Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Lukas 1, 78-79
Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.    Lukas 1, 78-79

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

30.000 Besucher bei Musical „Weihnachten neu erleben” in der dm-Arena Karlsruhe

KARLSRUHE. Ein zum persönlichen Glauben an Jesus Christus einladendes Weihnachtsmusical in Karlsruhe fand riesige Resonanz. Rund 30.000 Menschen sahen am Wochenende vom 8. bis 10. Dezember die sechs Vorführungen von „Weihnachten neu erleben“ in der dm-Arena, die von der evangelischen Freikirche „ICF Karlsruhe“ in Zusammenarbeit mit dem Sender „Baden TV“ zugunsten des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks „Arche“ in Karlsruhe angeboten wurden. Mehr als 400 Darsteller, Musiker und Sänger und Tänzer wirkten ohne Gage mit. Erzählt wurde die Geschichte von Opa Oskar, der sich mit einem wundersamen Weihnachtsbus auf die Reise macht. Auf der Suche nach der wahren Bedeutung von Weihnachten schaut er große historische Ereignisse im Deutschland des 20. Jahrhunderts, aber auch noch einmal bewegende persönliche Ereignisse, wird mit den Fehlern seines Lebens konfrontiert und erkennt, wie die Botschaft von Jesus Christus hilft, Ängste zu überwinden und Versöhnung zu finden - auch mit Gott. Über 700 Helfer/innen aus evangelischen und katholischen Gemeinden waren für das Projekt ehrenamtlich im Einsatz. Unternehmen halfen, die Kosten zu decken. „Wenn die kommunale Politik, die Wirtschaft und die Kirchen zusammenarbeiten, sind Dinge möglich, die keinem allein möglich wären“, sagte das leitende Pastorenehepaar Sibylle und Steffen Beck. Durch Werbeaktionen konnten viele Kirchendistanzierte erreicht werden. (mk)

Zehn Jahre SAT-7 Kids: Christlicher Kinderkanal in Arabisch findet große Resonanz

NIKOSIA. SAT-7 Kids, der christliche 24-Stunden-Satellitenfernsehkanal für arabisch-sprachige Kinder im Nahen Osten, Nordafrika und Europa, feierte sein zehnjähriges Bestehen mit einer Live-Sendung. Die Familienprogramme aus Nikosia (Zypern) sind bei Kindern und Erwachsenen beliebt. Mit seinen Sendungen sowie dem Schulfernsehen hat sich SAT-7 Kids ein regelmäßiges Publikum von heute 4,6 Millionen Zuschauern aufgebaut, die vor allem im Nahen Osten und Nordafrika zuschauen, in Ägypten, Syrien, Marokko und im Jemen. „Erstaunlich, wie viel tausend Zuschauerreaktionen jeden Monat eingehen, die ihre Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck bringen“, sagte Programmchefin Rita Elmounayer. Sie ist bekannt durch ihre Sendung „Gute Nachtgeschichten mit Rita“ (siehe Bild). Die Sendungen erreichen eine Region, in der ein Drittel der Bevölkerung 14 Jahre und jünger ist. Ein mobiles Studio sendete zum Jubiläum aus einem Flüchtlingslager. Zum Repertoire des 24-Stunden-Senders gehören neben biblischen Programmen  auch Quiz- und Talentshows, Comicfilme, kindgerechte Nachrichten und Fragen von Kindern. Auch gibt es interaktive Livesendungen, in die Kinder auch anrufen und über soziale Medien mitmachen können. (mk/theo)

Mehr als 100.000 Schweizer „Weihnachtspäckli“ für Osteuropäer

ZÜRICH. Die Aktion „Weihnachtspäckli“ in der Schweiz hat in diesem Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Die Schweizer zeigten mit 100.900 Päckli ihre Solidarität mit notleidenden Menschen in Osteuropa. Tausende von Einzelpersonen und Familien sowie Hunderte von Kirchen, Schulen, Firmen und Vereine haben „Weihnachtspäckli“ für Osteuropa gepackt. Rund 500 Sammelstellen in der ganzen Schweiz nahmen die Standardpakete für Kinder und Erwachsene entgegen. Dann brachten 33 Sattelschlepper die Päckli nach Osteuropa, wo sie jetzt persönlich verschenkt werden, auch an Vertriebene in der Ostukraine. Je ein Drittel werden in Moldawien und in der Ukraine verteilt, die restlichen in Rumänien, Weißrussland, Albanien, Bulgarien und Serbien. Kinder in Heimen, in Schulen und Krankenhäusern, Alleinerziehende, bedürftige Familien, verarmte Rentner sowie Kranke oder Behinderte bekommen die bunten Päckli mit dem wertvollem Inhalt.  In schönem Geschenkpapier eingepackt bringen sie Hoffnung und lassen Menschen wissen, dass sie nicht vergessen sind. Viele Menschen in Osteuropa kämpfen sich mühevoll durch den kalten, harten Winter. Die Lebensmittel und Hygieneartikel sind da eine große Hilfe. Die Kinder freuen sich über das Schulmaterial und eine neue Zahnbürste genauso wie über Spielsachen und Süßigkeiten. Die Aktion wurde gemeinsam getragen von der Aktion für verfolgte Christen (AVC), der Christlichen Ostmission (COM), von Hilfe für Mensch und Kirche (HMK) und von dem Missionswerk „Licht im Osten“ (Stuttgart). Die Hilfswerke bedankten sich bei der Bevölkerung für das große Engagement. (mk)

Adventliches Hilfsprojekt für die Not leidenden Menschen im Jemen

STUTTGART. Vom Bürgerkrieg traumatisiert, von der Cholera geschwächt, vom Hunger geplagt – so ereignet sich im Jemen derzeit eine der größten humanitären Katastrophen. Vor allem die Kinder sind betroffen, Schätzungen zufolge leiden 500.000 an akuter Mangelernährung. Außerdem sind bereits über 900 Menschen an Cholera gestorben. Die Zahl der Christen im Land ist verschwindend gering. Wer sich zu Jesus bekennt, wird zu allem Leid noch von der muslimischen Bevölkerung bedroht. Aber die Christen lassen sich nicht von Jesus abbringen und helfen ihren Landsleuten mit Essenspaketen, unterstützt vom evangelischen Hilfswerk „Hilfe für Brüder International“ (Stuttgart). Zugleich gegen sie auch die die seelischen Nöte an, kümmern sich vor allem um traumatisierte Kinder. In mehreren Kurseinheiten bringen die Mitarbeiter den Kleinen bei, wie sie ihre Gefühle ausdrücken und sich in Stress-Situationen verhalten können. In der Weihnachtszeit können Christen hier mit ihren Gebeten und Spenden mithelfen und die Christen im Jemen in ihrer Not unterstützen. Spenden-Konto von „Hilfe für Brüder International“ (www.hfb.org): Evangelische Bank, IBAN: DE89 5206 0410 0000 4156 00, BIC: GENODEF1EK1, Stichwort: Projekt 5208 für Jemen. (mk)

