Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. 1. Johannes-Brief, Kapitel 4, Vers 16 (E)
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. 1. Johannes-Brief, Kapitel 4, Vers 16 (E)

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Teenagerkongress „TeenStreet 2018“ lud dazu ein, näher mit Jesus zu leben

OLDENBURG. Rund 3.200 Personen, darunter 1.800 Teenies und 1.400 Mitarbeiter, viele davon als freiwillige Helfer, nahmen am internationalen Teenager-Kongress „TeenStreet 2018“ teil, der im Juli/August in der Messe Oldenburg stattfand. Verkündiger des Evangeliums entfalteten das Thema „Closer“ („Näher“). Ihre Botschaft wollte die Teilnehmer näher zu Gott als ihrem himmlischen Vater, bringen. Das Vaterunser-Gebet wurde betrachtet und gefragt: „Wie würde unsere Welt aussehen, wenn Gottes Reich uns näher stünde? Wie würden unser eigenes Leben aussehen, wenn wir näher bei Gott wären?“ In Kleingruppen wurde alles vertieft. Die Teenies ließen sich ermutigen, ihren Alltag mit Gott im Gebet zu besprechen und ihre Erkenntnisse darüber in ihre Schulen, Familien und Arbeitsplätze mitzunehmen. Ein sog. „Global Village“ (globales Dorf) sorgte für interaktive Missionserfahrungen und weckte das Bewusstsein für die 2,8 Milliarden Menschen, die Jesus noch nicht kennen, um für sie zu beten. Bei ihren Einsätzen verteilten Teenager in der Stadt Oldenburg (Niedersachsen) Blumen mit biblischen Impulsen. Andere warben mit Schildern für kostenlose Umarmungen als Zeichen christlicher Liebe oder boten Fürbittgebete an. Mehr als 40 Nationen waren beim Kongress vertreten, jede Hauptveranstaltung wurde in elf Sprachen übersetzt. Mehr unter www.teenstreet.de im Internet. (mk/tobi)

Zum Beten hinaus auf See: Andachten auf einem ostfriesischen Krabbenkutter

NEUHARLINGERSIEL. „Auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand“ glaubt man an der Nordseeküste. Ein trügerischer Traum und zugleich eine Chance für die Kirche, die Urlaubern in Ostfriesland eine Kutter-Andacht anbietet. Gleich hinter der Hafenmole von Neuharlingersiel fährt der Krabbenkutter „Gorch Fock“ zu einer abendlichen Andacht hinaus auf die Nordsee. Rund 50 Urlauber sind an Bord. Normalerweise spritzt die Gischt über die Reling, weiß Urlauberseelsorgerin Heike Pendias und lacht: „Da wird man auch mal etwas nass!“ Seit 2002 fährt Heike unter dem Kommando von „Käpt'n Willy“ mit der Gorch Fock alle 14 Tage zwischen Juni und August hinaus zur Abendandacht auf der Nordsee - solange Seegang und Wetter mitspielen. Die Karten für die 50 Plätze gibt es nur im Kirchenzelt auf dem Campingplatz. Sie sind immer ruckzuck vergeben. Auf dem Meer ist es für viele Menschen leichter, sich auf ein Gebet oder eine Andacht einzulassen, hat die Diakonin beobachtet, die in der Zeltkirche auf dem Campingplatz mitarbeitet. „Wenn es ans Beten geht, können sich die Männer nicht schnell verdrücken!“, schmunzelt sie und greift zur Gitarre. Zwei Stunden dauert die Fahrt in Richtung Spiekeroog und Langeoog. Im Windschatten der Inseln stoppt „Käpt'n Willy“ den Motor. Bei den Gästen siegt jetzt die Begeisterung über das leichte Unwohlsein - jetzt, wo Hände und Augen keinen Halt mehr brauchen. „Wir sollen Gott vertrauen und unser Leben in seine Hände geben“, sagt die 18-jährige Tabea aus Remscheid, die mit ihrer Mutter die Andacht hält. Die beiden verstärken dieses Jahr das Kirchenteam auf dem Campingplatz. Die Rückfahrt geht vorbei an den Seehundbänken vor Langeoog. Robben genießen hier die letzten Strahlen der bald untergehenden Sonne. Ein Vater aus Hannover ist mit seiner Familie zum ersten Mal bei der Kutter-Andacht. „Das war schon ein spezielles Erlebnis. Selten hat mich etwas so angerührt“, sagt er. Nach dem Törn fällt der Gang auf dem festen Boden nicht ganz leicht. Doch Heike Pendias ist glücklich: „So etwas bleibt auch im Alltag nach dem Urlaub im Gedächtnis.“ (mk/epd)

Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz setzte klare biblische Signale

