Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 1. Korinther 15,42
Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 1. Korinther 15,42

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Badische Gemeinden begleiten die Menschen mit Online-Angeboten

KARLSRUHE. Viele Gemeinden in Baden und bundesweit übertragen sonntags ihre Gottesdienste ohne anwesende Kirchgänger im Internet per Livestream oder bieten dort einen Podcast mit einen YouTube-Video an. Die Zugriffe sind ernorm, meist doppelt und dreimal so viele sonst in der Kirche. Gottesdienste von unserem Mitarbeiter, Pfarrer David Brunnner (Wutachtal bei Waldshut, in Südbaden an der Schweizer Grenze) finden sich unter https://wutachblick.de/gottesdienst/ im Internet. Erfreulich: Mehr als 40 Prozent der Bundesbürger denken aufgrund der Corona-Pandemie tiefer über den Sinn des Lebens nach, so eine INSA-Umfrage. Selbst von den Konfessionslosen kommen 38 Prozent stärker ins Grübeln. Fast die Hälfte der Deutschen sorgt sich allerdings mehr um die wirtschaftlichen Folgen als um das Virus selbst. Der bekannte Theologe und Mediziner Manfred Lütz rief die Christen dazu auf, in diesen schweren Wochen ihren Glauben auch mit Taten der Nächstenliebe zu bezeugen, was auch weithin geschieht. Man könne etwa ältere und einsame Menschen anrufen und fragen, ob sie Hilfe brauchen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder rief zum Gebet auf. Neben der Verlangsamung der Ausbreitung von Corona und der Stärkung des Gesundheitssystems sei dies für ihn eine dritte Maßnahme im Kampf gegen die Infektionskrankheit. Seine Regierungsansprache im Landtag am 19. März beendete er bereits mit den Worten: „Bleiben Sie gesund! Und für alle, die beten und gläubig sind, so wie ich: Gott schütze unsere Heimat!“ Täglich bietet Dekan Dr. Martin Reppenhagen vom Kirchenbezirk Karlsruhe-Land einen kurzen Impuls an zum Wort des Tages: www.karlsruhe-land.de. (mk)

Digitaler Ostergarten lädt 2020 zum virtuellen Besuch ein

KARLSRUHE. Der christliche Ostergarten ist in diesem Jahr nur online zu sehen. Mit Sicherheit hätten bundesweit mindestens 30 Ostergärten im Jubiläumsjahr 2020 die Türen geöffnet. Aber Covid-19 hat es verwehrt. Auf 20 Jahre darf der einst in Baden erstmals gestartete Ostergarten inzwischen zurückblicken. Initiiert hat ihn im Jahr 2000 der Diplom-Religionspädagoge Lutz Barth, Beauftragter für Sinnenarbeit in der Ev. Landeskirche in Baden, und seine Frau Annette. Als Ersatz für Eindrücke mit allen Sinnen gibt es jetzt eine digitale Zeitreise. Zu sehen sind fünf kurze Zeitzeugen-Videos unter www.osterzeitreise.de im Internet. Sprecher ist Denis Werth. Eine gelungene Zeitreise, um fünf Minuten still einzutauchen und sich zu besinnen. Ein Angebot für Menschen mit und ohne Kenntnisse über den christlichen Glauben, eine einladende und niederschwellige Form sich mit Jesus Christus auseinander zu setzen, schreibt Lutz Barth. (mk)

Osteraktion „KreuZung“ will Jesus ins Blickfeld bringen

LINKENHEIM-HOCHSTETTEN. Vor Palmsonntag (4. April) startete in Linkenheim-Hochstetten bei Karlsruhe erstrmals die landeskirchliche Aktion „KreuZung“. Sie dauert bis nach Ostern (19. April). Initiatoren sind Diplom-Religionspädagoge Lutz Barth und seine Frau Annette vom Sinnenpark der badischen Landeskirche. Mit ihrem Team haben sie zehn Kreuze mit kurzen Botschaften an Knotenpunkten aufgestellt. An einer E-Station wird das Kreuz mit einem symbolischen Stromstecker versehen, um die Frage zu stellen: Aus welchen Kraftquellen lebst du? Es wird auch interaktive Stationen geben, an denen man etwa einen Stein an einem Kreuz abgeben oder seine Schuld „abwaschen“ kann. Oder eines, das man im Vorbeifahren einfach nur wahrnimmt: „Ich bin für dich. Jesus“. In der Nacht zu Ostersonntag werden alle Kreuze mit einer großflächigen Auferstehungsbotschaft versehen - mit dem Bibelwort: „Ich lebe, und ihr sollt auch leben. Jesus“. Warum dieses Projekt im öffentlichen Raum? Die meisten Menschen nehmen die Feiertage um Ostern dankbar an, ohne sich aber Gedanken um den Hintergrund zu machen. Gott hat aber mehr zu bieten als die üblichen Osterfreuden. „KreuZung“ will zum Nachdenken anregen. Die Aktion will auf den österlichen Sieg über Tod und Verderben aufmerksam und zu Jesus einladen. Getragen wird die Aktion von allen christlichen Vereinen und Gemeinden am Ort. Paten betreuen einzelne Kreuze. Sie schauen immer wieder nach, ob bei „ihrem“ Kreuz alles in Ordnung ist. Die Kommune hat einstimmig ihr positives Votum dazu abgegeben, dass die Christen dies im öffentlichen Raum machen dürfen. Nun ist man gespannt auf die Resonanz. (mk)

Kommunität Adelshofen singt Lieder der Ermutigung vom Balkon

ADELSHOFEN. Der Coronavirus erfordert derzeit andere Verkündigungsformen. Auch die Kommunität Adelshofen ließ sich inspirieren und singt jeden Abend einige Lieder der Ermutigung vom Balkon der Häuser des Lebenszentrums auf der Anhöhe von Adelshofen im badischen Kraichgau. Eine ideale Lage, welche einige Brüder und Schwestern zur Verkündigung des Evangeliums im Lied nutzen. Jeden Abend um 19 Uhr treten sie heraus und singen christliche Lieder für die Menschen in ihrem unterhalb gelegenen Dorf und im Umfeld. Mit dem Choral „Der Mond ist aufgegangen“ (mit dem kranken Nachbarn) wird ihr „Auftritt“ eröffnet. Bruder Hubert Weiler, ein auch musikalisch begabter Christ, spielt dazu die Gitarre. Weitere Kirchenlieder folgen. Ein Mitbruder filmt täglich diese Abendbotschaften und stellt sie ins Facebook. Dadurch findet diese Aktion ein großes Echos weit über Adelshofen hinaus. O-Ton: „Sehr schöne Idee!“ oder „Einfach ganz toll! Schade, dass mein Balkon so weit weg ist!“. Oder: „Du meine Seele singe – das ist einer meiner Lieblingschoräle. Liebe Grüße aus Peru!“ Immer mehr Nachbarn erbitten Noten und Text per Mail-Anhang zum Mitsingen. Jemand sagte am Telefon: „Ich freue mich schon, wenn es 19 Uhr wird am Abend!“ Ein etwas unterhalb wohnender Ruhestandspfarrer schrieb: „Möge unser Gott euren Gesang zum Segen gebrauchen, eure ganze Kommunität in dieser schwierigen Zeit besonders segnen, ermutigen, erfreuen!“. Ein liebevoller Segenswunsch, der die derzeit etwas insoliert lebenden Kommunitätsmitglieder per Mail erreicht hat und ihre Glauben stärkt. (mk)

Palästinenser-Fabrik produziert Schutzkleidung für Israel

GAZA-Stadt. Eine erstaunliche Nachricht: Eine Fabrik im Gazastreifen ist damit beschäftigt, einen Großteil der medizinischen Schutzkleidung für Israels Gesundheitspersonal zur Bekämpfung des Coronavirus herzustellen. Ob die regierende Hamas es mag oder nicht, die Israelis und Palästinenser arbeiten gegen das Corona-Virus zusammen. Ein unternehmungslustiger Geschäftsmann in Gaza erkannte, dass die 850 Mitarbeiter, die er beschäftigt, bald ohne Arbeit und Lohn sein würden, wenn er seinen Betrieb nicht umstellt. Eigentlich hätte die Fabrik wegen der strengen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus schließen müssen. Auch die Bekleidungsgeschäfte in Israel haben geschlossen, denn der Bedarf an neuen Textilien ist momentan gleich Null. Fabrik-Besitzer Nabil Bawab wollte jedoch eine Lösung für seine Mitarbeiter finden. Darum stellte er seine Produktion in wenigen Tagen um - und seine Mitarbeiter fertigen jetzt 20.000 Atemmasken und 2.000 Schutzanzüge jeden Tag. Sie und ihre Familien sichern sich damit ihren Lebensunterhalt. Auch hat das positive Auswirkungen auf den israelischen und palästinensischen Markt. Die Lieferungen der Schutzbekleidung werden nämlich nicht direkt an Krankenhäuser geliefert, sondern an private Unternehmen. Dass Unternehmer von dem Handel mit Masken und Anzügen profitieren, wirkt dem Zerfall von Corona-geplagten Wirtschaftszweigen in Israel und Gaza entgegen und schafft Stabilität. Auf beiden Seiten profitieren die Menschen davon. (mk/nai)