Pastoraltheologe: Pastoren sollen wie Hirten arbeiten und nicht wie Ideologen

VOLKENRODA. Die Kirche wird nicht durch ihre Strukturen zukunftsfähig, sondern durch Pastoren, die vom „Evangelium durchflutet“ sind, sagte der katholische Pastoraltheologe Prof. Paul M. Zulehner (Wien) bei der Jahrestagung des evangelischen EKD-Zentrums Mission in der Region im Kloster Volkenroda (Thüringen). Wichtiger als Strukturdebatten seien von der biblischen Botschaft begeisterte Pfarrer. Es sei zu wenig, den „überkommenen sterbenden Kirchenbetrieb“ herunterzufahren. Benötigt würden Pastoren, die wie Hirten arbeiten und nicht wie Ideologen: „Eine solche Kirche moralisiert nicht, sie heilt; sie führt nicht in den Gerichtssaal, sondern in ein Hospiz, ein Feldlazarett. Sie wendet nicht Gesetze auf Menschen an, sondern kümmert sich in göttlicher Fürsorge um den einzelnen Menschen.“ (idea)

Bild-Journalist Daniel Böcking erhielt einen christlichen Medienpreis

BERLIN. Der stellvertretende Chefredakteur von Bild.de, Daniel Böcking (Berlin), hat den Medienpreis „Goldener Kompass“ erhalten. Damit ehrt der Christliche Medienverbund KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten) Böckings autobiografisches Buch „Ein bisschen Glauben gibt es nicht: Wie Gott mein Leben umkrempelt“. In dem Buch beschreibt Böcking seinen Weg zu Gott und ruft dazu auf, „laut von der Liebe Gottes zu erzählen und von der Vergebung durch Jesus Christus“. In seiner Laudatio auf den Preisträger sagte der Politikredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, Till-Reimer Stoldt, Böcking habe „klischeefern, reif und entspannt“ seine Bekehrung beschrieben und biete eine tolle Botschaft: „Christlicher Glaube ist kein Fetisch für überspannte Theorie-Freaks, Glaube will gelebt werden.“ Bei der Festveranstaltung mit 120 Gästen gab es auch einen Preis für die im Kinderkanal (KiKA) ausgestrahlte Serie „Schnitzeljagd – mit Christus um die Welt“, bei der ein Redaktionsteam den Spuren des christlichen Glaubens weltweit folgt. In seiner Laudation sagte „Arche“-Gründer Bernd Siggelkow, die Serie schaffe es meisterhaft, den christlichen Glauben für Kinder „verständlich, charmant und wahrhaft tiefgründig zu erklären“. Sie zeige, „wie schön es ist, an Jesus zu glauben und nach seinen Worten zu leben“. (idea)

Mutige Ex-Muslima Sabatina James erhielt Löwenthal-Preis

BERLIN. Als Vorbild für Christen hat der Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian, die Journalistin Sabatina James bezeichnet. Sie habe ihr Leben riskiert, um Christin bleiben zu können. Die ehemalige Muslima wuchs in Pakistan auf und kam als Zehnjährige nach Österreich. Als sie mit 18 zum Christentum übertrat, wurde sie von ihrer Familie mit dem Tode bedroht. Trotzdem setzt sie sich, wie Damian berichtete, in Fernsehrunden, Artikeln und Büchern sowie einem nach ihr benannten Hilfswerk für verfolgte Christen ein. Für ihr Engagement erhielt sie jetzt in Berlin den Gerhard-Löwenthal-Preis. In seiner Laudatio würdigte der Generalbischof, dass die 35-Jährige die „Zwangsislamisierung“ weiter Teile der Welt mit der „Waffe Christi“ bekämpfen wolle: der Feindesliebe. Leider sei die westliche Welt noch weithin taub für die Diskriminierung von Christen durch Islamisten, so Damian. Sabatina konnte an der Preisverleihung vor über 300 Gästen nicht teilnehmen, weil sie von radikalen Muslimen verfolgt wird und  in Europa nicht mehr sicher ist. In einer Videobotschaft sagte Sabatina: „Wo immer eine islamische Kultur herrscht, hat eine andere keinen Platz mehr.“ Sie beklagte, dass in Medien und Politik noch weithin über die Gewalt geschwiegen werde, die vom Islam ausgehe. Die mangelnde Kritik hänge auch damit zusammen, dass Universitäten von Saudi-Arabien und Kuwait mit Millionen unterstützt würden. Der Preis ist nach dem im Nationalsozialismus verfolgten jüdischen Journalisten Gerhard Löwenthal (1922-2002) benannt, der sich intensiv für Gewissensgefangene in der DDR einsetzte. (idea)

Impuls aus Adelshofen: „Wir wissen um eine Zukunft nach der Zukunft!“

ADELSHOFEN. Unter dem Motto „Das Ziel vor Augen“ stand die Kommunitätsfeier 2017 im Lebenszentrum Adelshofen. Die Predigt im Festgottesdienst zum „55 Geburtstag“ der evangelischen Kommunität im badischen Kraichgau hielt Bruder Matthias Böker über „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ (Kolosserbrief des Paulus, Kapitel 1,24-27). Dabei thematisierte er auch Krisen im Christenleben: „Problembereiche, wo wir uns Hilfe wünschen“, wo „wir an unsere Grenzen geführt werden“. Keiner könne sein Leben selbst heilen, darum müsse Christus zum Lebensmittelpunkt werden. Wunderbare Gemeindelieder bereicherten die Feier und stimmten die Herzen froh. Nach dem Mittagessen mit persönlichen Begegnungen entfalteten Anspiele das Motto und Kommunitätsmitglieder präsentierten sich als fröhliche „Wanderer“. Natürlich kam auch der Alltag der Gemeinschaft zur Sprache. Schwester Uta Könitzer berichtete, wie sie eine lange Krankheitszeit mit Gottes Hilfe überstand. Erinnert wurde an die verstorbenen Brüder Dr. Oskar Föller und Karlheinz Vogelgesang. Ein KFZ-Meister erzählte, warum er sich ehrenamtlich für das Lebenszentrum einsetzt. Studienleiter Dr. Manfred Baumert zeigte sich erfreut über die Entwicklungen des Theologischen Seminar, deren Absolventen in den Gemeinden sehr gefragt sind. „Wir wissen nicht, was kommt, aber weil Christus uns berufen hat, wissen wir um eine Zukunft nach der Zukunft!“, ermutigte Schwester Martina Luschnat die Gäste vor dem Heimweg. (mk)

Christen aus Hongkong wollen Flüchtlingen in Deutschland helfen

SINSHEIM. Ein Erkundungsteam aus Hongkong hat das Missions- und Hilfswerks DMG in Sinsheim besucht (Foto mit DMG-Direktor Blöcher), um sich zu informieren, wie chinesische Christen als Helfer in der Flüchtlings- und Migranten-Arbeit in Deutschland zum Einsatz kommen können. Zur Delegation gehörten ein Pastor, ein Jugendpastor, eine Uni-Dozentin, eine Ingenieurin und eine Mitarbeiterin der Verwaltung. Alle waren tief bewegt vom großen Einsatz der Helferinnen und Helfer in den Flüchtlingscamps und den Integrationsinitiativen und überlegten gemeinsam mit der DMG, wie ihre Kirchen hier Helfer einsetzen können. Berührt von den Nachrichten über die Situation in Afrika, Afghanistan und dem Nahen Osten und die Flüchtlingswellen hatten die Kirchen in Hongkong bei einer Konferenz die Idee, Mitarbeiter zum Helfen zu schicken. Das Erkundungsteam hat jetzt Projekte und christliche Werke in verschiedenen Städten besucht, um sich ein Bild der aktuellen Situation zu machen. Sie sagten, die Kirchen in Hongkong seien aufgrund der Boatpeople aus Vietnam sensibilisiert für dieses Thema: „Wir haben eine große Liebe zu Flüchtlingen und möchten gern Mitarbeiter senden“, so die Delegation. (mk)

