Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt. Hebräer 13, 2
Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt. Hebräer 13, 2

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Die Christustage 2018 waren fröhliche und wegweisende Glaubenstreffen

KRAICHTAL. Rund 9.000 evangelische Christen haben an Fronleichnam, 31. Mai, die Christustage in Baden-Württemberg besucht. Unter dem Motto „Jesus verbindet“ feierten sie an 17 Orten fröhliche Glaubenstreffen mit Musik und Gesang, mit Begegnung und Austausch, mit wegweisenden Informationen und biblischen Impulsen. Badische Orte waren Kraichtal-Gochsheim bei Bretten, St. Georgen im Schwarzwald, Mannheim, Karlsbad bei Karlsruhe und Pforzheim-Eutingen. In einem „Wort zur Orientierung“ der ChristusBewegung Baden (CBB) wurden die Gemeinden und Christen aufgerufen, ihren Glauben verbindlich zu leben nach den Weisungen der Bibel und sich nicht abhängig zu machen vom Applaus der Menschen. CBB-Vorsitzender Mößner lud dazu ein. die Gemeinschaft mit anderen Christen zu suchen, dem eigenen Perfektionismus-Denken wie der Bevormundung durch Meinungsmacher zu widerstehen und missionarisch den Kontakt zu kirchenfernen Menschen zu suchen. In der St. Martinkirche Gochsheim bei Bretten (siehe Bild) erinnerte CBB-Pfarrer Udo Zansinger daran, dass nicht christliches Handeln in den Himmel bringt, sondern allein der Glaube an Christus. Erfrischende Impulse zum Umgang untereinander, zum Miteinander von Christen gab Pfarrer Werner Weiland (Ladenburg). Studierende des Friedrich-Hauß-Studienzentrums berichteten von ihren Erfahrungen und stellten ihr Studienzentrum vor. Sonniges Wetter erfreute in der Pause der Begegnung mit Imbiss- und Infoständen. Der Christustag in St. Georgen im Hochschwarzwald war musikalisch vielfältig und zog Christen aus unterschiedlichen Gemeinden an, die sich über die klaren biblische Positionen der ChristusBewegung freuten. Auch der Christustag in Pforzheim-Eutingen war geprägt von einer fröhlichen Atmosphäre und bot wegweisende Ermutigung. Landessynodaler Theo Breisacher beschrieb die Spannung der Pfarrer, allen Menschen mit offenem Herzen zu begegnen und ihnen Raum zu geben, aber in der Verkündigung des Evangeliums dennoch biblisch klar zu bleiben. (mk)

Fast 200 Besucher beim ersten Südbadischen Christustag in Steinen

STEINEN. Gute Resonanz fand der erste Christustag der ChristusBewegung Baden (CBB) am Himmelfahrtstag 2018 (10. Mai) im südbadischen Steinen bei Lörrach. Mehr als 180 Erwachsene und Kinder nahmen an den Angeboten dieses wegweisenden und frohen Glaubenstreffens in der großen Petrus-Kirche teil. Die frische und alltagsnahe Predigt zum Thema „Jesus verbindet - Himmel und Erde“ (Joh. 3,11-21) des CBB-Vorsitzenden, Pfarrer Lothar Mößner (Pfinztal bei Karlsruhe), ermutigte die Christen in ihren Sorgen und Anfechtungen. Mößner verstand es, ihre Bedenken im Blick auf den Kurs der Landeskirche klar zu beantworten und eine Perspektive aufzuzeigen. Die wunderbaren Lieder der Lobpreisgruppe Steinen stimmten die Herzen froh. Regen Austausch gab es in der Pause der Begegnung bei Brezeln und Getränken. Großer Andrang herrschte zum Workshop „Brennpunkt Nahost – wie der jüdische Messias Jesus zum Friedensstifter wird“ mit Pfarrer Martin Rösch von der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel, aber auch bei Mößners Workshop zum Thema „(Neue) Protestanten braucht das Land: Zeit zum Aufstehen“. Orte und Programme aller Christustage 2018 unter www.christustag.de im Internet. (mk)