Trotz Corona besonnen bleiben und Hoffnung verbreiten

KARLSRUHE. Christen sollten angesichts der Corona-Krise besonnen bleiben. Dazu hat der Theologische Referent des Bibelkonferenzzentrums „Langensteinbacher Höhe“, Reiner Wörz (Karlsbad bei Karlsruhe), in einer biblischen Orientierungshilfe aufgerufen. Sie basiert auf einer Bibelarbeit, die er per Livestream gehalten hat. Er stellt darin fest, dass auch in christlichen Kreisen sehr unterschiedlich auf die Pandemie reagiert werde: „Für die einen sind wir mitten in den Endzeitgerichten der Apokalypse, für die anderen in einer Fake-Veranstaltung, um demokratische Rechte abzubauen und einen totalitären Staat vorzubereiten.“ Wieder andere interpretierten aus dem Zusammenhang gerissene Bibelstellen so für sich, dass sie Schutzmaßnahmen verweigerten, da Gott sie vor Ansteckung und Krankheit schütze. Anstatt sich jedoch an Spekulationen über mögliche Ursachen und Folgen der Krise zu beteiligten, sollten Christen „Experten“ sein, wenn es darum gehe, Hoffnung zu verbreiten. Schließlich hätten sie die Gewissheit, dass Gott regiere, der alle „Macht im Himmel und auf Erden“ habe. Gerade in schweren Zeiten sei es wichtig, ihm zu vertrauen, auch wenn man nicht alles verstehe. Wörz betrachtet die weltweite Lage als Handeln Jesu, der „das hektische, unruhige Treiben der Menschen“ anhalte und sie in „Isolationshaft“ nehme, um mit ihnen zu reden. Dabei handle es sich um einen „Gnadenakt“, um eine Chance, „zu ihm umzukehren“ und „nach seinem Wort zu leben“. Christen sollten weder Panik noch Weltuntergangszenarien verbreiten, „sondern Hoffnung und Zuversicht“, weil Christus der Herr sei. Deshalb sei es besser, nicht zu viel vom Gericht Gottes zu sprechen, sondern viel eher von der Möglichkeit, sich auf Jesus „neu einzulassen und sich bei ihm zu bergen“. Christen seien Botschafter an Jesu statt und keine „Gerichtsprediger im Stil alttestamentlicher Propheten“. (idea)

Impuls vom Glockenturm Wiesbaden: „We shall overcome“

WIESBADEN. Das Glockenspiel der evangelischen Marktkirche in Wiesbaden intoniert ab dem 1. April täglich um 18 Uhr das Gospellied „We shall overcome“ (Wir werden überwinden). Wie der Kantor der Kirchengemeinde, Thomas Jörg Frank, mitteilte, will er damit die Einwohner der hessischen Landeshauptstadt in der Corona-Krise ermutigen. In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen sei das Glockenspiel eines der wenigen Instrumente in der Stadt, die für viele hörbar seien. Er rechnet damit, dass das neue Lied in den Sozialen Medien auf breite Resonanz stoßen wird. Das sei auch beim Vorgängerlied „You’ll never walk alone“ (Du wirst nie alleine gehen) aus dem 1945 uraufgeführten Broadway-Musical „Carousel” der Fall gewesen. Allein auf YouTube wurde ein Film, in dem Frank das Glockenspiel und die Hintergründe von „You‘ll never walk alone“ vorstellt, 59.000-mal angeklickt. Frank hat das von einem US-Pfarrer 1901 geschriebene Protestlied „We shall overcome“ für das Glockenspiel bearbeitet. Es befindet sich seit 1993 im Evangelischen Gesangbuch. Das Glockenspiel im 89 Meter hohen Kirchturm der Marktkirche besteht aus 49 Bronzeglocken mit einem Gesamtgewicht von 21 Tonnen und ist damit eines der größten in Deutschland. (idea)

Digitales „JesusHouse“ erreichte über 500.000 junge Leute

KASSEL. Die Jugendevangelisation „JesusHouse“ hat im Aktionszeitraum vom 24. Februar bis 21. März über 500.000 Besucher erreicht. Das teilte der Veranstalter, die Evangelisationsbewegung proChrist (Kassel), mit. Rund 27.000 Besucher seien zu einem der 60 fünftägigen Live-Veranstaltungen gekommen, die von Ende Februar bis Mitte März durchgeführt wurden. Da ab diesem Zeitpunkt alle weiteren geplanten Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, hatten die Veranstalter entschieden, das JesusHouse im Stream-Format frei zugänglich im Internet anzubieten. Das Programm wurde vom 17. bis 21. März jeweils ab 18.30 Uhr eine Stunde lang übertragen. Im Programm waren Dialogmöglichkeiten eingebaut, so dass Zuschauer ihre persönlichen Fragen stellen konnten. Rund 491.000 Zuschauer verfolgten nach Angaben der Veranstalter die Sendungen. Die Hälfte davon sei jeden Abend live vor dem Bildschirm dabei gewesen. Ein Teil der ausgefallenen Live-Veranstaltungen soll im Herbst nachgeholt werden. Die Jugendevangelisation stand in diesem Jahr unter dem Motto „A new way to be human“ (Ein neuer Weg, menschlich zu sein). Mit Themen wie Sicherheit, Gerechtigkeit, Mut und Versöhnung habe sie den Nerv der Jugendlichen getroffen. Das zeige die Beteiligung von jeweils rund 8.000 Jugendlichen an einem Live-Chat und einem Seelsorge-Angebot auf der Plattform Instagram. (idea)

CBB-Theologe: Bibel ist Gottes- und Menschenwort zugleich

HEIDELBERG. Die Bibel ist Gotteswort und Menschenwort zugleich, sagte der Pfarrer und langjährige Religionslehrer Jürgen Lauer (Wiesenbach bei Heidelberg). Diese beiden Ursprünge der Heiligen Schrift dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, denn sie gehörten zusammen. Anlass seiner Äußerung gegenüber der Ev. Nachrichtenagentur idea ist das anstehende Osterfest. Er hoffe, so Lauer, dass in den Predigten auch diese Botschaft verkündigt werde. Mit der Bibel verhalte es sich ähnlich wie mit der Natur Christi: So wie „in Jesus die ganze göttliche und die ganze menschliche Natur je voll und ganz da und wirksam“ seien, so sei die Bibel „im löchrigen Gewand von griechischer und hebräischer Sprache, von unzähligen Textvarianten und manchen bis heute unklaren und dunklen Stellen ganz Gottes- und ganz Menschenwort“. Lauer ist Mitglied der ChristusBewegung Baden (CBB). Er war auch einige Jahre als Studienleiter am theologischen Friedrich-Hauß-Studienzentrum der CBB in Schriesheim bei Heidelberg. Lauer wandte sich gegen die Historisch-Kritische Methode als Zugang zur Bibel. Diese Methode der Bibelkritik gleiche der „Sezierung eines Menschen bei lebendigem Leibe“ und werde dabei dem Wesen der Bibel nicht gerecht. Es komme auch niemand auf die Idee, eine geschenkte Rose „vor den Augen des Schenkenden hingebungsvoll“ mit dem Hinweis zu zerpflücken, er wolle „damit ihrem Wesen auf die Spur“ kommen. Damit verkenne man, dass „diese Rose eben nicht nur ein botanischer Gegenstand, sondern eben vor allem ein Erweis von Zuneigung oder gar Liebe“ sei. (nach idea)

