Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele. Psalm 139, Vers 14
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.    Psalm 139, Vers 14

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

250 junge Christen beim Jugendmissionsabend im Buchenauerhof

SINSHEIM. Rund 250 Teilnehmer feierten im Buchenauerhof (Sinsheim) auf bunten Picknickdecken das diesjährige Jugendmissionsevent (JuMi-2020) des Hilfs- und Missionswerks DMG und des Theologischen Seminars Adelshofen (TSA). Statt in der Halle saßen alle mit Picknickdecken auf einer großen Wiese. 32 junge Missionare, die von ihrem kurzen Auslandseinsatz zurückgekehrt sind, erhielten ihre Zertifikate. Sieben wirkten in einer Band mit. Mit der Schubkarre teilt das Küchenteam liebevoll eingepackte Lunchpakete aus – Brotzeit, Obst, Trinkschokolade und ein „schön, dass du da bist“ Stempel auf jeder Picknicktüte. Bei jeder Ansprache, bei jedem Seminar, bei jedem Lied war Gottes Geist zu spüren. Sam aus Frankreich berichtete über seine Arbeit mit muslimischen Menschen, Christoph über das Rollstuhlprojekt in Thailand, Naomi aus Nigeria über ihre herausfordernden Arbeit als Hebamme. DMG Mitarbeiterin Nicole Knorr zeigte in ihrem Seminar, wie Christen in Deutschland missionarisch wirken können. Teilnehmer schrieben Mutmach-Botschaften auf kleine Papierflieger und schickten sie in die Luft. Wie man sich in der Bibel zurechtfindet, erklärte Siggi Waldmann vom TSA.. Wie Christen eine Heimat für andere werden können, und das schon mit ein paar Worten, vermittelte das Seminar „Herzenssprachen“ von Missionsleiter Günther Beck und seinem Team. In Arabisch, Türkisch, Spanisch, Russisch und Chinesisch und mit viel Lachen, lernen die Teilnehmer ihre Nachbarn zu begrüßen, die eine andere Sprache sprechen. (mk)

Der verstorbene SPD-Politiker Hans-Jochen Vogel fand Halt bei Gott

MÜNCHEN. Der verstorbene SPD-Politiker Hans-Jochen Vogel (94) galt als moralische Instanz. Sein Leben kannte Glanzpunkte und Niederlagen. In einem Interview mit Peter Hahne sagte er im hohen Alter: „Der Glaube ist nicht nur etwas für alte Leute. Gerade die Jungen brauchen einen archimedischen Punkt. Und das ist der unbewegte Beweger, nämlich Gott.“ Dann ergänzte er: „Das wichtigste Datum der Zukunft ist das Jüngste Gericht. Wir werden vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Dann gibt es endlich Gerechtigkeit, auch für die vielen, die in ihren Familien als Kinder missbraucht wurden und schweigen müssen.“ Eine weithin unbekannte Seite von Vogel. 2015 signalisierte sein Bruder Bernhard, Jochen würde gern noch ein größeres Interview geben, am liebsten bei Hahne im ZDF. Mitgebracht hatte er Hahnes Buch: „Niemals aufgeben – Mit Werten in Führung bleiben“, voller Bleistift-Bemerkungen, mit vielen Zetteln drin, Fragen, Ergänzungen. Hahne schreibt in einem Nachruf: Hans-Jochen Vogel, der das Reden über Gott lieber seinem Bruder Bernhard überließ, wurde in einem  seiner letzten Interviews sehr offen. Er habe eine bewusste Entscheidung für den christlichen Glauben getroffen. Leider erst so spät. Er würde jetzt vieles anders machen und bei jeder Entscheidung fragen: „Was würde Jesus jetzt tun oder sagen?“. Natürlich lag die Frage bei einem fast 90-Jährigen auf der Hand: „Haben Sie Angst vor dem Tod?.“ Ein energisches „Nein!“ mit der knappen Begründung: Seit er Jesus kenne, habe er keine Angst mehr davor. Hahne: Hans-Jochen Vogel hat das, wenn auch spät, begriffen. (nach idea)

„TeenStreet“-Festival findet digital und dezentral statt

MOSBACH. Das „TeenStreet“-Festival vom 4. bis 8. August wird wegen Corona-Krise in Form von mehreren regionalen Treffen stattfinden. Außerdem wird es per Livestream übertragen, teilte das OM-Missionswerk mit Sitz im badischen Mosbach mit. Mit diesem Programm bietet man den bisher 30 angemeldeten deutschen Gemeindegruppen „eine gute Mischung aus schon vorbereitetem Material und eigenen Aktionen“. Einzelne Jugendliche bekommen die Möglichkeit zum Austausch, wenn sie in eine „virtuelle Kleingruppe“ eingeteilt sind. Mit ihr können sie in täglichem Kontakt stehen. Auch Anmeldungen aus Argentinien, Israel, Simbabwe, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kanada sind eingegangen. Vormittags werden Seminare digital und vor Ort angebot, ab 17 Uhr wird das Hauptprogramm per Livestream ausgestrahlt. Der deutsche Zweig von OM gehört zur Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und zum netzwerk-m (Ring Missionarischer Jugendbewegungen). Weitere Infos zu TeenStreet unter www.teenstreet.life im Internet. (mk)