Der neue Oberbürgermeister von Freiburg ist ein bekennender Christ

FREIBURG. Neuer Oberbürgermeister in Freiburg wird der bekennende evangelische Christ Martin Horn (parteilos). Der 33-Jährige setzte sich gegen den Amtsinhaber Dieter Salomon (Grüne) durch, der 16 Jahren lang der Universitätsstadt vorstand. Bereits im Vorfeld der Wahl hatte es Anfeindungen gegen Horn gegeben. Ein prominenter Politiker der Grünen in der Stadt kritisierte öffentlich die Teilnahme Horns an einer Veranstaltung der Freikirche ICF. Horn hatte dort auch für seine Gegner im Wahlkampf gebetet. Westermayer schrieb u.a., offen sei für ihn „die Frage, wie sehr ICF etc. Herrn Horn als einen der ihren sehen und für ihn werben“. Gegenüber der Ev. Nachrichtenagentur idea sagte Horn, er sei „gläubiger Christ“. Er haben seinen Glauben nie „als etwas Ausgrenzendes“ gesehen, sondern eher als etwas Zentrales, „einfach auch im Werteverständnis für alle Menschen, egal mit welchem Hintergrund“, so der Sohn eines evangelischen Pfarrers. Allerdings dürften Religion und Politik nicht vermischt werden. Für Aufsehen sorgte nach dem Wahlsieg ein Angriff auf den neuen Amtsinhaber. Der Täter verletzte den 33-Jährigen am Auge, brach ihm die Nase und schlug ihm zwei Zähne aus. In seinem FB-Video aus dem Krankenhaus zeigte sich Horn jedoch zuversichtlich. (nach idea)

Frühlingsfest: Buchenauerhof soll Zentrum des Gebets und der Hilfe sein

SINSHEIM. Die DMG-Zentrale im Buchenauerhof (Sinsheim) soll ein Zentrum des Gebets und der Hilfe sein, betonte der neue DMG-Direktor Günther Beck beim Frühlingsmissionsfest vor 1.000 Besuchern. Künftig wolle man nicht mehr zwischen Gebern und Empfängern der Hilfe unterscheiden. Dies sei demütigend. In jeder Kultur finde sich „Wertvolles“. Hilfe auf Augenhöhe beziehe die Einheimischen mit ein und stärke ihr Selbstbewusstsein, damit sie einander selbst helfen können. Bei einem Podium mit Politikern und Missionaren wies die DMG-Personalchefin darauf hin, dass von Sinsheim zahlreiche christliche Fachkräfte nach Afrika gehen und dort zeigten, wie man Konflikte friedlich löst. Dringend gesucht würden noch Landwirtschaftsexperten, um die Ernteerträge zu steigern, sowie Ausbilder für Berufe, mit denen sich die Afrikaner ihren Lebensunterhalt verdienen könnten. Eindrucksvoll beim Missionsfest war Vielfalt des Programms. Ein Missionar aus Trinidad begeisterte mit Steelpan-Klängen seines selbstgefertigten Instrumentes. Sieben neue Missionare stellten sich und ihre Einsatzorte vor, ehe sie gesandt wurden. Rund 100 Kinder feierten parallel ein Kinderfest und erfreuten sich an einer Spielstraße. (www.DMGint.de)

Die „Offensive Junger Christen“ feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen

REICHELSHEIM. Die Kommunität „Offensive Junger Christen“ (OJC) in Reichelsheim im Odenwald feiert am Himmelfahrtstag, 10. Mai, ihr 50-jähriges Bestehen. Sie wurde 1968 vom damaligen CVJM-Sekretär Horst-Klaus Hofmann (89) und seiner Ehefrau Irmela (1924–2003) gegen die 68-Revolution ins Leben gerufen. Das begabte gläubige Paar sah sich von Gott gerufen, eine „revolutionäre Mannschaft“ gründen, um die brennenden Probleme der Welt mit anzupacken. Mit einer Jahresmannschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter zogen das Ehepaar, das das Werk bis 2002 leitete, ein Jahr später in ein Haus in Bensheim ein. Noch im selben Jahr gründeten sie das „Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft“ (www.dijg.de), das u.a. über die Familie und die Sexualität forscht und informiert. 1984 wurde Schloss Reichenberg zum geistlichen Zentrum, eine Außenstelle ist in Greifswald: das „Haus der Hoffnung“. Zu OCJ-Arbeit gehören 100 Personen vor Ort, die ojcos-Stiftung fördert geistig-geistliche Orientierung im Sinne des christlichen Wertekanons. Das Jubiläumsfest am 10. Mai beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Reichenberghalle. Infos: www.ojc.de.. Das Foto zeigt die Michaelskapelle am Tor zum OJC-Schloss Reichenberg. (nach idea)

Bringt die Begegnung der Korea-Führer auch Freiheit für gefangene Christen?

