Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Hiob 19,25
Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Hiob 19,25

News

Hier informieren wir Sie durch aktuelle Berichte und News.
     

Jahrzehnte unterwegs für eine bilisch-missionarische Kirche

KARLSRUHE. AMD-Kirchenrat i.R. Horst Punge (Stutensee-Friedrichstal bei Karlsruhe), darf am 9. November seinen 80. Geburtstag feiern. Der ehemalige Leiter der Missionarischen Dienste der badischen Landeskirche hat eine klare biblische Verkündigung. Gemeindewochen mit „Nachbarschaftstreffen“ und Gottesdienste im Grünen machten ihn bekannt. In seiner Gemeinde leitet der aktive Ruheständler einen Männertreff und steht für Dienste in der Region auf der Kanzel. Mit seiner Frau Gudrun und den Töchtern hat er zwei Jahrzehnte lang die große, stets ausgebuchte Familienbibelfreizeit auf Borkum durchgeführt. Bewahrt wurde er bei einem schlimmen Sturz von einem Obstbaum. Nach der OP blieben keine Einschränkungen zurück. Punge engagierte sich auch zwölf Jahre lang in der badischen Synode für eine missionarische und am reformatorischen Bekenntnis ausgerichtete Kirche. Bis heute ist er immer wieder im Verkündigungsdienst aktiv. In körperlicher und geistiger Frische hält der Theologe am Sonntag, 10. November, um 10 Uhr in der Friedrichstaler Kirche (www.ev-kirche-friedrichstal.de) einen Dankgottesdienst mit dem Mittelbadischen Bläserkreis, zu dem er Freunde und Gäste von nah und fern einlädt. Herzliche Segenswünsche gehen in die Rastatter Straße 1a nach Friedrichstal, einer gesegneten alten Hugenottengemeinde in der badischen Hardt, wo einst ein Widersacher und späterer Mitstreiter des Erweckungspredigers Aloys Henhöfer wirkte, heute segensreich Pfarrer Lothar Eisele. (mk)

Biblische Themenabende mit Lutz Scheufler fanden gute Resonanz

STEIN. Mit einem gut besuchten Gottesdienst gingen die Themenabende mit Liedermacher und Autor Lutz Scheufler im Ev. Gemeindehaus in Stein bei Pforzheim zu Ende. Scheufler sprach u.a. über „Wert-Los – Wohin mit meiner Angst?“, über „Lebens-Wert – Wo bin ich zu Hause?“ und „Orientierungs-Wert – Ist der Weg das Ziel?“ und erreichte mit seiner humorvoll-herzlichen Art die Herzen. Seine biblisch fundierten Impulse waren von seinen wunderbaren Liedern umrahmt, manchmal die Besucher miteinbezogen, und unterstrichen seine authentisch vermittelte Botschaft, die persönlich zugeschnitten war und „heiße Eisen“ im Leben aufgriff, ohne moralisch zu werden. Evangelium pur, wie es sich evangelische Christen wünschen. Gemeindepfarrerin Gertrud Diekmeyer, die mit ihrem Team den Evangelisten aus Sachsen eingeladen hatte, war hocherfreut. Nahezu 200 Personen besuchten den Schlussgottesdienst zum Thema: „Mehr-Wert – Warum lässt Gott das Gute zu?“ In zeitgemäßer Sprache entfaltete der sympathische Verkündiger, warum es Gott nicht genügt, dass seine Menschen einfach nur „existieren“, sondern will, dass sie ein „genussvolles Leben“ führen. Untermauert durch biblische Beispiele mit Alltagsbezug zeigte Scheufler werbend auf, was Jesus Christus auch aus einem verkorksten Leben noch Gutes machen kann. Mit einem Gebet lud er dazu ein, von ganzem Herzen ein Christ zu werden. Beim anschließenden „Kirchenkaffee“ gab es gute Gespräche über zentrale Fragen. Eine junge Konfirmanden-Mutter im Team sagte, dass die Predigten sie sehr angesprochen und bewegt haben. (mk)