Baden: CVJM-Sekretär Röther wird Gemeindediakon

KRAICHTAL. Am 30. September verlässt Landessekretär Albrecht Röther nach mehr als zehn Jahren den CVJM Baden und wird Gemeindediakon in den Kirchengemeinden Schriesheim und Altenbach bei Heidelberg. Die Schwerpunkte seiner CVJM-Arbeit lagen neben der Begleitung von Ortsvereinen, in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Durchführung von Großveranstaltungen sowie Mitarbeiterschulungen. Die KonfiCastle-Wochenenden, der „KULT - Kultur, Unterhaltung, Lebensfragen, Tiefgang“, das Familiencamp auf dem CVJM-Marienhof bei Offenburg sowie der jährliche Badentreff gehörten mit dazu. „Mein Herz brennt für junge Menschen und dass wir sie mit Jesus bekannt machen“, sagt Röther. Die Neugestaltung der Homepage oblag ihm, Mitarbeiterschulungen und Seminare. Die Verabschiedung ist auf dem CVJM-Marienhof bei Offenburg. „Was ich am meisten vermissen werde, ist das Netzwerk im CVJM Baden mit den vielen engagierten Menschen, die für Jesus brennen“, so Röther, der sicherlich auch in Schriesheim und Altenbach wieder ein ähnliches Netzwerk aufbauen wird. (art)

Biologieprofessor verteidigt Äußerungen über Kindeswohl

KASSEL. Der bekannte Biologieprofessor Ulrich Kutschera hat seine Äußerungen über Homosexuelle verteidigt. „Das Kindeswohl steht im Mittelpunkt meiner Aussagen“, sagte Kutschera vor dem Amtsgericht Kassel. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, unter dem Vorwand „biowissenschaftlicher Fakten“ Homosexuellen eine Neigung zum sexuellen Missbrauch von Kindern zu attestieren. Kutschera kündigte hingegen an, die Korrektheit seiner Darlegungen zu belegen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung und Verleumdung gegen den Biologen. Er hatte in einem Interview über das Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare gesagt: „Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen.“ Zudem ergänzte er in dem Gespräch mit dem Nachrichtenportal kath.net, die „widernatürliche Früh-Sexualisierung“ sei eine „geistige Vergewaltigung Schutzbefohlener“. Kinder lesbischer Paare, die mittels künstlicher Befruchtung gezeugt wurden, bezeichnete er als „bemitleidenswerte Befruchtungsprodukte“. Er begründete seine Aussagen mit biologischen Erkenntnissen. Die Mutter-Kind-Bindung habe sich als das stärkste Band herausgebildet. Wenn nun einem Kind etwa die Mutter entzogen werde, „so ist das eine Verletzung des elementarsten Menschenrechts, das überhaupt existiert“. Der Kasseler Professor war bereits vor Jahren in die Kritik geraten, weil er die Gender-Forschung als „Unfug“, als „Werk einer feministischen Sekte“ und „quasi-religiöse Strömung“ bezeichnet hatte. (mk)

Psychologe Steven Pinker beklagt „Klima der Intoleranz“

CAMBRIDGE. Der Harvard-Psychologe Steven Pinker hat über die sogenannte „Cancel Culture“ in den USA geklagt, eine Praxis des Verdrängens von Personen oder Inhalten aus dem öffentlichen Leben zugunsten politischer Korrektheit. Die Ideale der Freiheit müssten stets verteidigt werden, sagte er der Zeitung „Die Welt“. „Der Trend, Menschen mit Überzeugungen, die sich von der linksliberalen Orthodoxie unterscheiden, zu verleumden oder zu feuern, ist gefährlich“, mahnte er. Das Leben unschuldiger Menschen werde damit ruiniert und die jüngere Generation von Intellektuellen, Wissenschaftlern und Künstlern eingeschüchtert. Dadurch werde die Möglichkeit, gemeinsam Probleme zu lösen, unterbunden. Deshalb habe er auch den offenen Brief zahlreicher Autoren und Wissenschaftler unterzeichnet, der ein „Klima der Intoleranz“ beanstandete. Daraufhin forderten Kritiker in einer Petition seine Absetzung als Mitglied der Gelehrtengesellschaft von Amerika. Jedoch hätten ihn seine Kollegen in Schutz genommen. Heute würde man von zwei Richtungen angegriffen: der „autoritären, nationalistischen, populistischen Rechten“ und „der postmodernen, identitätspolitischen, politisch korrekten Linken“. Das letztere Phänomen habe begonnen, als die „Babyboomer“ den Marxismus entdeckten. Dazu sei der Postmodernismus gekommen, der die „Wahrheit“ als Konstrukt aus konkurrierenden Erzählungen abtat. Dadurch habe sich letztlich durchgesetzt, was die ehemalige „New York Times-Redakteurin“ Bari Weiss bei ihrem Rücktritt beschrieben habe: „dass es uns nicht mehr darum geht, gemeinsam eine Wahrheit zu ergründen, sondern feststehende Meinungen einiger Erleuchteter anderen zu vermitteln“. (zit)

Syrien: Wiederaufgebaute Kathedrale in Aleppo eingeweiht

ALEPPO. Im syrischen Aleppo ist die katholisch-maronitische Kathedrale Sankt Elias nach mehrjährigen Sanierungsarbeiten wieder eingeweiht worden. Das Gotteshaus war zwischen 2012 und 2016 durch eine Reihe von Raketenangriffen sowie Kampfhandlungen im Bürgerkrieg schwer beschädigt worden. 2013 hatten islamistische Kämpfer versucht, alle christlichen Wahrzeichen im Stadtteil Al Jdeydeh, in dem auch die Kathedrale steht, zu vernichten. Das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ (München) war maßgeblich an der Finanzierung des Wiederaufbaus beteiligt und wandte sich mit einer Video-Botschaft an die Teilnehmer der Eröffnungsfeier. Es sei fantastisch, dass die Kathedrale wieder in ihrer alten Pracht erstrahle: „Ich wünschte, dass sie wieder zum Zentrum der gesamten christlichen Gemeinschaft wird, so wie es vor diesem schrecklichen Krieg war.“ Die Kathedrale Sankt Elias ist die dritte katholische Kirche in Aleppo, die wieder errichtet werden konnte. Die örtlichen Kirchenleiter hoffen, dass dies ein Anreiz für viele geflohene Christen ist, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. In der Stadt lebten vor dem Bürgerkrieg rund 180.000 Christen. Heute sind es etwa 30.000. Etwa 700.000 syrische Christen sind ins Ausland geflohen. Die maronitische Gemeinde gehört zu den kleineren christlichen Gemeinschaften in Aleppo. Das Foto zeigt Blick in den wiederaufgebauten Innenraum der Kathedrale. (idea)