SEOUL. Der Nationale Rat der Kirchen Koreas begrüßt die neue Annäherung zwischen Nord- und Südkorea. Am 27. April haben sich Südkoreas Päsident Moon Jae-In und Nordkoreas Diktator Kim Jong-Un getroffen und einen Friedensvertrag angekündigt. Für die Kirchen Koreas ist dies ein hoffnungsvoller Schritt. Militärische Spannungen und die Gefahr eines Krieges sollen ausgeräumt werden, eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel ist auf dem Programm. Die Kirchen begrüßen dies, sie beten seit Jahrzehnten für Versöhnung und Frieden. Allerdings ging es bei dem Treffen noch nicht um die Menschenrechte. In Nordkorea werden seit Jahren die Christen am schlimmsten unterdrückt. Auch eine freie Presse gibt es nicht. Darum wird befürchtet, dass sich die Lage der Christen mit der politischen Annäherung nicht verbessern wird. Die Lage der Christen ist desaströs. Nach der Teilung Koreas 1953 war es das Ziel des nordkoreanischen Regimes, jede Spur christlicher Präsenz auszulöschen. Bis jetzt können Christen fast nur im Untergrund ihren Glauben leben. Selbst der Besitz einer Bibel ist ein Verbrechen und kann mit dem Tod bestraft werden. Nach Ansicht der „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ lässt die politische Annäherung aber hoffen. „Jetzt haben sich Türen geöffnet, die sicher nicht einfach wieder zu schließen sind“, meinte ein Sprecher. Es deute einiges auf einen ernsthaften Kurswechsel des nordkoreanischen Regimes hin. (nach pro)

Keine Instrumentalisierung: Allianz begrüßt barischen Beschluss zum Kreuz

STUTTGART. Über den bayerischen Kabinettsbeschluss, im Eingangsbereich aller Behörden ein Kreuz aufzuhängen, freut sich die Deutsche Ev. Allianz. Sie sieht darin keine Instrumentalisierung und begrüßt, dass sich Ministerpräsident Markus Söder „den christlich-jüdischen Wurzeln unserer Gesellschaft verpflichtet weiß“, so ein Allianz-Sprecher. Man freue sich, „dass Markus Söder aus seinem christlichen Glauben, den er aus persönlicher Überzeugung lebt, keinen Hehl macht“. Auch andere protestantische Gruppen wandten sich dagegen, das Kreuz aus der Öffentlichkeit in den privaten und kirchlichen Raum zu verbannen. Obwohl das persönliche Bekenntnis des Glaubens wichtiger sei als christliche Symbole - etwa an Autos und Häusern, so der Vorsitzende unserer Zeitschrift, bemängelte die Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands das Fehlen von Kreuzen in vielen kirchlichen Häusern und Einrichtungen als Hinweis auf die Mitte des Glaubens. (mk)

Wechsel an der Spitze des Missions- und Hilfswerks „DMG interpersonal“

SINSHEIM. Wechsel an der Spitze des Hilfs- und Missionswerks DMG interpersonal in Sinsheim bei Heidelberg: Ab Mai 2018 werden Pfarrer Günther Beck (bisher Leiter der Öffentlichkeitsarbeit) und Andrew Howes (Personalleiter Afrika) das Werk als Tandem führen. Sie wurden jetzt feierlich in ihr Amt eingeführt und lösen Direktor Dr. Detlef Blöcher ab, der seit 2000 an der Spitze des Werkes steht und in den Ruhestand tritt. Beck wird Direktor, Howes sein Stellvertreter. Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb nannte den scheidenden Blöcher in seinem Grußwort ein „großartiges, christuszentriertes Vorbild“ für die Christen in Deutschland. Sinsheims Oberbürgermeister Jörg Albrecht brachte die Verbundenheit der großen Kreisstadt mit der DMG zum Ausdruck. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, dankte er bei der Feierstunde. Die DMG (www.DMGint.de) zählt mit 350 Mitarbeitern in 80 Ländern zu den größten protestantischen Missionswerken in Deutschland. Das Foto zeigt Günther Beck (links) und Andrew Howes (rechts) mit Detlef Blöcher. (mk)