Pfarrerverband: Einige Kirchen sehen die Pfarrer nur als „Kostenfaktor“

KASSEL. In einigen Landeskirchen wird der Berufsstand des Pfarrers „lediglich als Kostenfaktor betrachtet“. Das kritisiert der Vorsitzende des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland, Andreas Kahnt, im Deutschen Pfarrerblatt (Kassel). Ihm zufolge ist das Ziel der Kirchen, den Pfarrdienst billiger zu machen. In Zeiten hoher Kirchensteuereinnahmen dürfe man aber erwarten, dass nicht ausgerechnet bei Pfarrern gespart werde. Dies hätte unabsehbare Folgen für Verkündigung, Seelsorge, Bildung und geistliche Leitung, so Kahnt. Ferner beanstandete er, dass sein Verband bei von der EKD angeregten Veränderungsprozessen nur „sehr ungenügend“ beteiligt werde. Pfarrer stünden unter „teils enormen Veränderungsdruck“. Sie müssten von überhöhten Erwartungen und Zwängen befreit werden. Je mehr der Pfarrdienst reglementiert und durch zusätzliche Aufgaben beschwert werde, desto unattraktiver werde er. Es gelte, den Druck zu mindern und die Freude am Pfarrberuf zu mehren. (idea)

Parzany am Buß- und Bettag: Bekennt mutig euren evangelischen Glauben!

KASSEL. Viele Christen sind zu harmoniebedürftig, wenn es um zentrale christliche Inhalte geht. Diesen Eindruck hat Evangelist Ulrich Parzany (Kassel). Anstatt für biblische Wahrheiten einzustehen, handelten sie nach dem Motto „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“, sagte er am Buß- und Bettag beim Freundestag des Evangelisationsteams Sachsen in Limbach-Oberfrohna. Er habe es mehr als einmal erlebt, dass Pfarrer sich bei ihm gemeldet hätten, um ihre Zustimmung zu seinem Buch „Was nun, Kirche?“ zu signalisieren, so Parzany vor den rund 800 Gästen. „Dann höre ich: Eigentlich sehe ich es genauso wie Sie. Aber meine Frau sagt, ich solle an die Zukunft unserer Kinder denken, und meine Beamtenpension nicht aufs Spiel setzen.“ In dem Buch beschäftigt sich Parzany kritisch mit der Situation der deutschen Landeskirchen. Der Evangelist ermutigte die Teilnehmer dazu, sich auch gegen Widerstand zu zentralen Glaubensinhalten zu bekennen. Wie er bekannt gab, entstehen in Nordafrika viele christliche Gemeinden: „Da bekehren sich Tausende.“ In aller Welt würden die Kirchen wachsen – nur nicht in Westeuropa, „wo es die reichsten und schönsten Kirchen gibt“. Parzany ermutigte dazu, den Missionsbefehl Jesu ernst zu nehmen und allen Völkern den christlichen Glauben zu bezeugen. (idea)

Baden: CVJM-Sekretärin für innovative Arbeit mit Jugendlichen eingeführt

KRAICHTAL. Mit der Frage „Wie finden jungen Menschen heute geistliche Heimat?“ beschäftigten sich die Leiterschaftstage des CVJM Baden in diesem Jahr. Mehr als 160 Verantwortliche aus den Ortsvereinen kamen zusammen, um sich durch Impulsvorträge und Seminare damit zu befassen. Den biblischen Bezug lieferte Prof. Hans-Joachim Eckstein (Tübingen). Der neue Generalsekretär des CVJM Deutschland, Hansjörg Kopp, beleuchtete das Miteinander von CVJMs und Gemeinden. Der badische CVJM-Generalsekretär Matthias Kerschbaum erinnerte daran, dass Christen ihre Heimat letztlich im Himmel haben. Dies lade aber nicht ein zur Weltflucht, sondern fordere dazu heraus, anderen von dieser Heimat und Hoffnung weiterzusagen. Als „Himmelsbürger“ seien Christen auch „Heimatgeber“, so Kerschbaum. Dies müsse in den Aktivitäten vor Ort sichtbar werden. Im Schlussgottesdienst wurde Damaris Dietelbach als CVJM-Sekretärin für die innovative Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eingeführt. Sie wird im Landesverband im Projekt „Pro Kids“ arbeiten und beim CVJM Heidelberg für Meckesheim die Kinder- und Jugendarbeit verantworten. Marieke Rahn, CVJM-Sekretärin für die Arbeit mit Geflüchteten, wurde aus dem Landesverband verabschiedet. Sie wechselt in eine gemeindliche Jugendarbeit. Ihr Projekt „Damit aus Fremden Freunden werden“ wird Damaris Märte fortsetzen. (art)

Badische Kirchengemeinde vermittelte Jugendlichen die Reformation

WUTACHTAL. Die Reformation Luthers war Thema einer überaus gut besuchten Kinderbibelwoche der südbadischen Kirchengemeinde Wutachtal bei Waldshut. Die Kids hatten viel Freude beim Erkunden der Spuren des Reformators und stellten eine Ausstellung zusammen. Eine Referentin vom Bibellesebund unterstützte das örtliche Team bei dem umfangreichen Programm. Unter anderem bauten die Kids mittelalterliche Burgen und Wehrtürme mit 45.000 Holzbausteinen, die beim abschließenden Familiengottesdienst vorgestellt wurden. In der Woche hatten sich die Kinder ausführlich mit den Lebensstationen von Martin Luther beschäftigten und erkannten, dass es dem Reformator nicht darum ging, die Kirche zu spalten, sondern dafür zu sorgen, dass die Menschen Gottes barmherzige Liebe erkennen, dass er ihnen ohne Bedingung zuwendet. Familiengerecht wurde dies auch deutlich im Schlussgottesdienst, der mit fröhlichen Liedern, einem Schauspiel sowie einem Wettbewerb zum Übersetzen eines Bibeltextes gefeiert wurde. Eine Ausstellung machte deutlich, wie die Kinder über Gott und den Glauben denken. Bei der Kinderbibel woche konnten sie sich intensiv mit biblischen Geschichten beschäftigen und ihre Fragen einbringen. Am Samstagabend war noch zu einem Jugendgottesdienst eingeladen. Er gehörte zu den „X-Change“-Gottesdiensten, die in der Region sehr beliebt sind. In jugendlicher Sprache griff Pfarrer David Brunner das heiße Thema „Sünde“ auf und gab eine herausfordernde Botschaft mit auf den Weg. (mk)

