulußheim bei Heidelberg. In der Uniklinik Heidelberg wurde bei ihm vor einem Jahr ein unheilbarer Hirntumor festgestellt. Fischer wurde in der Kopfklinik operiert und bekommt jetzt Infusionen, um das Wachstum des Tumors zum Stillstand zu bringen. In „idea-Spektrum“ gibt er offen Einblick in seine Erfahrungen und bekennt sein Glaubenszuversicht. Er sagt: Ich bin unglaublich dankbar für mein Leben. Ich kann Gott nur Danke sagen. Mein zweites Gefühl ist eine ganz tiefe Geborgenheit. Ich habe mir ins Krankenhaus meine Bibel und mein Gesangbuch mitgenommen. Ich habe viel darin gelesen und vor mich hingesungen: „Befiehl du deine Wege“, „Was Gott tut, das ist wohl getan“, „Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not“, „Jesu, meine Freude“, „Bei Gott bin ich geborgen“, „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, „Meine Hoffnung und meine Freude“. Lieder dringen viel tiefer in die Seele ein als Texte … Mein Krankenzimmer hatte die Nummer 644, und das ist im Ev. Gesangbuch unserer Landeskirche das Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen“ – und dieses Gefühl hat sich bis heute durchgehalten. Ich fühle mich bei Gott gut aufgehoben. --- Anmerkung: Es ist zu wünschen, dass dieses kraftvolle Glaubenszeugnis viele Herzen bewegt – weit über Baden hinaus. Die badischen Pietisten freuen sich über Fischers geistliche Entwicklung und seine guten Aussagen. Viele beten für ihn, denn er hat das Anliegen des Pietismus weithin verstanden und den landeskirchlichen Gemeinschaften auch Türen in der Kirche geöffnet, ihnen zahlreiche Freiräume zum Wirken unter diesem Dach gegeben. (mk)

Auch badische Radwegkirchen laden ein zur Rast und Besinnung

KEHL. Radwegekirchen sind Kirchen, die an einem Radweg liegen und geöffnet sind. Ein grasgrünes Signet mit schwarzem Radler und weißem Kirchlein zeichnet sie deutlich sichtbar aus. Außer dem Kirchenraum mit Kerzen zum Anzünden, Gelegenheit zum Beten, mit Infos zur Kirche gibt es dort schattige Rastplätze, saubere Toiletten, manchmal Flickzeug und kalten Sprudel, gelegentlich auch geistliche Impulse. Die badische Landeskirche teilte mit, das das Schild der geöffneten Radwegekirche signalisiere: „Du bist hier willkommen! Wir laden dich ein, innezuhalten, dich berühren zu lassen und gestärkt deinen Weg fortzusetzen.“ Allein im idyllischen Taubertal liegen 30 Radwegekirchen wie Perlen auf einer Schnur gereiht am 100 Kilometer langen Radweg. Wer an der Murg entlang von Kloster Reichenbach nach Gaggenau radeln möchte, muss nur 40 Kilometer weit in die Pedale treten und hat sechs Radwegekirchen aus mehreren Jahrhunderten zur Auswahl. Besondere Schätze sind auf der Rundfahrt zu den Chorturmkirchen im Hanauerland zwischen Legelshurst und Kork zu entdecken. Ausgangs- und Endpunkte der Radtouren sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Verzeichnis der Radwegekirchen in Deutschland: www.radwegekirchen.de. Radwegekirchen in Baden: www.liebliches-taubertal.de/Aktiv/Radfahren/Radwegekirchen.htmlwww.schwarzwald-tourismus.infowww.radfahrerkirche-hörden.de. (mk)

