„Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn! Jakobus-Brief, Kapitel 1, Vers 19
„Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn!Jakobus-Brief, Kapitel 1, Vers 19

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

CVJM-Badentreff 2019: „Jesus will dein Influencer sein!“

KARLSDORF. „Wer beeinflusst dich und dein Leben?“ Mit dieser zentralen Frage beschäftigten sich die Teilnehmer des dreitägigen CVJM-Badentreffs in diesem Jahr in Karlsdorf bei Bruchsal. Mehr als 1.100 Jugendliche zelteten auf der Wiese hinter der Altenbürghalle. Die geistlichen Impulse zum Thema „in.flu.ence“ (Beeinflussung) setzte die Jugendpastorin Myriam Geister von der Gellertkirche in Basel, die auch die Predigt im Schlussgottesdienst am Sonntagmorgen hielt. „Ich freue mich, wenn der CVJM Baden jedes Jahr in unsere Gemeinde kommt", grüßte Karlsdorfs Bürgermeister Sven Weigt: „Der CVJM lebt christliche Werte und übt einen guten Einfluss auf junge Menschen aus“, freute er sich. Die Jugendlichen kamen meist in CVJM-Gruppen, jede Gruppe mit ihrem Leiter. „Dadurch ist auch die große Zahl der Teilnehmer überschaubar", sagte CVJM-Landessekretär Albrecht Röther. So vielfältig wie die Teilnehmer war auch das Programm mit Workshops zum Mitmachen, Impulsen zum Zuhören, Musik mit viel Bewegung, mit verschiedenen Sportangeboten und mit Bibelarbeiten zum Thema. In Kleingruppen scharten sich die Jugendlichen um einen Bibeltext und konnten per Whatsapp ihre Fragen an Myriam Geister stellen, die sie dann von der Bühne aus direkt öffentlich beantwortete. „Jesus möchte euer Influencer sein“, lud sie in die verbindliche Nachfolge von Jesus ein. Wie das aussehen kann, zeigte Willi Buntz, der als „Bibelraucher“ bekannte Ex-Knacki, in seinem Lebensbericht. „Ich habe die Bibel geraucht, Seite für Seite, bis ich sie auch las und begriffen habe, was Gott für mein Leben bedeutet. Dies hat mein Leben total verändert“, berichtete er. Auch dieses Jahr wurden wieder junge Christen gesegnet und ausgesandt für einen Freiwilligendienst in verschiedenen Bereichen des CVJM Baden und den Ortsvereinen. (mk/art)

TSA-Sendungsfeier mit Verabschiedung von Dr. Manfred Baumert

ADELSHOFEN. „Aufgehen“ lautete das Thema der Aussendungsfeier der acht Absolventen nach ihrem vierjährigen Studium im Theologischem Seminar Adelshofen (TSA). Sie wurden in einer Feierstunde im Lebenszentrum ausgesandt in Kirchengemeinden oder als Gemeindegründer, einer in die Jugendarbeit im elsässischen Wörth. „Aufgehen“ war auch das Stichwort für Gastprediger Benjamin Bakis. „Ich habe heute Morgen einen Wunsch: dass unsere Herzen neu aufgehen für Gottes Sache in der Welt!“, so der 35-jährige Pastor aus Frankfurt am Main, der einst am TSA studierte und über die Aussendung der Jünger durch Jesus predigte. „Gott hat sich das Schicksal der Menschen nicht aus der Ferne angeschaut, sondern wurde Mensch und hat sein Leben mit ihnen geteilt“, betonte er und stellte klar: „Jesus hatte keine ‚Homebase“ und darauf gewartet, dass die Leute zu ihm kamen. Er ist zu ihnen hingegangen.“ Darum müssten auch die Christen heraus aus frommen „Kuschelclubs“. Verabschiedet wurden bei der Feier auch der langjährige TSA-Schulleiter Dr. Manfred Baumert und seine Frau, die das Sekretariat führte. TSA-Leiter Matthias Böker würdigte Baumerts „unermüdlichen, begeisterten und zielstrebigen Einsatz und die wichtigen Kontakte zur Kirchenleitung, um den Studierenden den Weg in eine Anstellung in der Gemeindearbeit zu ermöglichen.“ Neben dem eigenen Unterricht habe Dr. Baumert in Zusammenarbeit mit der University of South Africa (UNISA) das akademische Aufbaustudium im Bereich der Praktischen Theologie entwickelt. Im September wird Alexander Stavnichuk, der Gastdozent ist, die Aufgabe des Schulleiters übernehmen. Nach seinem Dankeswort wandte sich Baumert an die Absolventen: „Nicht Resignation, sondern Motivation! Nicht runterziehen lassen, sondern Zuversicht und visionärer Glaube darf euer Motto sein!“ Nach der Segnung und Sendung endete die Feier. „Solche authentischen und glaubwürdigen Leute brauchen wir in den Gemeinden“, meinte ein Gast beim Abschied. (mk/bhw)

Mehr als 4.000 Teilnehmer beim Badischen Landesposaunentag 2019

BRUCHSAL. Mit einem Festgottesdienst im Schlossgarten und einem großen Choralblasen im Ehrenhof des Bruchsaler Schlosses ist der dreitägige Badische Landesposaunentag 2019 zu Ende gegangen. Mehr als 4.000 Bläser mit ihren Angehörigen nahmen daran teil. Die gesamte Innenstadt mit ihren Plätzen, der Fußgängerzone und das fürstbischöfliche Barockschloss mit Park und Ehrenhof bildeten die Kulisse. Auf dem Programm standen Bläsermusik zur Marktzeit, ein Familienfest und eine Vielzahl von Konzerten sowie mehrere Workshops. Musik von Posaunen, Trompeten, Tuben und Waldhörner erfüllte die ganze Innenstadt. Tausende Bläser mischen die Barockstadt friedlich und kreativ auf – mit zu Herzen gehenden Kirchenliedern oder swingenden Arrangements, in Ensembles von 15, 30 oder 100 Musikern. Überall lauschen Passanten. „Hier spielt der Opa neben dem Enkel, der noch Zahnlücken hat“, sagte Altlandesbischof und Bläser-Landesobmann Ulrich Fischer auf dem Rathausbalkon. Die Bläserfamilien waren auch aus Nordbaden und Südbaden gekommen. Der dreijährige Elias mit seinen Eltern aus Adelsheim-Boxberg blies als jüngster aktiver Teilnehmer beim „Bruchsaler Eröffnungsstück“ mit seiner schwarzen Posaune gekonnt mit. Kräftige, aber auch leisere Töne gab es. Nach der imposanten Eröffnung, der Passanten und Besucher der Cafés lauschten, verteilten sich die Chöre zu Konzerte auf weiteren Plätzen der Innenstadt oder trafen sich zu Workshops rund ums Bürgerzentrum. Unter den Gästen waren auch Delegationen aus Nordamerika, Nigeria und Tansania. Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hob im Schlussgottesdienst die gemeinschaftsstiftende Kraft der Musik hervor. Musik und Glauben könnten helfen, zum tieferen Miteinander zu finden und sich als Christen mutig auf den Weg zu machen. Fünf neue Posaunenchöre aus Baden wurden feierlich in die Posaunenarbeit aufgenommen. (mk)