Kirchenrat Ebert: Luthers Erkenntnis muss bei uns heute noch ankommen

REMCHINGEN. Für die Reformationsfeier in der Kulturhalle in Remchingen bei Pforzheim reichten nicht einmal die Stehplätze. Pfarrer Hans-Martin Griesinger (Ortsteil Nöttingen) schlüpfte in Luthers Gewand und schlug den Bogen von den 95 Thesen damals ins Heute. „Wer innerlich für etwas brennt, der kann nach außen auch etwas bewirken“, bestätigte Unternehmer Andreas Beier (Nöttingen) bei einer Talkrunde. Die Freiheit, welche die Reformation gebracht habe, gelte es zu nutzen – und sich wieder auf das Wesentliche im Christsein zu besinnen: auf die Bibel, den Glaube und Jesus Christus, warb Kirchenältester Karl-Heinz Stengel (Ortsteil Wilferdingen): „Auch in der Kirche wird oftmals über die Köpfe hinweg geredet. Von Luther kann sie lernen, wie man die Menschen verständlich erreicht!“ Dass die Reformation nicht stehen bleiben darf, wollte auch die 19-jährige Kirsa Köber (Ortsteil Singen). Die Texte der Luther-Bibel versteht sie nur schwer. Lieber greift sie zu moderneren Übersetzungen. Kirchenrat Axel Ebert (Karlsruhe) war erstaunt, dass die Gemeinden vom Lutherjubel noch nicht müde sind. Es brauche mehr als „Luther-Nudeln“ und „Luther-Kaffee“, blickte der Leiter der landeskirchlichen Abteilung für Missionarische Dienste mit etwas Skepsis zurück auf das Lutherjahr. Für ihn steckt der Schlüssel der Reformation auch in den Worten, die Luther kurz vor dem Tod auf einen Zettel gekritzelt hat: „Wir sind Bettler, das ist wahr!“ Als Grundmelodie habe diese Erkenntnis nicht nur Luther selbst an Stationen seines Lebens begleitet, sie führe auch hinein ins Zentrum reformatorischen Glaubens: „Wir haben dieses Leben nicht im Griff – und den Himmel danach erst recht nicht. Was wir haben, bekommen wir alles geschenkt!“, betonte Ebert, der sich lieber eine „Bettlerkirche“ wünschte statt eine Jubelkirche mit Luther als reiner Denkmalfigur. Für Ebert muss die reformatorische Erkenntnis von Luthers erst noch richtig „bei uns ankommen“. (mk)

„Martin Luther“ zu Gast in der „ChurchNight“ des Lebenszentrums Adelshofen

ADELSHOFEN. Nahezu 700 junge Leute kamen zur ChurchNight 2017 ins Lebenszentrum Adelshofen (Baden). „Ich kann nicht anders“ lautete das Motto nach dem berühmten Zitat Luthers vor dem Reichstag in Worms. Seine Reformation wurde zur Botschaft dieser Nacht. Szenen zeigten ihn, wie er damals Menschen begegnete – und wie er ihnen heute begegnen würde: etwa einem Hartz-IV-Empfänger, einer alleinerziehenden Mutter oder einem Flüchtling. Anschaulich wurden so die Erkenntnisse von Bruder Martinus deutlich und aktuell. Jugendpastor Martin Dreyer aus Berlin, unterstützt von einer neunköpfigen Band, forderte die Jugendlichen heraus, „ganze Sache im Glauben“ zu machen, wie Martin Luther. Auch in schwierigen Phasen des Lebens und im Stimmungstief könne Gott neue Wege eröffnen, ermutigte Dreyer. Dies zeige das Leben Luthers. Von ihm dürfe jeder Christ lernen, seinen Glauben fest in den Verheißungen der Bibel zu gründen, aber auch anhand der Heiligen Schrift kritisch zu prüfen, was andere über Gott und das Christsein verbreiteten. In einer Pause lockten zahlreiche Angebote: vom leckeren Hähnchen-Wagen bis zum Zuckerwatten-Stand und zur großen Wand, wo jeder und jede – ganz im Stil Luthers – eigene Glaubensthesen anschlagen konnte. Andere zog es in die „Chill-Ecke“ entspannten Austausch oder in den eigens eingerichteten Gebetsraum, ehe es mit Singen und Beten in der großen Halle weiterging. An mehr als 800 Orten bundesweit feierten junge Leute mit einer ChurchNight (www.churchnight.de) den Reformationstag am 31. Oktober. (mk/bhw)

Reformationsfeier mit Prozession von 2.000 Menschen durch Ettlingen

ETTLINGEN. Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ feierte sogar die katholische Stadt Ettlingen bei Karlsruhe. Die evangelisch-katholische Prozession für die 95 Thesen Martin Luthers am Reformationstag 2017 übertraf alle Erwartungen. Bei frischem, aber sonnigen Wetter versammelten sich mehr als 2.000 Gläubige aller Denominationen und interessierte Bürger im Schlosshof und davor. Die von Ehrenamtlichen verteilten über tausend Liedhefte für die Prozession gingen weg „wie warme Semmeln“. Bläserklänge der vereinigten Posaunenchöre drangen vom Schloss hinaus und erfüllten beim Umzug die gesamte Innenstadt von Kirche zu Kirche. Der katholische Pfarrer unterstrich seine Verbundenheit mit dem Läuten seiner Christusglocke. Vor dem Gang vermittelte ein moderner „Luther“, was er mit seinen 95 Thesen sagen wollte. Vier Grundsätze habe er festgelegt, die das christliche Leben für alle Zeit im Verhältnis zu Gott verändern sollten: Es gelte „allein die Schrift, allein Christus, allein die Gnade und allein der Glaube“. Zwar war der echte Reformator historisch nie in Ettlingen gewesen, aber immerhin fand im Asam-Saal des Schlosses Ettlingen im 19. Jahrhundert der erste evangelische Gottesdienst der Neuzeit statt. An der Spitze des gemeinsamen Bekenntnismarsches zogen die evangelischen Seelsorger der Stadt mit dem katholischen Pfarrer und dem Pastor der Liebenzeller Gemeinschaft sowie dem Leiter der Freien evangelischen Gemeinde, deren Band im Schlosshof mitwirkte. Das Bild der Prozession prägten einige hundert Luftballons von Kindern und Jugendlichen. (mk)

Junge Christinnen  berichteten über ihre Freiwilligendienste in Indien

KRAICHTAL. „Im indischen Kastensystem leben Menschen mit Handicaps im Abseits“, so Pfarrer Matthias Kerschbaum, Generalsekretär des CVJM Baden. „Wir beteiligen uns mit dem ‚Arbeitskreis weltweit‘ an den Bemühungen, diesen Menschen zu helfen und ihnen eine Teilnahme zu ermöglichen am gesellschaftlichen Leben“, betonte er. Dazu reisten jedes Jahr junge Freiwillige nach Indien, um in Madurai in einer Schule des weltweiten CVJM für Kinder und Jugendliche mit Handicaps mitzuarbeiten und ihre Fähigkeiten einzubringen. Jetzt sind wieder drei junge Frauen nach Indien geflogen, so Kerschbaum und stellte im badischen CVJM-Zentrum in Kraichtal zwei junge Frauen vor, Patricia Naujoks und Marei Knebel, die von ihren Erfahrungen in diesem Freiwilligendienst berichteten. „Die Zeit hat mich sehr geprägt“, ließ Naujoks wissen. Man lerne, gelassener zu werden. Marei Knebel, die jetzt in einem Behinderten-Kiga ist, weiß nach ihrem Indienaufenthalt die Fördermöglichkeiten in Deutschland noch mehr zu schätzen. Wichtig im Umgang mit den Kindern seien Herzlichkeit, Annahme und Zeit haben für sie. In Indien war sie begeistert davon, wie die Menschen trotz Behinderung ihren Alltag bewältigen. Der CVJM Baden begleitet die Freiwilligen, die für sechs bis acht Monate nach Indien gehen. Als Ansprechpartner fungiert Dieter Stöckle aus Weingarten. Als Vorsitzender des Arbeitskreises kennt er die Situation vor Ort und kann Auskunft geben. Weitere Infos unter www.cvjmbaden.de/ weltweit im Internet. (mk)