Corona fordert heraus: Viele denken über ihr Leben nach

ERFURT. 41 Prozent der Bundesbürger denken wegen der Corona-Pandemie mehr über den Sinn des Lebens nach als sonst. Das ergab eine INSA-Umfrage im Auftrag der Ev. Nachrichtenagentur idea. Bei 46 Prozent der Befragten ist das nicht der Fall. Acht Prozent wussten keine Antwort, vier Prozent machten keine Angaben. Frauen stellen die Sinnfrage angesichts der aktuellen Situation häufiger (45 Prozent) als Männer (38 Prozent). Jüngere Befragte gaben deutlich seltener an, jetzt mehr über den Sinn des Lebens nachzudenken: In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen waren es 30 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 35 Prozent (über 40-Jährige jeweils 45 Prozent). Selbst bei den Konfessionslosen kommen 38 Prozent ins Grübeln. Bei den Anhängern der Parteien sehen sich 50 Prozent der Wähler von CDU/CSU und 48 Prozent der SPD-Anhänger herausgefordert, mehr über den Sinn ihres Lebens nachzudenken. Bei den Sympathisanten von Bündnis 90/Die Grünen waren es 43 Prozent, gefolgt von FDP-Anhängern (40 Prozent), Wählern der Linken (33 Prozent) und der AfD (30 Prozent). – Auf Anordnung der Landeskirche läuten jetzt jeden Abend um 19.30 Uhr die Kirchenglocken in badischen Kirchengemeinden und laden ein zu einem gemeinsamen Hausgebet. Weil Christen nicht mehr in den Kirchen versammeln dürfen, soll so die Verbundenheit dokumentiert werden. Vielerorts haben Kirchengemeinden kleine Andachten oder Vorlagen zum Gebet ins Internet gestellt. Große Resonanz finden auch die Online-Andachten oder Online-Gottesdienste - meist als YouTube-Video - auf dem Webseiten der Gemeinden. (mk)

Ergreifender Bericht eines Arztes aus der Region Mailand

MAILAND. Ein 38-jähriger Arzt berichtete am 21. März aus der Lombardei (Italien): „Niemals in meinen dunkelsten Alpträumen habe ich mir vorgestellt, dass ich sehen und erleben könnte, was hier in unserem Krankenhaus seit drei Wochen geschieht. Ein Alptraum: Es kommen Hunderte. Wir sind zum Sortieren gezwungen, müssen entscheiden, wer leben und wer zum Sterben nach Hause geschickt werden soll, Bis vor zwei Wochen waren meine Kollegen und ich noch Atheisten, weil wir gelernt haben, dass die Wissenschaft einen Gott ausschließt. Ich habe immer über den Kirchgang meiner Eltern gelacht. Jetzt ist alles anders. Vor Tagen kam ein 75-jähriger Pastor. Der freundliche Mann hatte ernsthafte Atembeschwerden, aber er hatte eine Bibel bei sich. Wir waren beeindruckt, dass er daraus den Sterbenden vorlas und ihre Hände hielt. Wir waren alle müde, entmutigt, psychisch und physisch erschöpft. Als wir Zeit hatten, ihm zuzuhören, erkannten wir, dass wir an unsere Grenzen gestoßen sind. Jeden Tag starben mehr Menschen. Infizierte Kollegen starben, und wir erkannten, dass wir Gott brauchten. Und wir haben begonnen, ihn um Hilfe zu bitten, wenn wir ein paar Minuten Zeit haben. Wir können nicht glauben, dass wir als wilde Atheisten jetzt jeden Tag auf der Suche nach unserem Frieden sind und Gott bitten, uns zu helfen, damit wir uns um die Kranken kümmern können.  Als der Pastor nach drei Wochen starb, warten wir alle erschöpft. Doch er hatte es geschafft, uns trotz seines Zustands einen Frieden zu bringen, den wir nicht mehr zu finden hofften. Der Pastor ist zu Gott unserem Herrn gegangen, und bald werden auch wir ihm folgen, wenn Gott so weitermacht. Ich war seit sechs Tagen nicht zu Hause, ich weiß nicht, wann ich zuletzt gegessen habe, und mir wird meine Nutzlosigkeit auf dieser Erde bewusst, und ich möchte bis zum meinen letzten Atemzug zur Hilfe für andere da sein. Ich bin glücklich, zu Gott zurückgekehrt zu sein, während ich vom Leiden und Tod meiner Mitmenschen umgeben bin.“ – Erfreulich: Mehr als 50 Ärzte aus Kuba sind auf dem Weg in die Lombardei (Region Mailand), um die Ärzte zu entlasten. (mk)

Christliches Hilfswerk eröffnete Notfallkrankenhaus in Norditalien

CREMONA. Die evangelische Hilfsorganisation Samaritan’s Purse („Die barmherzigen Samariter“ mit Sitz in Berlin) hat in der Stadt Cremona in Italien ein Notfallkrankenhaus eröffnet. Um Corona-Patienten bestmöglich zu versorgen, wurde die mobile Klinik speziell mit einer Beatmungsstation ausgestattet. Die 68-Betten-Einheit wurde am 17. März mit einem Frachtflugzeug von North Carolina (USA) nach Italien geflogen, um einem überforderten Krankenhaus kritische Operationskapazitäten zur Verfügung zu stellen. Das Zelthaus begann sofort mit der Aufnahme von Patienten. Derzeit sterben in Italien jeden Tag hunderte Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. Das Krankenhaus von Cremona (südöstlich von Mailand) musste aufgrund der überwältigenden Zahl der unter dem Virus leidenden Menschen die gesamte medizinische Versorgung mit Ausnahme der Entbindungs- und Kinderstation einstellen. Es hat keine freien Betten mehr, und die Menschen leiden. Bislang hat kein Patient auf der Intensivstation das Virus überlebt. „Die Situation ist verzweifelt. Die Krankenhäuser sind überfüllt, und Menschen sterben", sagte SP-Präsident Franklin Graham (USA): „Wir sind dazu aufgerufen, an schwierigen Orten zu reagieren. Deshalb ist unser Team von Katastrophenschutzspezialisten an vorderster Front, um lebensrettende medizinische Versorgung zu gewährleisten und den Menschen, die verletzt sind, Gottes Liebe zu schenken.“ Die mobile Klinik wurde direkt neben dem Krankenhaus von Cremona aufgebaut. Als die mehr als 20 Tonnen wichtiger medizinischer Güter ankam, war das Krankenhauspersonal überwältigt von Dankbarkeit. Ein Mitarbeiter sagte: „Sie bringen Hoffnung in die Stadt - auch wenn es gefährlich ist, selbst wenn es sich um einen Krisenmoment handelt. Ich glaube, dies wird mein Land verändern." Am 21. März kamen erneut medizinische Hilfsgüter mit Helfern aus den USA. Aktuelle Infos: www.die-samariter.org/corona. (mk)

Aktion: „Deutschland betet – in 2020 täglich um 20.20 Uhr!“

MÜNCHEN. Die Deutsche Evangelische Allianz hat zu einer konzertierten Gebetsaktionen zur COVID-19-Pandemie aufgerufen. Diese Aktion soll zeitgleich an jedem Abend um 20.20 Uhr stattfinden. Wie es in einem Schreiben an die örtlichen Allianzen, Werke und Verbände heißt, sei Gebet „das Erste und Wichtigste“. In der Erklärung heißt es weiter: „Unser Land hat sich in wenigen Tagen verändert. Wie immer man dazu stehen mag: Die „Coronakrise“ und die damit verbunden behördlichen Anweisungen und Empfehlungen sind in Windeseile dabei, das private und öffentliche Leben in weiten Teilen umzugestalten. Wer hätte noch vor Wochen vermutet, dass dies jemals so geschehen könnte!?! Dies löst Fragen, Verunsicherung und Ängste aus. Aber wir sind sicher: Der Glaube an Jesus Christus bildet – gerade in Krisen – ein Fundament, um mit Gelassenheit, Verantwortungsbewusstsein und ohne Furcht zu reagieren. Unser Leben, unsere Zukunft und unser Land sind in seiner Hand!“ Empfohlen wird persönliches Gebet oder am Telefon - zu zweit, zu dritt oder per Skype und anderen Formen der Bildtelefonie. Ein wichtiges Anliegen sei dabei auch, dass Christen als Hoffnungsträger und Ermutiger auffallen. (mk)

Wegen Corona ist der Schülerbibelkreis auf Instagram

SINSHEIM. Das Missions- und Hilfswerk DMG interpersonal (Sinsheim bei Heidelberg) will mit zahlreichen Maßnahmen seinen 260 Mitarbeitern in 80 Ländern in der Corona-Krise beistehen und sie schützen. Wie es auf seiner Internetseite heißt, befragt das Werk jeden Einzelnen nach der Situation vor Ort, um eine mögliche Gefährdung zu ermitteln. Man prüfe die gesundheitliche Lage des Mitarbeiters, das Risiko für ihn im jeweiligen Land sowie die medizinische Versorgung, die im Ernstfall zur Verfügung stehe. Im Notfall erfolgt eine Evakuierung. Die meisten Langzeitmissionare bleiben, die 35 Mitarbeitern im Kurzzeiteinsatz kommen zurück. Die DMG ruft die Christen in Deutschland dazu auf, die Zwangspause dazu nutzen, um mehr Zeit für das Gebet zu verwenden sowie über das Telefon und Soziale Medien in Kontakt mit anderen Menschen zu treten. Christen seien jetzt besonders gefordert, Hoffnungsträger für Menschen zu sein, die Ängste hätten, etwa vor Vereinsamung. Die DMG erinnert auf seiner Internetseite (www.DMGint.de) an die Aussage Jesu „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden“ (Matthäus 28,18). Jesus habe die Kontrolle, auch in Zeiten der Krise: „Er ist der Schöpfer, sogar von Viren. Er hat die Herrschaft über seine Schöpfung nicht verloren.“ (mk)