13 Iraner und eine ehemalige IS-Sympathisantin ließen sich taufen

WOLFSBURG. 31 Personen haben sich am 7. Juli in einer Gemeinde in Wolfsburg taufen lassen. Unter den Täuflingen waren 13 iranische Flüchtlinge sowie eine ehemalige Sympathisantin der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS). „Wir sind tief bewegt, was Gott unter den Iranern und vielen anderen Menschen tut, und dass sie nun ein Teil von uns sind, ist einfach großartig“, sagte Pastor Johann Dockter . Die Iraner seien zwischen 23 und 45 Jahre alt und alle weniger als ein Jahr in Deutschland. Eine der Iranerinnen äußerte bewegt: „Es ist mein schönster Tag heute.“ Die 23-Jährige war hochschwanger nach Deutschland gekommen und hat heute ein vier Monate altes Kind. Ihr Mann durfte nicht einreisen und befindet sich immer noch in Griechenland, getrennt von ihr. Dass eine deutsche Christin ihr während der schweren Zeit bei der Entbindung im Flüchtlingsheim geholfen hat, hat diese Frau sie tief bewegt. Sie wollte sich nun ganz bewusst öffentlich für Jesus entscheiden und diese Nächstenliebe auch selbst leben. Die ehemalige IS-Sympathisantin berichtete, dass sie als junge Frau lange nach dem Sinn des Lebens sowie nach Liebe und Anerkennung gesucht habe. „Der IS hat sich als eine Art Auffangbecken präsentiert“, so die türkischstämmige Deutsche. Sie habe jedoch nach wenigen Monaten Zweifel bekommen. „Als es darum ging, anderen Menschen wehzutun, habe ich mir gesagt: Das kann nicht richtig sein.“ Außerdem sei sie sich nie sicher gewesen, in den Himmel zu kommen. Über eine langjährige Freundin sei sie 2010 in Kontakt mit dem christlichen Glauben gekommen und habe in einem Gottesdienst zu Jesus gefunden. (nach idea)

Karmelmission: Große Offenheit für Jesus in der islamischen Welt

SCHORNDORF. Unter den Muslimen ist gegenwärtig eine Erweckung zu erkennen, berichtete der Leiter der Karmelmission, Martin Landmesser. Viele wendeten sich vom Islam ab, wenn sie von der rettenden Botschaft Jesu hörten, denn Heilsgewissheit kenne der Islam nicht, sagte er beim Jahresfest des Werkes vor über 1.000 Teilnehmern. Teilweise dauere es zwar viele Jahre, bis nach dem Erstkontakt mit einem Missionar eine echte Bekehrung erfolge. Doch Gott habe seinen Zeitplan. Ein Sudanese teilte mit, dass der langjährige Machthaber Omar al-Baschir noch im März erklärt habe, dass christliche Gotteshäuser in seinem Land nicht mehr geduldet würden. Wenige Stunden später seien Proteste gegen al-Baschir in dem islamischen Land im Nordosten Afrikas ausgebrochen. Gott habe gezeigt, dass er seine Kirche beschütze. Inzwischen habe sich die Situation für die christliche Minderheit bereits verbessert. Das Militär habe al-Baschir gestürzt. Die Übergangsregierung sei den Christen bisher sehr aufgeschlossen begegnet. Außerdem stellten die Muslime in den sudanesischen Flüchtlingslagern erstaunt fest, dass die Christen ihnen Hilfe brächten, obwohl sie zuvor von ihnen feindselig behandelt worden seien. Hierdurch ergäben sich völlig neue Möglichkeiten, ihnen das Evangelium zu vermitteln. (mk)

Theologisches Seminar St. Chrischona sandte 37 Absolventen aus

BASEL. 37 junge Christen haben ihre Ausbildung am Theologischen Seminar St. Chrischona (Basel) beendet. Sie wurden bei einem großen Jahresfest feierlich verabschiedet. Zwölf Absolventen schlossen den Studiengang Kommunikative Theologie und vier den Studiengang Theologie und Pädagogik ab. Außerdem sandte das Seminar die ersten drei Absolventen des Studiengangs Theologie und Musik aus. Die Abgänger werden künftig in Deutschland und der Schweiz als Pastoren oder in der Jugendarbeit tätig sein. 18 Männer und Frauen beendeten den Jahreskurs. Er wendet sich an junge und ältere Christen, die sich theologisch weiterbilden wollen, um sich in Gemeinden oder Gemeinschaften zu engagieren. Der Rektor des Theologischen Seminars, Dr. Benedikt Walker, überreichte allen Absolventen eine Trinkflasche als Geschenk und sagte zur Begründung: „An einem dürft ihr nicht sparen: an der Kommunikation mit Gott. Das ist wie mit Wasser, ihr braucht es jeden Tag.“ Die Feier war mit einem Jahresfest verbunden, zu dem rund 500 Besucher kamen. Am Theologischen Seminar St. Chrischona studieren derzeit 152 junge Christen, die Hälfte aus Deutschland. Es hat seit der Gründung 1840 rund 6.500 Frauen und Männer ausgebildet. (mk)