Dank Einwanderer: Deutliche Zunahme der evangelischen Ausländer in Italien

ROM. Von allen christlichen Gruppen sind die Evangelischen unter den Ausländern in Italien als einzige deutlich gewachsen. Im letzten Jahr haben sie fast um 40 Prozent zugenommen. Eine aktuelle Studie brachte Erstaunliches an den Tag: Unter den Ausländern in Italien sind 2.850.000 Christen aller Gruppierungen, das sind fast 54 Prozent. Damit ist die Mehrzahl aller Ausländer im Land christlich. Weitere 30 Prozent sind Muslime, eine halbe Million bezeichnet sich als Atheisten oder Agnostiker. Unter diesen Christen aller Konfessionen sind die evangelischen am deutlichsten gewachsen: heute sind es 183.000, das sind 50.000 mehr vor einem Jahr. Eine Zunahme von fast 40 Prozent. Damit hat die Zahl der Evangelischen in Italien insgesamt einen deutlichen Zuwachs erhalten. Paolo Naso, Verantwortlicher für die Flüchtlings- und Immigrantenarbeit der Vereinigung Evangelischer Kirchen in Italien, bestätigte die Zahlen. „Unsere Daten zeigen auch, dass die Anzahl der Evangelikalen und Protestanten deutlich angestiegen ist, vor allem wegen der Immigranten aus Ostafrika, Osteuropa und einigen asiatischen Ländern. Die Anzahl der Evangelikalen aus China ist allerdings schwer abzuschätzen.“ Ergänzend fügte er hinzu: „Noch wichtiger als die reinen Zahlen der Evangelischen ist die wichtige Rolle, die multi-ethnische und internationale Kirchen und Gemeinden im Prozess der Integration und der sozialen Inklusion spielen.“ (mk)

Miss-Universum der Philippinen ist Halb-Palästinenserin und liebt Israel

MANILA. Auf ihre palästinensische Abstammung ist Gazini Ganados stolz. Die Filipina-Palästinenserin liebt Israel. Sie ist nicht die erste Nahost-Miss, die sich positiv zum jüdischen Staat äußert. Die frühere irakische Schönheitskönigin, die mit einem Selfie mit der ehemaligen Miss Israel einst für Furore sorgte, kritisierte Ex-Pink-Floyd-Musiker Roger Waters für dessen Israel-Boykott. Sicherlich kommt es bei den diesjährigen Miss-Universe-Wahlen zu einem ähnlichen Bild. Die philippinische Vertreterin Ganados ist zur Hälfte Palästinenserin, und in den philippinischen Medien wird bereits spekuliert, ob es auch zu einem Selfie mit der amtierenden Miss Israel kommen wird. „Ja, natürlich“, soll sie auf die Frage einer philippinischen Zeitung gesagt haben. Gerne möchte Ganados ihren Vater sehen, den sie nie kennenlernte. „Ich weiß nicht, ob er noch am Leben ist. Ich will versuchen, ihn zu finden.“ Sollte sie ihn finden, wäre dies für sie der glücklichste Tag ihres Lebens, so Gazini. Zur Selfie-Frage meint sie: „Es ist weder richtig noch gerecht, jemanden wegen seiner Identität oder seines Erbes zu dämonisieren. Dies wäre unmenschlich. Es sei falsch, ein Volk oder eine Nation zu diskriminieren. Sie hoffe, Miss Israel zu treffen und ihr die Hand zu geben. Ihre Botschaft lautet: „Lasst uns zusammenfinden in der Liebe Gottes und uns nicht länger voneinander trennen!“ Gerne würde sie einmal Israel besuchen und vor allem Nazareth gerne sehen. (mk)