DMG: Gott hat die Herrschaft über seine Schöpfung nicht verloren

SINSHEIM. Das Missions- und Hilfswerk DMG interpersonal (Sinsheim bei Heidelberg) will mit zahlreichen Maßnahmen seinen 260 Mitarbeitern in 80 Ländern in der Corona-Krise beistehen und sie schützen. Wie es auf seiner Internetseite heißt, befragt das Werk jeden Einzelnen nach der Situation vor Ort, um eine mögliche Gefährdung zu ermitteln. Man prüfe die gesundheitliche Lage des Mitarbeiters, das Risiko für ihn im jeweiligen Land sowie die medizinische Versorgung, die im Ernstfall zur Verfügung stehe. Im Notfall erfolgt eine Evakuierung. Die meisten Langzeitmissionare bleiben, die 35 Mitarbeitern im Kurzzeiteinsatz kommen zurück. Die DMG ruft die Christen in Deutschland dazu auf, die Zwangspause dazu nutzen, um mehr Zeit für das Gebet zu verwenden sowie über das Telefon und Soziale Medien in Kontakt mit anderen Menschen zu treten. Christen seien jetzt besonders gefordert, Hoffnungsträger für Menschen zu sein, die Ängste hätten, etwa vor Vereinsamung. Die DMG erinnert auf seiner Internetseite (www.DMGint.de) an die Aussage Jesu „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden“ (Matthäus 28,18). Jesus habe die Kontrolle, auch in Zeiten der Krise: „Er ist der Schöpfer, sogar von Viren. Er hat die Herrschaft über seine Schöpfung nicht verloren.“ (mk)

Hunderte von Österreichern bei Evangelist Ulrich Parzany

LINZ. Hunderte von Österreichern strömten in den letzten Wochen zu den Thementagen mit Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) unter dem Motto „Unglaublich“. Das Interesse war in diesem einst streng katholischen Land groß, denn es gibt nur wenig Bibelkenntnis und klein klares Wissen über Jesus und sein Heil. In einem Rückblick schrieb Ulrich Parzany erfreut und betroffen: „Das Evangelium von Jesus öffentlich verkünden zu dürfen ist eine Gnade Gottes. Wenn wir Christen meinen, es wäre in unserer Macht, es zu tun oder zu lassen, dann lehrt uns Gott in diesen Tagen, dass er uns diese Möglichkeit auch wegnehmen kann. Ich bin so dankbar, dass die Thementage unter Motto „Unglaublich“ in den letzten beiden Wochen in Freistadt (Foto) und in der Stadt Linz-Leonding (beide Oberösterreich) möglich waren, dass Hunderte das Evangelium mit großer Aufmerksamkeit gehört haben. Wegen des Coronavirus hat am 11. März die österreichische Regierung alle Versammlungen mit mehr als 100 Personen untersagt. Die Wochen in Bad Ischl bei Salzburg und in der Messehalle der Stadt Wieselburg in Niederösterreich können darum nicht stattfinden. Mein Team und ich versuchen, sie zu anderen Terminen durchzuführen. Mein Rat an bekennende Christen: Nutzt die Gelegenheiten, die Gott uns gibt, das rettende Evangelium vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus auf alle Weise allen Menschen zu sagen!“. Link zu den Orten und Terminen: www.unglaublich.eu. (mk)

Bibelkonferenz: „Christen, stellt euch nicht über die Bibel!“

LANGENSTEINBACH. Der Mitarbeiter im Netzwerk „Bibel und Bekenntnis“, Dr. Markus Till (Weil bei Tübingen) hat die Christen davor gewarnt, sich über die Bibel zu stellen. Im Gegensatz zu heute habe in der Geschichte des Christentums lange als „Allgemeingut“ gegolten, die Heilige Schrift als irrtumslos zu betrachten, sagte er bei der neuntägigen Konferenz „Durchblick im Zeitgeschehen“ im Bibelkonferenzzentrum „Langensteinbacher Höhe“ bei Karlsruhe. Schon der Reformator Martin Luther habe festgestellt, dass Theologen sich irren könnten, die Heilige Schrift jedoch nicht, betonte Till. Diese Überzeugung habe er vom Kirchenvater Augustinus (354–430) übernommen. Der Schweizer Theologieprofessor Armin Mauerhofer zeigte sich betroffen, dass in Gemeinden immer mehr Verhaltensweisen übernommen würden, die der Bibel widersprechen. Der Apostel Paulus habe im Römerbrief geboten: „Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, und euer Denken neu ausrichten, damit ihr beurteilen könnt, was Gottes Wille ist und ihm gefällt“ (12,2). Mauerhofer rief dazu auf, sich in ethischen Fragen nicht dem Zeitgeist leiten zu lassen. In der Seelsorge verdränge heute die Situationsethik die biblische Ethik. Man gehe oft so stark auf die Situation des Einzelnen ein und achte die „verbindlichen Aussagen des Wortes Gottes“ nicht mehr. Um diesen negativen Einflüssen entgegenzuwirken, müssten die Gemeinden „Jesus und sein Wort als letzte Autorität ernst“ nehmen und mit ihm durch den Heiligen Geist „eine innige Gemeinschaft“ im Gebet pflegen. (mk/idea)

Peter Hahne: „Kein Kuschelkurs mit dem Zeitgeist!“

LANGENSTEINBACH. Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) rief im Bibelkonferenzzentrum „Langensteinbacher Höhe“ (Karlsbad bei Karlsruhe) dazu auf „klare Kante gegen den Kuschelkurs“ zu zeigen. Vor den 500 Besucher diagnostizierte er eine tiefe Spaltung in unserer Gesellschaft bis hinein in die Familien und bedauerte den Werteverfall auch in den Kirchen. „Wir brauchen keine Vorschriften, sondern Vorbilder“, so der Theologe und rief zur Besinnung auf die Grundlagen der europäischen Kultur, auf die Bibel und die Zehn Gebote. Die derzeitigen Auswüchse in den Fußballstadien sind für ihn „Saat, die aufgeht“. Wenn ein CDU-Politiker ungestraft von seiner Partei die Werte-Union ein „Krebsgeschwür“ nennen dürfe und linke Funktionäre ohne großen Aufschrei vom „Erschießen der Reichen“ sprechen, dann habe dies Auswirkungen. Standpunkte, die „vor 15 Jahren noch bürgerlicher Konsens“ gewesen seien, würden heute als „rechtsradikal abgestempelt“. Der „Mainstream“ dulde keinen Widerspruch mehr, Kritiker würden einfach „niedergeknüppelt“. Es werde nicht mehr „argumentiert, sondern diffamiert, stigmatisiert und isoliert“. Es könne nicht sein, dass „Gegner der Gender-, Klima- oder Flüchtlingspolitik als Nazis“ beschimpft würden, nur „weil sie rechts von Claudia Roth“ stünden. Lange Schlangen bildeten sich nach den beiden Vorträgen am Verkaufstisch mit Hahnes neuem Taschenbuch „Seid ihr noch ganz bei Trost!“. Das 1959 gegründete Bibelkonferenzzentrum ist eine der größten evangelikalen Tagungsstätten im Süden Deutschlands. (mk)