BAD BLANKENBURG. Wegweisende Signale bot die Jahreskonferenz 2018 der Deutschen Ev. Allianz im thüringischen Bad Blankenburg vom 1. bis 5. August. Auch heiße Eisen wurden angesprochen. Ehebruch ist keine Bagatelle, betonte der Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode, Pastor Reinhard Holmer, im Schlussgottesdienst in der Stadtkirche, wo er über den Ehebruch Davids predigte. Die Konferenz unter dem Thema „Berufung“ beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit David im Alten Testament. Umkehr beginne im Herzen, mit der schmerzlichen Erkenntnis, dass es nicht um die Fehler anderer gehe, sondern immer um mich selbst, so Holmer. David habe sich in vielen Situationen bewährt. Aber auf dem Höhepunkt der Macht habe er Gottes Maßstäbe verloren, sagte Allianz-Generalsekretär Hartmut Steeb in seiner im Radio live übertragenen Predigt in der Konferenzhalle. Statt sich dem Kampf der Feinde zu stellen, habe er zuhause das bequeme Leben genossen und Ehebruch begangen. Steeb: „Die Frage des Umgangs mit der Sexualität ist keine Privatangelegenheit. Sie berührt mein direktes Verhältnis zu Gott.“ Sünde sei immer Sünde. „Wir reden da nichts klein, weder Neid, Geiz, Hass, Betrug, Steuerhinterziehung, Machtmissbrauch oder Ausbeutung“, so Steeb. Rund 2.000 Teilnehmer besuchten die Vorträge, und Seminare der Konferenz, deren Abendvorträge wegweisend, ermutigend und seelsorgerlich waren. Musik und Gesang, Spaß und Spiel, Begegnung, Austausch und frohe Gemeinschaft gehörten mit zum vielseitigen Programm. (mk)

Äthiopischer Prinz: Afrikanische Migration nach Europa nicht unterschätzen

BAD BLANKENBURG. Der äthiopische Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate (Frankfurt) hat bei der Allianzkonferenz 2018 davor gewarnt, die afrikanische Migration nach Europa zu unterschätzen. Der 69-Jährige ist der Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers und der erste Äthiopier, der in Deutschland Asyl beantragte. Die Migration habe gerade erst angefangen, warnte der gläubige Christ, dessen Stammbaum auf König David zurückgeht. Er sagt: Gewaltherrscher seien die größten Exporteure von Migranten. Um dies zu verhindern, müsse mehr Zeit und Geld in „gute Regierungsführung Afrikas“ investiert werden. „Nicht einmal ein Drittel“ der Entwicklungshilfe der vergangenen 50 Jahre seien an die richtigen Adressen geflossen. Die afrikanischen Gewaltherrscher gäben ihren Völkern keine Chance, ein menschenwürdiges Dasein zu führen. Ihretwegen verließen die meisten Menschen ihre Heimat. Leider werde die große Bedeutung einer guten Regierungsführung unterschätzt. „Die Europäer haben es verpasst, diesen Punkt als wesentlichen Faktor für die große Problematik in Afrika zu akzeptieren.“ Eine neue und gemeinsame Afrika-Politik der EU könne hier einiges ändern. Ein großes Problem sei auch die Bevölkerungsexplosion. Das lasse sich nicht durch Sterilisationen oder Kondom-Sendungen aus Europa lösen. Die Frage der Migration dürfe nicht tabuisiert werden. Man müsse sich immer klarmachen, dass nicht die „Ärmsten der Armen“ in den Westen flöhen. Afrika verliere seine Eliten. In Kalifornien gebe es mehr äthiopisch-stämmige Ärzte als in Äthiopien selbst. Stattdessen sei es wichtiger, den Menschen in ihren Heimatländern selbst ein menschenwürdiges Dasein aufzubauen. (mk)
 

Dammbruch in Laos: Christliche Entwicklungshelfer im Überschwemmungsgebiet

ATTAPEU. Wegen der starken Regenfälle in den letzten Wochen ist der Wasserpegel in den Flüssen der Provinz Attapeu im Süden von Laos bedrohlich gestiegen. Am 24. Juli ist aufgrund der Wassermassen bereits ein Damm eines Wasserkraftwerkes gebrochen. Sollte der Regen weiter anhalten, müssen weitere Dämme ihr Wasser ablassen, was katastrophale Folgen für die Bevölkerung haben könnte. Die Wassermassen des gebrochenen Damms haben viele Reisfelder überflutet und mehrere Dörfer komplett zerstört. Es gibt Hunderte von Vermissten und viele Tote. Die Entwicklungshelfer Jonatan Müller und David Mallow von „Christliche Fachkräfte International“ (CFI) in Stuttgart helfen von der Stadt Attapeu aus mit, die keine 40 Kilometer von den überschwemmten Gebieten entfernt ist. Auch hier droht der Fluss Sekong die Stadt zu überschwemmen. Die beiden Entwicklungshelfer arbeiten in Projekten der Dorfentwicklung und sind dafür auch in den betroffenen Dörfern unterwegs. Mittlerweile hat das Militär die Gegend abgesperrt, berichtet Mallow. Die Bewohner werden evakuiert. Beten Sie beten für die Menschen vor Ort. Die CFI ist bereit, mitzuhelfen und hat Kontakt aufgenommen über sein Partnerwerk „Hilfe für Brüder International“ (HfB). Spenden erbittet HfB an die Evangelische Bank, IBAN DE89 5206 0410 0000 4156 00 (BIC GENODEF1EK1) mit dem Stichwort „Projekt 5285 Laos - Nothilfe Überschwemmung“. (www.gottes-liebe-weltweit.de)

500 junge Christen beim Jugendmeeting 2018 auf dem Buchenauerhof

SINSHEIM. „Weltmission ist nicht schwer, wenn Christen eine geistliche Einheit bilden und jeder mit seiner Begabung mitmacht!“ Dies war die zentrale Botschaft des zweitägigen DMG-Jugendmeeting 2018 auf dem Buchenauerhof in Sinsheim. Jugendevangelist Daniel Harter rief die 500 Teilnehmer auf, mit ihren Gaben und Fähigkeiten dazu beizutragen, dass Menschen den biblischen Jesus für sich selbst entdeckten. Stefan und Helga Roß (Brüssel) stellten einige der 7.000 vom Evangelium unerreichten Volksgruppen vor, 30 Missionare ihre Projekte. Einer berichtete von seiner Migrantenarbeit und wie bekehrte Flüchtlinge zur Missionierung ihrer Landsleute beitragen. Ein Iraner habe über mehrere Smartphone-Apps bereits 36.000 Follower. Davon hätten sich 2.900 in einen Online-Bibelkurs eingeschrieben und Hunderte in den vergangenen Monaten einen Bibelkurs heruntergeladen. Höhepunkt war die Aussendung von 40 jungen Christen in kurze Auslandseinsätze. In froher Gemeinschaft feierten die Jugendlichen noch lange am Lagerfeuer. Das Meeting schloss am Sonntagmorgen mit einem Jugendgottesdienst, Spaß und Spiel, Action und sportliche Herausforderungen fehlten bei dem Treffen nicht. (mk)