Sudanesen bewältigen mit der Bibel traumatische Erlebnisse

JUBA. Im Südsudan bietet die dortige Bibelgesellschaft den Überlebenden des jahrelangen Bürgerkriegs Kurse zur Trauma-Bewältigung an. Die biblische Botschaft von Frieden und Vergebung spielt dabei eine zentrale Rolle, berichtet die die Leiterin der Bibelgesellschaft im Südsudan, Cecilia Kaiwa (Foto). Nach ihren Worten haben dort viele Menschen während des Bürgerkriegs in Gefangenschaft gelebt, Familienmitglieder und Freunde oder ihren Besitz verloren. „Ihre Trauer, Hilflosigkeit und ihren Zorn können sie allein kaum bewältigen“, so Kaiwa. In den Kursen erhielten sie Hilfe, um mit quälenden Erlebnissen zurechtzukommen. Auch für Leselernkurse verwendet die Bibelgesellschaft die Heilige Schrift. „Die Menschen sehnen sich nach Gottes Wort, denn bei Gott finden sie Trost und Halt“, so Kaiwa. Die Botschaft von Vergebung und Versöhnung bewege die Menschen sehr, heile seelische Wunden und helfe ihnen dabei, vertrauensvoller in die Zukunft zu schauen. Das Land ist seit 2011 unabhängig. Von 2013 bis 2018 gab es einen Bürgerkrieg mit mehr als 10.000 Todesopfern und einer Million Vertriebenen. Der Südsudan gilt als das ärmste Land der Welt. Nach Angaben der dortigen Bibelgesellschaft hat etwa die Hälfte der rund zehn Millionen Einwohner zu wenig zu essen. (idea)

Frankreich: Täglich werden Kirchen und Synagogen beschädigt

NANTES. Jeden Tag werden in Frankreich zwei Kirchen beschädigt, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) angesichts des Feuer in der Kathedrale von Nantes. Es war an drei unterschiedlichen Stellen ausgebrochen. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Bei dem Brand wurde die Orgel aus dem 17. Jahrhundert sowie ein Fassadenfenster aus dem 15. Jahrhundert zerstört. Dem SZ-Bericht zufolge hat der Brand die Debatten in Frankreich neu angefacht. Das liege auch daran, dass Vandalismus in Kirchen ein großes Thema sei. Seit 2008 habe sich die Zahl der Verbrechen gegen religiöse Orte verdreifacht. 2018 habe es mehr als 1.000 antichristliche Verbrechen gegeben. Es handle sich vor allem um Vandalismus und Diebstähle. Die Täter seien meistens Jugendliche. Mit Blick auf die Gesamtzahl der Straftaten sei die katholische Kirche, die rund 45.000 Gotteshäuser habe, am stärksten betroffen. Prozentual betrachtet würden aber Synagogen deutlich häufiger angegriffen: 2018 seien neun Prozent der Synagogen betroffen gewesen. (idea)

Feindseligkeit: Unter Christen in der Türkei wächst die Angst

ISTANBUL. Unter den Christen in der Türkei wächst die Angst vor gewalttätigen Angriffen. Das sagte der christliche griechische Journalist Mihail Vasiliadis (Istanbul) gegenüber der Zeitung „Die Welt“. In der Diskussion um die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee werde in den Medien eine feindselige Stimmung gegen die christliche Minderheit geschürt. Die Hagia Sophia war im 6. Jahrhundert als Kirche des griechisch-orthodoxen Kaiserreichs Byzanz erbaut worden. Nach der Eroberung Konstantinopels durch Truppen des Osmanischen Reiches diente sie ab 1453 als Moschee. 1934 wurde sie in ein Museum umgewidmet. Der türkischen Präsidenten Erdogan hat das Bauwerk per Dekret an die Religionsbehörde übergeben und angekündigt, dass dort jetzt muslimische Gebete abgehalten werden. Die gegenwärtige öffentliche Stimmung erinnert viele Christen an das Jahr 1955. Damals kam es beim Konflikt zwischen der Türkei und Griechenland um Zypern in türkischen Städten zu gewalttätigen Ausschreitungen gegen die Christen, Griechen, Armenier und Juden. Laut einer Studie sind Armenier, Juden, syrische Flüchtlinge und Christen die häufigsten „Hassobjekte“ türkischer Medien. 99 Prozent der rund 82 Millionen Einwohner der Türkei sind Muslime. Die Zahl der Christen liegt bei 125.000. (idea)

Menschenrechtler: Christen in Pakistan hungern wegen Corona

LAHORE. Christen in Pakistan hungern wegen der Corona-Pandemie. Darauf hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt) hingewiesen. Durch die Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Bekämpfung der Pandemie („Lockdown“) hätten viele Christen ihre Arbeit verloren, erklärte die Organisation auf ihrer Internetseite. Viele von ihnen lebten unterhalb der Armutsgrenze. Oft müssten sie hungern. Auch bei der Vergabe von Hilfsgütern würden die Christen gegenüber Muslimen benachteiligt. Laut einem Bericht einer pakistanischen Menschenrechtsorganisation versuchten einige muslimische Organisationen, die Notlage der Christen auszunutzen. Sie würden ihnen versprechen, ihre Familien mit Lebensmitteln zu versorgen, wenn sie zum Islam konvertierten. Teilweise gehe die Verzweiflung der Menschen so weit, dass Eltern ihre Kinder zum Islam übertreten ließen, damit sie versorgt werden. Um die Not zu lindern, unterstützt die IGFM ein Hilfsprojekt zur Verteilung von Lebensmitteln an Christen in Pakistan. Die internationale Gemeinschaft sei aufgefordert, die Benachteiligung der Christen in dem muslimischen Land zu verurteilen. Von den über 216 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen sowie zwei Prozent Hindus. (idea)