Tilmann-Geske-Gedenkvorlesung an der STH Basel zu religiöser Verfolgung

BASEL. Im April 2007 wurde der wurde der aus Deutschland stammende Christ Tilmann Geske auf brutale Weise in der Türkei ermordet. Geske war Absolvent der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule (STH) Basel, die mit einer Gedächtnisvorlesungen an ihn erinnerte. Geskes Witwe Susanne war aus der Türkei angereist, wo sie bis heute lebt, und berichtete von den Entwicklungen am Bosporus. Durch die staatlichen Repressionen sei derzeit eine größere Offenheit für das Evangelium festzustellen. Der Vizedirektor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, Prof. Christof Sauer, teilte mit, dass drei Viertel der Weltbevölkerung in Ländern lebten, in denen die Religionsfreiheit stark eingeschränkt ist. Sauer prangerte auch die Diskriminierung evangelischer Christen durch die Orthodoxen Kirche in Russland an, die so versuche, andere Konfessionen fernzuhalten. Zur Sprache kam auch die „säkularistische Intoleranz“ im Westen. Sie sei zwar nicht mit blutiger Verfolgung zu vergleichen, so Sauer, aber Bestrebungen wie das Entfernen von religiösen Symbolen aus der Öffentlichkeit, die Ausgrenzung von christlichen Studentengruppen an Universitäten oder die Entlassung von Ärzten, die keine Abtreibungen vornehmen wollen, würden in keine gute Richtung weisen. Das Foto zeigt von links: Benjamin Doberstein (CSI-Schweiz), Tilman Geskes Witwe Susanne und Prof. Christof Sauer. (mk / www.sthbasel.ch)

Gespräche über den Glauben an der „Kaffee-Karre“ in der Fußgängerzone

PLAUEN. Mit einer rollenden Kaffeestation werben Christen in der Fußgängerzone in Plauen (bei Zwickau) für den Glauben. Initiator ist der Pfarrer der St.-Matthäusgemeinde (SELK), Matthias Tepper. Jeden Dienstagnachmittag bieten er und seine Mitarbeiter den Passanten kostenlos Kaffee, Tee oder Saft an – und nutzen die Gelegenheit, um an der „Kaffee-Karre“ ins Gespräch zu kommen. Pfarrer Tepper: „Menschen sehnen sich nach Wärme und Zusammensein, nach Austausch und Mitmenschlichkeit inmitten von Anonymität der Großstadt und Profitstreben der Geschäfte. Kaffee ist ein guter Anlass zur Pause und zum Gespräch.“ Man schenke nicht irgendeinen Kaffee aus, sondern „den Himmlischen“ – so heißt die Sorte einer berühmten Kaffeemarke. Der originelle Name biete manchmal einen Einstieg in ein Gespräch über die Frage, „wo wir die Ewigkeit verbringen werden“. Das Vehikel aus einem zusammengeschraubten Tisch auf einem Bollerwagen enthält neben Getränken auch Bibeln und kleine Schriften. Etwa 40 Getränke schenken die Mitarbeiter pro Einsatz aus. Nicht bei jedem Gast ergebt sich ein Gespräch, doch die Rückmeldungen sind immer positiv. Weil die Zeitung berichtete, kommen auch interessierte Bürger, so Pfarrer Tepper. (nach idea)