Empfehlenswerte kleine Neuerscheinungen für die Adventszeit

Am 1. Dezember beginnt die Adventszeit. Der badische Verlag mediaKern (www.media-kern.de) in Lahr hat dazu neue Begleiter. Empfehlenswert ist der sehr schön gestaltete, moderne Aufstellkalender „Warten auf den König“ mit Impulsen von der badischen Sängerin Katharina Neudeck (ISBN: 3-8429-7821-8) und der wunderbar bebilderte Aufstellkalender „Wir folgen seinem Stern“ mit Bibelversen in großer Schrift (ISBN: 3-8429-7822-526 ) für jeden Adventstag, beide mit 26 Seiten und Spiralbindung (16 x 13,5 cm) für nur 7,95 Euro. Von Reinhold Ruthe empfehle ich das kleine Taschenbuch „Revolution in Bethlehem“ (104 Seiten, ISBN: 3-8429-2654-7, Preis: 8,95 Euro) mit auf Advent und Weihnachten einstimmenden kurzen Geschichten für Klein und Groß, mit kl. Meditationen, mit Erläuterungen und kurzen Gedichten – ideal auch zum Vorlesen. Inken Weiand erfreut mit einer Familiengeschichte zum Vorlesen für Kinder ab sechs Jahren in dem Taschenbuch „Omas bunte Weihnachtskrippe“, mit kurzen Kapiteln für jeden Tag (ISBN: 3-8429-2653-0), zum Preis von nur 8,95 Euro. (mk)

Bedrängte Kurden in Nordsyrien suchen auch Gottes Hilfe

HASSAKEH. Die kurdische Minderheit in Nordsyrien ist durch die Brutalität des Krieges tief erschüttert. Man ist hoffnungslos. In den Wirren der letzten Jahre sind viele Familien bereits mehrfach geflohen. Der Einmarsch der Türkei bedeutet für sie ein weiteres dunkles Kapitel in ihrer Geschichte. Wie sich die Lage entwickeln wird, ist völlig unklar. Das Trauma scheint nicht zu enden. Krankenschwester Jana: „Die meisten Opfer sind Zivilisten, darunter viele Kinder. Warum müssen wir das durchmachen, nachdem wir den IS endlich losgeworden sind?“ Ein US-Journalist erzählte ihr vom Retter Jesus und betete mit ihr. Jana bewegt: „Vielleicht wird Jesus unsere Gebete erhören, Allah hat es nicht getan!“ Fürbitte ist nötig, denn die Türkei setzt sogar chemische Waffen ein. Ein großes Fragen bricht auf. Viele sind offen für das Evangelium von Jesus. Das israelische Parlament hat dieser größten Volksgruppe der Welt ohne Nation, die im Stich gelassen wird, seine Hilfe zugesagt. Man weiß, dass einst Juden in Kurdistan unter dem Schutz der Dorfältesten ihr jüdisches Leben führen konnten. Auch waren die Kurden die Einzigen, die den irakischen Juden halfen, den Unruhen zu entkommen. Heute sehen viele Länder zu, wie den Kurden ihre Rechte und ihre Unabhängigkeit verweigert wird. (mk)

Eintausend Traktate gelangten wundersam nach Afghanistan

KABUL. Afghanistan ist heute ein für das Evangelium verschlossenes Land. 99,9 Prozent der Bevölkerung ist muslimisch, es gibt rund 48.000 Moscheen und kein einziges Kirchgebäude. Christsein in Afghanistan ist fast unmöglich und extrem gefährlich. Dennoch wächst die Untergrundkirche dort unaufhörlich. Die Hausgemeinden werden international kaum wahrgenommen. Doch es gibt bereits mehrere tausend Christen. Wie kamen sie zum Glauben? Afghanen berichten von Träumen und Visionen, in denen ihnen Jesus erschienen ist. Andere hören heimlich christliche Radiosender oder erhalten auf wundersame Weise christliche Broschüren. Ein Mann schrieb sogar trotz Überwachung eine E-Mail an eine Schriftenmission in den USA: „Seit etwa fünf Jahren folge ich Jesus nach und lerne immer mehr über das Christentum. Ich lade Thementexte aus dem Internet herunter und übersetze sie in meine Sprache, dann verteile ich sie unter den Nachfolgern, die Gottes Worte brauchen… Ich bin ganz vorsichtig und mache dies heimlich für Jesus.“ Er bestellte dann 1.000 Traktate (christliche Kleinschriften) an eine Adresse. Nach ein paar Monaten schrieb er: „Die kleinen Broschüren werden jetzt gelesen, ich habe sie in meiner Gegend verteilt.“ Ein Wunder Gottes zum Freuen. (mk)

Pakistan: Nach einer Predigt ließen sich viele Muslime taufen

ISLAMABAD. Über 90 Jahre ist sie alt, doch ihre Entscheidung zur Taufe brauchte Dutzende weiterer Pakistanis dazu, sich ebenfalls taufen zu lassen. Den Anstoß dazu ein chilenischer Missionar, der auch in für das Evangelium eher verschlossene Länder, um dort heimlich zu predigen. In Pakistan entschied sich eine über 90-jährige Frau, sich von ihm taufen zu lassen. Vorher bekannte sie sich zu Jesus und wurde unter dem Applaus vieler Zuschauer in einem Fluss des Ortes getauft, nur wenige Meter von einer großen Moschee entfernt. Dies motivierte dutzende Zuschauer, sich ebenfalls taufen zu lassen. Auf seiner Facebook-Seite erklärte der Missionar, Evangelisieren in muslimischen Ländern sei grundsätzlich einfacher als in buddhistischen Ländern wie Myanmar, wo die buddhistischen Priester den Evangelisten sehr feindselig gegenüberstehen. Dass eine Massentaufe in diesem streng muslimischen Land möglich war, ist für ihn ein Zeichen der Gnade Gottes. (mk)