Pfarrer Dr. Eckhard Hagedorn als Chrischona-Dozent verabschiedet

BASEL. 20 Jahre lang unterrichtete der badische Pfarrer Dr. Eckhard Hagedorn am Theologischen Seminar St. Chrischona (Basel) als Dozent für Neues Testaments. Generationen von Studentinnen und Studenten hat er dort mit seiner Liebe für die Bibel und für die Gemeinde eindrücklich geprägt. Seinen Emeritierungsvortrag hielt er zum Thema: „Schöne Braut oder zermürbende Last? Von der reifenden Liebe zur Gemeinde.“ In einem feierlichen Gottesdienst zum Semesterende in der historischen Chrischona-Kirche, in dem er über Psalm 34 predigte, wurde Hagedorn in den Ruhestand verabschiedet. Der Studiengemeinschaft von Chrischona (tsc) gab er zum Abschied ein historisches Wort des großen Dozenten Erich Schick mit auf den Weg, der einst segensreich auf Chrischona gewirkt hat: „Ich wünsche euch ein heiliges Bündnis von Demut und Siegesgewissheit.“ Nachfolger von Hagedorn als Dozenten für Neues Testament ist Daniel Gleich (rechts im Bild). Das Frühlingssemester war sein erstes als Dozent. (mk)

Wegweisende Impulse für ehrenamtliche Seelsorger in Gemeinden

BAD LIEBENZELL. Unter dem Thema „Rund oder kantig? Charaktere, die herausfordern“ hatte die „Initiative Seelsorge.Beratung.Bildung“ (isbb) des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes zu ihrem diesjährigen Seelsorge-Impulstag nach Bad Liebenzell eingeladen. Berater Johannes Stockmayer führte mit einem runden und einem kantigen Stein in das Thema anschaulich ein. Beide hätten ihre eigene Form, könnten aber auch zum Wurfgeschoss werden. In einer Gesellschaft der Singularitäten wolle man sich von anderen durch eigene Besonderheiten abheben. Dadurch gebe es kaum noch Allgemeines:  „Je näher wir uns kommen, desto mehr fallen unsere Ecken und Kanten auf.“ Dies führe zu Konflikten. Christliche Gemeinden seien oft ideale Orte für schwierige Menschen, weil sie ihnen das ermöglichten, was sie wollten und brauchten. Zur Aufgabe des Seelsorgers gehöre es, manchmal zu provozieren und zu frustrieren. Dies führe ins Nachdenken. Schwierige Leute müssten an ihre Grenzen geführt werden. In vier Seminaren ging es um praktische Themen. Im Rahmen des Impulstages konnten fünf Personen ihre Ausbildung zum „Begleitenden Seelsorger“ beenden und erhielten ein Zertifikat. (mk/efeu)

OM-Freundestreffen 2019: Neue Mitarbeiter wurden vorgestellt

MOSBACH. Trotz großer Hitze kam 600 Christen aus ganz Deutschland ins OM-Zentrum nach Mosbach bei Heidelberg zum OM-Freundestreffen 2019 mit dem Thema „Erfahrung inspiriert Zukunft“. Der Gründer und langjährige Leiter der OM-Mission, George Verwer (London), hielt das Hauptreferat. „Wir hatten ein richtig schönes Wochenende mit vielen wertvollen Begegnungen und Impulsen“, freute sich Doron Lukat, der neue Direktor von OM Deutschland. „Mich begeistert es zu sehen, mit welcher Leidenschaft George Verwer trotz seiner fast 81 Jahre noch immer für Weltmission sprüht. Diese Leidenschaft sehe ich auch bei den 34 hauptsächlich jungen Neueinsteigern, die wir an diesem Wochenende vorgestellt haben und die in den nächsten Wochen in verschiedene Länder oder zum OM-Schiff Logos Hope ausreisen werden, um das Evangelium und die Liebe Gottes weiterzugeben.“ George Verwer appellierte an die vielen wohlhabenden Christen in Europa, den Millionen armer Menschen weltweit zu helfen und ihnen das Evangelium bringen. Mitarbeiterin Mira Lionheart trug einen Poetry-Slam zum Treffen vor: „Eine glühende Kohle allein kann kein Licht sein, aber viele zusammen können ein Feuer entfachen, können Licht in dieser Welt sein.“ Nach der Vorstellung der Neueinsteiger beteten neben Verwer und Doron Lukat auch ein Vater und eine Gemeindevertreterin für die Neueinsteiger. Rund 70 Kinder nahmen am Kinderprogramm teil. An den Essensständen gab es Leckereien aus aller Welt. Raum für Begegnung und Gespräche boten Infostände, das Eiskaffee „OM-Welt“ und Seminare. Lukat wünschte der Generation der Millenials, dass sie gute Wege finde, von ihrem Glauben zu erzählen: „Meine Generation hat es nicht gelernt, auf gute Weise das Evangelium weiterzugeben, weil das meist die Profis machen.“ Bei einem Treffen konnten sich Eltern, Pastoren, Gemeinden und Freunde der Neueinsteiger kennenzulernen. Unter dem Motto „Rendezvous mit Freunden“ berichteten langjährige OM-Mitarbeiter inspirierend und spannend von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen. (mk/tobi)

Ex-Spitzenmanager beim CVJM: „Rennen endet erst am Zielstrich“

KRAICHTAL. Er war Spitzenmanager im Sportbusiness und Präsident von Intersport International, doch über Nacht wurde er „vor die Tür gesetzt“: Klaus Jost, im Bild (rechts) beim Männervesper im CVJM-Lebenshaus Baden. Robin Zapf (links), Geschäftsführer des CVJM Baden und früherer Mitarbeiter von Jost bei Intersport, hat ihn im vorgestellt und interviewt. Gespannt lauschten die 120 Männer im vollbesetzten Schlosskeller dem Lebensbericht. Jost erzählte, wie er seinen Weg in einem Warenhauskonzern klein begann und dann die Erfolgsleiter erklomm. Das biographische Buch „Jost läuft“ schildert den Menschen und Ehemann, den Vater, Sportler und Manager. „Das Leben ist eine Achterbahn“, sagte Jost und zeigte, wo die Höhen und Tiefen in seinem Leben liegen. Schon früh musste er lernen, Verantwortung zu übernehmen und sich zu behaupten. Aber er lernte auch Jesus kennen und fand bei ihm Halt in Schicksalsschlägen. Jost beschrieb, wie man als Christ im Haifischbecken des Top-Managements bestehen kann. „Die Zehn Gebote sind für mich eine Richtlinie und Grenze, die wir nicht ohne Folgen überschreiten können“, betonte er. Seine ruhigen Darlegungen beeindruckten. Jost motivierte, machte nachdenklich, ermutigte. „Manchmal muss man auch das Unerwartete tun, meinte er. Beim Aushalten der Tiefschläge habe ihm seine „Sportlerseele“ geholfen. Als Langstreckenläufer weiß er: „Ein Rennen endet erst am Zielstrich.“ Favorit ist für ihn der Rennsteiglauf über die Höhen des Thüringer Waldes. Nach seinem Rauswurf verzog sich Jost nicht in ein Schneckenhaus, begann auch keine Schlammschlacht mit Argumenten unter der Gürtellinie, sondern arbeitete zunächst selbstständig als Berater. Heute ist er Geschäftsführer in einer großen christlichen Verlagsgruppe. „Ich versuche ein hervorragendes Produkt bekannt zu machen und Menschen dafür zu gewinnen“, warb er. mk/art)

1.300 beim Jugendfestival: Klimawandel nicht das größte Problem!