Pastor: Der Schlüssel für ein glückliches Liebesleben ist echte Herzensnähe

NÜRNBERG. Das Sexleben sollte in der Ehe Priorität haben, meinte ICF-Pastor Daniel Kalupner (Nürnberg) in einem idea-Interview. Der 42-Jährige ist Autor des Buches „Sex Life. Exklusiv intim“ (SCM Verlag). Ihm zufolge ist der Schlüssel für ein glückliches Liebesleben echte Herzensnähe. Dann entfalte Sex nicht nur körperlich, sondern auch emotional und geistig seine verbindende Kraft. So entstehe zwischen Mann und Frau eine Einheit, die ein Leben lang anhalte. Häufig würden die Kräfte des Alltags wie Arbeit, Stress und Medien an einer Ehe rütteln und Paare daran hindern, sich auf den Partner wirklich einzulassen. Zudem drehe sich bei vielen Eheleuten alles nur noch um die Kinder, und das Ehe- und Sexleben verliere an Stellenwert. Wenn eine Ehe jedoch nur noch durch die Kinder verbunden sei, bleibe einem Paar in späteren Jahren nichts mehr. Kalupner rät dazu, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Viele junge Christen bekämen das nur als platte fromme Regel vermittelt, ohne zu verstehen, was Gott sich dabei gedacht habe. Intimität brauche aber Exklusivität, also einen geschützten Rahmen. Nur dann könne sich Vertrautheit entfalten. Dann mache es auch Sinn, dass Sex in die Ehe gehöre. Für Verlobte sei die Zeit vor der Ehe sehr wichtig. In dieser Zeit würden die Grundlagen für Kommunikation, Nähe und Vertrautheit gelegt. Dies sei „attraktive Enthaltsamkeit“. In dieser Zeit könne man lernen, sich nicht von seinem sexuellen Verlangen steuern zu lassen, sondern den Sextrieb zu beherrschen. Wenn man den Sex zu früh in die Beziehung hineinnehme, blockiere das die Partner, den anderen wirklich tief kennenzulernen. Alleinstehenden rät Kalupner, in die eigene Persönlichkeit zu investieren und zu Menschen zu werden, die anderen etwas zu geben haben. (idea)

Bis heute sehr aktiv: Türkische Bibelgesellschaft wird 200 Jahre alt

ISTANBUL. Die erste Übersetzung der Bibel ins osmanische Türkisch stammt aus dem 17. Jahrhundert. Gut hundert Jahre später wurde die Türkische Bibelgesellschaft gegründet. Seither ist viel passiert, geblieben sind die Hindernisse, das Wort Gottes unters Volk zu bringen. Als 1820 die Türkische Bibelgesellschaft in Istanbul gegründet wurde, hieß die Stadt noch Konstantinopel und wurde von Sultanen regiert. Einer von ihnen, Mehmet IV., hatte überhaupt als erster 1662 bis 1666 eine Übersetzung der Bibel ins osmanische Türkisch in Auftrag gegeben. Einer freien Verbreitung der Bibel setzte aber seit den 1920er Jahren ausgerechnet die moderne Türkische Republik enge Grenzen. Dem von Atatürk gegründeten, radikal nationalistischen Staat galten Bibel und Christentum als etwas Fremdländisches, ja Artfremdes. Neue Impulse bekam die Verbreitung der Bibel in den 1950er Jahren, als sich in der Türkei evangelikale Gemeinden bildeten, die das Evangelium auch in die Muslimbevölkerung zu tragen begannen. Unentgeltliches Verteilen von Bibeln ist in der heutigen Türkei als „Missionieren“ verboten. Die Bibel darf nur in den beiden Buchläden der Bibelgesellschaft in Istanbul und dem südtürkischen Adana zum Kauf angeboten werden, jährlich auch am Stand der Bibelgesellschaft auf der türkischen Buchmesse. Dennoch werden in der Türkei jährlich 20.000 Bibeln und 40.000 Neue Testamente verkauft. Eine erfreulich hohe Zahl, denn unter 80 Millionen vorwiegend islamischen Einwohnern sind nur knapp 100.000 Christen. Weil die Orthodoxen nicht gerade „bibelfreudig“ sind, handelt es sich wohl vorwiegend um Muslime, die danach greifen. Im Bibelladen erfahren sie, dass Christen erstmals diesen Namen in Antakya (Antiochien) auf dem Boden der heutigen Türkei erhielten. Zum 200-jährigen Bestehen der Bibelgesellschaft soll die Bibel in moderner türkischer Sprache angeboten werden. (mk/livenet)