CVJM-Deutschland: Ehrenamtlicher Vorstand um Präses Stengel neu gewählt

WUPPERTAL. Wie ein roter Faden zog sich das Motto „Den Grundauftrag neu im Blick“ durch die diesjährige Mitgliederversammlung des CVJM Deutschland. Knapp 120 Delegierte und Gäste aus den 13 Mitgliedsverbänden waren gekommen, um über Zukunftsthemen im Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) zu diskutieren. „Wir sind gemeinsam unterwegs für junge Menschen und für Jesus Christus“, erklärte Generalsekretär Pfr. Hansjörg Kopp. In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden, welche Aufgaben der CVJM in einer sich rasant verändernden Welt hat. Am 6. Juni 2019 feiert der CVJM sein 175-jähriges Jubiläum. Anlass, um zurück und nach vorne zu schauen. Präses Karl-Heinz Stengel (Baden) zeigte in seinem Bericht eindrücklich, wie lebendig und vielseitig der CVJM ist. Besonders hob er das Engagement und die Innovationskraft der Mitgliedsverbände hervor, gute Angebote für Kinder und Jugendliche zu machen. Wiedergewählt in den ehrenamtliche Vorstand unter Leitung von Präses Stengel wurde auch Felix Kappler aus dem badischen Graben-Neudorf. In seiner Predigt rief der badische Generalsekretär Matthias Kerschbaum den Delegierten und Ortsgruppen zu: „Ihr seid das Licht der Welt. Wir leuchten für Gott. Wir leuchten für junge Menschen“. Das Foto zeigt den neugewählte Vorstand: Kathrin Döring, Präses Karl-Heinz Stengel, Dorothee Pfrommer (v. l., 1.Reihe), Felix Kappler, Beate Lindauer, Andreas Kämpf, Reinhardt Schink, Schatzmeister Steffen Waldminghaus (v. l., 2. Reihe) und in beratender Funktion (hintere Reihe) Hansjörg Kopp, Rüdiger Gebhardt, Rainer Heid. Es fehlen: Stefan Leier, Ulrich Hanfstein und Matthias Dargel. (mk)

Südbaden: Tricks und Kunststücke schlugen eine Brücke zur biblischen Botschaft

WUTÖSCHINGEN. Die evangelische Kirchengemeinde Wutachtal geht einen etwas anderen Weg, um Menschen den Glauben näher zu bringen, staunte die Zeitung „Südkurier“. Ein werbendes Wochenende lockte unter dem Motto „Refoyermataion“ viele Besucher in die Alemannenhalle von Wutöschingen am südöstlichen Rand des Schwarzwalds in der Nähe von Waldshut am Hochrhein. Mit neuen Angeboten und Formen will der Wutachtal-Pfarrer David Brunner den Menschen unserer Zeit das Evangelium verständlich machen. Dazu hatte er jetzt „Mr. Joy“ alias Karsten Strohäcker zu einer gigantischen Show eingeladen, welche die volle Halle in ihren Bann zog. Strohäcker schlug mit Jonglagen und Verwandlungstricks einen Bogen zur Botschaft der Bibel. Lichteffekte, Sound und Kunststücke begeisterten. Auch das Publikum wurde mit einbezogen. Alltagsnah präsentierte der Künstler die biblischen Geschichten, redete von Jesus und der Vergebung, von Gottes Liebe dem Vertrauen auf ihn. Dass der Künstler selbst einen tiefen Glauben hat, wurde jedem deutlich. Strohäcker lud ein zum Sonntagsgottesdienst, der die Reformation als Thema hatte. Mit einem kleinen Schauspiel wurde das Leben und Wirken von Martin Luther nahe gebracht. Gemeindepfarrer David Brunner, der unter dem Motto „Vision 2020 – eine Kirche die bewegt“ seine Gemeinde herausfordert, warb für eine „Reformation der Herzen“ und zeigte anschaulich, was das heißt und wie das geht, mit dem Herzen zu glauben. (mk)

Rektor Gäckle: Pastorenarbeit in Deutschland hat enorm an Prestige verloren

BAD LIEBENZELL. Der Beruf des Pfarrers hat enorm an Sozialprestige verloren, sagte der Rektor der Int. Hochschule Liebenzell, Prof. Volker Gäckle, in einem idea-Interview. Seine Hochschule bildet vor allem Pastoren für Landeskirchliche Gemeinschaften und Missionswerke aus. Laut Gäckle ziehen es viele Absolventen vor, in einem sozialen Dienst zu arbeiten. Hinzu komme, dass die junge Generation stärker auf eine Balance von Arbeit und Freizeit achte. Sie frage nach angemessenen Arbeitszeiten und Freiräumen für die Familie, wolle ihre Kinder stärker als frühere Generationen partnerschaftlich und fairer verteilt erziehen. Dies sei jedoch im pastoralen Dienst oft schwierig. Gäckle: „Der Pastor, der sich für seine Arbeit aufbraucht, ist für diese Generation kein Vorbild mehr.“ Dennoch bleibe dieser Beruf „der schönste der Welt“. Wichtig sei eine Gemeinde, die den Pfarrer in seinem Wirken unterstützt. Enttäuscht äußerte sich Gäckle zur fehlenden Anerkennung der freien Hochschulen durch die Landeskirchen. Trotz baldigen Pfarrermangels sperrten sie sich gegen evangelikale Studierende, die mit ihrem missionarischen Gemeindeaufbau ein Segen in den Volkskirchen wären. Doch sei der Arbeitsmarkt riesig. Ein badischer Ruhestandspfarrer meinte: Die manchmal idyllischen Ortsbeschreibungen der Pfarrstellen zeige die Betriebsblindheit in kirchlichen Amtsstuben, als ob ein überlasteter Pfarrer noch nachmittags im Garten sich verweilen und dort lesen könne. Wer in Ausschreibungen die hoch anspruchsvollen Erwartungen von Ältesten, Dekanaten und Gemeindekreisen lese, wundere sich nicht, dass solche Stellen immer schwerer zu besetzen seien und junge Theologen sich nicht mehr für die Gemeindearbeit interessierten. (mk)

ChristusBewegung: Evangelische Gemeinden brauchen biblische Lehre

KLEINSTEINBACH. In evangelischen Gemeinden wird zu wenig gelehrt, worin die Grundsätze des Glaubens bestehen und warum sie wichtig sind. Das ist aber nötig, damit der Mensch nicht sich selbst zum Maßstab macht, sagte Pfarrer Manuel Ritsch von der ChristusBewegung Baden (CBB) auf deren Herbsttagung in Pfinztal bei Karlsruhe. Er bedauerte, dass in Gemeinden viel über den persönlichen Glauben gesprochen werde. Wichtig sei es, auch über Gott zu reden, „wer er ist und was er tut“. Glaubenserfahrungen blieben immer subjektiv und unvollständig, lieferten gar ein verzerrtes Bild von Gott. Maßstab müsse die Bibel und ihre Aussagen sein. Das Dilemma heute: „Biblische Lehre ist uninteressant. Man will Gott begegnen ohne den Ballast von Dogmen und Bekenntnissen“, so Ritsch. „Ewige Wahrheiten“ seien nicht gefragt. Propagiert werde heute, sich von eigenen Gefühlen und Vorstellungen leiten zu lassen. So formten sich immer mehr Christen ihr eigenes Gottesbild und machten statt der Bibel sich selbst Maßstab des Glaubens. Ritsch: „Der Mensch bestimmt selbst, wie Gott ist und sein darf.“ Doch diese Form der Selbsterlösung, bei welcher der Grund der Glaubens im Menschen selbst liegt, stehe im Widerspruch zur Botschaft der Reformation. Luther habe zur Orientierung an der Bibel aufgerufen. Auch die These „Gott will, dass ich glücklich bin“ setze den Mensch in den Mittelpunkt. Der im Jubeljahr der Reformation  proagierte Ruf zur „Freiheit“ („Ich bin so frei“) ermutige dazu, sich von der Bindung  an die Bibel als verbindliches Gotteswort zu lösen. Biblische Orientierung und Fundierung sieht der stellvertretende CBB-Vorsitzende, Pfarrer Paul-Ludwig Böcking (Pforzheim), als wichtig an. Dazu wollten die jährlichen CBB-Christustage im Land dienen, die künftig auch an Sonntagen vor und nach Fronleichnam von Gemeinden angeboten werden können. Mehr unter www.cbb-baden.de im Internet. (mk)