Missionsdirektor: Senioren unterschätzen ihr Potenzial in der Weltmission

PUSCHENDORF. Senioren unterschätzen ihr Potenzial für die Mission. Davon ist der Direktor des Missions- und Hilfswerks DMG interpersonal, Pfarrer Dr. Günther Beck (Sinsheim), überzeugt. In einem Seminar auf einem Seniorentag in Puschendorf im mittelfränkischen Landkreis Fürth warb er um die „Generation Plus“ für missionarische Kurzeinsätze. Bisher sende DMG interpersonal ein bis zwei Senioren jährlich aus. Das sei jedoch zu wenig, sagte er. Dahinter stecke die „irrige Ansicht“, dass Mission nur etwas für junge Menschen sei: „Unsere Erfahrung ist eine andere.“ Senioren machten keine Probleme: „Sie sind mit allen Wassern gewaschen. Die haut nichts so schnell aus der Kurve.“ Jüngere seien zwar flexibel und anpassungsfähiger im Einsatz, das machten die Älteren aber durch ihre Lebenserfahrung wett. Gefragt seien auch „Buchhaltertypen“. Denn es fehlten auch „vertrauenswürdige und gewissenhafte“ Kräfte für Administration und Buchhaltung. Sprachkenntnisse seien da zweitrangig. Beck ermutigte die Ruheständler, nicht zu lange über „eine geistliche Motivation“ oder Berufung nachzudenken. Wichtiger sei die Frage: „Was kann ich gut?“ Als Beispiel nannte er einen pensionierten Fliesenleger, der einen Nordafrikaner unterstützte. Mit dem neuen Wissen und den alten Werkzeugen des Seniors habe sich dieser ein Geschäft aufbauen und eine dauerhafte Lebensgrundlage erwirtschaften können. (idea)

Glaubenskurs nach Geschenkaktion: Viele Kinder wurden Christen

BERLIN. Wie das christliche Hilfswerk „Geschenke der Hoffnung“ (Berlin) erst jetzt mitteilte, sind etwa 1,9 Millionen Kinder im vergangenen Jahr durch seine weltweite Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gläubige Christen geworden. Die Mädchen und Jungen hatten an einem Glaubenskurs teilgenommen, ein freiwilliges Nachfolge-Programm von „Weihnachten im Schuhkarton“, das Informationen zum christlichen Glauben in zwölf Einheiten vermittelt. Insgesamt nahmen 3,9 Millionen Kinder in 114 Ländern an den Kursen teil. Rund 187.000 Ehrenamtliche unterrichteten sie. Jedes Jahr an Weihnachten bekommen alle Kinder mit ihrem Geschenk kleine Hefte, welche die Weihnachtsbotschaft verständlich vermitteln und biblische Begriffe erklären. Der Glaubenskurs führt interessierte Kinder weiter. Gemeinden begleiten sie. Seit dem Start des Programms vor acht Jahren haben weltweit 10,5 Millionen Kinder den Kurs abgeschlossen. Rund sieben Millionen hätten sich für ein Leben als Christ entschieden, teilte das Hilfswerk mit. (mk)

Fußball-WM in Russland wurde von Gemeinden evangelistisch genutzt

MOSKAU. Evangelistische Einsätze fanden am Rand der Fußball-WM 2018 in Russland. Rund 500.000 biblische Schriften wurden von Christen verteilt, obwohl Mission ohne spezielle Dokumente außerhalb von Kirchengebäuden verboten ist. Viele christliche Gemeinden haben das Ereignis hervorragend für die Glaubenswerbung genutzt. In Partnerschaft mit einem ausländischen Missionswerk wurden 400 Gemeinden in 50 Städten aktiv. Weitergegeben wurden 300.000 Johannes-Evangelien, 200.000 Neue Testamente sowie 100.000 Magazine. In einigen Fällen, besonders in St. Petersburg, Moskau und Jekaterinburg, gab es kleine Schwierigkeiten mit lokalen Behörden. In den drei Städten wurden Teams kurzzeitig festgenommen, aber ohne Anklage wieder freigelassen. Einige Gemeinden wollen jetzt Heimbibelstudiengruppen aufbauen und Sportangebote für Kinder zu schaffen. (mk)