KRELINGEN. „Der Klimawandel ist nicht das größte Problem der Menschheit“, sagte der Augsburger Jugendpastor Thomas Sames beim Jugendfestival BAM (Begegnung, Aktion, Musik) im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen (www.grz-krelingen.de), dem großen norddeutschen  Glaubenszentrum in Walsrode (Niedersachsen). Das eigentliche Problem sei das „gestörte Klima“ zwischen Gott und Mensch. Aus ihm würden Gier, Gleichgültigkeit und Egoismus erwachsen. Durch Jesus habe sich Gott auf „Augenhöhe“ mit den Menschen begeben und die Beziehung zwischen Gott und Mensch wiederhergestellt. Sames forderte die Jugendlichen dazu auf, nicht zuerst auf Einflüsse von außen wie etwa Influencer in Sozialen Medien, sondern auf Gott zu hören und sich von ihm beeinflussen zu lassen. Wer so in Gott „verwurzelt“ sei, bringe gute Früchte wie Liebe, Freude und Freundlichkeit hervor.  Mit rund 1.000 Teilnehmern und 300 meist jugendlichen Mitarbeitern hatte das diesjährige BAM eine Rekordbeteiligung. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Verwurzelt“. Neben Bibelarbeiten und Predigten gab es Sportturniere, Seminare, Workshops sowie Konzerte mit der Outbreakband und dem HipHop-Duo O’Bros. Für die christliche Hilfsorganisation „Zukunft für dich“ sammelten die Jugendlichen insgesamt 1700 Euro. Die Organisation arbeitet in sozialen Brennpunkten in Berlin unter Prostituierten, Drogenabhängigen, Obdachlosen und Kindern aus armen Familien. (mk/wilker)

48.000 Spanier bei Großevangelisation mit Luis Palau in Madrid

MADRID. Entgegen dem Rat seiner Ärzte reiste der in ganz Südamerika bekannte argentinische Evangelist Luis Palau (84) mit seinem Sohn Andrew ins spanische Madrid, um dort am Festival "Festimadrid" teilzunehmen. Er war Hauptredner. Vor den 48.000 Besuchern spielten christliche Musikgruppen. Sänger aus Spanien und USA traten auf, darunter der Gewinner der Show "The Voice" in Spanien, Marcos Martins. Auf riesigen HD-Leinwänden wurde alles für weiter entfernt stehende Zuschauer übertragen. Anwesend war auch Gastón Pauls, ein argentinischer Schauspieler, der bei einer Evangelisation von Palau zum Glauben gefunden hat. Er berichtete, dass er sich in der Hölle von Drogen befand, ohne Sinn und Ziel im Leben. Gott befreite ihn. Andrew Palau stellte seinen Vater vor. Er habe ihn immer geliebt, selbst als er von Gott entfernt lebte: "Mein Papa hat mich nie aufgegeben, er hat mich immer geliebt. Die Botschaft, die er euch weitergeben wird, ist eine Botschaft, die dein Leben verändern kann, so wie sie meins verändert hat." Anschließend sprach der 84-Jährige über die Freiheit, die nur in Jesus Christus zu finden ist. Palau: "Man könnte fragen, wovon uns Christus in Spanien befreien muss? Wir haben doch politische Freiheit, Meinungsfreiheit, können frei in Europa herumreisen, das Geld schenkt uns Freiheit… Doch weder Geld, noch Bildung, noch Wissenschaft können uns die Freiheit schenken, die allein Jesus geben kann!" Luis Palau leidet an Lungenkrebs und ist in Behandlung. Sein Arzt hatte ihm von der zehnstündigen Reise nach Mdrid abgeraten. Doch voller Humor erklärte er den 48.000 Besuchern: "Wenn ich in Spanien sterben muss, ist das in Ordnung, dann gehe ich von Madrid in den Himmel. Aber wenn ich in dieser Woche nach Hause zurückkehre, werde ich meinem Arzt sagen, dass ich mich besser fühle als vor der Reise." Unter den Anwesenden waren auch bekannte Politiker, darunter der evangelische Parlamentarier Juan José Cortés, der erklärte, er sei glücklich, auf einem Fest in Madrid zu sein, wo Jesus gefeiert werde. Der Präsident des Bürgermeister-Plenums von Madrid, Borja Fanjul, beglückwünschte die evangelischen Kirchen zur Einladung von Luis Palau nach Madrid. (nach livenet)

Drei Millionen Teilnehmer beim Jesus-Marsch 2019 in Brasilien

SAO PAULO. Der jährliche Jesus-Marsch rief wieder Millionen brasilianischer Christen zusammen. Drei Millionen marschierten Ende Juni durch Sao Paulo. Doch nicht nur die Zahl ist erstaunlich, im Gegensatz zu den "nur" 1,5 Millionen im vergangenen Jahr. In diesem Jahr nahm auch erstmalig der Präsident des Landes an dem Marsch teil: Jair Bolsonaro war im vergangenen Jahr als Präsidentschaftskandidat mitgelaufen und hatte damals versprochen, im Falle eines Wahlsieges wiederzukommen. "Ihr wart entscheidend darin, Brasiliens Richtung zu ändern", erklärte Bolsonaro im Bezug auf seinen Wahlsieg. Immerhin 68 Prozent aller evangelischen Brasilianer hatten den Katholiken gewählt, unter den Katholiken waren es 50 Prozent. "Wir wissen alle, dass unser Land ethische, moralische und wirtschaftliche Probleme hat. Aber wir wissen auch, dass wir der Wendepunkt sein können." Brasilien zählt rund 30 Prozent evangelische Christen, das entspricht 190 Millionen Einwohnern. Somit war Bolsonaros Teilnahme am Jesus-Marsch wohl auch etwas politisch motiviert, denn die Anzahl evangelischer Parlamentarier im Land steigt. Jair Bolsonaro ist Katholik, doch seine Frau und Kinder sind evangelisch, wie El País informiert. Seit 27 Jahren wird der Jesus-Marsch in Sao Paulo von mehreren Denominationen organisiert. Gekleidet mit weissen T-Shirts mit dem Logo des Marsches, mit Flaggen und Plakaten zogen die drei Millionen Gläubigen durch die Straßen der Hauptstadt und beendeten den Event mit Lobpreis und Anbetungsliedern. (nach livenet)