Wittenberg-Pfarrer: „Die Kirche muss sich ganz neu aufstellen!“

SCHWÄBISCH GMÜND. Die Kirche muss wieder zu ihren Ursprüngen zurückkehren, forderte Stadtpfarrer Alexander Garth (Wittenberg) auf dem Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“ in Schwäbisch Gmünd. Garth zufolge muss sich die „Kirche ganz neu aufstellen“ und von einer „Behörden- und Staatskirche“ zu einer „Kirche der Bekenner und Jesus-Nachfolger“ werden. Die Christen müssten sich wieder darauf besinnen „Salz und Licht in der Welt“ (Bergpredigt Jesu) zu sein. Die Kirche habe bis zum Ende des 4. Jahrhunderts eine „Kontrastgesellschaft“ gebildet. Christen hätten eine andere Ethik vertreten als die Angehörigen heidnischer Kulte. Das habe dazu geführt, dass die christlichen Gemeinden schnell gewachsen seien. Erst als das Christentum im Jahr 380 zur Staatsreligion erhoben worden sei, hätten die Christen aufgehört, sich von der Gesellschaft zu unterscheiden. Ein „Durchschnittschristentum“ habe sich ausgebreitet. Das habe daran gelegen, dass ein Großteil der Menschen, die sich nun zur Kirche hätten halten müssen, eigentlich Heiden gewesen seien. Pfarrer Garth zufolge können die evangelischen Kirche in den westlichen Bundesländern viel von den Christen lernen, die in der ehemaligen DDR gelebt hätten. Diese hätten bereits erfahren, was es bedeute, wenn der Staat die Kirche nicht mehr stütze, sondern ihr feindlich gegenüberstehe. (idea)

Altbischof: Kirche muss künftig ehrenamtlich gemacht werden

SCHWÄBISCH GMÜND. Die beiden großen Kirchen in Deutschland stehen vor „Veränderungen von kirchengeschichtlichem Ausmaß“, sagte der frühere Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern der Nordkirche, Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald), auf dem Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“. Jahrhundertelang habe die Ansicht vorgeherrscht, die Kirche bestehe vor allem aus Pfarrern, Kantoren und Lehrern. Für die künftige Kirche sei es wichtig, dass ihre Mitglieder einen persönlichen Glauben pflegten, sich als mündige Christen verstehen und viele Aufgaben ehrenamtlich versehen. Außerdem müsse es „genügend lebendige Gemeinden“ geben, „in denen Menschen Jesus Christus kennenlernen können“. Abromeit nimmt seit September im von ihm mitbegründeten Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald bis zum Erreichen des Ruhestands einen Lehr- und Forschungsauftrag wahr. Pfarrerin Astrid Eichler (Berlin) warnte vor einer Abschaffung der Volkskirchen. Sie hätten viele Möglichkeiten zur Seelsorge und zur Verbreitung des christlichen Glaubens, etwa in Schulen und Gefängnissen. Allerdings müsse es auch niemanden beunruhigen, wenn weniger als 50 Prozent der Bevölkerung einer Kirche angehörten. Weltweit sei es für die meisten Christen normal, eine gesellschaftliche Minderheit zu bilden und heftigem Gegenwind ausgesetzt zu sein. Der viertägige Kongress wurde von der Ev. Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) im Christlichen Gästezentrum Württemberg (Schönblick) in Schwäbisch Gmünd durchgeführt. (idea)