Badische Campingkirche trotz Corona mit super Programm

PFORZHEIM. Mit einem Kinderprogramm in der Tüte, Gottesdiensten auf dem Weg, mit neuen Gesprächsmöglichkeiten und Spielestationen wird die badische Campingkirche in diesem Jahr auf fünf Plätzen vertreten sein. Mit einem Team aus 160 ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen haben die Missionarischen Dienste der Landeskirche Programm corona-gerecht überarbeitet. „Wir möchten alles daransetzen, für die Menschen auf den Campingplätzen da zu sein. Denn gerade dieses Jahr ist der Urlaub vielen Menschen besonders wichtig“, erklärte Diakon Göran Schmidt von der Campingkirche. Wo sonst jeden Morgen ein zweistündiges Programm für Kinder von fünf bis zwölf Jahren angeboten wurde, wird es nun zweimal ein halbstündiges Bibeltheater geben und anschließend eine Campingkirchen-Tüte, in der Spiele und Texte zur Vertiefung des Tagesthemas stecken. Auch die Gottesdienste und Konzerte sind mit Abstands- und Hygieneregeln im Freien. Es gibt Spielestationen und Stationen mit kurzen Impulsen von Lutz Barth, an denen sich die Urlauber verweilen können. Durch die Einschränkungen bleibt mehr Zeit für Begegnungen, für Glaubensgespräche und Seelsorge. Termine: Einsatz am Campingplatz Schellbronn bei Pforzheim vom  2. bis 23. August, am Campingplatz Allensbach (Bodensee) vom 2. bis 16. August, am Campingplatz Klausenhorn (Bodensee) vom 2. bis 23.8. August, am Campingplatz Rastatt (Plittersdorf) vom 2. bis 23. August, am Campingplatz St. Leon-Rot bei Heidelberg vom 2. bis So. 16. August. (mk)

Die „etwas andere Allianzkonferenz“ kommt auch online

BAD BLANKENBURG. Die 125. Jahreskonferenz der Deutschen Ev. Allianz in Bad Blankenburg (Thüringen) ist vom 29. Juli bis zum 2. August 2020 für Gäste vor Ort, findet aber wegen Corona auch online statt. Auf dem Programm steht jeden Morgen und Abend eine Veranstaltung mit Musik, Bibel-Aktionen und Informationen der Allianz in der historischen Konferenzhalle und im Evangelischen Allianzhaus. Am Eröffnungsabend soll weiterhin die Livestream-Vorpremiere des Theaterstücks „Anna von Weling – eine Frau mit Vision“ zu sehen sein. Die Schriftstellerin Anna Thekla von Weling, die 1886 aus dem Rheinland nach Bad Blankenburg zog, kaufte dort die Villa Greifenstein unterhalb der gleichnamigen Burg. Noch im selben Jahr lud sie dorthin zur ersten Allianzkonferenz ein, um das Miteinander von Christen zu stärken. Das Leben der Gründerin soll nun erstmals auf die Bühne gebracht werden. Die Uraufführung des gesamten Theaterstückes wird zur Jubiläumskonferenz 2021 stattfinden. Die Allianzkonferenz fand erstmals 1886 statt. 2019 nahmen über 1.900 Besucher an dem Treffen teil. Das aktuelle Programm ist ab 29. Juli unter www.allianzkonferenz.de abrufbar. (idea)

TSA-Aussendungsfeier 2020 per Livestream aus Adelshofen

ADELSHOFEN. Unter dem Motto „Darum gehet hin“ stand die Aussendungsfeier des 4. Studienjahrs im Theologischen Seminar Adelshofen (TSA). Sie wurde im Internet live übertragen. In seiner Predigt über die Sendung der Apostel durch Jesus (Matthäus 28) stellte Pfarrer Dr. Wolfgang Schnabel klar: Die kaputte Welt kann letztlich nur Jesus retten! Doch Jesus habe nicht gesagt: Sitzet und wartet bis die Menschen zu euch kommen, sondern „gehet hin!“. Mit einem Videoclip und einigen Erfahrungsberichten stellten sich die Absolventen vor, ehe sie gesegnet und gesendet wurden. Segenswünsche kamen Dekanin Christiane Glöckner-Lang und Schuldekan Gunnar Kuderer vom Kirchenbezirk Kraichgau. Die Überreichung der Diplome bildete den Schlusspunkt. Im Garten feierten die Absolventen in kleinen Gruppen das Ende ihrer Studienzeit. Die wenigen Gäste vor Ort wurden corona-gerecht durch das Haus gelotst und verköstigt. Grüße im Chat zeigten, dass die Aussendungsfeier von Johannesburg bis Jakarta und von Graz bis Rostock online miterlebt wurde. (mk)