7. Christliches Kunstforum im badischen Mosbach bot wegweisende Impulse

MOSBACH. Rund 80 Künstler reisten zum 7. Kunstforums von OM-Deutschland in die nordbadische Stadt Mosbach und empfingen dort wegweisende Impulse,. Musik und Lobpreis sowie viel Raum für künstlerisches Wirken und für Vernetzen bestimmten die drei Tage in einer leeren Fabrikhalle, die mit buntem Leben erfüllt wurde. Der Leiter des Forums, Daniel Johansson, ermutigte die Künstler die Halle mit Farbe zu verschönern, ehe die Bevölkerung zu einem festlichen Abschlussabend eingeladen wurde. Die Vormittage boten Zeiten der Anbetung und geistliche Impulse, um Gott und die Schönheit seiner Schöpfung tiefer zu erkennen und durch die Kunst weiterzugeben. Elf Workshops zu Malerei, Fotografie, Tanz, Theater und kreativem Schreiben luden ein. Abschließend stellten die Künstler ihre Werke der Öffentlichkeit vor. Rund 200 interessierte Gäste kamen zur Ausstellung „mehrWERT“ in die Fabrikhalle zu einem bunten Programm unter dem Motto „Kunst für Gott und die Welt“. Eine festliche Tafel, der sog. „Tisch der Begegnung“, lud ein, sich zu verweilen und die Kunst auf sich wirken zu lassen. Die Artists Lounge in einem Nebengebäude bot den Raum, sich in stilvoller Atmosphäre über Kunst, Gott und die Welt auszutauschen. Ein kreativer Schlussgottesdienst bündelte alles zusammen und ermutigte die Künstler, das Evangelium durch ihre Kunst in die Welt zu tragen. Alle Teilnehmer bestätigten, wie gut die Tage für sie waren: der Austausch, das Vernetzen und das gemeinsame Schaffen mit viel Raum zur Begegnung im schönen Ambiente in der Fabrikhalle. (mk/tobi)

Bibelbrot und Orgelwein unterstützen eine Kirchen- und Orgelrenovierung in Offenburg

OFFENBURG. Mit Bibelbrot und Orgelwein unterstützen lokale Betriebe in der mittelbadischen Stadt Offenburg eine Spendenaktion der evangelischen Auferstehungsgemeinde. Sie sammelt Geld für die Innenrenovierung und die Sanierung der Orgel. Neben den Einnahmen, die durch Konzerte und Kunstauktionen gewonnen werden, beteiligen sich auch die Betreiber einer Bäckerei und eines Weinguts an den Kosten. Uwe und Silvia Heller von der Bäckerei Welling entwickelten dazu ein „Bibelbrot“ aus Dinkel, Sauerteig und Leinsaat. Mehr als 400 Laibe verkauften sie seither für je 2,65 Euro. Pro Brot gehen 50 Cent davon an die Kirchengemeinde. Zudem möchte der Bäcker den Endbetrag nochmals aufrunden. Das Weingut von Franckenstein bietet „Orgelwein“ in den Sorten Spätburgunder, Rivaner und Secco an. Wie das Gut mitteilte, ist der Wein besonders als Präsent beliebt. Außerdem veranstaltete der Familienbetrieb mit dem Kantor der Gemeinde ein Konzert im Weinkeller zugunsten der Sanierung. Laut Pfarrer Dirk Schmid-Hornisch von der Auferstehungsgemeinde konnten von dem Eigenanteil der Gemeinde (90.000 Euro) bereits 77.000 Euro für die Renovierung aufgebracht werben, etwa ein Drittel davon von den Spenden-Aktionen. Für gute Einnahmen sorgten übrigens auch der Verkauf von „Renovierungsmarmelade“ und „Lutherplätzchen“. (idea)

3.800 evangelische Christen besuchten das OsterFerienFestival „Spring“ 2018

WILLINGEN. Eine Rekordbeteiligung verzeichnete das zum 20. Mal veranstaltete GemeindeFerienFestival „Spring“ (Frühling), das am 7. April in Willingen (Nordhessen) zu Ende ging. Fünf Tage lang erlebten mehr als 3.800 vorwiegend evangelische Christen eine Mischung aus Familienfreizeit, Evangelisation, Glaubensfest und Schulungskongress. Das 20. Event stand  unter dem Motto „Frage.Zeichen.Setzen“ und bot ein vielseitiges Programm für Singles und Familien, frohe Gemeinschaft mit ermutigenden Impulsen für den Alltag. Im Schlussgottesdienst wurde der Vorsitzende von „Spring“, Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb (Bildmitte), verabschiedet. Der 64-Jährige, der seit seiner Gründung 1996 vorsteht, übergab sein Ehrenamt altershalber den Leiter der Christlichen Gästehauser Monbachtal, Armin Jans (rechts im Bild). Der Leiter von Campus für Christus in der Schweiz, Andreas Boppart, warb für die Initiative „Europe Shall Be Saved“ (Europa soll gerettet werden), die sich für einen geistlichen Aufbruch in Europa einsetzt. Gott wolle mit Europa ganz neu beginnen, glaubt Boppard. Wenn Christen aufhörten, für die Kirche in Europa zu hoffen, würde sie sterben. Boppard: „Eine hoffnungslose Gesellschaft ist nie das Problem, sondern eine Kirche, die aufgehört hat, Hoffnung hineinzutragen.“ Veranstalter von „Spring“ ist jedes Jahr die Deutsche Evangelische Allianz. (mk)