Durch Christen entstanden in Ostdeutschland neue Gemeinden

SCHWÄBISCH GMÜND. Der Wunsch, Menschen mit Jesus Christus bekanntzumachen, und das Bemühen, den christlichen Glauben mit modernen Stilmitteln der heutigen Kultur weiterzugeben, haben in der ehemaligen DDR zur Entstehung neuer Kirchengemeinden geführt. Das berichteten Gemeindegründer beim Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“ in Schwäbisch Gmünd. Ausschlaggebend für einen dauerhaften Erfolg sei, dass kirchenkritische Menschen bekennenden Christen begegneten, die ihren Glauben an Jesus Christus überzeugend lebten, sagte Hans-Martin Richter (Brandenburg an der Havel). Der ehemalige Missionar ist vor vier Jahren aus Süddeutschland in die Stadt Brandenburg gezogen, wo eine katholische Kirche zum Verkauf angeboten worden war. Die Gegend gilt als der Kirche weitgehend entfremdet. Durch intensive Kontakte zu Einheimischen gewann Richter das Vertrauen von Verantwortungsträgern, so dass zur Einweihung der pietistisch orientierten Sankt-Bernhard-Gemeinde sogar die damalige Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann kam. Das wachsende Interesse am christlichen Glauben begründete Richter so: „Niemand wird Christ, der nicht persönlich einen Christen kennt.“ Pfarrer Alexander Garth (Wittenberg) wies auf Untersuchungen hin, wonach viele Ostdeutsche „hochreligiös“ seien, aber keinen Kontakt zur Kirche suchten. „Damit sie Jesus Christus kennenlernen, muss die Kirche ihnen etwas Besonderes bieten, ohne deshalb die Inhalte zu verwässern“, so Garth. In der Wittenberger Stadtkirche organisiert er einmal im Monat Abendgottesdienste mit dem Angebot, für einzelne Besucher zu beten. „Die Leute stehen Schlange“, berichtete Garth. Er appellierte an die Landeskirchen, die Chancen einer flächendeckenden Gemeindestruktur besser zu nutzen. (idea)

Kongress: Ehemalige Atheisten berichteten über ihre Lebenswende

SCHWÄBISCH GMÜND. Früher Atheisten, jetzt Christen: Über die Veränderungen in ihrem Leben haben Menschen aus dem Osten Deutschlands auf dem Kongress „30 Jahre Friedliche Revolution – Bilanz eines Wunders“ in Schwäbisch Gmünd berichtet. Einer von ihnen war Frank Beßler (Foto), früher Offizier der Nationalen Volksarmee in der DDR. Seine Ehefrau und er seien bis zum frühen Tod ihres Sohnes Paul im Jahr 2013 Atheisten gewesen, berichtete er. Doch dessen Bekehrung – praktisch auf dem Sterbebett – habe auch ihr Leben verändert. Pauls Mutter berichtete, wie die Ärztin Yvonne Hasche (Halle an der Saale) von der dortigen Universitätsklinik dem an einem Hirntumor erkrankten jungen Erwachsenen von ihrem christlichen Glauben erzählt habe. Paul habe daraufhin von ihr wissen wollen, ob er auch als Atheist beten könne. Nach einem gemeinsamen Gebet sei Paul dann Christ geworden. Wenige Tage vor seinem Tod habe er sich dann vom Prior des Klosters Petersberg nahe Halle, Bruder Johannes Wohlgemuth, taufen lassen. Am 31. Juli 2013 sei er dann schließlich im Beisein seiner Eltern mit 24 Jahren gestorben. Frank Beßler berichtete, dass seine Frau und er sich ein Jahr darauf im Kloster Petersberg ebenfalls von Prior Wohlgemuth hätten taufen lassen. Durch Pauls Zeugnis hätten sie und auch Pauls Schwester den Sinn ihres Lebens gefunden. Beßler ist heute Mitglied im Vorstand des Kloster-Freundeskreises und engagiert sich außerdem in einer Gruppe der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG) in Halle, die sich nach Pauls Tod gebildet hat. Der Podiums-Moderator Helmut Matthies (Brandenburg) sagte, dass in Halle, der einstigen Hochburg des Pietismus, inzwischen nur noch sieben Prozent der Einwohner einer Kirche angehörten. Doch auch hier könnten – wie die Geschichte von Paul Beßler zeige – Erweckungen geschehen. Durch die Berichterstattung hätten eine Million Menschen davon gehört, dass man mit Christus in Frieden sterben könne. -- Mit der Aussage „Gott hat Humor“ umschrieb die Diplom-Volkswirtin Janina Kürschner (Potsdam) die Geschichte ihrer Bekehrung. Während einer Lebenskrise, als sie durch Potsdamer Straßen ging, wurde ihr eine Kinderbibel zugeworfen worden sei. Die damalige Atheistin fing an, darin zu lesen. Kurz darauf habe sie die Nikolaikirche besucht. Sie habe wissen wollen, ob Gott wirklich existiere. Deshalb habe sie gebetet und ihn um ein Zeichen gebeten. Als sie die Kirche betrat, habe es noch geregnet, doch als sie das Gotteshaus wieder verließ, habe die Sonne geschienen. Das habe ihr als Zeichen genügt. Der Pfarrer der Nikolaikirche habe sie in der Folgezeit seelsorgerlich begleitet und ihr geraten, einen Glaubenskurs zu besuchen. In der Osternacht 1996 habe sie sich schließlich taufen lassen. Inzwischen ist sie mit Pfarrer Mathias Kürschner verheiratet und hat vier Kinder. (idea)