Evangelisches Hilfswerk „DMG Interpersonal“ erhält ein Führungs-Tandem

SINSHEIM. Das Hilfs- und Missionswerk DMG Interpersonal in Sinsheim bei Heidelberg wird ab Mai 2018 von einem Tandem geführt. Pfarrer Günther Beck (rechts im Bild), bisher Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, und Andrew Howes (links), Personalleiter für Afrika, lösen Detlef Blöcher (64) ab, der seit 2000 an der Spitze des Werkes steht und in den Ruhestand tritt. Das beschloss der DMG-Missionsrat. Beck wird Direktor, Howes sein Stellvertreter. Beck (60) erklärte, er wolle die DMG-Zentrale als „interkulturelles Kompetenzzentrum“ ausbauen. Ebenso müsse die Mission selbstbewusster auf allen Kanälen moderner Kommunikation auftreten. Der gebürtige Engländer Howes (57) studierte in England und war mit seiner deutschen Frau zwölf Jahre Missionar im Kongo und im westafrikanischen Burkina Faso, danach Projektmanager bei Christliche Fachkräfte International (Stuttgart), bevor er 2012 die DMG-Personalleitung für Afrika übernahmen. Howes sagte, dass er Gemeinden helfen wolle, Mission zu betreiben. Unter dem jetzigen Direktor Dr. Detlef Blöcher wurde die Zusammenarbeit mit aussendenden Gemeinden vertieft und die persönliche Betreuung der Mitarbeiter ausgebaut. Ferner trieb Blöcher die Kooperationen mit den inzwischen 105 Partnerkirchen bzw. Partnerwerken im Ausland voran. Die DMG Interpersonal zählt zu den größten protestantischen Missionswerken in Deutschland. (nach idea)

AB-Gemeinschaften wollen badischen Christen eine geistliche Heimat bieten

LANGENSTEINBACH. Jeder Mensch braucht Jesus Christus, um zum ewigen Heil zu gelangen, „sei er Jude, Muslim, Hindu oder Atheist“, betonte Pfarrer Dr. Christoph Morgner (Hannover) beim landesweiten Gemeinschaftstag der pietistischen AB-Gemeinschaften in Baden. Der langjährige Präses des Gnadauer Verbandes war als Gastprediger im Bibelheim des Gemeinschaftsverbandes AB (AB = Augsburger Bekenntnis der Reformation) in Langensteinbach bei Karlsruhe. Christen bräuchten mehr „Zutrauen zum göttlichen Wort der Bibel“, so Morgner, und warnte vor einem „praktischen Atheismus“. In den Herausforderungen des Alltags verhielten sich viele so, als ob Gott tot wäre, als ob er sich nicht um jeden kümmern und immer helfen könne. Morgner rief die Pietisten dazu auf, die Freude zu entdecken. Sie sei laut Martin Luther der „Doktorhut des Glaubens“. AB-Vorsitzender Achim Kellenberger zeigte sich betroffen über die vom Bundestag beschlossenen „Ehe für alle“. Nach biblischen Verständnis sei die Ehe ausschließlich die Verbindung von Mann und Frau. Darum werde der AB-Verband keine solchen Partnerschaften segnen und trauen. Der durch die Erweckungsbewegung um Pfarrer Aloys Henhöfer (1789–1862) im Jahr 1849 entstandene Evangelische Gemeinschaftsverband AB nimmt in seinen Personalgemeinden heute immer mehr Christen auf, die sich in der Volkskirche nicht mehr geistlich zuhause fühlen. (mk)

Froher Männertag mit wegweisenden Impulsen und angeregten Gesprächen

ADELSHOFEN. „Zwischen Softie und Macho – sensibel und kernig als Mann“ lautete das Thema beim Männertag 2017 am 3. Oktober im evangelischen Lebenszentrum Adelshofen (Eppingen/Baden). Eine Szene auf der Bühne führte dazu hin: Ein Feuerwehrmann kommt gestürmt und löscht machohaft einen Brand in einem Backofen, um seine Pizza zu retten. Als seine Frau ihn zum Essen ruft wird er ganz soft: „Ja, Schatzi, ich komm ja schon…!“. Gastprediger Pawel Step entfaltete das Thema und appellierte an die Männer: „Leistung kommt aus dem Sein, nicht umgekehrt“. Step: „Wir dürfen uns nicht aus unserem Tun definieren, sondern müssen zuerst zur Ruhe kommen - durch Jesus. Dann erst können wir im Alltag anpacken und unsere Berufung als Christen leben!“ Angeregte Gespräche folgten. In den Workshops ging es u.a. um Mitarbeiterführung, auch eine Männerbewegung wurde vorgestellt. Eine sportliche Gruppe ließ sich auf Übungen im Erlebnisgarten ein, andere Männer hatten den Mut zu offenen und persönlichen Worten beim Workshop „Die Gefährdungen des Mannes“. Br. Matthias Böker gab Einblick in die aktuelle Situation des Lebenszentrums. Den „Weg des Dienens“ beschrieb Br. Hubert in einem abschließenden Impuls, unterstützt durch zwei Berichte von Männern. (mk)

Impulse zur Reformation: Prof. Hartmut Schmid erklärte Luthers Bibelverständnis

BRETTEN. „Allein die Schrift – Aber wie soll man sie verstehen“ lautet das Thema eines Abendvortrags in der Reihe der Vortragabende der Ev. Allianz Bretten zum Reformationsjubiläum im Melanchthonhaus Bretten. Referent war Pfarrer Dr. Hartmut Schmid, Honorarprofessor für Altes Testament an der Internationalen Hochschule in Bad Liebenzell. Mit dem Prinzip „Sola Scriptura“, dem evangelischen Bekenntnis „die Norm für unseren Glauben ist allein die Bibel“, hätten die Reformatoren einen entscheidenden Impuls für die Stellung der Bibel gegeben, so Schmid. Das „Sola Scriptura“ bilde die Grundlage für die drei anderen Sola (Glaube, Gnade, Christus), welche den Inhalt und die (thematische) Mitte der Schrift aufzeigten. Für Martin Luther wie für den lutherischen Pietisten Johann Albrecht Bengel (1687-1752) in Württemberg sei die Bibel der Wegweiser zum ewigen Heil gewesen. Nicht alle Aussagen der Bibel hätten den gleichen Stellenwert, sagte Schmid. Eine heilsgeschichtliche Unterscheidung sei unerlässlich. Auch müssten einzelne Bibelverse im Zusammenhang gelesen und eingeordnet werden, gab er den Besuchern mit auf den Weg. Dennoch ist für ihn die ganze Bibel nicht nur menschliches Wort, sondern zugleich Gottes Wort. Das Ringen um ihre rechte Auslegung habe der Reformator seiner Kirche mitgegeben, betonte der Theologe. Dies sei auch nötig, weil es kein Lehramt in der evangelischen Kirche gebe. Schmid verwies auf Luthers zwei Prinzipien zum rechten Verständnis der Bibel: 1. Entscheidend ist die Christusmitte – „alles, was Christus treibet“, 2. Die Schrift wird durch die Schrift ausgelegt. Dies müsse wieder deutlich werden. Eine Bibelarbeit mache eben Mühe und „Arbeit“, so der freundliche Schwabe. (mk)