12.000 Personen sahen Ostermusical „Davide & Giulia“ in Zürich

ZÜRICH. Das Ostermusical „Davide & Giulia“ der ICF-Kirche Zürich fand große Resonanz. Mehr als 12.000 Menschen sahen die sechs Auftritte in der Samsung Hall Dübendorf am Osterwochende. Das Musical thematisierte die biblische Geschichte von David und Batseba (2. Samuel-Buch, Kapitel 11), in der sich König David mit einer verheirateten Frau einlässt. Die hauseigene Produktion wurde von 60 Musikern und Laiendarstellern aus dem ICF auf die Bühne gebracht. Am Ostersonntagabend strahlte der Sender „StarTV“ das Musical in voller Länge aus. Durch das „niederschwellige“ Angebot sollen Menschen mit der Bibel in Berührung kommen, meinte ein ICF-Sprecher. „Wir wollen, dass Besucher auch ihre Kollegen mitbringen können, die noch keine kirchliche Bindung haben.“ Aktuelle Songs aus der Hitparade waren in das Konzept mit eingebaut: „Damit können wir für kirchenferne Menschen einen besseren Bezug schaffen.“ Ziel sei es gewesen, mit Hilfe des Musicals biblische Werte in ein aktuelles Setting zu kleiden, um Menschen für Jesus Christus zu gewinnen. Zur Darbietung gehörte eine Predigt des Züricher ICF-Pastors Leo Bigger und ein Aufruf zur Bekehrung. Die Predigt war in den Ablauf der Geschichte eingebunden, damit sie nicht als Fremdkörper wahrgenommen wurde. Die Freikirche, die seit Januar 2017 in neuen Samsung Hall in Zürich-Dübendorf gastiert, zieht erstaunlich viele Menschen an und verzeichnet bereits mehrere Zehntausend Klicks auf YouTube. (nach idea-CH)

Die österliche Ausgabe des Magazins „Der Spiegel“ findet Jesus glaubhaft

HAMBURG. Die Titelgeschichte der Osterausgabe des Magazins „Der Spiegel“ ist österlich und Jesus von Nazareth gewidmet. Versprochen wird eine Aufklärung zu den tatsächlichen Ereignisse der letzten Tage von Jesus in Jerusalem. Die entscheidende Erkenntnis der Autoren zu ihrer Recherche vor Ort lautet: „Die Ergebnisse können Skeptikern kaum gefallen.“ Wichtigste Zeugin ist die Griechin Antonia Moropoulou, Spezialistin für historischer Monumente an der Universität Athen. 2016 begann sie mit der Restaurierung der Kapelle der Jerusalemer Grabeskirche, erforschte die Stätte mit Laser-Scanner und Geo-Radar. Dabei untersuchte sie auch eine seit Jahrhunderten verschlossene Kammer. Die Analyse des dort gefundenen Mörtel ergab, dass er aus dem 4. Jahrhundert stammt. Im Jahr 326 hatte Kaiser Konstantin, der erste christliche Kaiser des Römischen Reiches, das Grab gesichert und ließ eine Basilika darüber bauen. Er hatte das Grab gefunden. Die Spiegel-Titelgeschichte „Die letzten Tage“ geht auf die Ausgrabungen der letzten Jahre und Jahrzehnte ein und bestätigt jeweils Stück für Stück die Orte und Protagonisten wie Maria Magdalena oder den Hohenpriester Kaiphas aus den vier Evangelien. Auch der US-Historiker Mark D. Smith, der Jerusalemer Archäologe David Mevorah vom Israel-Museum und Dieter Vieweger vom Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes kommen zu Wort. Über die Evangelien sagt letzterer: „Als ich in Jerusalem ankam, war ich sehr skeptisch und dachte, dass in dieser Stadt der vielen Geschichten fast nichts historisch stimmt.“ Heute wisse er, dass es einige Orte gibt, die authentisch sind. (nach pro)