Nach heftigen Attacken trat der sächsische Landesbischof zurück

DRESDEN. Die Kirchenleitung der Ev.-Lutherischen Landeskirche Sachsens hat das Rücktrittsangebot von Landesbischof Dr. Carsten Rentzing angenommen. Synodalpräsident Otto Guse bedauerte den Rücktritt: „Ich habe selten einen so wunderbaren Geistlichen kennengelernt“, sagte er. Rentzing hatte seinen Rücktritt angeboten, nachdem ihn linksradikale Gegner wegen konservativer Texte aus seiner Studentenzeit öffentlich angegriffen und als untragbar diffamiert hatten. Er habe ein „völkisches Staatsverständnis“ vertreten, meinten die 1.000 Gegner, die eine multikulturelle „bunte Gesellschaft“ propagieren. Gegen diese Attacke hatten in nur zwei Tagen nahezu 20.000 Protestanten eine Petition an die Kirchenleitung zum Verbleib von Rentzing unterschrieben. Er habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Die Vorwürfe seien haltlos, wurde belegt. Doch die Kirchenleitung stellte sich nicht hinter ihren im Volk beliebten Bischof, der seinen Rücktritt anbot, um Schaden von der Kirche abzuwenden. Rentzing erkannte, dass konservative Kirchenleiter - er war einer der letzten, der auch biblisch klar fundiert war - den ideologischen Mainstream gegen sich haben und fast nichts Gutes ausrichten können. Der Bundestagsabgeordnete Marian Wendt (Torgau), Vorsitzender des Petitionsausschusses, fand das „Kesseltreiben“ gegen den Bischof unerträglich. Im Facebook schrieb der Leiter des Netzwerks Bibel und Bekenntnis, Pfarrer Ulrich Parzany: „Lassen wir uns nichts vormachen! Rentzing wurde von Anfang an attackiert, weil er sich zur Gültigkeit und Autorität der Bibel als Gottes Wort bekannte .... Alles waren Versuche, ihn irgendwie wegzubekommen, ganz nach der Methode, die wir in Matthäus 22,15ff lesen: ‚Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, wie sie ihn in seinen Worten fangen könnten.‘ Bischof Rentzing gilt das Wort unseres Herrn Jesus: ‚Und ihr werdet gehasst werden von jedermann um meines Namens willen!‘ (Matthäus 10,22).“ Ein Kommentar von Helmut Matthies steht in unserer Rubrik „Aufgegriffen“. (mk)

ERF Medien feierte sein 60-jähriges Jubiläum mit Dankgottesdienst

WETZLAR. Mit einem Festgottesdienst und einer Jubiläumsveranstaltung feierte ERF Medien am 19. Oktober in Wetzlar sein 60-jähriges Bestehen mit rund 450 geladenen Gästen. Das Jubiläum des christlichen Medienhauses steht unter dem Motto „Wundervoll – 60 Jahre ERF Medien“. ERF-Chef Jörg Dechert sagte auf der Festveranstaltung: „Wir blicken dankbar auf 60 Jahre zurück, in denen Gottes Wirken und Gottes Wunder deutlich geworden sind… Auch in Zukunft wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass Menschen Gott kennenlernen und er ihr Leben verändert. In seiner Festpredigt betonte der Theologe Hans-Joachim Eckstein: „Wundervoll ist am ERF vor allen Dingen das ,E´ für Evangelium. Evangelium bedeutet eine gute Nachricht, eine erfreuliche Botschaft, nämlich die Botschaft, dass es Gott gibt und dass dieser Gott für uns ist.“ Aufgrund seiner Verdienste für den Aufbau von ERF Medien wurde der inzwischen 90-jährige Radiopionier und langjährige ERF-Direktor Horst Marquardt (Foto) geehrt. „Der Wunsch, viele Menschen in unserem Land mit dem Evangelium zu erreichen, war im Herzen und im Sinn all derer, die 1959 diesen Verein gründeten. Ich wünsche mir, dass ERF Medien noch viel stärker in der deutschen Öffentlichkeit wahrgenommen wird, weil erkennbar ist, dass die geistliche Haltung unseres Landes nach Lösungen sucht. Es muss eine Neubesinnung erfolgen und dazu werden wir als Medien einen entscheidenden Beitrag leisten“, so Marquardt in einem Interview. ERF Medien wurde am 19. Oktober 1959 unter dem Namen „Evangeliums-Rundfunk“ im hessischen Wetzlar gegründet. Im Februar 1961 wurde die erste Radiosendung über Kurzwelle europaweit ausgestrahlt. Heute produziert ERF Medien (www.erf.de), der sich aus Spenden finanziert, mit seinen 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene TV-Formate, betreibt Radiokanäle und diverse Onlineangebote. (mk)