Schwerer Brandanschlag auf den Kindergarten „Arche Noah“ des AB-Verbandes

LANGENSTEINBACH. Ein Schaden von rund 200.000 Euro ist durch einen Brand im Kindergarten „Arche Noah“ des Ev. Gemeinschaftsverbandes AB in Langensteinbach bei Karlsruhe (www.ab-verband.org) entstanden. Die Polizei vermutet eine Brandstiftung. Nach den bislang unbekannten Tätern wird gefahndet. Der Brand brach am Abstellplatz von Mülltonnen im Eingangsbereich aus und griff auf den Dachstuhl über. Der komplette Innenbereich auf zwei Stockwerken wurde durch den raschen Zugriff der Feuerwehr zwar von den Flammen verschont, verqualmte jedoch sehr stark. Gleichzeitig wurde ein Teil des Dachstuhles von den Flammen zerstört. Der Kindergarten kann bis April nicht benutzt werden, sagte der Geschäftsführer des pietistischen Verbandes, Gunther Göttel. Rund 50 Kinder werden in der Einrichtung von sechs Erzieherinnen betreut. Eine Gruppe wurde nun von einem katholischen Kindergarten aufgenommen. Weitere 30 Kinder fanden Platz im Bibelheim „Bethanien“ des Verbandes in Langensteinbach. (mk)

DMG-Herbstmissionsfest: Christsein inmitten rasanter Umbrüche weltweit

SINSHEIM. Rund 1.300 Gäste feierten mit der DMG-Mission im Buchenauerhof (Sinsheim bei Heidelberg) ihr Herbstmissionsfest. Thema: Wie Jesus Menschen verändert – und durch sie die ganze Welt. Direktor Dr. Detlef Blöcher machte auf aktuelle Entwicklungen rund um den Globus aufmerksam: „Unsere Welt befindet sich in einem rasanten Umbruch, und die Antworten von gestern zählen heute nicht mehr!“ „Mitten da hinein hat Gott uns Christen gestellt und will durch uns die Welt verändern“, so Blöcher Es brauche ein neues Denken und Handeln, eine neue Hingabe an Gott. Rund 30 Prozent der Weltbevölkerung (7,5 Milliarden) habe noch keinen Zugang zum Evangelium. Darum sei es nötiger denn je, „Botschafter der Liebe Gottes in andere Länder und Kulturen zu senden.“ Eine gute Antwort auf die Flüchtlingsnot im Nahen Osten habe der christliche Fernsehsender SAT-7. Sein arabischer Schulfernsehkanal sei 24 Stunden täglich auf Sendung und helfe den 13 Millionen durch Krieg vertriebenen Kindern aus dem Nahen Osten, dass sie Mathematik, Schreiben, Lesen, Naturkunde und christliche Werte erlernen. „Eine verlorene Generation erhält so eine Zukunft“, zeigte sich Blöcher erfreut. Eine Missionarin aus dem Kongo berichtete sie über eine geistliche Erweckung in dem von Terror geplagten Land. Die Botschaft der Liebe Gottes mache  den Menschen neue Hoffnung. Viele ließen sich taufen. Kirchen mit biblisch klare Verkündigung erleben großes Wachstum. (www.DMGint.de)

700 Männer begeistert beim vierten Männeraktionstag im Nordschwarzwald

BAD LIEBENZELL. 700 Männer kamen zum vierten Männeraktionstag der Liebenzeller Mission ins Monbachtal im Nordschwarzwald. Neu war der „Bubbleball“: Zwei Teams spielten Fußball gegeneinander – verpackt in überdimensionierten Gummibälle. Beim „Timber Frisbee“ mussten kleine Holzscheiben mit der Motorsäge möglichst weit geschleudert werden. Zu Klassikern gehörten der Radlader-Parcours, Baggerfahren, Schmieden oder Axtwerfen. Die Männer genossen das schöne Herbstwetter, die Motorengeräusche und den Geruch von frisch Gegrilltem. Heißgerauchte Ochsenkeule, Spareribs und Spanferkel gab es zu kaufen, Forellen konnten selbst geräuchert werden. Die Band des Aktionstags bestand neben Keyboarder, Gitarrist und Schlagzeuger auch aus einem alten Traktor. Das Angebot richtete sich bewusst auch an Männer, die kirchlichen Angeboten fernbleiben. Der Aktionstag wollte zeigen, dass Mann-Sein und christlicher Glaube gut zusammenpassen. Über seine Erfahrungen im Umgang mit einem Burnout sprach sehr offen Oliver Frank, der erkannt hat: „Bei Gott bin ich auch wertvoll, wenn ich keine Kraft habe. Ich darf abgeben.“ Auf eine „persönliche Männerreise“ nahm Rüdiger Jope die Teilnehmer mit. Der Chefredakteur des Männermagazins „Movo“ hat weite Teile seines Lebens unter großem Leistungsdruck gelitten. Mittlerweile lernte er, weniger durch das Leben zu hetzen und eigene Kraftreserven aufzutanken. Sein christlicher Glaube hilft ihm dabei: „Lächle deine Bedürfnisse nicht weg. Gott hat ein großes Interesse daran, dass du den Lebensweg bewältigst.“ Gottes Liebe müsse man sich nicht „erschwitzen oder verdienen“. Jope ermutigte die Männer, sich als geliebtes Kind Gottes zu sehen und sich in seine Arme fallen zu lassen. Rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiter halfen, die mehr als 30 Aktionen vorzubereiten und zu betreuen. Mehr Informationen unter www.monbachtal.de/maenner im Internet. (ck)

Tag für ehrenamtliche Mitarbeiter der badischen Landeskirche gab Impulse

REMCHINGEN. Die Angebote und Materialien der Missionarischen Dienste (AMD) der badischen Landeskirche stoßen nach Angaben von Kirchenrat Axel Ebert auf großes Interesse. Ebert sprach beim Innovationstag für ehrenamtliche Mitarbeiter aus Gemeinden in der Kulturhalle Remchingen bei  Pforzheim. Ihm zufolge haben viele Gemeinden einen Glaubenskurs bestellt, der Flüchtlingen in arabischer und persischer Sprache die biblische Botschaft nahebringt. Aufgrund der positiven Resonanz erscheint der Kurs bald auf Französisch. Künftig werde es auch Materialien in Arabisch und Persisch für Hauskreise geben, kündigte Ebert an. Wie er weiter mitteilte, finden die AMD-Kinderbibelwochen sogar in Kindertagesstätten großen Anklang. Beauftragte Maren Wejwer könne sich „vor Anfragen kaum retten“. Die Pädagogin hilft Erzieherinnen, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen. Außerdem gibt sie Tipps, wie sie den Kindern das Evangelium vermitteln können. Der Kirchenbezirk Pforzheim-Land habe Wejwer gebeten, in 15 kirchlichen Kitas solche Kinderbibelwochen anzubieten. Mit dem Angebot treffe man den Nerv vieler Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen, so Ebert. Der Innovationstag geht aus dem einst vielbesuchten „Henhöfertag“ hervor, der geistlich „erweckte“ Christen aus Gemeinden und Hauskreisen sammelte, um sie biblisch zu fundieren und im Glauben zu stärken. (mk)