Über 400.000 Zuschauer sahen die TV-Sendung aus der „Gutshof Kapelle“

KASSEL. Das Hessische Fernsehen hat in seiner „Hessenschau“ aus der „Gutshof Kapelle“ im nordhessischen Frielendorf berichtet. Sie gehört zur „Gutshof Akademie“, die seit drei Jahren von evangelischen Christen geleitet wird, dem Ehepaar Ilona Dörr-Wälde und Rainer Wälde. Die Akademie versteht sich als Zentrum für Sinnsucher und -stifter. Auf der Suche nach „innovativen Angeboten“ in Hessen war die Redaktion auf die Einrichtung aufmerksam geworden. In der 30-minütigen Sendung wurde auch ein Teil des Abendgebets live aus der Gutshof Kapelle übertragen. Im ehemaligen Stall, „in dem früher die Schafe waren, sind jetzt die Schäfchen Gottes“ zu finden, so der Moderator. Ilona Dörr-Wälde betonte, wie wichtig ihr als langjährige Gemeindediakonin ist, einen Ort zu schaffen, der Heimat biete, um innerlich zur Ruhe zu kommen. Da durch den Ort der Lullus-Pilgerweg führt, entschied sie gemeinsam mit ihrem Mann, den geschichtlichen Faden der iroschottischen Mönche aufzugreifen und die Kapelle täglich für Pilger zu öffnen. Im „Kloster auf Zeit“ steht der Gutshof auch für Auszeiten und „Tage der Stille“ jedem offen, um „Christus als Licht“ zu entdecken, so Dörr-Wälde in der Sendung. Diese sahen 410.000 Zuschauer, so das Hessen-Fernsehen. Das Ehepaar Wälde zeigte sich erfreut, dass ihr Herzensanliegen „Sinnsuche und Sinnstiften“ als innovatives Thema neben Solarenergie und Windkraft ausgewählt wurde. Seit Anfang des Jahres bietet ihre Akademie eine neue Ausbildung zum „Waldbademeister“ an. Die beiden Christen greifen damit einen Trend der Gesundheitsvorsorge aus Japan auf und werben ausdrücklich damit, „keine Esoterik“ anzubieten. Unter „Waldbaden“ versteht man den achtsamen Aufenthalt im Wald und das bewusste Wahrnehmen seiner Atmosphäre. Das Foto zeigt Gutshof-Leiter Rainer Wälde (links) im Interview mit dem Hessischen Fernsehen. (idea)

Badisches „Kirchenschiff“ bietet Gottesdienste auf dem Bodensee an

BODMAN. Seit 2013 sticht die MS „Großherzog Ludwig“ mehrmals im Sommer als „Kirchenschiff“ vom badischen Bodman aus in See. Das Angebot ist bei Einheimischen und Urlaubern so begehrt, dass es ab 2020 ein solches Angebot auch auf dem württembergischen Teil des Bodensees geben soll. Das Interesse sei in den vergangenen Jahren sehr gewachsen, sagt der schwäbische Diakon Karl-Heinz Jaworski vom Fachbereich „Kirche in Freizeit und Tourismus“. Ende September will er deshalb mit Pfarrern aus der Bodensee-Region darüber beraten. Wenn alles gut läuft wie erhofft, können ab der Urlaubssaison 2020 zwei Kirchenschiffe auf dem Bodensee kreuzen: Die „MS Großherzog Ludwig“ mit Kapazität für bis zu 200 Passagiere auf dem Überlinger See und ein weiteres Fahrgastschiff auf dem zentralen Teil des Obersees. Schon am 22. September wird die MS „Lindau“ in Friedrichshafen und Langenargen interessierte Fahrgäste an Bord nehmen, die einen ökumenischen Gottesdienst auf dem Schwäbischen Meer erleben wollen. Die MS „Großherzog Ludwig“ geht fünf Mal pro Sommer als Kirchenschiff in den Überlinger See. Das ist der kleinere der beiden Bodenseearme. Die zweistündige Abendfahrt mit Gottesdienst bietet bei gutem Wetter auch einen stimmungsvollen Sonnenuntergang. Die musikalische Begleitung hat eine Band oder ein klassischer Chor, manchmal eine Gospelgruppe. Veranstalter ist die Ev. Landeskirche in Baden mit dem Erzbistum Freiburg. (mk)