9.000 Christen besuchten die Christustage 2019 an Fronleichnam

MANNHEIM. Rund 9.000 Christen besuchten am Fronleichnamstag 2019 die evangelischen Christustage in Baden-Württemberg. Unter dem Motto „Jesus begeistert“ feierten sie an 17 Orten ihren Glauben in froher Gemeinschaft mit biblischer Orientierung, mit ermutigenden Bibelarbeiten und wegweisenden Workshops. Bestsellerautor Peter Hahne rief dazu auf, die klare biblische Lehre und die Einzigartigkeit Jesu nicht aus dem Blick zu verlieren und sich nicht dem „Mainstream“ anzupassen. In der Mannheimer Paul-Gerhardt-Kirche appellierte Pfarrer Ulrich Parzany an bekennende Christen, sich durch Angriffe und Verleumdungen nicht einschüchtern zu lassen. Das Evangelium sei schon immer in der Geschichte auf Widerstand gestoßen. Altbischof Gerhard Maier (Tübingen) erinnerte im Konferenzzentrum Langensteinbach bei Karlsruhe daran, dass Jesu Sendung der Christen in die Welt immer auch Leid und Leiden beinhalte. Pfarrer Tobias Eißler (Ostfildern) bedauerte in Bahnbrücken bei Bretten, dass auch gläubige Christen die Botschaft von Jesus Christus nicht missionarisch weiersagten. Er bedauerte, dass viele Gläubige geistlich müde oder feige sind, angepasst an den Zeitgeist. Eißler verwies auf den Märtyrer Stephanus, der als erster Jünger Jesu sein Leben für seinen Glauben gegeben hat. „Märtyrer“ bedeute nichts als anderes als „Zeuge“. Dies könne jeder Christ sein, auch der, der nicht mit dem Tod bedroht werde. Die ChristusBewegung Baden rief in einem Wort zur Orientierung bei den badischen Treffen in Bahnbrücken, Mannheim, Pforzheim-Eutingen und Strümpfelbrunn im Odenwald dazu auf, den Glauben gegenüber anderen Menschen begeistert (so das Motto der Treffen) zu bezeugen, auch gegenüber Muslimen. Dazu sei „kein Papier der Kirchenleitung“ nötig, heißt es im Blick auf das umstrittene Gesprächspapier „Christen und Muslime“. Christen seien grundsätzlich in der Lage, Muslimen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen und dennoch ein klares Bekenntnis zu Jesus Christus abzulegen. Generell sei es wichtig, sich mit der Lebenswelt von Nichtchristen zu beschäftigen, um ihnen verständnisvoll begegnen zu können. Jesus habe das schließlich auch getan, indem er Mensch geworden sei. Die Ansprachen bei den Treffen können unter www.christustag.de im Internet gehört oder als Text abgerufenbzw. heruntergeladen werden. (mk)

Stabwechsel bei der Ev. Allianz: Schink folgt auf Hartmut Steeb

BAD BLANKENBURG. Mit einem Festgottesdienst wurde der neue Generalsekretär der Deutschen Ev. Allianz, Dr. Reinhardt Schink (München), am 12. Juni im thüringischen Bad Blankenburg, wo die Zentrale der Ev. Allianz ihren Sitz hat, in sein Amt eingeführt. Der 54-Jährige folgt auf Hartmut Steeb (65), der das Amt an der Spitze des evangelikalen Dachverbandes jetzt 31 Jahre ausgeübt hat und nun verabschiedet wurde. In seiner Predigt vor den 600 Teilnehmern rief der frühere Allianz-Vorsitzende, Altpräses Peter Strauch, dazu auf, den geistlichen Charakter der Evangelischen Allianz zu bewahren. Es gebe viele Werke, Bewegungen und Menschen, die im Glauben an Christus begonnen hätten, aber kaum noch etwas von diesem pulsierenden Leben verkörperten. Wenn eine Bewegung älter werde, stehe sie in der Gefahr, sich zu institutionalisieren. Manchmal finde eine Gewichtsverlagerung statt und äußere Formen würden wichtiger. Am Schluss des Gottesdienstes wurden nebst Schink auch Steeb und seine Ehefrau Angelika für ihren neuen Lebensabschnitt gesegnet. Steeb wird zum 30. September aus der Allianzarbeit ausscheiden, vorher noch die 124. Bad Blankenburger Allianzkonferenz (31. Juli bis 4. August) vorbereiten und leiten. Er ist seit 1975 mit seiner Frau Angelika verheiratet. Das Paar hat zehn Kinder und 16 Enkelkinder. Dr. Schink arbeitete seit 1997 in verschiedenen Management-Positionen im Versicherungskonzern Allianz. Er ist verheiratet und zweifacher Vater. Das Foto zeigt von links: Ehefrau Angelika Steeb, Ehefrau Miriam Schink, den neuen Generalsekretär Reinhard Schink, und den scheidenden Generalsekretär Hartmut Steeb. (nach idea)