Zwölfstündige Straßenevangelisationen mit großer Wirkung

SAO PAULO. Zwölf Stunden verbringen Teams einer Gemeinde aus Sao Paulo einmal im Monat auf der Straße, um dort zu missionieren. Über 5.000 Menschen seien so schon zum Glauben gekommen, erklärt ihr Pastor Cantarino (siehe Foto). Jeweils am ersten Mittwoch des Monats geht er mit kleinen Teams auf die Straße, um dort Menschen von Jesus zu erzählen - von morgens um 8 Uhr bis um 20 Uhr abends. Dann folgt ein Gottesdienst, zu dem auch Interessierte von der Straße eingeladen werden. Inzwischen nehmen auch andere Gemeinden an den Einsätzen teil.. Jeden Monat kommen rund 500 Leute, um geschult zu werden. Cantarino: „Ihnen wird gezeigt, wie sie das Evangelium weitergeben und für Kranke beten können.“ Laut seiner Schätzung sind in den vergangenen Monaten etwa 20.000 Menschen auf der Straße erreicht worden. Viele haben sich Jesus zugewandt. Diese Aktionen sehen die Christengemeinden auch als ihren Beitrag zur Veränderung der Stadt: „Denn ohne das Predigen des Evangeliums gibt es keine Reue und keine Umkehr, keine Aufbrüche, welche die Stadt verändern“, so Pastor Cantarino. Er motiviert nicht nur seine Jugendlichen zur Teilnahme, sondern alle Gemeindeglieder. „Bei den ersten Christen predigten alle“, sagt er: „Und weil alle predigten, erreichten sie viele Menschen. Evangelisation müsse zu einem Lebensstil werden. Wer seinen Glauben lebe, wecke das Interesse der Menschen. (mk)

Macron empfing bedrohte pakistanische Christin Asia Bibi

PARIS. Nachdem Asia Bibi in einem Interview den Wunsch geäußert hatte, in Frankreich zu leben, wurde sie umgehend von Emmanuel Macron höchstpersönlich im Élysée-Palast zu einem Gespräch empfangen. Frankreichs Präsident bot ihr Asyl an, ihr stünden alle Türen offen. Gegenüber Open Doors berichtete Bibi, dass sie im Gefängnis nie an Gottes Existenz gezweifelt habe. Sie sei sich sicher gewesen, dass sie irgendwann wieder freigelassen würde. Tief ergriffen war sie jetzt, als sie hörte, wie viele Menschen regelmäßig für sie gebetet haben. Sie will sich in Zukunft verstärkt für Christen einsetzen, die ein ähnliches Schicksal erleiden wie sie. Da sie immer noch Morddrohungen erhält, hat ihre Sicherheit und die ihrer Familie zunächst aber Priorität. Dabei hofft sie, dass ihre Kinder eine gute schulische Ausbildung erhalten, da diese während ihrer Haft sehr gelitten habe. (mk)

Die Flora am Toten Meer erwacht zu neuem Leben

EN GEDI. Der biblische AT-Prophet Hesekiel sagte es einst voraus: Die Flora am Toten Meer in Israel erwacht zu neuem Leben. Heute blüht es an ersten Stellen. Nachdem sich bereits vor einiger Zeit erste Fische in den Süßwasser-Senklöchern am Ufer ansiedelten, sind nun auch Blumen an der Küste gewachsen. Wer die öde Gegend besucht, glaubt es kaum:. An der nördlichen Küste grüßt eine farbenprächtige Blumenlandschaft - dank Israels Rekord-Regenfällen. Die sechs Kilometer lange Strecke vom Kibbutz Kalya bis Ovnat ist voller neu entstandener Blumenfelder, deren Samen jahrelang in der Wüste schlummerten, bis genügend Wasser für sie fiel. Der israelische Foto-Journalist Noam Bedein vom „Dead Sea Revival Project“ sagt, dass das Tote Meer „alles andere als tot“ sei. An den Ufern des Sees, der mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, sind Süßwasser-Senkungslöcher durch den sinkenden Wasserspiegel entstanden. Fische und Algen wurden entdeckt. Laut der Bibel wird sich die durch die Zerstörung von Sodom und Gomorra in diesem Tal entstandene Einöde (1. Mose 19) verändern. Hesekiel prophezeite, dass die Gegend wieder aufblühen wird (Hesekiel 47, Verse 8 bis 12). „Es ist ein Ort, der einst in biblischen Zeiten verflucht war, jetzt kann man ans Tote Meer kommen, die Dolinen erforschen und Fische sehen, dort wo das Wasser zurückgewichen ist“, bilanziert der Jude Noam Bedein, der hier wohnt. „Nun wird die Prophezeiung, wahr dass das Land blühen und gedeihen wird, wenn die Juden zurückkehren“, sagt er. Der Fluch sei nun vorbei, dieser Ort und seine Mineralien bringen jetzt Leben zu den Menschen auf der ganzen Welt. (mk)

1.000 junge Christen beim Gebetskongress 2020 in Bad Liebenzell

BAD LIEBENZELL. Rund 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen am dreitägigen „Youth Prayer Congress“ (YouPC) der Liebenzeller Mission teil. Sie trafen sich zum Singen und Beten, Feiern und auf Gottes Wort zu hören. Im Mittelpunkt des Wochenendes stand die persönliche Beziehung zu Gott und die Fürbitte für die Welt und andere Menschen. „Wir beten für Schulen und Lehrer, Unis, Ärzte, Politiker und Christen auf der ganzen Welt“, so ein Sprecher. Ziel des Kongresses war es, die Bedeutung und Wirkung des Gebets neu zu entdecken. Die Jugendevangelisten Maximilian Mohnfeld und Christian Bernard vom Ev. Jugendwerk Württemberg entfalteten das Kongress-Motto „God Encounter“ (Gottes-Begegnungen). „Gott hat mich bewegt und geformt. Nicht verschoben, weil ich nicht passe. Sondern weil ich sein wunderbares Stück Mensch bin“, erklärte er. „Dürrephasen im Glauben gibt es bei jedem – auch bei Pastoren. Aber Gott sendet pausenlos. Manchmal musst du einfach eine andere Frequenz einstellen, damit du ihn hörst“, warb Maximilian Mohnfeld (Foto). „Klassiker“ wie Bibellesen, Beten und Lobpreis seien ganz wichtig im Christsein. Er empfahl, immer wieder neue Zugänge zum Glauben auszuprobieren, um nicht in ein „Routine-Christsein“ hineinzukommen, sondern den Glauben lebendig zu halten. „Schaut, auf welcher Frequenz Gott euch erreichen will.“ Bernard ermutigte dazu, auf andere Menschen zuzugehen und ihnen den Glauben zu bezeugen. Zum Kongress gehörten Gottesdienste, Videos und Kleingruppen sowie kreativ gestalteten Gebetsräume. Einsatzteams gingen auch in Krankenhäusern und boten Patienten an, für sie zu beten. (mk)

Mehr als 10.000 Gemeindeleiter und Mitarbeiter bei Leitungskongress

KARLSRUHE. Insgesamt nahmen 10.250 Christen am Willow-Creek-Leitungskongress Ende Februar teil. Mit dabei waren auch badische Pfarrerinnen und Pfarrer, die sich für ihren Dienst in ihrer Kirchengemeinde stärken und inspirieren lassen wollten. Rund 7.500 Personen füllten die dm-Arena in Karlsruhe. Weitere 3.000 sahen bundesweit die Live-Übertragungen auf Großbildleinwänden an 13 Orten. Mehrere Vorträge beschäftigen sich mit der Frage, was Kirchengemeinden dazu beitragen können, um Krisen zu meistern. Entspannend sagte US-Pastor Craig Groeschel, dass gute Leitungskräfte keine Perfektionisten sein müssen, weil sie ihre Grenzen kennen. Der Schweizer Theologe Andreas Boppart nahm Stellung zu Streitigkeiten in den sozialen Netzwerken. In der theologischen Auseinandersetzung und im Ringen um die Wahrheit dürften Christen sich nicht gegenseitig lieblos verurteilen und verletzen. Auch in den Gemeinden komme es darauf an, wie man etwas sage. Danielle Strickland aus Los Angeles sprach über den modernen Sexismus und rief die Frauen auf, sich nicht als Konkurrentinnen zu sehen, sondern sich so zu akzeptieren, wie sie geschaffen sind. Männer müssten lernen, Verantwortung zu übernehmen und sich Jesus zum Vorbild zu nehmen. Theologe Johannes Hartl (Augsburg) äußerte sich besorgt, dass das menschliche Leben zunehmend auf seine vermeintliche Nützlichkeit reduziert werde. Dies zeige etwa die große Zahl der im Mutterleib getöteten Kinder mit Behinderungen. Die BVG-Entscheidung zur Genehmigung geschäftsmäßiger Sterbehilfe mache deutlich, dass die Daseinsberechtigung des Menschen inzwischen stark mit seiner Leistungsfähigkeit und Gesundheit in Verbindung gesetzt werde. Die Tendenz, alles auf Nützlichkeit zu reduzieren, nehme leider auch in der Kirche zu. Der gläubige Agrarwissenschaftler Tony Rinaudo berichtete über seine erfolgreichen Maßnahmen gegen das Waldsterben in Afrika. (mk)