Ostsee: Strandmission in der Kieler Bucht erreicht viele Kinder

KIEL. Sie gehen dorthin, wo Familien die schönsten Wochen des Jahres verbringen: Seit 45 Jahren engagieren sich junge Christen ehrenamtlich für die Strandmission an der Kieler Bucht. Initiatoren waren Mitarbeiter der Barmer Zeltmission und der Christlichen Gemeinde Schönberg bei Kiel. Rund 60 junge Christen zwischen 16 und 26 Jahren stellen in diesem Jahr ihren Sommerurlaub in den Dienst von „Strami“ – wie dieses Angebot sich abgekürzt nennt. In Kinderstunden, Familienabenden und Gottesdiensten geben sie die christliche Botschaft auf den beiden Campingplätzen „Bonanza“ und „California“ weiter. In den ersten Jahren setzte die „Strami“ einen Lkw und Omnibusse als Treffpunkte ein. Eine besondere Herausforderung sei dabei, dass es in den Zelten keinen Stromanschluss gebe, berichtete Missionsleiter Hans Gerhard Becker: „Statt Beamer setzen wir bei den biblischen Geschichten oft noch auf Flanellbilder.“ Morgens werden klassische Kinderstunden angeboten. Dabei erzählen die Mitarbeiter Geschichten aus der Bibel, lernen mit den Kindern Bibelverse auswendig, singen und spielen mit ihnen. Abends lesen sie eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Nach Beckers Worten buchen zahlreiche Camper ihren Urlaub auf diesen Plätzen, weil die Kinder begeistert von dem Programm seien. Allerdings sei zu beobachten, dass das Bibelwissen immer mehr schwindet: „Zum Stichwort Golgatha hören wir: Das ist eine Zahnpasta.“ Umso wichtiger sei es, die Kinder spielerisch mit dem Wort Gottes bekanntzumachen. Während in den ersten Jahren bis zu 120 Kinder pro Tag die Angebote wahrgenommen hätten, seien es jetzt um die 70. In diesem Jahr finden die Einsätze bis Ende August statt. (idea)

Täglich 300 Gäste bei OpenAir-Predigt am Leuchtturm von Warnemünde

WARNEMÜNDE. Eine volksmissionarische Woche im August am Ostseestrand von Warnemünde stieß auf reges Interesse. „Wir konnten vielen Menschen das Evangelium verständlich vermitteln“, berichtete Evangelist Matthias Rapsch. Die Gemeinden der Evangelischen Allianz vor Ort boten mit vielen Ehrenamtlichen insgesamt 15 Veranstaltungen an, darunter ein Kinderprogramm am Strand sowie evangelistische Abende in der Kirche und am Leuchtturm. Laut Rapsch sind besonders die Freiluftgottesdienste auf große Resonanz gestoßen. Jeweils 200 bis 300 Besucher seien jeden Abend gekommen. Positiv sei auch die Resonanz der Treffen in der Kirche gewesen. Weil die Kirche der Anlaufpunkt für die Urlauber auf Kreuzfahrtschiffen ist, hätten die Mitarbeiter hier viele persönliche Gespräche mit Touristen aus aller Welt führen können, auch viele Bibeln und Schriften weitergeben können. (mk)

2.300 junge Leute beim Freakstock-Festival mit Impulsen und Musik

KIERSPE. Insgesamt rund 2.300 Besucher kamen zum Jahrestreffen der Jesus Freaks, dem viertägigen Freakstock-Festival 2019 im August auf dem Festivalgelände Gut Haarbecke in der sauerländischen Stadt Kierspe bei Lüdenscheid (NRW). Rund 500 ehrenamtliche Helfer waren im Einsatz. Auf dem Programm standen Auftritte von mehr als 20 Musikern und Bands. Darüber hinaus gab es Seminare zu Themen wie „Neue Wege der Spiritualität - Jesus-zentrierte Meditation“, „Die Kunst des Trampens“ und „Nachfolge in der Konsumgesellschaft“. Die evangelikale Jugendbewegung „Jesus Freaks“ wurde bereits 1991 von dem Pastor und Volxbibel-Autor Martin Dreyer (Berlin) ins Leben gerufen. Ihr erstes Freakstock veranstalteten die jungen Christen 1995 in Wiesbaden. Die Jesus Freaks haben inzwischen in Deutschland und den Niederlanden rund 20 Gemeinden. (idea)