AB-Verband: Engagierter missionarischer Pietist und Theologe verabschiedet

BRETTEN. In einem besonderen Gottesdienst auf dem Grillplatz in Bretten wurde Pastor Hartmut Täuber (53) nach 16-jährigem Dienst im badischen Gemeinschaftsverbandes AB verabschiedet. Er war Regionalbeauftragter des pietistischen Verbandes in Mittelbaden, betreute ferner 13 Gemeinschaften und leitete die von ihm gegründete Christusgemeinde Bretten. Unter Partyzelten und Schirmen von der Sonne geschützt nahmen Gäste von nah und fern an der Feier teil. Ein Posaunenchor und eine Musikgruppe wirkten mit. Der Vorsitzende des AB-Verbandes, Inspektor Achim Kellenberger, schilderte in einer ermutigenden Festpredigt den herausfordernden Weg des wandernden Gottesvolkes. Er dankte dem gebürtigen Franken für sein missionarisches Engagement und die Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Für die gewachsene Arbeit mit Jugendlichen, jungen Familien und Senioren entsteht derzeit ein Gemeindezentrum im Brettener Neubaugebiet am Steiner Pfad. Die Leitung wird der junge Peter Warkentin übernehmen, der als Jugendpastor wirkt. Mit seiner Frau Ingrid und den erwachsenen Töchtern zieht Täuber in den südbadischen Bezirk Emmendingen und wird sich dort – dann im Liebenzeller Verband – einer neuen Herausforderung stellen. (mk)

Rund 1.200 junge Leute lernten beim CVJM-Badentreff für ihr Leben

KARLSDORF. Ist die Geschichte von Jesus eine „Fake News“ oder eine „Good News“, eine erfundene Story oder Evangelium als „Gute Nachricht“? Das war die Kernfrage, um die es beim diesjährigen CVJM Badentreff unter dem Motto „Echt jetzt“ ging. Rund 1.200 Jugendliche aus ganz Baden waren zu diesem Wochenende nach Karlsdorf bei Bruchsal gekommen und zelteten rund um die Altenbürghalle zu Sport und Spiel, zu geistlichen Impulsen und Gottesdienst, zu Workshops. Neu war das „Marktfest“ mit Mitmach-Angeboten der Gruppen mit gegenseitigem Besuch zum Essen. „Wir wollten, dass sich die Gruppen besser kennen lernen“, so ein Leiter, „sich gemeinsam als große CVJM-Familie erleben“. Inmitten der vielfältigen Angebote gab es auch einen Raum der Stille für das Gespräch mit Gott. Die „Badenband“ bot auch Musik, die emotional berührte. CVJM-Sekretär Kai Günther (Kraichtal) von der Lebenshausarbeit entfaltete das Motto „Echt jetzt“ mit zwei Bibeltexten, bei denen es darum ging, den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen, um ein Leben mit Jesus im Alltag zu beginnen. (mk)

Adelshofen: Dozent Wilhelm Faix mit Absolventen festlich verabschiedet

ADELSHOFEN. Rund 250 Gäste von nah und fern besuchten die Aussendungsfeier des Theologischen Seminars Adelshofen (TSA) in Eppingen im badischen Kraichgau. Die Sendung der fünf Absolventen wurde mit einem Gottesdienst eröffnet, bei dem Absolvent Timotheus Specht dazu ermutigte, doch Ja zu sagen zu einem dienenden Leben für Gott. Von ihren Erfahrungen in den letzten vier Jahren und über ihre Zukunftspläne berichteten alle fünf Absolventen. Specht will mit seiner Familie nach Österreich gehen und dort unter Migranten zu wirken. Nach über 40 Dienstjahren am Seminar wurde auch Wilhelm Faix als Dozent verabschiedet. Mit Ehefrau Barbara nahm Faix (Foto) bewegt den Dank des TSA entgegen. Die hohe fachliche Qualität seines Unterrichts, seine „Leidenschaft und große Treue“ hob TSA-Leiter Dr. Manfred Baumert hervor. Auch vier junge Leute vom TSA-Jahreskurs  wurden verabschiedet. Die Segnungen und Sendungen vollzogen Dozenten, Kommunitätsmitglieder und Vertreter aus den Gemeinden. (mk)

OM-Gründer George Verwer feierte 80. Geburtstag auf 20 Bahnhöfen

STUTTGART. George Verwer, Gründer und langjährige Leiter von Operation Mobilisation (OM), feierte seinen 80. Geburtstag ganz ungewöhnlich mit Treffen von Freunden und Bekannten auf Bahnhöfen. Neben 18 Bahnhöfen in England, einem in Frankreich (Paris-Nord) gehörte auch  der Stuttgarter Hauptbahnhof dazu, der einzige Treff in Deutschland. Dort begegnete George Verwer am 6. Juli von 11.30 Uhr bis 19 Uhr in einem Café aktiven und ehemaligen OM-Leuten sowie interessierten Gästen. „Für 55 Jahre haben Bahnhöfe eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt, deshalb schien es mir passend, soviel Freunde wie möglich an einem dieser erstaunlichen Orte zu treffen“, meinte der rüstige 80-Jährige, der seinen Rundbrief, im Internet und  im ERF-Radio eingeladen hatte. Er wollte keine große Feier, sondern die persönliche Begegnung. Dazu boten die Bahnhöfe reichlich Gelegenheit. Dass der 80-Jährige seinen Humor nicht verloren hat, zeigte die Aufschrift seiner Mütze: „Nicht jeder sieht mit 80 so gut aus!“ Sie ist das Geschenk eines Freundes. (mk/tobi)