LZA: Kindertage und Teenagertag an Fastnacht fanden große Resonanz

ADELSHOFEN. Spannung, fetzige Lieder und Actionspiele kündigte der Flyer für die Kindertage des Lebenszentrums Adelshofen an. Insgesamt kamen mehr als 1.100 Kinder am Rosenmontag und Fastnachtsdienstag ins LZA zum Tagesthema „Voll fair“. Auf der Bühne spielte die Lebensgeschichte von Hiob im Alten Testament. Seine drei Freunde sahen Hiobs schwere Krankheit als Strafe Gottes und enttäuschten. „Das Theaterstück war wieder einmal ganz toll“, sagte eine Mutti, die dabeisaß. „Eine anspruchsvolle und tiefgehende Botschaft, aber trotzdem kindgerecht“, meinte sie. Der Bezug zum Alltag der Kinder sah sie als gelungen an und meinte: „Auch mich als Erwachsene wird die Botschaft bestimmt noch viele Tage begleiten!“ Das Mitleiden Gottes mit unseren Nöten als Christen sei in den Szenen ansprechend zum Ausdruck gebracht worden. Eine Spielstraße mit 30 Stationen lockte, darunter eine große Lego-Stadt, GoKart- und Carrera-Fahren, einige Geschicklichkeitsspiele und Jonglage. Vor der Heimfahrt fragte ein Junge: „Mama, können wir da noch 1.000 Mal hinfahren?“ Es hatte ihm „mega gut“ gefallen. Auch der Teenagertag kam gut an. „Connected‘ – wie kann ich mit Gott verbunden sein?“ war das Thema. Jugendprediger Robin (Foto)  gewann die Herzen der 230 Teenies. Ein buntes Programm, Workshops und Teenagerthemen fehlten nicht. Gespräche mit Mitarbeitern klärten Probleme. „Wir sind dankbar für einen gelungenen Tag und Gottes Wirken“, freute sich ein Mitarbeiter. (mk)

Zwei iranische Christinnen bezeugten ihren Glauben im Gefängnis

ZÜRICH. Zwei iranische Christinnen, die 259 Tage wegen ihres engagierten Glaubens im Gefängnis verbrachten, sahen ihre Zeit dort als Chance, den Leuten dort das Evangelium weiterzugeben. Maryam Rostampour und Marziyeh Amirizadeh (Foto), die im Iran zwei Untergrundgemeinden gründeten und 20.000 Neue Testamente an ihre Landsleute verschenkten, haben jetzt ein Buch über ihre Erfahrungen geschrieben. Dass sie für ihr missionarisches Wirken ins gefürchteten Evin-Gefängnis von Teheran kamen, wundert nicht. Gefangenen dort werden regelmäßig gefoltert und erhalten nur selten Medizin, erzählten die beiden in einem Interview. Anfangs hätten sie noch für ihre Befreiung gebetet, aber dann erkannt, dass Gott sie hier gebrauchen will, um das Evangelium von Jesus solchen Leuten weiterzugeben, die es am dringendsten brauchten. Hunderten von Mitgefangenen haben sie von Jesus erzählt und mit ihnen gebetet. „Wir durften keine Bibel haben, aber wir lebten ihre Werte im Gefängnis“, berichtet Marziyeh. „Die Wächter konnten uns nicht hintern, mit den Gefangenen darüber zu sprechen. Wir waren ja schon im Gefängnis!“ Anfangs wurden die Frauen noch teilweise beschimpft, dann immer mehr akzeptiert. Häftlinge entschuldigten sich für ihre Beschimpfungen. Sogar Wächter begannen, ihnen zu vertrauen. Aufgrund internationaler Bemühungen wurden sie freigelassen. Inzwischen leben beide in den USA und blicken dankbar zurück. Ihre Botschaft an das iranische Regime lautet: „Ihr könnt nicht 80 Millionen Menschen unterdrücken, nicht jeden strafrechtlich verfolgen, der sich widersetzt. Dafür gibt es nicht genügend Gefängnisse. Wir glauben, dass der Iran eines Tages ein freies Land sein wird!“ (mk)

„Ehe.Feier.Abend.“ mit Einladung zu mehr Herzenswärme und Nähe

BRETTEN. Sicherheit und Geborgenheit – danach sehnen sich viele Paare. Ihre Erwartungen sind groß, Bedürfnisse und Prägungen aber unterschiedlich. Darum gibt es immer wieder Probleme im Miteinander, sagten die Paarberater Susanne und Marcus Mockler bei einem „Ehe.Feier.Abend.“ und ermutigte zu mehr Vertrauen und Herzensnähe. „Ihr müsst euch immer wieder tief in die Augen schauen!“, empfahl Marcus Mockler. „Die unterschiedlichen Bedürfnisse und Verhaltensweisen erwachsen aus euren Erfahrungen in der Kindheit und Jugendzeit im Elternhaus“, erklärte Ehefrau Susanne. „Aufrichtige Liebe zeigt sich ungeschützt und nimmt den Partner auch mit seinen Schwächen an“, ergänzte ihr Ehemann und lud ein, einander „brutto“ zu lieben und vertrauensbildende Maßnahmen zu entwickeln, egal wie der Partner „tickt“ und persönliche Entscheidungen trifft. „Wer den anderen nervt, treibt ihn in die Flucht!“ bestätigte Ehefrau Susanne und plädierte für Großzügigkeit und Kompromisse. Den Partner heimlich zu kontrollieren, bringe kein Glück. Um mehr Nähe herzustellen, müsse Misstrauen bekämpft und eine einladende Atmosphäre geschaffen werden. Wichtig ist den Mocklers das „Zwiegespräch“, der Austausch und das gegenseitige Erzählen und Zuhören. So lernten sich Paare besser kennen. Christen hätten den Vorteil, dass sie ihre Lasten und Sorgen auch vor Gott bringen und ihm alles sagen könnten. Gemeinschaft gelinge, wenn christliche Paare „einander ermutigen, in Glaubensdingen Fortschritte zu machen“. (mk)

„Marriage Week“ für Ehepaare an 125 Orten mit 20.000 Teilnehmern

KRAICHTAL. Nicht nur eine Rose am Valentinstag schenken, sondern sich mehr Zeit nehmen für einander – dazu lud die „Marriage Week 2020“ in diesem Jahr wieder ein. Gemeinden auch im badischen Land haben zu einer Reihe von Veranstaltungen eingeladen. Insgesamt beteiligten sich an dieser „Woche der Ehepaare“ vom 7. bis 14. Februar bundesweit rund 20.000 Frauen und Männer. Zwar ist die Zahl der offiziell gemeldeten Veranstaltungen mit 125 Orten leicht zurückgegangen, dafür waren diese im Durchschnitt aber besser besucht. Die beliebtesten Angebote waren Abendessen bei Kerzenschein und Segnungsgottesdienste für Paare. Wie in den Vorjahren gehörten auch wieder Konzerte, Theaterabende, Seminare, kulinarische und kulturelle Angebote dazu. In Augsburg und Stein bei Nürnberg wurde sogar Seminar „Selbstverteidigung für Ehepaare“ angeboten. Dabei ging es nicht um Kampftechniken, sondern um den Schutz der Ehe gegen „Angriffe“, die zur Schwächung der Beziehung führen können. Die Schirmherrschaft für die „Marriage Week 2020“ hatten der Schauspieler Samuel Koch und seine Ehefrau Sarah Elena Timpe. (idea)

FHSZ-Wochenendseminar gab Hilfen für „Die seelsorgliche Dimension des Reli-Unterrichts“

SCHRIESHEIM. Immer mehr wird deutlich, dass „Reli“ mehr ist als der Unterricht an den Schulen. Es werden ganz persönliche Fragen gestellt, existentielle Probleme kommen zur Sprache, nicht nur im Unterricht sondern auch danach. „Auf welche Hilfen kann ich hoffen, wenn ich einmal im Schuldienst bin?“, fragen angehende evangelische Pädagogen. Darum lud das „Friedrich-Hauß-Studienzentrum“ (FHSZ) der ChristusBewegung Baden in Schriesheim bei Heidelberg, in dem auch Lehramtsstudierende wohnen (Archivbild), zu einem Wochenend-Seminar über „Die seelsorgliche Dimension des Religionsunterrichts“ ein. Die Seminarteilnehmer, angehende Religionslehrerinnen und Pfarrer, Referendarinnen und Junglehrer, bewegte die Frage: „Wie kann ich mich auf seelsorgliche Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen vorbereiten?", aber auch: „An welchen Vorbildern seelsorglicher Lehrerinnen und Lehrer kann ich mich orientieren?“. Pfarrerin Elke Heckel-Bischoff von der Schulseelsorge-Ausbildung der badischen Landeskirche, führte in die Grundlagen der Schulseelsorge ein. Aus welch herausfordernden familiären Hintergründen heute oft Jugendliche in die Schulen kommen, zeigte Schulsozialarbeiterin Melanie Kleinloh. Pädagogin Gertrud Winterbauer, Beauftragte für evangelische Religionslehre, gab praktische Hilfen zur Unterrichtsgestaltung, die es ermöglichen, sich auch persönlich einzubringen. Über erfreuliche Erfahrungen in seinem jahrelangen Dienst als hauptamtlicher Religionslehrer berichtete CBB-Pfarrer Jürgen Lauer. Die geistliche und biblisch-theologische Begleitung von Studierenden durch das FHSZ (www.fhsz.de) sieht der Vorstand der badischen ChristusBewegung als eine wichtige Aufgabe, für die er Fürbitte und Unterstützung braucht. Spenden für diese geistliche Arbeit, die den Kindern im Religionsunterricht zugute kommt, erbittet die CBB auf ihr Konto bei der Volksbank Kurpfalz (IBAN: DE 68 6729 0100 0075 0349 20, BIC: GENODE61HD3) mit dem Vermerk „FHSZ“. (mk)