Mehr als 2.300 Besucher bei christlicher „Zeltstadt“ in Thüringen

GOTHA. Mehr als 2.300 Besucher aus ganz Deutschland haben an der christlichen „Zeltstadt 2019“ auf dem Gelände der Familien-Kommunität Siloah im thüringischen Neufrankenroda bei Gotha teilgenommen. Sie verband Campingurlaub mit Bibelarbeiten, Vorträgen und Seminaren. In diesem Jahr stand die Woche unter dem Motto „Dafür stehe ich“ und behandelte das Apostolische Glaubensbekenntnis. In jeder Bibelarbeit kam ein ein Teil des Bekenntnisses zur Sprache. Die Teilnehmer gingen der Frage nach: „Wofür stehen wir als Christen eigentlich?“ Neben Seminaren zu Ehe und Erziehung gab es kreative Angebote wie „Erzgebirgische Holzkunst“, „Gedanken in Filz“ und „Achtsamkeit üben – Stillwerden – Schreiben“. Das Durchschnittsalter aller Teilnehmer lag bei 28 Jahren. Die meisten Mitglieder der Landeskirchen sind. Über den YouTube-Kanal der Zeltstadt konnten einige Abendveranstaltungen im Livestream verfolgt werden, etwa das Podium „Talk im Zelt“. Über ihren Glauben und ihre Leiderfahrungen berichteten dort ein Ehepaar, das seinen zweijährigen Sohn durch einen Unfall verloren hat, und eine junge Frau, die an Krebs erkrankt ist. Ferner wurde das Thema „30 Jahre deutsche Einheit“ in zwei Seminaren behandelt. Für junge Erwachsene war ein durchgängiges Vormittagsprogramm mit eigener Musikgruppe. Kinder und Jugendliche erfreute ein eigenes Programm. Mehr als 300 ehrenamtliche Mitarbeiter waren im Einsatz. Die Teilnehmer versorgten sich selbst in ihren Zelten und Wohnmobilen. Die Kommunität Siloah hat ein 200 Hektar großes ehemaliges Rittergut zu einem Erlebnisbauernhof mit Wirtschaftsbetrieb und Campingplatz ausgebaut. Zur Landwirtschaft gehören Obstplantagen, ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen und Weiden für Zebu-Rinder. (nach idea)

Mission beim Metal-Festival: 25 Christen waren in Wacken im Einsatz

WACKEN Am Rande des weltgrößten Heavy-Metal-Festivals im August in Wacken (Schleswig-Holstein) waren 25 Christen aus verschiedenen Gemeinden der Region missionarisch aktiv. Sie verteilten 7.500 „Metal-Bibel“ unter den 75.000 Besuchern, sprachen mit ihnen über den Glauben und beteten mit ihnen. Zwischen Kirche und Metal-Musik gebe es eine gewisse Spannung, sagte ein Pastor aus Itzehoe: „Die Kirche ist das Letzte, was man erwartet in einer Szene, die man mit Tod und Teufel in Verbindung bringt.“ Umso überraschender sei es gewesen, dass man bei den Gästen eine größere Offenheit gegenüber dem christlichen Glauben als in den Vorjahren bemerkt habe. Viele Besucher seien gezielt auf die Mitarbeiter an vier Stellen im Dorf Wacken zugegangenen, um mit ihnen zu reden oder um eine Bibel zu bitten. Seelsorgerliche Hilfe auf dem Festivalgelände bot ein 20-köpfiges Team aus Pastoren, Diakonen, Psychologen und Studenten an. Dessen Leiterin, die Landesjugendpastorin Annika Woydack (Plön), zog ein positives Fazit des Einsatzes. In den Gesprächen sei es auch um Sinn- und Wertefragen gegangen, um Ängste und depressive Verstimmungen sowie Partnerschaftskonflikte. Das Wacken Open Air wurde in diesem Jahr 30 Jahre alt. Auf acht Bühnen präsentierten sich 218 Musikgruppen. (nach idea)