CBB-Pfarrer Weiland: Gottes Geist befreit aus den Fängen des Zeitgeistes

SCHRIESHEIM. „Vom Zeitgeist getrieben oder vom Heiligen Geist bewegt? - Perspektiven für ein geistorientiertes Gemeindeleben“ lautete das Thema der Herbsttagung 2019 der ChristusBewegung Baden. Pfarrer Werner Weiland (Foto) hielt das hinführende Referat im Friedrich-Hauß-Studienzentrum (FHSZ) in Schriesheim bei Heidelberg. Glasfronten moderner Wohnzimmer gehören für ihn zum „gläsernen Menschen“ der Gegenwart, der sich im Facebook outet und das Netz zum „modernen Beichtstuhl“ macht. Im Shitstorm über unbequeme Zeitgenossen in den sozialen Netzwerken sieht Weiland eine Art „säkulares Jüngstes Gericht“. Auch werde der Zeitgeist sichtbar in der „Banalisierung des Heiligen“, so Weiland und nannte als Beispiel das badische Motto zum Reformationsjubiläum, in dem Luthers Schrift von der „Freiheit eines Christenmenschen“ zum Slogan „Ich bin so frei“ wurde. Anknüpfen könnten jedoch missionarisch gesinnte Gemeinden an der „Sehnsucht nach Heimat“ und für entwurzelte Zeitgenossen zum Ruhepunkt und „Vaterhaus“ werden. Ohne dies werde der Mensch ein „Getriebener“ von den gestellten Erwartungen oder ließe sich schlussendlich  einfach von jeder Welle treiben. Gottes Geist befähige Jesus-Nachfolger, „gegen den Strom zu schwimmen“. Er schenke Durchblick im Nebel des Zeitgeistes und leite durch das Wort der Bibel „in alle Wahrheit“ (Joh. 16,13). Weiland plädierte für eine „klar christus- und bibelzentrierte Ausrichtung unserer Gemeinden“. Wachstum und Segen hänge nicht von den eigenen Fähigkeiten ab, zeige die Bibel und die Geschichte der Christenheit. „Dieses Wissen schenkt uns eine große Gelassenheit“, bemerkte Weiland und lud die die Jesus-Nachfolger dazu ein, sich unter ihren Mitmenschen umzuschauen, wo sie Anknüpfungspunkte zum Glaubensgespräch entdecken könnten. Mehr unter www.cbb-baden.de im Internet. (mk)

AB-Gemeinden vor Ort bekommen mehr Selbständigkeit zum Handeln

LANGENSTEINBACH. Die Christen in Deutschland sollen das Evangelium von Jesus Christus stärker bekanntmachen und es ihren Mitmenschen weitergeben, bat Pastor Reto Pelli (Schweiz) beim Jahresfest des Ev. Gemeinschaftsverbandes AB (AB ist das Kürzel für das Augsburger Bekenntnis der Reformation). Der badische Verband feierte in seinem Bibelheim in Langensteinbach bei Karlsruhe mit 700 Gästen sein 170-jähriges Bestehen. Dass die Zahl der Christen hierzulande immer weiter abnehme, liege nicht nur daran, dass es den Menschen so gut gehe und viele meinten, sie brauchten keinen Gott, so Pelli. Auch die christlichen Gemeinden seien mitverantwortlich für diese Entwicklung. Denn viele Gläubige gäben sich selbstzufrieden und kümmerten sich nicht darum, ob andere das Evangelium hörten. Das widerspreche jedoch dem Auftrag von Jesus und dem Willen Gottes, der die Errettung aller Menschen aus ewiger Verlorenheit wünsche, sagte der Theologe und rief dazu auf, in der eigenen Nachbarschaft mit dem Weitersagen zu beginnen. Ein weiterer Grund für die distanzierte Haltung gegenüber dem Glauben liege in der falschen „Verpackung“ der christlichen Botschaft, sagte Pelli in einem Podiumsgespräch mit AB-Pastor Immanuel Grauer. Die Gegenwart stelle größere Herausforderungen an das Glaubenszeugnis als in der Vergangenheit. Auch müsse eine Sprache verwendet werden, die heutige Menschen verstehen. Der AB-Vorsitzende Achim Kellenberger (Foto) berichtete, dass sein Verband als freies Werk innerhalb der badischen Landeskirche um sein Verhältnis zu ihr ringe. Die Entscheidung der Landessynode, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine kirchliche Trauung zu gewähren, trage man nicht mit und biete Landeskirchlern eine geistliche Heimat, die diese Haltung teilten. Wer aus der Kirche austrete, könne Mitglied im Verband bleiben. Dieser befinde sich in einer Umbruchphase und gebe jetzt einzelnen AB-Gemeinden und Gemeinschaften mehr Selbständigkeit. Der durch die Erweckungsbewegung um Pfarrer Aloys Henhöfer (1789–1862) im Jahr 1849 entstandene Ev. Gemeinschaftsverband AB ist mit 150 Gemeinschaften, 15 Gemeinden und 120 Hauskreisen der älteste pietistische Gemeinschaftsverband im Bereich der badischen Landeskirche. Er erreicht rund 4.000 Menschen. (mk/idea)