Christlicher Sänger gewann viele Stimmen bei der Präsidentschaftswahl in Costa Rica

SAN JOSE. Der christliche Sänger und Laienprediger Fabricio Alvarado musste sich bei den Stichwahlen um das Präsidentenamt in Costa Rica geschlagen geben. Der als evangelikal geltende Aktivist konnte nach Angaben der Medien lediglich rund 39 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Mit rund 61 Prozent wurde Carlos Alvarado zum neuen Präsidenten des Landes gewählt. Der Wahlkampf um das Amt des Staatspräsidenten hatte sich vor allem um die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gedreht. Der Sozialdemokrat Carlos Alvarado hatte sich für mehr Toleranz in dieser Frage geworben. Fabricio Alvarado hatte sich hingegen für die Erhaltung der traditionellen Familie ausgesprochen. „Wir sind nicht traurig, wir haben Geschichte geschrieben", erklärte der Wahlverlierer und fügte bekennend hinzu: „Ich werde mich niemals dafür schämen, Gott zu lieben.“ Zu seinen Kritikern gehören auch viele Medien. Sie diffamierten den Parlamentsabgeordneten und Sänger als einen religiösen Fundamentalisten. Nach dpa-Angaben sind evangelikal gesinnte Christen in Lateinamerika seit Jahren auf dem Vormarsch und gewinnen immer mehr politischen Einfluss. (nach pro)

Rund 70.000 Gäste werden in den Ostergärten 2018 erwartet

KARLSRUHE. In Deutschland und der Schweiz öffnen in diesen Tagen insgesamt 27 Ostergärten ihre Pforten. Davon befinden sich sechs in Baden. Sie versuchen, die Ereignisse rund um das Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus mit allen Sinnen erfahrbar zu machen. Insgesamt werden in dieser Saison 70.000 Besucher erwartet. Seit dem Auftakt 2003 begleiten Lutz und Annette Barth die theaterpädagogische Arbeit des Sinnenparks in Baden. Annette Barth: „Vom Kindergartenkind bis zur Seniorin ist es uns ein Anliegen, alle Generationen zu erreichen und ins Nachdenken zu bringen.“ Ostergärten gibt es 2018: in der Ev. Kirchengemeinde Mosbach, der Kath. Kirchengemeinde in Sinzheim bei Baden-Baden, der Kath. Kirchengemeinde Ehrenkirchen-Ehrenstetten (Breisgau-Hochschwarzwald) sowie in der Jugendkirche „Samuel“ in Mannheim. Die Ev. Allianz in Sinsheim (Rhein-Neckar), , die Ev.-Freikirchliche Gemeinde Offenburg und die Liebenzeller Gemeinschaft Unteröwisheim (Kraichtal bei Bruchsal) laden ebenfalls in einen Ostergarten ein (www.ostergarten-sinsheim.de // http://lgv-unteröwisheim.de). Einer der größten Ostergärten in Baden-Württemberg ist in Stuttgart. (mk)

CVJM Baden verabschiedete zwei führende Vorstandsmitglieder

KARLSRUHE. Zwei führende Vorstandsmitglieder im CVJM Baden wurden bei der Delegiertenversammlung 2018 in Spielberg bei Karlsruhe mit Ehrung verabschiedet: der Vorsitzende des Landesverbandes, Friedrich Bladt, und seine Stellvertreterin Margarete Pailer. Sie standen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung standen. CVJM-Generalsekretär Matthias Kerschbaum dankte ihnen für ihr starkes Engagement, CVJM-Präses Karl-Heinz Stengel zeichnete Bladt und Pailer mit dem goldenen Abzeichen des CVJM-Weltbundes aus. Neue Stellvertreter wurden Andreas Engel (Nöttingen) und Felix Junker (Söllingen), die Position des Vorsitzenden ist derzeit noch vakant. Von den Delegierten begrüßt wurde Damaris Märte als neue CVJM-Sekretärin für die Arbeit mit Geflüchteten. Der Bildungsreferent der Landeskirche, Prof. Christoph Schneider-Harpprecht, nannte den CVJM Baden in einem Grußwort einen „geistlichen Impulsgeber für die Kirche“. Das Bild zeigt Pailer und Bladt mit den Urkunden, links Generalsekretär Kerschbaum und den stellvertretenden Vorsitzender Engel, rechts Präses Karl-Heinz Stengel. (mk/art)