„Marsch für Jesus“: 900 Christen gingen in München auf die Straße

MÜNCHEN. Mehr als 900 Menschen waren im August beim „Marsch für Jesus“ in München dabei. Es sei ein Wunder gewesen, da erst kurzfristig die definitive Zulassung für die Bühne am Marienplatz eingetroffen war, berichtete ein Sprecher. Bereits zum Reformations-Jubiläum 2017 hätten einige Gemeinden ein Marsch organisiert. Was beim Jesus-Marsch jetzt passierte, erscheint unglaublich: Auf dem Marienplatz tanzten Deutsche, Muslime und messianische Juden miteinander. Es war eine große Offenheit für das Evangelium. Menschen kamen zum Glauben. Für sie will am eine Gemeinde einrichten. Zunächst werden die Treffen im Freien abgehalten: „Wir treffen uns jeden Sonntag um 12 Uhr an der Oper, wo der Marsch begann, und werden Gottesdienst auf der Straße feiern, bis der Winter kommt. Bitte betet, dass wir vor dem Winter ein Gebäude bekommen!“, so ein Sprecher. (mk)

Rund 70.000 Ägypter besuchen sonntags die Höhlenkirche in Kairo

KAIRO. Inmitten der sogenannten „Müll-Stadt“ im Südosten Kairos feiern jeden Sonntag bis zu 70.000 Christen Gottesdienst. Das Besondere: Ihre Kirche ist in Fels geschlagen und liegt am Fuß des Mokattam Berges. Sie gehört zu den größten Kirchen des Nahes Ostens. Umschlossen wird der für koptische Christen heilige Berg von einem informellen Stadtteil der ägyptischen Hauptstadt. In der „Müll-Stadt“ leben mehr als 600.000 Menschen. Viele von ihnen arbeiten als illegale Müllsammler. Häufig treiben sie Schweine durch die Stadt, um auch die organischen Abfälle zu verwerten. Auf dem Berg befindet sich das Kloster Samaan Al-Kharraz (Simon der Gerber). Weiterhin sind sechs Kirchen in den Berg geschlagen. Die größte Höhle fasst 20.000 Menschen. Wegen verschiedener miteinander verbundener Nebenhöhlen erhöht sich die Besucherzahl aber schnell auf das Dreifache. Glaubt man der Legende des namensgebenden Gerbers Simon, dann war die Geografie des Berges nicht immer so. Im ersten Jahrtausend soll der damalige Machthaber beeindruckt von dem Jesus-Wort „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin! Und er wird sich hinwegheben“ den koptischen Papst gebeten haben, dieses Wunder zu vollbringen, andernfalls würde er alle Christen umbringen. Nach Gebet und Fasten sandte Gott den Gerber Simon zur Hilfe, und der Berg wurde versetzt. Anschließend verschwand Simon in einer der Höhlen und wurde nie mehr gesehen. Mittlerweile berichtet aber nicht nur diese Legende von Gottes Wunder. An den Felswänden des Berges werden biblische Geschichten in Stein gemeißelt oder Skulpturen geschnitzt. So finden sich Erzählungen über die Auferweckung des Lazarus oder Skulpturen Marias an den Felswänden wieder. Täglich wachsen die Kunstwerke. Mario, einer der Handwerker, will mit seinen Schöpfungen den „Berg in eine offene Bibel“ verwandeln. So seien die Geschichten auch für nachfolgende Generationen lebendig. (mk/livenet)

Ausgabe Aug-Sept 2019
Missions- u. Hilfswerk DMG Interpersonal (Sinsheim):
 