Badischer Open-Air-Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit

LANGENSTEINBACH. Erfreuliche Resonanz fand der erstmalige Gottesdienst am 3. Oktober zum Tag der Deutschen Einheit auf dem Karl-Schöpfle-Platz in Langensteinbach bei Karlsruhe. Unter dem Motto „Nun danket alle Gott“ nahmen 350 Gäste daran teil. Eingeladen hatte das Bibelkonferenzzentrum Langensteinbacher Höhe. Bei kühlen Temperaturen, aber ohne Regen, begann der Nachmittag mit fröhlichem Kaffeetrinken. Zur frohen Atmosphäre trug auch eine große Kinderschar bei. Lahö-Pastor Andreas Schäfer begrüßte die Gäste und dankte der Kommune für deren Unterstützung. In seinem Grußwort zeigte sich Bürgermeisterstellvertreter Roland Rädle darüber erfreut, dass das Konferenzzentrum dieses Beisammensein zu einem historischen Ereignis organisiert hatte. In einem eindrucksvollen Interview berichtete Claudia Gesk aus Langensteinbach (Foto mit Pastor Schäfer) über ihre Jahre in der ehemaligen DDR. Sie habe dort ihren christlichen Glauben trotz aller Nachteile freimütig gelebt. Das Bibelwort „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zu Gott dem Herrn; denn wenn es ihr wohl geht, geht es auch euch wohl“ entfaltete Pastor Schäfer in der Predigt und rief dazu auf für die Verantwortungsträger in Deutschland zu beten und sie zu unterstützen. Mit dem Choral „Großer Gott, wir loben dich“ endete der eindrucksvolle Open-Air-Gottesdienst. Parallel erlebten die 100 Kinder ein schönes Programm. In allen Beiträgen und an den Tischen kam die große Dankbarkeit zur Sprache für die von Gott geschenkte Einheit unseres Vaterlandes. Man ist dankbar, dass Christen in Ost und West in Freiheit und Frieden ihren Glauben leben und bezeugen dürfen. Zum Ausklang wurden alle Teilnehmer zu einem Imbiss mit Gulasch- und Kartoffelsuppe sowie zu Bratwürsten eingeladen. (mk)

Rund 1.200 Christen besuchten das DMG-Herbstmissionsfest 2019

SINSHEIM. Der Großteil der Mittel, die Kirchen und Missionswerke weltweit einsetzen, wird dort investiert, wo es schon viele Christen gibt, glaubt Dr. Detlef Blöcher, der ehemalige Direktor des Missions- und Hilfswerks DMG interpersonal. Er sprach auf dem DMG-Herbstmissionsfest 2019 in Sinsheim. IHeute gebe es auch in Europa schon Gegenden, die nicht mehr zum „christlichen Abendland“ gezählt werden könnten. Hier liege eine große Chance für Christen, die sich für Mission begeisterten oder frei verfügbare Zeit hätten, aber nicht ihr Land verlassen wollten. Als Beispiele nannte er Projekte in den östlichen Bundesländern, im Bayerischen Wald und der Eifel. DMG-Direktor Günther Beck empfahl den 1.200 Gästen, stärker auf ihre Mitmenschen zu achten. Es gebe viele von ihnen, die im „toten Winkel“, also für andere unsichtbar, blieben. In dieser Hinsicht hätten auch Christen hin und wieder blinde Flecken und seien häufig zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Das Herbstmissionsfest war eine Feier für alle Generationen. Rund 90 Kids waren beim Kindermissionsfest. Im Lichthaus-Gottesdienst feierten mehr als 100 Jugendliche und junge Erwachsene ihren Glauben. (mk)

Ausgabe Okt-Nov 2019

Netzwerk Bibel und Bekenntnis:

 

Am Samstag, 16. Nov., von 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr Studientag über „Heilsame Lehre“ in der Hammerhütte (Bethausweg 2) in Siegen mit Pastor Olav Latzel (Bremen), Dr. Markus Till (Weil im Schönbuch), Prof. Dr. Christian Stettler (Schweiz), Markus Hoffmann (Tamm) und Ulrich Parzany, Plenum mit Fragen.