CVJM-Badentreff 2020 fand online statt: Gottesdienst im Autokino

REMCHINGEN.  „All Inclusive“ (alles inklusive) hieß das Motto des CVJM-Badentreff 2020. Es bedeutet in geistlicher Hinsicht, „dass ich bei Gott wirklich alles bekomme, was ich für mein Leben brauche“, sagte CVJM-Sekretärin Dina Ketzer aus Bayern Wegen Corona-Krise kam das Programm aus der Kulturhalle Remchingen (Pforzheim-Land) per Livestream zu den mehr als 600 Jugendlichen der 40 Ortsvereine in deren CVJM-Heimen. Der gemeinsame Schlussgottesdienst fand im Karlsruher Autokino statt. Diana Ketzer betonte, dass Gott vor allem Dinge gebe, was man „nicht für Geld bekommen kann“. Dazu zählten Liebe, Güte, Treue, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Davon wolle sie „schwärmen, um so viele Menschen wie möglich davon zu überzeugen“, dass Gott alles habe, „was wir wunderbar und gut gebrauchen können“. Der gläubige Autor und Abenteurer Christopher Schacht (Foto) berichtete von seinen Erlebnissen. 2013 hatte er mit 50 Euro in der Tasche eine vierjährige Weltreise angetreten und war dabei Christ geworden. Im Gottesdienst des Badentreffs wurde Albrecht Röther als CVJM-Landessekretär verabschiedet. Sein Nachfolger ist CVJM-Sekretär Jan Schickle aus Remchingen. Röther hatte dieses Amt mehr als zehn Jahre inne und geht als Diakon in zwei badische Kirchengemeinden. Zum CVJM Baden gehören 6.864 Mitglieder in 74 Ortsvereinen. Sie erreichen mehr als 35.000 Personen. (idea)

DMG: Corinna Schmid ist die neue Pressereferentin

SINSHEIM. Wechsel in der Pressestelle des christlichen Missions- und Hilfswerks DMG in Sinsheim bei Heidelberg: Zum 8. Juli löst Redakteurin Corinna Schmid aus Stuttgart den bisherigen Pressesprecher Theo Volland ab, der stellvertretende Missionsleiter des Kinderwerks Lima wird. Schwäbin Corinna Schmid (Jg. 1989) hat schon früh ihre Begeisterung für Sprache entdeckt. Mit einem Praktikum bei der Schwäbischen Zeitung begann ihre berufliche Laufbahn. An der Universität Stuttgart schloss die neue DMG-Pressereferentin erst einen Bachelor in Anglistik und Kunstgeschichte, dann einen Master in Amerikanistik ab. Auf einen Sprecherkurs der Medienakademie Deutsche POP folgte ein Praxissemester bei einem Radiosender in Reutlingen. Ihr Volontariat (zweijährige multimediale Ausbildung zur Redakteurin) absolvierte sie im Ev. Medienhaus der württembergischen Landeskirche in Stuttgart. Schmid freut sich, den Fußspuren zu folgen, die ihr Vorgänger geprägt hat. Volland wurde von DMG-Direktor Günther Beck nach 27 Jahren mit Dank verabschiedet. Er hatte eine große Leidenschaft für die Mission und 13 Bücher herausgegeben, die Zeitschrift „DMG-informiert“ zu einem spannenden Magazin entwickelt.  Volland (Jg.1969) begann vor 30 Jahren bei der Schwäbischen Zeitung, absolvierte eine Ausbildung als Redakteur bei idea und beim ERF. Berufsbegleitend studierte er Grafikdesign und Theologie. Mit seiner Ehefrau Elke hat er drei erwachsene Kinder. Herzliche Segenswünsche! (mk)

Theolog. Seminar Chrischona sandte 38 Absolventen aus

BASEL. Das Theologischen Seminar St. Chrischona (tsc) sandte mit einer Feier im internen Rahmen am 28. Juni 38 Absolventinnen und Absolventen aus. An den Jahresfesten nahmen jeweils Hunderte von tsc-Freunden, Familienangehörigen und Wegbegleitern der Absolventen teil. Im Coronajahr war dies nicht möglich. Mit jeweils 1,50 Meter Abstand verfolgten rund 100 Mitstudierende, Dozenten und Mitarbeiter im Konferenzsaal die Aussendung. Rektor Dr. Benedikt Walker erinnerte an die Umstellung auf E-Learning und sagte: „Seid bereit, Bekanntes aufzugeben und Neues zu wagen. Geht als Lernende.“ Dozent Dr. Daniel Gleich entfaltete das Motto der Abschlussklasse: „180° Christus – Corona – Chrischona“. Die Coronakrise habe das Leben vieler Menschen um 180° verändert, sagte er. Die Absolventen begännen ihre neuen Aufgaben in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist. Doch im festen Vertrauen auf Jesus sollten sie als „Pioniere“ in dieser „auf den Kopf gestellten Zeit“ wegweisend vorangehen. Aus den dreijährigen Bachelorstudiengängen und dem Jahreskurs schlossen 15 mit Kommunikativer Theologie ab, Theologie & Musik hat acht Absolventen, Theologie & Pädagogik weitere fünf. Zehn beendeten den Jahreskurs. Ihr weiterer Weg führt die Absolventen in Gemeinden und Werke, in Wirtschaft und Gesellschaft oder zum Weiterstudium. (mk)

Ein Pastor wurde neuer Präsident im afrikanischen Malawi

LILONGWE. Im südostafrikanischen Malawi ist ein pfingstkirchlicher Pastor neuer Präsident des Landes geworden. Am 28. Juni legte der Vorsitzende der Malawischen Kongresspartei (MCP), Lazarus Chakwera (65), den Amtseid ab, nachdem er bei den Wahlen am 23. Juni fast 59 Prozent der Stimmen gewonnen hatte. Er löste damit den seit 2014 regierenden Präsidenten Peter Mutharika (80) ab, der fast 40 Prozent der Stimmen erhielt. Bei der ursprünglichen Präsidentschaftswahl im Mai 2019 war Chakwera zunächst unterlegen. Wegen Unregelmäßigkeiten erklärte das Verfassungsgericht die Abstimmung jedoch für ungültig und ordnete Neuwahlen an. Daraufhin kam es monatelang zu massiven Unruhen im Land. Chakwera stammt Medienberichten zufolge aus einer armen Bauernfamilie nahe der Hauptstadt Lilongwe. Er studierte in Malawi und Südafrika Theologie und promovierte in den USA. Von 1983 bis 2000 lehrte er an der Theologischen Hochschule des Pfingstbundes „Assemblies of God“ in Lilongwe und leitete die Einrichtung ab 1996. Seit 1989 war Chakwera außerdem Leiter des Bundes in Malawi und legte dieses Amt im Mai 2013 nieder, um sich der Politik zu widmen. Der Sieg des Theologen gilt als historisch: Zum ersten Mal in Afrika gewann damit ein Oppositionskandidat die von einem Gericht angeordnete Neuwahl. Bei seiner Antrittsrede betonte er: „Meine Regierung wird die Korruption bekämpfen und den Traum der Gründerväter unserer Nation neu beleben, aus Malawi eine friedliche, wohlhabende Nation zu machen.“ Malawi zählt zu den ärmsten Staaten der Welt. Mehr als die Hälfte der rund 21 Millionen Einwohner lebt unter der Armutsgrenze. Schätzungen zufolge sind 77 Prozent Christen und 14 Prozent Muslime. (idea)