3.000 pilgerten zu Pfingst-Waldandacht: Bibel bietet Orientierung

STÜTZENGRÜN. Die Bibel gibt Orientierung für „unsere verkommene Gesellschaft“, sagte Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) bei der 100. Waldandacht in Stützengrün (Erzgebirge) am Pfingstmontag 2019. Beim größten sächsischen Freiluftgottesdienst versammelten sich 3.000 Christen (im Vorjahr 2.000). Hahne zufolge geht durch die moderne Gesellschaft ein tiefer Riss. Der Streit um parteipolitische Fragen spalte Familien, Ehen, Gemeinden und pietistische Gemeinschaften. Jesu Botschaft der Liebe und Wahrheit aber wolle „unser Gewissen treffen und unser Leben verändern“. Die Bibel sei das Wort, das unsere ganze Gesellschaft trage, „Orientierung gibt, tröstet und aufrichtet“. Ihre Botschaft sei kein Parteiprogramm oder Fünf-Jahresplan und keine falschen Nachrichten. „Fake News haben wir genug“, so Hahne. Jesus aber biete Wahrheit „und der sollten wir uns stellen“. Jesus sei „kein Wahlkämpfer“, sondern ein „Herzensbrecher“. Dass „biblisches Lebensbrot“ heute gefragt sei, zeigten auch die vielen Besucher bei der Stützengrüner Waldandacht, die zum ersten Mal gekommen seien. Diese sei „kein Event, sondern eine Tankstelle für Lebensenergie“. In 100 Jahren habe die Veranstaltung fünf politische Systeme erlebt und überlebt: „Das Erfolgsgeheimnis hat einen Namen: Jesus.“ Das biblische Wort unverfälscht und unverkürzt weiterzugeben, das sei die Faszination von Stützengrün. Hahne dankte den West-Sachsen für ihren Mut und ihr Gottvertrauen bis heute. „Wer felsenfest auf Gottes Verheißungen baut, den konnten Panzer und Stasi nicht bange machen.“ An der Waldandacht nahmen auch der Bürgermeister und der Landrat des sächsischen Erzgebirgskreises teil. Zum eineinhalbstündigen Programm mitten im Wald ohne Sitzplätze bot die älteste Schmalspurbahn Sachsens wieder Sonderfahrten an. (nach idea)

7.200 junge Leute beim PfingstJugendtreffen in Aidlingen

AIDLINGEN. Auf dem Gelände der Aidlinger Schwesternschaft (Aidlingen bei Böblingen in Baden-Württemberg) feierten 7.200 junge Leute wieder das dreitägige Pfingstjugendtreffen (PJT) - in diesem Jahr unter dem Motto „Jeder Tag zählt“. PJT heißt: über das Leben nachdenken, Gottesdienste feiern, Leute kennenlernen, Input mitnehmen, Orientierung finden, Horizont erweitern. Ein vielseitiges Event, das junge Christen in ihrer Jesusbeziehung herausfordern, sie für Gottes Wort (Bibel) und Weisung neu begeistern will. Zeltlager, Sport und Spiel, Action und Bewegung gehören dazu. Auf der Hauptbühne im Zelt gab es wieder mitreißende Predigten und ermutigende Vorträge, nationale und internationale Künstler und Musiker. Besonders gefragt waren in diesem Jahr die interaktiven Predigten, an denen sich die Teilnehmer direkt beteiligen konnten. Die Kapazität der Seminare und Kreativangebote wurden voll ausgeschöpft. Das musikalische Highlight war der Auftritt der christlichen Band „O'Bros“. Hauptreferent CVJM-Sekretär Kai Günther (Kraichtal bei Bruchsal) rief die Teilnehmer auf, ihren Glauben verbindlicher zu leben. Das bedeute konkret, Gott, sich selbst und die Welt mit den Augen von Jesus Christus zu sehen. Dieser Blick habe Konsequenzen: „Nicht so viel zocken, sondern mehr lieben. Nicht so viel rumliegen und chillen, sondern sich aktiv einbringen.“ Dann fange das Leben wieder zu pulsieren an - auch im grauen Alltag. Bilder, Videos und Predigten unter www.jugendtreffen-aidlingen.de im Internet. (mk)

Liebenzeller Pfingstmissionsfest informierte über die Weltlage

BAD LIEBENZELL. Rund 4.200 Besucher kamen zum Pfingstmissionsfest 2019 unter dem Motto „Kompromisslos“ auf den „Missionsberg“ nach Bad Liebenzell gekommen. Missionare aus dem Mittleren Osten berichteten, dass die Lage der wenigen Christen in der arabischen Welt den Westen herausfordere. Diese könnten nicht immer die Gottesdienste besuchen, denn das Misstrauen zwischen Christen und Muslimen sei sehr groß. Konvertierte Muslime befänden sich in Lebensgefahr und müssten ihren Glauben verstecken. Sänger Faith Mussa aus dem afrikanischen Malawi begeisterte mit seinen Liedern und seinem Lebensbericht. Die Oberin der Liebenzeller Schwesternschaft sagte, auch die Schwestern im Ruhestand wirkten noch segensreich. Eine fast 70-jährige Missionsschwester sei von Süddeutschland nach Mecklenburg gezogen, um dort die missionarische Arbeit zu unterstützen. Der Rektor der Int. Hochschule Liebenzell, Prof. Dr. Volker Gäckle, teilte mit, dass sich 117 Personen für einen der Studiengänge beworben hätten, elf weitere für die neu geschaffene Weiterbildung „Gemeindeentwicklung“. Gäckle zeigte sich erfreut, obwohl man leider nicht alle Bewerber aufnehmen könne. Das Foto zeigt die Besucher des Missionsfestes in der Mittagspause. Sie konnten aus mehr als 20 Angeboten ihr Programm auswählen, darunter auch „World Wide Worship“-Musik mit Missionaren aus aller Welt. Kinder und Teenager erlebten ein extra Programm. (mk)