OM-Freundestreffen: 33 junge Christen in die Weltmission ausgesandt

MOSBACH. Afrika war der Schwerpunkt beim OM-Freundestreffen 2018 in Mosbach bei Heidelberg. Der Gebietsleiter von OM Afrika, Melvin Chiombe, berichtete den 500 Gästen von seinen Erfahrungen. Er dankte den Europäern, die einst als erste Missionare nach Afrika kamen und bereit waren, ihr Leben einzusetzen. „Ich und die vielen Christen in Afrika sind die Früchte ihrer Arbeit“, zeigte er sich erfreut und betonte, dass es weltweit etwa 2,8 Milliarden Menschen gibt, die noch nie klar das Evangelium von Jesus gehört haben. Dabei besäßen selbst Afrikaner in entlegenen Regionen heute Handys, die missionarisch genutzt werden könnten. OM Afrika habe die Vision, bis zum Jahr 2027 rund 5.000 afrikanische Missionare zu den am wenigsten vom Evangelium erreichten Menschen zu senden. In Afrika fehle es nicht an Christen, die in die Mission gehen wollten, sondern an Gemeinden, die sie aussenden, so Chiombe. Das Problem sei weniger das fehlende Geld als vielmehr die Denkweise. Umdenken sei nötig. Acht Kameruner, die in Heilbronn leben, traten als Chor auf. Erfreulich: 33 neue Mitarbeiter stellten sich vor, die jetzt OM-Teams in aller Welt verstärken. (mk)

Bekenner des Evangeliums in Wort und Tat: Bernd Gomer wurde 75

ADELSHOFEN. Bauunternehmer Bernd Gomer in Adelshofen im badischen Kraichgau, bekennender evangelischer Christ und Kämpfer für eine an der Bibel und den reformatorischen Bekenntnissen ausgerichtete badischen Landeskirche, durfte in diesem Sommer mit einem Familien- und Freundesfest seinen 75. Geburtstag feiern. Gomer wohnt mit seiner Frau wohnt nur wenige Meter neben dem dortigen Lebenszentrum, das weit über Baden hinaus bekannt ist und von Gomer seit Anbeginn unterstützt wird. Gott hat den engagierten Förderer des Evangeliums und der Weltmission zum Segen gesetzt, gnädig auch durch gesundheitliche Krisen hindurchgeführt. Seine vielseitig begabte Ehefrau Traudel, neben dem Betriebsbüro auch in geistlichen Aufgaben ehrenamtlich aktiv, vor allem im Konfirmanden-Unterricht gern gesehen, unterstützt ihren Mann tatkräftig. Segenswünsche kamen zum Geburtstag auch von der ChristusBewegung Baden, dessen Trägerkreis der Jubilar seit Jahrzehnten angehört. Er hat überall Segensspuren hinterlassen, Glaubenswerken nah und fern geholfen. Gemeindehäuser und Kirchen im Land zeugen von seinem fleißigen Familienunternehmen. Privat unterstützen die Gomers in aller Stille seit vielen Jahren gute Missionare und setzt sich für die Verbreitung des Evangeliums und den geistlichen Gemeindeaufbau ein. Natürlich ist Gomer auch ein langjährigen Leser unserer Zeitschrift, die ihm gratuliert hat. (mk)

Seelsorgerlicher BILD-Kommentar: Gott ist mehr als nur ein Fußball-Gott

BERLIN. „Danke, Gott, dass du mehr bist als nur ein Fußball-Gott“, schrieb der stellvertretende „Bild“-Chefredakteur Daniel Böcking, ein gläubiger Christ, in seinem Kommentar zum deutschen WM-Aus in Russland. Der Gott der Christen sei für alle da, mit dabei auch in Pleiten. „Unser Glaube schützt uns nicht vor Kummer, vor Niederlagen, vor Prüfungen.“ Im Vergleich zu Leidensgeschichten in der Bibel ist für Böcking das WM-Aus nur „ein Klacks“. Es gebe Wichtigeres als Fußball. Böcking rief dazu auf, „anderen (bedürftigen) Menschen“ so viel Emotion und Leidenschaft entgegenzubringen wie dem Fußball, sich ebenso sehr über sinkende Arbeitslosenzahlen oder den neuen Job der Nachbarin zu freuen wie über ein Tor. Es gebe viele Gründe, dankbar und froh zu sein, etwa über Gesundheit, Familie und Freundschaften, oder auch darüber, „dass draußen die Sonne scheint, wir Sommer haben und das Leben so schön ist, wie es vor dem Anpfiff war“. Gott habe „gegen Korea nicht im Sechzehner geholfen, aber er hilft mir dabei, dass mir nicht zum Heulen zumute ist, nicht nach Wut und Hohn“. Gott sei eher der Betreuer nach dem Abpfiff als ein Tor-Joker. Ein prominenter badischer Theologe dankte Böcking in einer E-Mail für seine wegweisenden Worte. Sein „Bild“-Kommentar sei „ein wunderbares Stück öffentlicher Seelsorge“. (mk)

Gott präsent auch am Nordseestrand: Werbendes Programm im Sommer an der Küste

BENSERSIEL. Missionswerke und Kirchen bieten in diesem Sommer wieder eine Reihe geistlicher Veranstaltungen in den Strandorten der Nord- und Ostsee an. Der Bibellesebund richtet sich mit dem Kinderbibel-Ferientreff in Bensersiel (Ostfriesland) und sechs weiteren Orten an der Nordsee an Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Rund 70 ehrenamtliche Mitarbeiter aus ganz Deutschland organisieren dafür an den Urlaubsorten „Kindertreffs“, den „Bibel-Entdecker-Klub“, „Spieltreffs“ und erzählen Gute-Nacht-Geschichten. Das Programm ist für alle Kinder offen und missionarisch ausgerichtet, sagte ein Sprecher: „Die Kinder sollen die Bibel, Gott und Jesus kennenlernen.“ Das Konzept habe sich seit 1970 bewährt. Zu einzelnen Veranstaltungen kämen bis zu 100 Kinder. Auch die Kooperation mit den Kurverwaltungen funktioniere gut. Ein Programm für Kinder bieten auch die Barmer Zeltmission und die Christliche Gemeinde Barsbek an. Bereits zum 45. Mal findet die gemeinsame „Strandmission“ statt. In diesem Jahr arbeiten 60 ehrenamtliche Helfer mit. Auf zwei Campingplätzen in der Kieler Bucht bieten sie morgens und abends Kinderstunden an, einen „Teen-Treff“ sowie einen Familienabend und ein Fußballturnier. „Unser Ziel ist es, den Urlaubern die gute Nachricht von Jesus Christus zu vermitteln“, sagte der Leiter der Strandmission. An vielen Orten laden Gemeinden zu Morgenandachten, Gute-Nacht-Kirchen und Familiengottesdiensten ein. (idea)