Ex-Muslima erklärte, wofür der Ruf „Allahu akbar“ steht

BERLIN. Der Satz „Allahu akbar“ (Allah ist größer) ist nicht nur ein muslimischer Gebetsruf, sondern auch die Parole eines gewalttätigen Islamismus. Darauf macht die 2019 aus Saudi-Arabien geflohene Ex-Muslima Khulud Alharthi in ihrer „Welt am Sonntag“-Kolumne „Für die Freiheit“ aufmerksam. Die 24-Jährige beschreibt darin ihre Erfahrungen in Saudi-Arabien. So habe sie Hetze im Fernsehen erlebt: „Religiöse Männer, die schrien und um das verlorene islamische Kalifat weinten oder für die Vernichtung des Staates Israel beteten. Der Satz ‚Allahu akbar‘ stand klar im Kontext des Dschihad. Man machte uns weiß, wenn man einen Stein auf einen Panzer wirft und dabei ‚Allahu akbar‘ ruft, dann explodiert der Panzer.“ Der Ausruf stehe also für Drohungen und Gewalt gegen Menschen, die nicht ins Weltbild der Islamisten passten. Bei Terroranschlägen rufen islamistische Attentäter häufig „Allahu akbar“. Auch bei den Ausschreitungen in Stuttgart hatten jugendliche Randalierer so gerufen, wie Videoaufnahmen belegen. Wie Alharthi weiter schreibt, macht der politische Islam „den Nahen Osten krank“. In Ägypten stachle die Muslimbruderschaft zum Terror an, derzeit vor allem von Katar und der Türkei unterstützt. In Europa verstecke sie sich hinter Parolen von Gerechtigkeit und Freiheit. Alharthi: „Im Gegensatz zu anderen extremistischen Gruppen, die öffentlich zu ihrem Hass stehen, sind die Anhänger der Muslimbruderschaft cleverer.“ Sie spielten ein strategisches Spiel. Doch ihr Ziel sei weiterhin die Verbreitung von Tod und Hass. (idea)

OM-Mission warb für neue Zugänge zu den Menschen

MOSBACH. Das OM-Freundestreffen 2020 fand von Mosbach (Baden) aus mit elf Programmpunkten online statt. Zu Beginn predigte OM-Mitarbeiter und Musiker Bill Drake (USA) über das Jesus-Wort: „Neuen Wein füllt man in neue Schläuche“ (Mt. 9,17) und entfaltete die neue Vision von OM. „Wir setzen uns für dynamische Gemeinschaften von Jesus-Nachfolgern unter den am wenigsten Erreichten ein“, kennzeichnete er die „Zeit des neuen Weins“. Durch Kunst oder Sport gäbe es einen neuen Zugang zu den Menschen, glaubt Drake. Gemeinden könnten proaktiv gegründet werden. Als Symbol für diese neuen Zugänge diente ein Schlüssel, der den ganzen Tag thematisiert wurde. Daniel Kallauch bot mit seinem Vogel ein Familienprogramm, OM-Mitarbeiter zeigten im „Kochstudio“, wie man ein koreanisches Bulgogi zubereitet. Seminare über Kunst, Sport und Fundraising sowie ein Entdeckerbibelkurs und Einsatzmöglichkeiten mündeten ins Forum „Was macht Corona mit der Mission?“ mit OM-Direktor Doron Lukat (s. Foto mit Evi Rodemann von der Lausanner Bewegung). Die OM-Schiffsarbeit stellte sich mit Videos vom OM-Schiff „Logos Hope“ vor, das gerade auf Curaçao ist. Die Mitarbeiter können wieder von Bord zu den Menschen. Eine Gebetszeit, zu der OM-Gründer George Verwer zugeschaltet war, schloss das Online-Treffen ab. Symbolisch gab Doron Lukat den Schlüssel an die Zuschauer weiter und sagte: „Es liegt an euch, etwas daraus zu machen und diesen Schlüssel einzusetzen, damit viele Menschen Jesus kennenlernen.“ Im Live-Chat haben Christen aus der ganzen Welt kleine Grüße übermittelt, unter anderem aus Thailand oder der arabischen Halbinsel. Die Programmpunkte sind weiterhin online (www.om.org/de/ft) zu sehen. Sie wurden bereits über 5.000 Mal angeklickt. (mk)