Am Sonntag, 22. Sept., ab 10 Uhr Herbstmissionsfest 2019 als Feier für die ganze Familie auf dem Buchenauerhof, Motto: „Der Mensch im toten Winkel.“ Die Predigt im Festgottesdienst hält Missionsleiter Pfr. Dr. Günther Beck über den „unsichtbaren Nächsten“. Nachmittags spricht Nahostexperte Dr. Robert Miner über „Die Völker im Blick.“ Der Aidlinger Chor unter Leitung von Kerstin Pfeiffer begleitet das Herbstmissionsfest musikalisch. Besonderer Gast ist Bischof Jean-Pierre Kokole  aus dem Kongo, Präsident der eine Million Mitglieder zählenden CECA20-Kirche, einem langjährigen Partner der DMG in Afrika.
 

Haus Frieden (Steinen):

 
Vom 14.-18. Okt. Woche „Israel Aktuell“, um die Zeichen der Zeit zu erkennen, mit Pastor Winfried Rudloff, Urs Käsermann und Team von Ebenezer Schweiz. Das Haus-Frieden-Team schreibt: Wir stehen in großen Herausforderungen, auch in Europa; die Israel-Woche mit Gebet, Bibelarbeiten und Freizeit in traumhafter Umgebung will auf das vorbereiten, was kommen wird.
 

(www.haus-frieden.de)

 

Gemeinschaftsverband AB:
 

Am Feiertag, 3. Okt, ab 10 Uhr Landesjahresfest im Bibelheim Langensteinbach zum 170-jährigen Bestehen des AB-Verbandes in Baden, Thema „Beschenkt, um zu beschenken“ mit Referent Reto Pelli, dem Musikevangelisten Waldemar Grab und Projektchören, parallel separates Programm für Kinder und Jugendliche.
 
 
 
Henhöferheim Neusatz:
 
Vom 27.-29. Sept. Sing-WE mit Liedern aus dem Gesangbuchs zu Natur und Schöpfung mit Kirchenmusikerin Hiltrud Schmückle und KR Dr. Werner Schmückle.
 
 Vom 1.-3. Okt. Kleine Pilzkunde mit Kirchenrat i.R. Horst Punge und Birgit Wörz.
 
Vom 6.-10. Okt. Oasentage für Frauen jeden Alters mit Pfarrerin Ruth Lauer aus Mosbach und Team.
 
Vom 14.-18. Okt. Urlaubstage für Senioren mit dem beliebten Diakon Reinhard Losch.
 

Tagungszentrum Schönblick:

 

Vom 19.-22. Sept. Israel-Kongress im Tagungszentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd. Infos und Anmeldung: www.schoenblick.de/israelkongress.

 

Vom 10.-13. Nov. Kongress zur Christenverfolgung heute unter dem Thema „Gedenket der Märtyrer“ mit zahlreichen Referenten, Frühbucherrabatt bis 31. August. Weitere Infos und Anmeldung: www.schoenblick.de

(Rubrik: Christenverfolgung)

Aufgegriffen:
Gedankenblitz

Es ist grundsätzlich gut, wenn sich die beiden großen Kirchen in unserem Land Gedanken über „niederschwellige“ Angebote für kirchenfremde Menschen machen. In Ostdeutschland haben sie mit einem besonders starken Desinteresse zu kämpfen. In der evangelischen Kirche gehen die Anmeldungen zur Konfirmation stark zurück. Die in der einstigen DDR verbreitete Jugendweihe ist manchen Menschen zu teuer.

So kamen die Kirchen auf die Idee, eine Art „Segenshandlung“ als Ritual des Erwachsenwerdens anzubieten. Auch Jugendliche, die sich selber als Atheisten bezeichneten, fanden dieses Angebot persönlich akzeptabel. Und eine Theologin bemühte sich mitzuteilen, dass man dann aber nicht gleich mit dem „lieben Gott“ um die Ecke komme. Die Radiomoderatorin brachte es in ihrer Schlussbemerkung auf den Punkt: „Ein Segen mit viel Effekt und wenig Kirche.“

 

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