 

(www.bibelundbekenntnis.de)

Henhöferheim Neusatz

(Bad Herrenalb):

 

Vom 16.-22. Nov. Freizeit über Buß- und Bettag mit Pfr. Matthias Uhlig zum Thema „Leg‘ mich wie ein Siegel auf dein Herz“ und was das 5. Buch Mose über die Liebe zu Gott sagt.
 
Vom 29. Nov. bis 1. Dez. Einkehrtage zum 1. Advent mit Kirchenrat i.R. Werner Schmückle und seiner Frau Hiltrud (Stuttgart) zum Thema „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“.
 
Vom 27. Dez. bis 1. Jan. Freizeit zum Jahreswechsel mit Pfarrer Wolfgang und Doris Gehring aus Steinen bei Lörrach.  
 
(www.henhoeferheim.de)
Lebenszentrum Adelshofen:

 

Am Sonntag, 24. Nov., von 10 Uhr bis 16 Uhr Kommunitätsfeier Adelshofen: um 10 Uhr Festgottesdienst mit Predigt von Dezent Wilhelm Faix und Einführung des neuen Leiters des Theolog. Seminars (TSA), Alexander Stavnichuk, um 12 Uhr Mittagessen und Zeit der Begegnung, um 13.30 Uhr Kommunitätsfeier mit Aufnahme von Br. Dieter Rothenhäusler in die Kommunität, mit Beiträgen der Brüder und Schwestern und einer Ansprache. Anschließend Kaffee, Kuchen, Begegnungen. Kinder und Teenager haben Extraprogramme, Videoübertragung für Eltern mit Kleinkindern.

 

Am Freitag, 29. Nov.,  von 19.30 bis 22 Uhr Uhr Adventskonzert „Licht der Welt“ mit Danny Plett und Band in der Gottesrufhalle in Adelshofen (10 Euro).

 

(www.lza.de)

Bibelkonferenzzentrum Langensteinbacherhöhe:

 

Vom 19.-26. Nov. Israel-Konferenz „Brennpunkt Naher Osten - Einblicke und Perspektiven. Israel und seine Nachbarn“ mit Johannes Gerloff und Akiva Cohen, messianischer Jude u. akad. Bibellehrer in Israel und den USA, und Dr. Johanna Katanacho für die evangelikalen Palästinenser in Israel (er ist akad. Dekan der Bibelschule in Nazareth). Beide verbindet eine herzliche Einheit in Christus, die sie lehren und leben. Gerloff, Theologe und Journalist, lebt seit 25 Jahren in Jerusalem und verbindet die persönliche Erfahrung mit dem biblischen Zeugnis zu einer tiefen Erkenntnis des Willens Gottes.
 

(www.lahoe.de)

Ev. Landeskirche in Baden:

 

Vom 27.-29. Febr. Willow-Creek-Leitungskongress zum Thema „LK 20 – richtungsweisend“ in der dm-Arena Karlsruhe. Der Kongress wird von Karlsruhe aus auch live an 15 Orte in der ganzen Bundesrepublik übertragen. Dort erleben Besucher das komplette Programm auf Großbildleinwand in ausgezeichneter Bild- und Tonqualität mit eigener Kongress-Atmosphäre, drei richtungsweisende Tage für Haupt- und Ehrenamtliche mit Leitungsverantwortung, für Mitarbeitende in Gemeinden, für junge Menschen, die unsere Welt von morgen prägen, für alle, die sich eine Neubelebung ihres Glaubens wünschen.

 

(www.willowcreek.de/kongresse/leitungskongress/willkommen/)

Aufgegriffen:

 

Heiligt der Zweck die Mittel?

Pfiffe, „Hau-ab“- und „Nazi“-Rufe, Papierkugeln fliegen, ein junger Mann rempelt ihn an: Proteste der Antifa verhindern am 16. Oktober die Vorlesung des konservativen Professors Bernd Lucke an der Universität Hamburg. Kurz darauf untersagt der Präsident der gleichen Universität einen Vortrag von FDP-Chef Christian Lindner, wohl um erneute Proteste zu vermeiden. Am 21. Oktober störten Aktivisten eine Lesung des CDU-Politikers Thomas de Maizière in Göttingen. Sie blockieren den Eingang zum Alten Rathaus. Es werden kurdische Fahnen geschwenkt und ein „Fridays for Future“-Banner ausgerollt.

 

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