Engagiert für das biblische Evangelium weltweit: Pfarrer Winrich Scheffbuch wurde 80

STUTTGART. Pfarrer Winrich Scheffbuch (Stuttgart), ein Pionier biblisch klarer Mission und Entwicklungshilfe, vollendet am 18. Juni sein 80. Lebensjahr. Er war maßgeblich an der Gründung der Hilfswerke „Hilfe für Brüder“ und „Christliche Fachkräfte International“ (CFI) beteiligt, leitete beide Werke neben seiner Arbeit als Pfarrer der Hofacker-Gemeinde in Stuttgart. 1995 folgte die Agentur für Kurzzeiteinsätze „Co-Workers International“. 2006 übergab Scheffbuch die Geschäftsführung der drei Werke an Nachfolger Ulrich Weinhold. Der Jubilar, Initiator der jährlichen Jugendmissionskonferenz mit über 5.000 Teilnehmern in der Messe Echterdingent, entstammt einer der ältesten pietistischen Familien in Württemberg. Zu seinen zahlreichen Ehrenämter gehörte auch sein Wirken als Vorsitzender des Missionsbundes „Licht im Osten“ und als Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Ev. Allianz. Ferner gehörte er der Synode an. Sein Bruder Rolf (1931–2012) amtierte von 1989 bis 1995 als Prälat (Regionalbischof) für Ostwürttemberg, ein anderer Bruder war Dekan in Esslingen, ein dritter Unternehmensberater und langjähriger Vorsitzender des Gesprächsforums „Leben und Glauben“. Die  Schwester Irmgard leitete eine Diakonen-Ausbildung. Herzliche Segenswünsche kommen auch aus Baden, wo Scheffbuch bei Bekenntnistagen und Glaubenstreffen mit seiner anschaulich-frischen Verkündigung gerne gehört wurde. (mk)

Hollywood-Schauspieler Chris Pratt bei MTV: Beten tut der Seele gut

LOS ANGELES. Hollywood-Schauspieler Chris Pratt (38) hat am 18. Juni in Los Angeles bei der Preisverleihung des US-Sender MTV den „Generation Award“ (Generationen-Preis) erhalten. In seiner Rede sprach er auch über seinen Glauben und gab Tipps für ein erfülltes Leben. Pratt sagte, dass Gott real sei, alle liebe und nur das Beste wolle: „Glaubt daran, ich tue es.“ Er empfahl den Zuhörern, beten zu lernen. Es sei einfach und tue der Seele gut. Gottes Gnade sei Geschenk. Christus habe dafür mit seinem Blut bezahlt. Pratt ist Mitglied einer evangelikalen Gemeinde in Los Angeles. Bekannt wurde er durch Filme wie Guardians of the Galaxy und Jurassic World. (idea)

Hahne bei Israelfreundestag: Nie wieder Judenhass auf deutschem Boden!

REICHENBACH. Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) hat auf dem Sächsischen Israelfreundestag die Christen zum Eintreten gegen den wachsenden Antisemitismus aufgerufen. Er übte aber auch Kritik an der derzeitigen Politik in Deutschland. Zu den Themen Sicherheit, Bildung und Israel würden nur „Mogelpackungen“ geboten. Hahne: „Während man vorgibt, gegen die weltweite Christenverfolgung zu kämpfen, lässt man mit einer fahrlässigen Flüchtlingspolitik auch militante Moslems, radikale Antisemiten und Christenhasser unkontrolliert ins Land. Das alles auf dem Rücken der wirklich Verfolgten.“ Schockierend sei, dass Antisemitismus bereits in die Schulbücher eingezogen sei. Eine Studie des „Mideast Freedom Forum Berlin“ habe ergeben, dass in Lehrmaterialien für junge Muslime die Weltkarten ohne den Staat Israel abgebildet sind. Aber auch in ganz „normalen“ Schulbüchern werde ein verzerrtes Israelbild dargestellt – „und das alles mitten in Deutschland mit seiner schlimmen Vergangenheit“, so das frühere EKD-Ratsmitglied. Am Freundestag in Reichenbach im Vogtland nahmen 850 Christen teil. Der Theologe und Nahostexperte Johannes Gerloff (Jerusalem) griff in seiner Predigt biblische Verheißungen im Buch des Propheten Jeremia auf, wo es in den Kapiteln 30 bis 32 heißt, , dass Gott dafür sorgen wird, „dass Israel für alle Zukunft mein Volk bleibt und Bestand haben wird“. Gerloff nebenbei: „Ich bin mir nicht sicher, ob die Bundesrepublik und das deutsche Volk solch eine Zukunftsverheißung hat – aber Israel hat sie“. Gerloff stammt aus Neuenbürg bei Pforzheim. (mk)