Tauffest für 500 Personen an Pfingsten am Hamburger Elbestrand

HAMBURG.Zu Tausenden strömten Menschen am Pfingstsamstag an das Rissener Elbufer - viele mit Kinderkarren, Bollerwagen und prall gefüllten Picknickkörben. Ihr Ziel: Eines der größten Tauffeste, das die evangelische Kirche je gefeiert hat. Barfuß standen die Pastoren in der Elbe und tauften: Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Rund 500 Täuflinge waren es. Am Ufer gab es Stehtische mit Taufschalen, um die sich die Eltern, Familien und Freunde gruppierten. Mehr als 90 Pastorinnen und Pastoren von 65 Kirchengemeinden aus Hamburg und dem Umland waren aktiv, begrüßt von einem 20-köpfigen Posaunenchor, der das Eintreffen der Besucher begleitete. Etwa 5.000 Menschen feierten das Mega-Tauffest am Ufer mit und hatten ein unvergessliches Erlebnis. Hamburgs Bischöfin Kirsten Fehrs: „Lass dich von deinen Eltern und deinen Paten an diesen besonderen Elbtauf-Tag erinnern, wenn ihr später einmal hier am Strand spazieren geht.“ Sie erinnerte an die Bedeutung der christlichen Taufe und des Wassers: Ohne Wasser kein Leben. Es gehe darum, Gott sein Leben anzuvertrauen. Für das Gelingen des Tauffestes unter dem Motto „Moin Welt!“ sorgten 180 ehrenamtliche Helfer. Sie hatten 500 Biertischgarnituren aufgestellt und für 500 Portionen Gebäck, Erdbeeren und Getränkekisten gesorgt. Farbige Tafeln auf riesigen Zeltleinwänden wiesen den Weg zur Gottesdienstbühne, zum Fahrradparkplatz, zum Baby-Wickeltisch oder zur DLRG-Station. Kurz vor Beginn des Gottesdienstes blinzelte sogar die Sonne durch den verhängten Himmel. Etwas windig war's - aber es blieb trocken. Die Bischöfin verglich die große Festgemeinde mit der Taufe Jesu vor 2000 Jahren. Sehr viel munterer als hier an der Elbe könne es damals am Jordan auch nicht gewesen sein. Sie wünschte den Täuflingen, dass Gott ihr Herz weit mache für sein Heil. Initiatoren der Elbufer-Taufe waren die beiden Hamburger Kirchenkreise. Video: https://www.youtube.com/watch?v=gnEMk9Ao4ks. (mk)

350 Gäste aus 48 Ländern beim Int. Gebetsfrühstück in Berlin

BERLIN. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass wir in Frieden leben können“, betonte der bayrische Staatsminister Joachim Herrmann (CSU) bei einem Gebetsfrühstückstreffen in Berlin. Es fand im Rahmen einer dreitägigen Berliner Begegnung statt. Unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“ nahmen rund 350 Politiker, Diplomaten, Kirchenvertreter und Führungskräfte aus 48 Ländern daran teil. Sicherheit könne nur gewährleistet werden, wenn Menschen für diesen Frieden beteten und arbeiteten, so Herrmann. Er rief dazu auf, Fluchtursachen zu bekämpfen. Nur so könne die Zahl der nach Europa Flüchtenden gesenkt werden. „Auch das ist unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen: dass kein Kind mehr verhungern muss.“ Der Parl. Staatssekretär Steffen Bilger (CDU) sagte, das Gebetsfrühstück, das während der Sitzungswochen jeden Freitag im Bundestag stattfinde, tue den teilnehmenden Abgeordneten gut. Der Staatspräsident von Albanien erinnerte daran, dass die Länder auf dem Balkan schwere Zeiten hatten. Er bete dafür, dass in den Staaten ein dauerhafter Frieden durch Koexistenz geschafft werde. Sozialpädagoge Tobias Merckle von der christlichen Reha-Einrichtung „Seehaus“ in Leonberg bei Stuttgart berichtete über die Versöhnungsarbeit von Christen in Kolumbien. Es gebe Versöhnungsseminare für Justizbeamte, Richter, Senatoren und Kirchenvertreter. Täter-Opfer-Gespräche fänden in Gefängnissen statt. In „Dörfern der Versöhnung“ gestalteten Täter und Opfer des Bürgerkriegs miteinander ihre Zukunft. Ex-Guerillas, Paramilitärs und Opfer des Konflikts nähmen daran teil und arbeiteten gemeinsam, um zerstörte Infrastruktur in ihren Dörfern aufzubauen. Viele Täter seien zuerst Opfer gewesen, als Kinder von Guerilla-Truppen entführt und zum Töten gezwungen worden. (nach idea)

CVJM-Gruppen feierten bundesweit das 175-jährige CVJM-Jubiläum

KRAICHTAL. CVJM-Ortsvereine in ganz Deutschland feierten am 6. Juni mit „Geburtstagspartys“ die Gründung ihrer christlichen Jugendorganisation vor 175 Jahren. Der Engländer George Williams (1821–1905) gründete am 6. Juni 1844 in London den ersten CVJM (= „Christlicher Verein Junger Männer“, heute: „Christlicher Verein Junger Menschen“). Es gab mehr bundesweit 400 Festveranstaltungen an diesem Tag: Gottesdienste, Picknicks, Konzerte, Kindernachmittage und vieles mehr. Bis heute ist es das wichtigste Ziel des CVJM, junge Menschen einzuladen, Jesus Christus ihr Leben anzuvertrauen. Auch will er sie darin unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten. Dabei steht der Verband derzeit vor der Herausforderung, sich an die veränderten Lebenswirklichkeiten anzupassen. Denn es gibt viel mehr Freizeitangebote als früher. Gleichzeitig haben junge Leute heute weniger freie (Frei-) Zeit wegen der Ganztagsschulen und der Verkürzung von Schul- und Studienzeiten. Dazu kommt: Viele Jugendliche engagieren sich lieber in zeitlich befristeten Projekten, bei Ereignissen und Freizeiten als kontinuierlich in einer Gruppe. Der Erfolg von Jugendgruppenarbeit hängt auch stark von der Persönlichkeit der Gruppenleiter ab. Eine Internetplattform mit Arbeitshilfen ist derzeit im Aufbau. Auch sollen Computerspiele für die Vermittlung von Glaubensinhalte angeboten werden. Zur Feier des CVJM-Jubiläums veranstaltet der CVJM Europa (YMCA Europe) ein Jugendfestival vom 4. bis 8. August in London. In Deutschland ist zum Abschluss des Jubiläumsjahres ein Festgottesdienst in Kassel am 27. Oktober. Der CVJM ist mit 330.000 Mitgliedern und regelmäßigen Besuchern die größte christliche Jugendorganisation in Deutschland und erreicht mit seinen Angeboten jedes Jahr eine Million Menschen, weltweit rund 65 Millionen Personen. Er ist damit die größte überkonfessionelle christliche Jugendorganisation. (mk)