Theologische Schulungstage der ChristusBewegung Baden (CBB) für Gemeindeglieder zum besseren Verständnis der Bibel

PFORZHEIM. Gute Resonanz fanden die CBB- Themenabende zum besseren Verständnis der Bibel in der Paul-Gerhardt-Gemeinde Mannheim für die Region Nordbaden mit CBB-Pfarrer Paul-Ludwig Böcking aus Pforzheim und CBB-Pfarrer Jürgen Lauer aus Wiesenbach bei Heidelberg. Vier ganztägige Samstagsseminare für Gemeindeglieder in der Region Pforzheim und Karlsruhe hielt Pfarrer Böcking im CVJM-Zentrum Pforzheim-Eutingen (s. Foto). Am ersten Samstag ging es um es um die Frage, ob die Evangelien historisch und die Apostelbriefe im Neuen Testament echt sind oder nur eine Glaubensaussage der ersten christlichen Gemeinde. Letzteres lehnt die Christusbewegung ab. Böcking verdeutlichte, dass die von Menschen geschriebene Bibel zugleich Gottes Wort im Menschenwort ist. Intensiv wurde am zweiten Samstag an biblischen Texten gearbeitet unter dem Thema: „Der historische Jesus und der geglaubte Christus – Wie Jesus sich selbst verstanden hat“. Ein heißes Eisen griff der dritte Samstag auf. Es ging um die Frage, ob Gott auch ohne Bibel direkt zu Christen redet. Das Thema lautete: „Und dann hat Gott zu mir gesagt – Wie Gott heute zu uns spricht“. Der Theologie-Kurs für Nichttheologen schloss mit der Einladung zum „Bibel lesen und verstehen ohne Krampf und Langeweile“. Weitere Seminartage sollen folgen, wurde mitgeteilt. In einigen mittelbadischen Gemeinden hielt Pfarrer Böcking auch Sonntagsgottesdienste zur biblischen Fundierung der Kirchgänger oder mit Einladung zum persönlichen Glauben. Die Mitglieder in Jugendkreisen motivierte Böcking zu einem engagierten und missionarischen Christsein. (mk)

Mehrere evangelische Kampagnen laden zu Fastenaktionen ein

MARBURG. Mehrere evangelische Kampagnen laden auch in diesem Jahr wieder zu Fastenaktionen ein. Sie starten am Aschermittwoch (26. Februar) und dauern bis zum Ostersonntag (12. April). Als größte protestantische Kampagne gilt „7 Wochen ohne“ (7-wochen-ohne.de). In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Zuversicht! Sieben Wochen ohne Pessimismus“. Dazu ist ein Fastenkalender erhältlich. Die Aktion widmet sich der Sorge um die Zukunft. Sie solle dazu ermutigen, Zukunftsängste an Gott abzugeben und dabei helfen zu erkennen, wie der Glaube den Widrigkeiten in uns trotzen kann. Am 1. März überträgt das ZDF um 9.30 Uhr live den Eröffnungsgottesdienst aus der Marburger Pauluskirche. Gleich zwei Angebote macht der ökumenische Verein „Andere Zeiten“ (www.anderezeiten.de). Bei der Briefaktion „7 Wochen anders leben“ erhalten die Teilnehmer wöchentlich einen Brief, der sie unterstützt. Eine Broschüre liefert Infos, Geschichten und Tipps rund um das Fasten. Aus der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) stammt die Aktion „7 Wochen mit“ (www.7wochen.de). Sie lädt zum Innehalten ein, um „der Besinnung auf das Leiden und Sterben Jesu Christi mit der Bedeutung für das menschliche Leben Raum zu geben“. Dafür stellt sie im Internet Lieder, Gebete, Bibellesungen und Andachten zur Verfügung, die sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen genutzt werden können. (idea)

Langensteinbacher Frauentag gab Anregungen zum Christsein im Alltag

LANGENSTEINBACH. Unter dem Motto „Folge du mir nach! – Unterwegs mit Jesus“ gab der Frauentag 2020 im Bibelkonferenzzentrum der Langensteinbacher Höhe (Kreis Karlsruhe) den 600 Besucherinnen geistliche Impulse, biblische Wegweisung und Stärkung im Glauben. Die bekennte holländische Publizistin Noor von Haaften zeigte „Miriam, die Gottesfrau“ in einer Bibelarbeit über das Alte Testament. Mutig habe diese Frau, Moses Schwester, „Glaubensschritte“ gewagt und sei noch im hohen Alter dem Volk Gottes vorangegangen. „Gott gibt uns Kraft auch im Alter!“, ermutigte mit dieser Geschichte van Haaften die Frauen, warnte aber vor Selbstüberschätzung. Durch Eifersucht und Neid komme Unfrieden. Miriams Geschichte lade ein, dienend auf dem „Jesus-Weg“ zu bleiben. Die Geschäftsführerin der Autohaus-Gruppe „Gebrüder Nolte“, Petra Pientka (Iserlohn/NRW) berichtete von ihren Erfahrungen mit Gott als christliche Unternehmerin. In ihrem Impuls „Leben ist wie Autofahren“ zog sie mit Bildern aus der Autowelt zehn Parallelen zum Christenleben und rief die Frauen dazu auf, anzunehmen, was Gott ihnen vor den Füßen lege und ihm das Lenkrad zu überlassen. Mit Humor und Tiefgang zugleich führte die aus England stammende Pädagogin Nicola Vollkommer in die Welt des Hohenliedes im Alten Testament und zeigte Stationen einer biblischen Reise ins Glück. Vollkommer machte Mut, am Jesus-Glauben festzuhalten und Spöttern liebevoll zu begegnen. Musikalisch begleitet wurden die Vorträge von Peter Chroust auf seiner Violine und der badischen Sängerin Katharina Neudeck. Vielfältig konnten die Besucherinnen dieses Tags für Geist und Gemüt „auftanken“. (mk)

Gesprächskreis „Bibel und Bier“ trifft sich in einem fränkischem Brauhaus

ERLANGEN. Zu dem offenen Gesprächskreis „Bibel und Bier“ lädt der Theologiestudent Thomas Bartolf (25) zweimal im Monat in die Gastwirtschaft der Brauerei Heller im mittelfränkischen Herzogenaurach bei Erlangen ein. Seine Kirchengemeinde in Herzogenaurach unterstützt die Kleingruppe im Herzen der Stadt. Bartolf will die Menschen auf Jesus und das Evangelium hinweisen, sagt er. Zu den Abendtreffen während des Wirthausbetriebes kommen nach seinen Anghaben zehn bis 25 Teilnehmer unterschiedlichen Alters, darunter Ingenieure, Logistiker, Lageristen, Lehrer, Studenten und Rentner. Der überwiegende Teil ist evangelisch, doch auch Leute, die sich als Atheisten bezeichneten, kommen regelmäßig.  Bei den Stammtischgesprächen können sich die Teilnehmer außerhalb von kirchlichen Gebäuden über Sinnfragen des Lebens austauschen. Nach einem thematischen Impuls wird ein Bibeltext laut gelesen und darüber gesprochen, so Bartolf.  Auch aktuelles Zeitgeschehen werde aus biblischer Sicht diskutiert. Verschiedene Meinungen werden akzeptiert. Bei der Frage, ob die Kirche Rechtspopulisten ausschließen darf, wurde der Umgang von Jesus mit Andersdenkenden betrachtet. Dabei hat die Bibel für Bartolf „mehr Gewicht“ als politische Reden. Die Bibelstunden im Brauhaus erreichen auch Gäste an den Nachbartischen, so Bartolf. Überwiegend lobten sie die Initiative oder würden selbst über ihren Glauben und persönliche Probleme sprechen. Einmal seien beim Schlussgebet alle Gäste aufgestanden und hätten das „Vaterunser“ mitgebetet. Das Foto zeigt Bartolf (Mitte hinten, mit Bibel und Bier in der Hand) beim Gesprächskreis im Brauhaus. (nach idea)

Nahost-Plan fordert heraus: Wem gehört das Heilige Land?