Die Christustage 2018 waren fröhliche und wegweisende Glaubenstreffen

KRAICHTAL. Rund 9.000 evangelische Christen haben an Fronleichnam, 31. Mai, die Christustage in Baden-Württemberg besucht. Unter dem Motto „Jesus verbindet“ feierten sie an 17 Orten fröhliche Glaubenstreffen mit Musik und Gesang, mit Begegnung und Austausch, mit wegweisenden Informationen und biblischen Impulsen. Badische Orte waren Kraichtal-Gochsheim bei Bretten, St. Georgen im Schwarzwald, Mannheim, Karlsbad bei Karlsruhe und Pforzheim-Eutingen. In einem „Wort zur Orientierung“ der ChristusBewegung Baden (CBB) wurden die Gemeinden und Christen aufgerufen, ihren Glauben verbindlich zu leben nach den Weisungen der Bibel und sich nicht abhängig zu machen vom Applaus der Menschen. CBB-Vorsitzender Mößner lud dazu ein. die Gemeinschaft mit anderen Christen zu suchen, dem eigenen Perfektionismus-Denken wie der Bevormundung durch Meinungsmacher zu widerstehen und missionarisch den Kontakt zu kirchenfernen Menschen zu suchen. In der St. Martinkirche Gochsheim bei Bretten (siehe Bild) erinnerte CBB-Pfarrer Udo Zansinger daran, dass nicht christliches Handeln in den Himmel bringt, sondern allein der Glaube an Christus. Erfrischende Impulse zum Umgang untereinander, zum Miteinander von Christen gab Pfarrer Werner Weiland (Ladenburg). Studierende des Friedrich-Hauß-Studienzentrums berichteten von ihren Erfahrungen und stellten ihr Studienzentrum vor. Sonniges Wetter erfreute in der Pause der Begegnung mit Imbiss- und Infoständen. Der Christustag in St. Georgen im Hochschwarzwald war musikalisch vielfältig und zog Christen aus unterschiedlichen Gemeinden an, die sich über die klaren biblische Positionen der ChristusBewegung freuten. Auch der Christustag in Pforzheim-Eutingen war geprägt von einer fröhlichen Atmosphäre und bot wegweisende Ermutigung. Landessynodaler Theo Breisacher beschrieb die Spannung der Pfarrer, allen Menschen mit offenem Herzen zu begegnen und ihnen Raum zu geben, aber in der Verkündigung des Evangeliums dennoch biblisch klar zu bleiben. (mk)

Fast 200 Besucher beim ersten Südbadischen Christustag in Steinen

STEINEN. Gute Resonanz fand der erste Christustag der ChristusBewegung Baden (CBB) am Himmelfahrtstag 2018 (10. Mai) im südbadischen Steinen bei Lörrach. Mehr als 180 Erwachsene und Kinder nahmen an den Angeboten dieses wegweisenden und frohen Glaubenstreffens in der großen Petrus-Kirche teil. Die frische und alltagsnahe Predigt zum Thema „Jesus verbindet - Himmel und Erde“ (Joh. 3,11-21) des CBB-Vorsitzenden, Pfarrer Lothar Mößner (Pfinztal bei Karlsruhe), ermutigte die Christen in ihren Sorgen und Anfechtungen. Mößner verstand es, ihre Bedenken im Blick auf den Kurs der Landeskirche klar zu beantworten und eine Perspektive aufzuzeigen. Die wunderbaren Lieder der Lobpreisgruppe Steinen stimmten die Herzen froh. Regen Austausch gab es in der Pause der Begegnung bei Brezeln und Getränken. Großer Andrang herrschte zum Workshop „Brennpunkt Nahost – wie der jüdische Messias Jesus zum Friedensstifter wird“ mit Pfarrer Martin Rösch von der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel, aber auch bei Mößners Workshop zum Thema „(Neue) Protestanten braucht das Land: Zeit zum Aufstehen“. Orte und Programme aller Christustage 2018 unter www.christustag.de im Internet. (mk)

Der neue Oberbürgermeister von Freiburg ist ein bekennender Christ

FREIBURG. Neuer Oberbürgermeister in Freiburg wird der bekennende evangelische Christ Martin Horn (parteilos). Der 33-Jährige setzte sich gegen den Amtsinhaber Dieter Salomon (Grüne) durch, der 16 Jahren lang der Universitätsstadt vorstand. Bereits im Vorfeld der Wahl hatte es Anfeindungen gegen Horn gegeben. Ein prominenter Politiker der Grünen in der Stadt kritisierte öffentlich die Teilnahme Horns an einer Veranstaltung der Freikirche ICF. Horn hatte dort auch für seine Gegner im Wahlkampf gebetet. Westermayer schrieb u.a., offen sei für ihn „die Frage, wie sehr ICF etc. Herrn Horn als einen der ihren sehen und für ihn werben“. Gegenüber der Ev. Nachrichtenagentur idea sagte Horn, er sei „gläubiger Christ“. Er haben seinen Glauben nie „als etwas Ausgrenzendes“ gesehen, sondern eher als etwas Zentrales, „einfach auch im Werteverständnis für alle Menschen, egal mit welchem Hintergrund“, so der Sohn eines evangelischen Pfarrers. Allerdings dürften Religion und Politik nicht vermischt werden. Für Aufsehen sorgte nach dem Wahlsieg ein Angriff auf den neuen Amtsinhaber. Der Täter verletzte den 33-Jährigen am Auge, brach ihm die Nase und schlug ihm zwei Zähne aus. In seinem FB-Video aus dem Krankenhaus zeigte sich Horn jedoch zuversichtlich. (nach idea)