Im Einsatz für das Evangelium in den Medien: Redakteur Martin Kugele wurde 70

BRETTEN. Der leitende Redakteur von „hoffen + handeln“, Pfarrer Martin Kugele (Bretten), durfte am 26. September 2017 seinen 70. Geburtstag feiern. Vorstand und Trägerkreis der Zeitschrift gratulierten ihm herzlich und wünschten ihm für den weiteren Weg und alle Aufgaben die nötige Gesundheit und den Segen Gottes. Schon seit 1974 gehört Kugele der Redaktion und dem Trägerkreis an, seit mehr als 30 Jahren als leitender Redakteur. Auch wirkt er seit 1973 als Medienbeauftragter in der ChristusBewegung Baden (CBB) und im Trägerverein der Ev. Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Seit mehr als 40 Jahren setzt sich der rüstige Jubilar ehrenamtlich dafür ein, dass mehr Evangelium in die Medien kommt – auch in die Tageszeitungen. Über 30 Jahre wirkte er als Pfarrer in badischen Gemeinden, in der Henhöfer-Gemeinde Spöck und im benachbarten Dettenheim, zuletzt sechs Jahre in Kraichtal-Unteröwisheim bei Bruchsal. Aufgrund seiner Verkündigung entstanden Bibel- und Gebetskreise. Daneben war er viele Jahre kirchlicher Beauftragter für Missionarische Dienste. Ein schwerer Herzinfarkt im Jahr 2000 zwang den missionarisch engagierten Theologen in den vorzeitigen Ruhestand. In seinem Ruhestandsort Bretten sucht Martin Kugele am Stand „Christen am Markt“ das Gespräch mit Kirchendistanzierten und unterstützt evangelistische Aktionen in der Öffentlichkeitsarbeit. Martin Kugele und seine Frau Heidi, mit der er seit 1971 verheiratet ist, haben vier erwachsene Kinder und vier Enkel. Er bekennt sich zur Bibel als dem verbindlichen Wort Gottes und will ihre Ordnungen und Gebote glaubwürdig vermitteln, die reformatorische Botschaft wieder bekanntmachen. Ebenso setzt er sich dafür ein, dem missionarischen Gemeindeaufbau höchste Priorität zu geben und das Evangelium in den Mittelpunkt allen kirchlichen Handelns zu stellen. (nach idea)

Riverboat-Projekt gestartet: Flussschiff will auch deutsche Häfen anlaufen

BONN. In einem Restaurantschiff auf dem Rhein in Bonn war dieser Tage die Auftaktveranstaltung für das Riverboat-Projekt (Flussschiff-Projekt) von OM-Deutschland. Leitende Mitarbeiter stellten das Projekt vor, das Christen und Gemeinden für die Mission mobilisieren will. Zu dem Treffen kamen Vertreter von Gemeinden und Organisationen aus den sechs Städten in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich, in denen das Flussschiff von Januar bis März 2018 anlegen wird. „Schon lange haben wir bei OM den Traum, mit einem Flussschiff die vielen Wasserwege in Europa für das Evangelium zu nutzen“, berichtete der Riverboat-Direktor Robert-Jan Sterk. „Mit den 80 Mitarbeiter an Bord wollen wir durch das Erlebnis von Escape-Room-2.0 europäische Gemeinden für die Mission mobilisieren. Weiter wollen wir durch ein Café und einen Laden an Bord sowie durch Veranstaltungen in und mit Gemeinden vor Ort Jesus bekannt machen.“ Durch die interaktive Simulation werden die Teilnehmer mit der Frage konfrontiert: Welchen Beitrag können wir leisten, damit Menschen, die in ihrer Situation gefangen sind, dieser entkommen können? „Wir freuen uns sehr, dass das Riverboat im Februar und März 2018 Bonn, Mainz und Mannheim besuchen wird“, sagte Gian Walser, Direktor von OM Deutschland. Durch die interaktive und außergewöhnliche Erfahrung an Bord sollen Jugendgruppen, Hauskreise, Gebetsgruppen und auch Einzelpersonen durch das, was sie über Mission sehen, hören und erleben, herausgefordert werden. In jedem Hafen gibt es ein Vorbereitungsteam, das in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz vor Ort und mit möglichst vielen Gemeinden aus dem Umfeld den Riverboat-Besuch vorbereitet und möglich macht. Infos sowie ein Video über das Projekt unter: www.om.org/de/riverboats oder unter www.facebook.com/omriverboats. (MK/Tobias Kübler)

Ausgabe Dez./Jan. 2018

Badische Landeskirche
 

Am 23. Dez. um 19 Uhr Theaterstück „Martin, der Schuster“ nach einer Legende von Leo Tolstoi umrahmt mit weihnachtlichen Liedern in der weihnachtlich dekorierten Alemannenhalle Wutöschingen (Wutachtal bei Waldshut) mit einer Kurzpredigt von Pfarrer David Brunner (www.wutachblick.de).
 

(www.ekiba.de)

CVJM-Landesverband Baden:

 

Am Sonntag, 10. Dezember, um 19 Uhr Konzertlesung von Samuel Koch und Samuel Harfst in der Kulturhalle Mannheim-Feudenheim mit Liedern aus dem neuen Album, mit Lesungen aus Kochs neuem Buch und etwas Smaltalk. Einlass ab 18 Uhr. (www.samuel-harfst.de)
 

Vom 28. Dez. bis 1. Jan. Neujahrstage zur Jahreslosung 2018 („Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers – umsonst!“, Offb. 21,6) im CVJM-Lebenshaus „Schloss Unteröwisheim“. Am Sonntag, 7. Jan. von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr Nacht der Lichter CVJM-Marienhof bei Offenburg.

 

(www.cvjmbaden.de)

Lebenszentrum Adelshofen:
 

Vom 8.-10. Dez. Männerfreizeit im Haus Saron in Wildberg (Schwarzwald) mit Bibelarbeiten, Anspielen, froher Gemeinschaft, Spaziergängen und Singen mit der Männer-Band; Special Guest am Samstag zur Bibelarbeit: Dr. Hans-Joachim Eckstein (Tübingen) zum Thema „Wer’s glaubt wird selig“ rund um den Römerbrief, nachmittags ein Lebensbericht von Hans-Joachim Eckstein, Unkosten: 98,00 Euro, Anmeldung bitte bald.

Vom 2.-6. Jan. Seminar für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Basis-Modulen und spezielle Interessengruppen für Mitarbeitende in Gemeinden, Referenten: Christoph Kaiser, Christian Pletsch, Br. Stefan Heidorn, Br. Manfred Kiel und Studierende des Theologischen Seminars Adelshofen, Kosten: 150 Euro.

 

(www.lza.de)

 

Liebenzeller Mission, Verband und EC:

 

Am 26./27. Jan. Frauentage auf dem Missionsberg in Bad  Liebenzell mit Autorin Elena Schulte zum Thema „Fräulein Wundervoll - Durch Gottes Liebe werden, wer ich bin“. Am 3. Feb. Großer Männertag mit Hanspeter Wolfsberger zum Thema „Steh deinen Mann“.


(www.lgv.org) (www.liebenzell.org)

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Weihnachten und Zuckerfest

Freuen Sie sich auf Weihnachten? Ja, antworten darauf die meisten Menschen. Es sind nicht nur zwei freie Tage und ein paar Geschenke, die dieses Fest ausmachen. Weihnachten löst gute Gefühle aus. Dazu tragen die Lieder, die Glocken und – bei einer großen Zahl – auch die Gottesdienste bei, die in diesen Tagen ein besonderes Gepräge haben...

 

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