Christustag 2020 für „Herzensglaube“ und tägliche Bibellese

PFINZTAL. Wegen der Corona-Krise fand der Christustag 2020 digital statt. Die der ChristusBewegungen in Baden und Württemberg hatten zahlreiche Angebote aufgezeichnet, anderes wurde per Livestream übertragen. Der Tag unter dem Motto „Im Zweifel: Jesus“ fand große Resonanz. Das ERF-Radio und Bibel TV übertrugen die Hauptveranstaltung. Der Vorsitzende der ChristusBewegung Baden (CBB), Pfr. Lothar Mößner (Foto), stellte die CBB vor. Sie habe bis heute eine wichtige Aufgabe und weise darauf hin, dass der Schwerpunkt kirchlicher Arbeit auf „Bibellesen, Gebet, Christusfrömmigkeit und Nachfolge Jesu“ liegen muss. Pfarrer Dr. Friedemann Kuttler (Württemberg) möchte, dass Menschen „Jesus kennen lernen“, zu einer „eigenen Herzensfrömmigkeit kommen“, die Bibel wertschätzen, sie als Wort Gottes ernst nehmen und „anfangen, Jesus nachzufolgen“. Bibelarbeiten hielten neben Mößner auch FHSZ-Studienleiter Udo Zansinger und CBB-Pfarrer Paul-Ludwig Böcking. Wer dem Gottesdienst länger fernbleibe, dem werde fremd, „wovon die anderen reden und singen“, so Zansinger. Böcking lud dazu ein, täglich intensiv in den Texten der Bibel zu forschen, um nicht der Verführung der Bibelkritik und des Zeitgeistes zu verfallen. Unter dem Motto „Christus bewegt uns“ stellten sich drei badische Gemeinden vor, in denen ein Christustag geplant war: die Waldenserpfarrei Neureut Süd (Karlsruhe), die Kirchengemeinde Gochsheim (bei Bretten) und das CVJM-Zentrum Eutingen-Mäuerach (Pforzheim). Ihre Videoclips wollten zu einem modernen geistlichen Gemeindeaufbau ermutigen, bei dem die Jesus-Verkündigung im Mittelpunkt steht. In einem Interview berichtete Pfarrer Werner Weiland über die Anfänge und Zielsetzungen der ChristusBewegung Baden, die in diesem Jahr auf 50 Jahre zurückblickt. Ihr theologisches Studienhaus, das Friedrich-Hauß-Studienzentrum in Schriesheim bei Heidelberg, wurde in einem Videoclip von Studierenden vorgestellt. Alle Videos sind unter www.christustag.de im Internet zu sehen. (mk)

Online bei den Pfingstkonferenzen: Tausende nutzten die Angebote

BOBENGRÜN. Einige traditionelle Pfingstkonferenzen haben aufgrund der Corona-Pandemie erstmals nur als Online-Formate stattgefunden. Tausende nutzten die Möglichkeit, per Livestream oder Aufzeichnung mit dabei zu sein. Die großen Übertragungen in Baden-Württemberg und Bayern wurden insgesamt mehr als 35.000-mal abgerufen. Die meisten Zugriffe hatte die 75. Pfingsttagung des CVJM Bobengrün (Oberfranken) mit über 15.800 auf YouTube. Die Übertragung kam aus dem Naturpark Frankenwald. Dort trafen sich über 500 Personen an mehr als zehn Orten zu „Mini-Pfingsttagungen“. Das Foto zeigt den Leiter der Bibelschule „Klostermühle“, Stefan Kiene, der die Predigt hielt. Auf erfreuliche große Resonanz stieß auch das Pfingstmissionsfest der Liebenzeller Mission. Deren Angebote wurden insgesamt über 9.300-mal auf der Internetseite des Werkes und auf YouTube abgerufen. Die Online-Pfingstkonferenz „Er:füllt“ des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes (www.lgv.org) wurde 4.000-mal angeklickt. Das Diakonissenmutterhaus Aidlingen (bei Stuttgart) veranstaltete sein Pfingstjugendtreffen (PJT) als „PJT@home“. Neben einem gemeinsamen Auftakt und Abschluss per Livestream (www.jugendtreffen-aidlingen.de) gab es viele interaktive Angebote, darunter Bibellesen, Hefezopf backen, Gesprächsrunden sowie ein Seelsorge-Angebot. (mk)

Atemmasken der Ev. Allianz wollen ins Nachdenken bringen

BAD BLANKENBURG. Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD) verschenkt derzeit Atemmasken in Kooperation mit einer Stiftung. Die Verpackungen sind mit einem Bibelvers bedruckt (siehe Foto der Vorder- und Rückseite mit Kartonrücken). Sie sollen mithelfen, Menschen zu einem (Online-) Gottesdienst einzuladen. Die Masken können nach Ansicht der Ev. Allianz auch ein niederschwelliger Einstieg zu einem Gespräche über den christlichen Glauben sein. Pfarrer und Leiter von Kirchen, Gemeinden und Verbänden können sie in größeren Mengen ab 50 Stück bestellen. Ermöglicht wird dies in Verbindung mit der Dr. Wandel-Stiftung. Es sind leichte Einmalmasken als „Mund-Nasen-Schutz“, Bestellung ab 50 Stück unter www.ead.de im Internet. Die EAD teilt mit: „Das Besondere: Die Atemmasken werde in einer ansprechend gestalteten Verpackung geliefert, die mit einem kurzen mutmachenden Satz sowie einem Bibelvers bedruckt ist.“ Die verpackte Atemmaske diene zur Einladung in einen Gottesdienst. Das Pfingstfest 2020 sei hierfür „ein hervorragender Startpunkt“, doch soll die Aktion auch darüber hinaus weiterlaufen. (mk)