Frühlingsfest: Buchenauerhof soll Zentrum des Gebets und der Hilfe sein

SINSHEIM. Die DMG-Zentrale im Buchenauerhof (Sinsheim) soll ein Zentrum des Gebets und der Hilfe sein, betonte der neue DMG-Direktor Günther Beck beim Frühlingsmissionsfest vor 1.000 Besuchern. Künftig wolle man nicht mehr zwischen Gebern und Empfängern der Hilfe unterscheiden. Dies sei demütigend. In jeder Kultur finde sich „Wertvolles“. Hilfe auf Augenhöhe beziehe die Einheimischen mit ein und stärke ihr Selbstbewusstsein, damit sie einander selbst helfen können. Bei einem Podium mit Politikern und Missionaren wies die DMG-Personalchefin darauf hin, dass von Sinsheim zahlreiche christliche Fachkräfte nach Afrika gehen und dort zeigten, wie man Konflikte friedlich löst. Dringend gesucht würden noch Landwirtschaftsexperten, um die Ernteerträge zu steigern, sowie Ausbilder für Berufe, mit denen sich die Afrikaner ihren Lebensunterhalt verdienen könnten. Eindrucksvoll beim Missionsfest war Vielfalt des Programms. Ein Missionar aus Trinidad begeisterte mit Steelpan-Klängen seines selbstgefertigten Instrumentes. Sieben neue Missionare stellten sich und ihre Einsatzorte vor, ehe sie gesandt wurden. Rund 100 Kinder feierten parallel ein Kinderfest und erfreuten sich an einer Spielstraße. (www.DMGint.de)

Die „Offensive Junger Christen“ feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen

REICHELSHEIM. Die Kommunität „Offensive Junger Christen“ (OJC) in Reichelsheim im Odenwald feiert am Himmelfahrtstag, 10. Mai, ihr 50-jähriges Bestehen. Sie wurde 1968 vom damaligen CVJM-Sekretär Horst-Klaus Hofmann (89) und seiner Ehefrau Irmela (1924–2003) gegen die 68-Revolution ins Leben gerufen. Das begabte gläubige Paar sah sich von Gott gerufen, eine „revolutionäre Mannschaft“ gründen, um die brennenden Probleme der Welt mit anzupacken. Mit einer Jahresmannschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter zogen das Ehepaar, das das Werk bis 2002 leitete, ein Jahr später in ein Haus in Bensheim ein. Noch im selben Jahr gründeten sie das „Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft“ (www.dijg.de), das u.a. über die Familie und die Sexualität forscht und informiert. 1984 wurde Schloss Reichenberg zum geistlichen Zentrum, eine Außenstelle ist in Greifswald: das „Haus der Hoffnung“. Zu OCJ-Arbeit gehören 100 Personen vor Ort, die ojcos-Stiftung fördert geistig-geistliche Orientierung im Sinne des christlichen Wertekanons. Das Jubiläumsfest am 10. Mai beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Reichenberghalle. Infos: www.ojc.de.. Das Foto zeigt die Michaelskapelle am Tor zum OJC-Schloss Reichenberg. (nach idea)

Ausgabe August-September 2018

Badische Landeskirche
 

Vom 21.-23. Sept. Internationaler  Gospelkirchentag in Karlsruhe (www.gospelkirchentag.de), am Freitag um 17 Uhr: Eröffnungsfeier auf dem Marktplatz, am Samstag: Offenes Singen in der Messe Karlsruhe, ab 19.30 Uhr Galakonzert in der dm-Arena, am Sonntag: um 14 Uhr Festival-Gottesdienst in der dm-Arena in der Karlsruhe Messe

 

Am Samstag, 20. Okt. von 10.30 Uhr bis 15 Uhr Fachtag „Gottesdienst erleben“ der Missionarischen Dienste (AMD) im Gemeindehaus der Stadtkirche Karlsruhe, um den Gottesdienst „für sich selbst“ neu zu entdecken und befähigt zu werden, andere anzusprechen und einzuladen.

 

(www.ekiba.de)

Christus-Bewegung Baden (CBB):

 

Am Samstag, 13. Okt., von 10 Uhr bis 15 Uhr Studientag „Digitaler Turmbau zu Babel“ über den Technikwahn und seine Folgen im Ambrosius-Blarer-Haus, Reuteweg 11, in Kleinsteinbach (Pfinztal bei Karlsruhe) mit dem Netzwerk evangelischer Christen in Baden (NeCiB) und dem Theologen Dr. Werner Thiede, wwei Vorträge mit Aussprache. Reinschnuppern möglich, Teilnahme mit Anmeldung besser und erwünscht im Blick auf das Mittagessen und Kaffeetrinken: E-Mail: l.moessner@gmx.net, Info-Telefon: 07240 1738 (Pfarramt Kleinsteinbach).


(www.cbb-baden.de)

OM-Deutschland:


Am 30. Juni und 1. Juli OM-Freundestreffen 2018 in der OM-Deetken-Mühle in Mosbach. Vom 28. Juli bis 4. Aug. Teenstreet 2018 für Dreizehn- bis Siebzehnjährige in Oldenburg. (www.teenstreet.de)

Aufgegriffen:
Gesunde Lehre

Das Netzwerk „Bibel und Bekenntnis“ um Pfarrer Ulrich Parzany will evangelischen Christen, insbesondere ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern in Gemeinden und christlichen Organisationen helfen, gesunde biblische Lehre zu erkennen, sie zu studieren und dadurch urteilsfähig zu werden. In seinem neuen Taschenbuch mit dem Titel  „Gesunde Lehre“ hat Parzany wichtige Themen und zentrale Texte der Internetseite des Netzwerks (www.bibelundbekenntnis.de) zusammengestellt.

 

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