Chamipons-League-Sieger Jürgen Klopp „bei Jesus in guten Händen!“

LIVERPOOL. Fußballtrainer Jürgen Klopp jubelt. Er hat am 1. Juni mit dem FC Liverpool das Finale der Champions League gewonnen und ist am Ziel seiner Träume. Doch trotz dieses großartigen Erfolgs lässt der gläubige Sportler durchblicken, dass er Jesus Christus für wertvoller erachtet als alle Pokale. In einem Interview sagte er: „Es ist schade, wenn anderen Menschen dieser Halt fehlt, den einem nur der Glaube geben kann.“ Schon 2016 sagte er der „BBC“, dass der Erfolg im Fußball nicht das Wichtigste in seinem Leben sei, auch wenn er in jeder Saison etwas feiern wolle. „Ich bin Christ und glaube an Gott“, ließ er wissen. Klopp gibt offen zu, dass er regelmäßig bete und genug Gründe habe, „um Gott im Minuten-Takt zu danken“. In David Kadels Film „Und vorne hilft der liebe Gott“ erklärte er: „Ich fühle mich in sensationell guten Händen und finde es schade, wenn anderen dieser Glaube und Halt fehlt!“ Kurz vor dem Sieg in Madrid schickte er einem todkranken Fan eine Video-Botschaft. Der an Krebs leidende Dave Evans konnte das Endspiel nur am Fernsehgerät im Sterbehospiz verfolgen. Klopp teilte ihm mit, es gehe um mehr als nur Fußball, „es geht ums Leben“. Seinen Wünschen er fügte hinzu: „Ich bin Christ. Wir sehen uns.“ Für Klopp ist Jesus Christus „die wichtigste Person der Zeitgeschichte“. (mk)

Ausgabe Juni-Juli 2019
Henhöferheim Neusatz
 
Vom 18.-21. Juli Bibelfreizeit mit Kirchenrat i.R. Werner Schmückle, ehem. AMD-Leiter in Württemberg, zum Thema „Der Gottesknecht“ im zweiten Teil des Jesaja-Buches, Messias-Verheißungen im AT. 
 
Am Sonntag, 21. Juli, Neusatztag 2019 mit Pfarrer Lothar Eisele: um 10.30 Uhr Gottesdienst im Grünen hinter dem Henhöferheim, um 11.30 Uhr Berichte aus der Arbeit, Mittagessen und Kaffeetrinken.
 
(www.henhoeferheim.de)

CVJM-Landesverband Baden:
 

Am Freitag, 26. Juli, um 20 Uhr Open-Air-Konzert mit dem bekannten Singer-Songwriter Andi Weiss im Hof des CVJM-LH „Schloss Unteröwisheim” (Kraichtal bei Bruchsal), eigene Lieder mit Geschichten gewürzt, die zum Nachdenken, Schmunzeln, Weinen und Träumen anregen, seine Songs sind einfühlsam, mit starker Bildsprache, sie tun gut. Weiss macht Mut, Ängste an Gott abzugeben; das Bistro ab 18 Uhr offen.
 
Am Samstag, 27. Juli, um 20 Uhr Open-Air-Konzert „Gospel, Pop and more“ im Hof des „Schloss Unteröwisheim“, Benefizkonzert der Modern Church Band & Voices: berührende Gospel und Pop-Klassiker; die Band nimmt das Publikum mit auf eine Reise von wunderschönen Klängen, Geschichten und Stimmen. Mit einem fünfköpfigen Bläsersatz, einer großen Rhythmusgruppe und Gesangsensemble interpretiert die Modern Church Band mit ihren eigenen Arrangements die Songs in begeisternder Weise zwischen Soul, Swing, Blues und Rock, aber auch mit sinfonischen Elementen; ab 18 Uhr ist das Bistro geöffnet.
 
Am Sonntag, 28. Juli, um 20 Uhr Open-Air-Konzert mit  Simon & Garfunkel „Tribute meets Classic“ im Hof des CVJM-LH „Schloss Unteröwisheim“ mit Duo Graceland (Streichquartett und Band); mit Liedern wie „Sound of Silence“ und „Bridge over Troubled Water“ schuf das Duo Simon & Garfunkel (Bretten) poetische Hymnen für eine ganze Generation; Die Klassiker des wohl erfolgreichsten Folkrock-Duos der Welt harmonieren perfekt mit dem Klang eines Streichensembles. Das Zusammenspiel der beiden Stimmen und zweier Gitarren mit den klassischen Instrumenten lässt die Songs von Simon & Garfunkel zu einem außergewöhnlichen Musikerlebnis werden; ab 18 Uhr ist das Bistro geöffnet.
 

(www.cvjmbaden.de)

Lebenszentrum Adelshofen:

 

Vom 26. Juli bis 4. Aug. Summer Life Special (SLS), Aktivfreizeit für Jugendliche ab 16 Jahren im Lebenszentrum. SLS macht den Sommer zum Erlebnis: Freunde finden, Jesus besser kennen lernen, gem. praktisch anpacken an verschiedenen Projekten im Garten, in der Küche, auf dem Bau, Inputs und Zeiten mit Gott, die den Glauben bereichern, unterhaltsame Abendprogramme und Ausflüge.

(www.lza.de)

Tagungszentrum Schönblick:

 

Vom 19.-22. Sept. Israel-Kongress im Tagungszentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd. Infos und Anmeldung: www.schoenblick.de/israelkongress.

 

Vom 10.-13. Nov. Kongress zur Christenverfolgung heute unter dem Thema „Gedenket der Märtyrer“ mit zahlreichen Referenten, Frühbucherrabatt bis 31. August. Weitere Infos und Anmeldung: www.schoenblick.de/christenverfolgung.

 

Aufgegriffen:
Medien

Ein ganz normaler Donnerstagabend. Ich schaue mir die Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ an, weil mich die angekündigten Themen interessieren. Die Sendung ist gut, denn sie bringt zu den Themen sehr ausgewogen Pro und Kontra. Jedenfalls so lange, bis das Thema „Konversionstherapie“ kommt. Ein homosexueller Mann – sehr sympathisch – schildert, wie er eine solche Therapie macht, dann aber irgendwann abbricht, weil er sie für sich nicht gut findet. Er steht zu seiner Prägung, findet einen Freund, mit dem er schließlich glücklich wird. So weit, so gut, bzw. schlecht. Denn: Kein Vertreter einer solchen Therapie kommt zu Wort. Und selbstverständlich vergisst der Moderator auch nicht, die Evangelikalen als Wurzel allen Übels zu erwähnen.

 

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