JERUSALEM. Der Nahost-Plan des US-Präsidenten Donald Trump wird von Christen im Heiligen Land unterschiedlich beurteilt. Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) sieht in ihm „einen Weg in eine bessere Zukunft für beide Völker“ (Israelis und Palästinenser). Der am „Bethlehem Bible College“ lehrende Theologe Yohanna Katanacho kritisiert dagegen den Plan, weil er „die Spannungen im Nahen Osten verschärft“. Trump hatte seinen Plan kürzlich in Anwesenheit des israelischen Ministerpräsidenten vorgestellt. Er sieht darin eine „realistische Zwei-Staaten-Lösung“ für Israel und die Palästinenser vor. Jerusalem soll Israels „ungeteilte Hauptstadt“ bleiben, zugleich werde es aber eine palästinensische Hauptstadt „in Ostjerusalem“ geben. Nach UNO-Meinung hält Israel jedoch das Westjordanland völkerrechtswidrig besetzt. Für Trump wird sich das palästinensische Territorium verdoppeln. Er sieht seinen Plan als einen „großen Schritt in Richtung Frieden“ und appellierte an den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, „den Pfad des Friedens zu wählen“. Die Palästinenser müssten dem Kreislauf von Armut, Extremismus und Terrorismus entkommen. Doch Abbas lehnte ab.  Für den ICEJ-Präsident Jürgen Bühler ist „Trumps Vorschlag bei weitem besser als alle früheren Friedenspläne“. Zugleich kritisierte er die Zwei-Staaten-Lösung als Spaltung des Landes, „das Gott dauerhaft Abraham und seinen Nachkommen versprochen hat“. (idea)

Ex-Profi Sternkopf: Gott hat mir aus meiner Misere geholfen

BERLIN. Der christliche Glaube hat dem früheren Fußballprofi Michael Sternkopf geholfen, aus einem Teufelskreis von Angst und Depressionen herauszukommen. Das sagte der 49-Jährige in einem Interview mit „Bild am Sonntag“ (Ausgabe vom 26. Januar). Sternkopf bestritt zwischen 1988 und 2004 insgesamt 210 Bundesligaspiele (15 Tore), unter anderem für den FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Als Profi habe er starke Versagensängste gehabt. Auch nach seiner Karriere als Spieler habe er sich selbst unter starken Leistungsdruck gesetzt. Daran sei er zerbrochen und habe einen Burn-Out erlitten. 2018 habe er dann seinen „wichtigsten Transfer zu Gott und seinem Sohn Jesus“ gemacht. Seitdem wisse er, „dass man – wenn man Jesus im Herzen trägt – eine Konstante im Leben hat, die einen so annimmt, wie man ist“. Weiter sagte der Ex-Fußballer: „Das ist keine christliche Spinnerei, sondern einfach das tiefe, befriedigende Gefühl, so geliebt zu werden, wie man ist. Mit allen Stärken und Schwächen.“ Er habe durch den Glauben seine Ängste ablegen und ein neues Leben beginnen können. Heute erzähle er als Vortragsredner „ganz ungeschminkt“ seine Lebensgeschichte, „um anderen Menschen zu helfen, sie selbst zu sein“. (idea)

Junge Christen wollen Jesus in die Sozialen Medien bringen

BERLIN. Auf der „Social Media Night“ in Berlin haben sich 140 Christen getroffen, um neue Strategien für Online-Evangelisation zu diskutieren. Neben einer eigenen Akademie soll auch ein „Influencer-Pool“ entstehen. Die Frage, wie können Christen das Evangelium in den Sozialen Medien besser verbreiten, wurde am vergangenen Wochenende diskutiert. Bereits online abrufbar ist der neue „Influencer-Pool“. Auf dieser Plattform sind verschiedenste christliche Kanäle und Influencer aufgelistet. Das soll andere Social-Media-Nutzer zusammenbringen und inspirieren. Dass die Notwendigkeit beider Projekte besteht, machte der Social-Media-Experte Tobias Essinger in einem Vortrag deutlich. Soziale Medien seien die Zukunft, die bereits jetzt schon sämtliche Bereiche des Lebens verändert habe. Während soziale Netzwerke sich wie ein Lamborghini verhielten, agierten Christen dagegen, als hätten sie nur einen Tretroller – „dabei haben wir die beste Botschaft der Welt“. Dieser müsse man Gehör verschaffen. Es sei noch nie so einfach gewesen, das Evangelium zu verkünden, erklärte Essinger. Es gebe auch negative Aspekte an sozialen Netzwerken, aber die Möglichkeit, Menschen von Jesus zu erzählen, sei mit ihnen viel größer. Dass Christen diese zu wenig nutzten, liege daran, dass sie sich auch in der Offline-Welt nicht genügend als Einheit verstünden. Ein enges Zusammenarbeiten brauche es aber online. (pro)

 

Physiker bei JuMIKo 2020: Universum weist auf den Schöpfer hin

STUTTGART. Wissenschaft und Glaube sind für den Karlsruher Physiker Prof. Thomas Schimmel keine Gegensätze. Er sprach bei der Jugendmissionskonferenz (JuMiKo) 2020 in der Messe Stuttgart. Rund 4.500 Besucher kamen. Für den Naturwissenschaftler (Foto) gibt es gute Gründe, von der Existenz Gottes auszugehen. Dass es das Universum und hier Leben gebe, lasse sich kaum erklären, ohne von einem Schöpfer auszugehen, der dafür verantwortlich sei. Die Naturgesetze seien so fein austariert, dass schon kleinste Abweichungen jegliches Leben hier unmöglich machen würde. Die Handschrift des Schöpfers sei gut zu erkennen. Bereits viele bedeutende Naturwissenschaftler wie Max Planck (1858–1947), Werner Heisenberg (1901–1976) und Albert Einstein (1879–1955) hätten das anerkannt. Mehr in unserer Printausgabe. (idea)

Ausgabe April-Mai 2020

Bibelkonferenzzentrum

Langensteinbacher Höhe

(Karlsbad bei Karlsruhe):

 

Am Mittwoch, 8. März, um 19.30 Uhr Livestream-Bibelstunde mit Theologe Rainer Wörz über die Homepage mit dem Thema: „Wer (be)nutzt die Krise?“

 

(www.lahoe.de)

CVJM-Landesverband Baden:

Alle Termine offen wg. Corona.

Biblischer Sinnenpark der Badischen Landeskirche:
 

Der Ostergarten ist wegen Corona in diesem Jahr nur online zu sehen, ist aber sehr gut und zu empfehlen.

 

Ab Palmsonntag (5. März) ist die digitale Zeitreise OSTERGARTEN zu sehen: fünf kl. Zeitzeugen-Videos im Internet: www.osterzeitreise.de

 

Verantwortlich ist Dipl.Rel.Päd. Lutz Barth von der Sinnenarbeit der Badischen Landeskirche E-Mail: sinnenpark@ekiba.de.

 

(www.sinnenpark.de)

Lebenszentrum Adelshofen:

 

Derzeit keine Veranstaltungen wegen Corona.

 

(www.lza.de)

Theologisches Seminar Adelshofen (TSA):

 

Angesichts der Corona-Zeit macht das TSA einige digitale Angebote und lädt zum Austausch darüber ein, empfiehlt vor allem die beiden Angebote zur Berufungsfindung und Wegfindung  Link zum Angebot:

www.lza.de/fileadmin/user_upload/TSA/2020/TSA_-_digitales_Angebot_Maerz-April_2020_.pdf

 

(www.lza.de)

Aufgegriffen:

 

Problemlösung durch
Problemvernichtung?

 

Das BVG-Urteil zur Sterbehilfe hinterlässt zwiespältige Gefühle. Zum einen ist zu begrüßen, dass Ärzte, die bei schwerkranken Patienten Medikamente für ein schnelles Sterben zur Verfügung stellen, keine Strafverfolgung mehr befürchten müssen. Zum andern aber kann nun jeder, der seinem Leben aus welchen Gründen auch immer ein Ende setzen will, dafür Hilfe in Anspruch nehmen. Das ist hochproblematisch..

 

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