Das neue Berliner Stadtschloss zieren jetzt Kreuz und Bibelverse

BERLIN. Trotz scharfer Kritik krönt in Berlin nun wieder ein christliches Kreuz die Kuppel des rekonstruierten Berliner Stadtschlosses. Die sog. Laterne samt Kreuz, von der Witwe des Otto-Versandhauses gespendet, wurde vor dem Pfingstfest mit einem Kran auf die Kuppel gehoben. Etwas darunter befindet sich auch wieder ein blaues Spruchband mit der Inschrift: „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“ Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861) hatte beides 1854 anbringen lassen. Das Schloss war 1950 auf Befehl des damaligen DDR-Staatschefs Walter Ulbricht gesprengt worden. 2002 beschloss der Bundestag den Wiederaufbau als Humboldt Forum. Unterhalb der Kuppel ist die rekonstruierte goldene Inschrift aus den zwei miteinander kombinierten Bibelversen angebracht, die König Friedrich Wilhelm IV. ausgewählt hat („Es ist in keinem andern Heil“ mit „Im Namen Jesu sollen sich beugen alle Knie im Himmel und auf Erden“). Die Worte stammen aus Apostelgeschichte 4,12 und Philipper 2,10. Der Bibeltext und das christliche Symbol sorgen bei Meinungsmachern, Atheisten und Humanisten für heftige Kritik. Die Wiedererrichtung des Kreuzes nannte die Süddeutsche Zeitung einen „Missgriff“ und schrieb von einer „unmöglichen Inschrift“. Die FAZ meinte, das Kreuz vergifte die Atmosphäre. Es würde zu einer Hierarchisierung der Religionen führen und den interkulturellen Dialog belasten, für den das Humboldt-Forum stehen wolle. Die für September 2020 geplante Wiedereröffnung wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. (mk)

Ausgabe August-September 2020

ChristusBewegung Baden:

 

An Fronleichnam, 11. Juni 2020, fand der Christustag 2020 digital im Internet statt. Zugang zu den Videos: www.christustag.de

CVJM-Badentreff 2020 mit Dina Ketzer (CVJM Bayern) und dem Weltreisenden Christopher Schacht (21), Link zum Bildbericht:

 

https://www.cvjmbaden.de/news?action=view_one_article&article_id=4209 / Link zum Video: https://youtu.be/UMiqnxCexIs.

 

(www.cvjmbaden.de)

Veranstaltungen im Sommer:

 

Ev. Henhöferheim Neusatz im Nordschwarzwald: Bis 22. August Offene Urlaubszeit mit biblischen Impulsen durch Seelsorger/innen.

 

Vom 22.-30. Aug. Senioren-Freizeit „Unterwegs mit Jesus“ mit Pfr. Helmut und Vreni Reith (Lörrach) sowie Urs und Therese Bracher (Basel).

 

Vom 6.-12. Sept. Wanderwoche im Nordschwarzwald mit Lutz und Ursula Lauer (Karlsruhe).

 

(www.henhoeferheim.de)

Besondere Gottesdienste:

 

ERF-Gottesdienst über „Verändern durch Annehmen“ aus dem Missionszentrum in Bad Liebenzell mit wegweisender Predigt von Pfr. Volker Gäckle über Jeremia 29, 1-14 (AT), der Botschaft: „Suchet der Stadt Bestes!“ (vollständiger Text: www.bibleserver.com/LUT/Jeremia29%2C1-14). Gäckle: Nur wer die Zukunft annimmt, wie sie ist, kann sie verändern und dabei den Gott entdecken, der die Welt verändert, indem er sie annimmt. Audio-Link zum Hören dieser hilfreichen Predigt: https://www.erf.de/index.php?module=652&snr=224469&reset=1

 

Pfingstmissionsfest 2020 der Liebenzeller Mission über „Salz und Licht“ mit Predigt von Prof. Dr. Volker Gäckle. Link: www.meine-mission.org/go/pfingstmissionsfest

 

Beim Pfingsttreffen des Liebenz. Gemeinschaftsverbandes über „ER:FÜLLT 2020“ hielt Yassir Eric, geboren 1972 im Sudan, seit 1999 in Deutschland, eine bewegende Predigt mit klarer Jesus-Botschaft. Der Ex-Muslim ist ein hervorragender Kenner des Islam und als Redner in Europa und im Mittleren Osten unterwegs.

Links: www.erfuellt.lgv.org.

https://youtu.be/2CTUUpVXMVY

Ev. Landeskirche in Baden:

 

OpenAir-Gottesdienst mit unserem Autor, Pfr. Lothar Eisele vor der Kirche in Friedrichstal: 

https://www.youtube.com/watch?v=OZ8Z7BPW3B8

 

(www.ev-kirche-friedrichstal.de)

Konferenz für Weltmission

ist noch als Podcast zu sehen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=rBwCkeYjhtA

 

(www.hfb.org)

Aufgegriffen:

 

Grüne Politikerin im Landtag will sexuelle Orientierung der Lehrer als Thema im Schulunterricht

 

Die Grünen in Baden-Württemberg wollen, dass die sexuelle Orientierung von Schülern und Lehrern im Unterricht thematisiert wird. Ihre Sozialpolitikerin Brigitte Lösch antwortete im Interview mit der Tageszeitung „Die Welt“ auf die Frage, ob Lehrer über ihre eigene sexuelle Orientierung sprechen sollten: „Nur persönliche Begegnungen schaffen Normalität und bauen Vorurteile ab. Lehrerinnen und Lehrer, die zu ihrer Identität stehen, oder Mitschüler, die offen über ihre Lebensweise sprechen, erhöhen die Wertschätzung von Vielfalt.“  Lehrkräfte müssten befähigt werden, bei diesen Themen die in der Gesellschaft existierende Vielfalt zu vermitteln“. Dies griff der bekannte Pädagoge Gabriel Stängle (Rohrdorf im Nordschwarzwald), Leiter der Initiative „Zukunft–Verantwortung–Lernen“, auf schrieb in einem idea-Kommentar: „Im medialen Sommerloch versuchen Politiker aus der zweiten und dritten Reihe gerne, ihre Themen zu platzieren. So steigt die Hoffnung, dass ihre Anliegen, die sonst versanden, diskutiert werden.“ Lösch müsste im Corona-Sommer 2020 andere Sorgen haben. Ausgrenzung von Schülern auf Grund ihrer sexuellen Orientierung dürfe nicht hingenommen werden. Seit Jahren gebe es Mobbing auf Grund von sexueller Orientierung an Schulen in Baden-Württemberg. (mk)

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