Christliches Angebot in der „Hirtenhütte“ der Landesgartenschau

LAHR. Mit einer „Hirtenhütte“ wollen Christen auf der Landesgartenschau vom 12. April bis 14. Oktober in Lahr die Besucher zum Nachdenken über den Glauben motivieren. Dafür haben sich Vertreter der badischen Kirche und der Evangelischen Allianz zusammengeschlossen. Alle Angebote basieren auf Psalm 23: „Der Herr ist mein Hirte“. In der „Hirtenhütte“ mit zwei Holzhäusern, Glockenturm und Innenhof sowie sieben Schafen finden täglich auch drei Andachten statt. Ein niederschwellig-missionarisches Programm ist geplant, weil viele Menschen nur noch das Vaterunser und den 23. Psalm kennen. Mit einem „Spurenweg“ will man inhaltlich daran anknüpfen An sechs Stationen können Besucher die Kernaussagen des 23. Psalm nacherleben. Bis zu 200 Besucher erwartet man täglich. Auf der Hauptbühne findet sonntags ein Gottesdienst statt. Die Freie evangelischen Schule Lahr wird mit einem 150-köpfigen Schülerchor das von einem Musiklehrer geschriebene Musical „Die Erde ist dein Garten“ aufführen: am 18. April, am 15. Mai und am 14. Juni. Am 24. Mai ist ein biblisches Adonia-Musical mit 100 Teenagern im Programm. Für den 9. Juni ist ein Kinderbibeltag geplant. (mk)

Ausgabe Juni-Juli 2018

Christus-Bewegung Baden (CBB):

 

Ev. Laurentius-Kirche Hagsfeld in Karlsruhe (erst am 10. Juni) um 10 Uhr mit Predigt von Pfr. Paul-Ludwig Böcking (Pforzheim) über „Jesus verbindet Menschen“ (1. Korinther12, 12-27), mit Musikteam, Pause der Begegnung, Workshops: „Und gibst meiner Seele große Kraft – Wie Jesus mit unseren seelischen Belastungen umgeht“ (Pfr. Siegfried Webe, Hagsfeld), „Ganzheitlich glauben – mit Herzen und Händen Gott nahekommen“ (Pfarrerin Ulla Nagel, Graben-Neudorf), „Du bist nicht allein – Wesentliche Beziehungen als Grundlage erfolgreicher Gemeindearbeit“ (Pfr. Paul-Ludwig Böcking), mit Kinderprogramm, Wort auf den Weg, Ende gegen 13 Uhr.

 

(www.cbb-baden.de)

Lebenszentrum Adelshofen:

 

Vom 15.-17. Juni (Wochenende) Vater-Kind-Lager im LZA-Erlebnisgarten (www.erlebnisgartenadelshofen.de).

 

Vom 26. Juli bis 5. Aug. „Summer Life Special“ (SLS 2018), die Sommer-Erlebnis-Freizeit für Jugendliche ab 16 Jahren mit gemeinsamen Arbeits-Projekten im Lebenszentrum (in Küche und Garten sowie am Bau) mit bereicherndem Input und lustigen Abendprogrammen.

 

(www.lza.de)

 

OM-Deutschland:


Am 30. Juni und 1. Juli OM-Freundestreffen 2018 in der OM-Deetken-Mühle in Mosbach. Vom 28. Juli bis 4. Aug. Teenstreet 2018 für Dreizehn- bis Siebzehnjährige in Oldenburg. (www.teenstreet.de)

Aufgegriffen:
Der Ball ist rund

Es ist angerichtet, liebe Fußballfreunde: Ab dem 14. Juni dreht sich wieder alles um das runde Leder. Millionen von Menschen werden die Weltmeisterschaft in Russland miterleben, live im Stadion oder mitfiebernd vor dem Fernseher....

 

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