Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13, 30
Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13, 30  

Gedanken zum Monatsspruch für September 2017

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.

 

Lukas-Evangelium, Kapitel 13, Vers 30

Das Lukas-Evangelium berichtet, wie Jesus durch die Lande zog, durch Städte und Dörfer, um den Menschen zu sagen, wie sie in das Reich Gottes kommen können und das ewige Leben finden, das Gott ihnen verheißen hat. Kein breiter Weg führt dorthin. Aber die Mühe lohnt sich. Auf Fragen hin stellt Jesus klar, dass man nicht automatisch in den Himmel kommt. Er spricht von einer „engen Pforte“ und ruft dazu auf, durch dieses Tor zu gehen. Gott will Menschen aus allen Völkern beim großen Fest an seinem Tisch dabei haben. Die Einladung ergeht nicht nur an die Europäer, zu denen das Evangelium zuerst kam. Einst durch Paulus und die Missionare. Fast überall stehen seither Kirchen. Glocken laden ein, die Gemeinschaft mit Gott zu suchen und zu pflegen. Laden ein zum Hören auf sein Wort, zum Handeln nach seinen Ordnungen, zum Leben mit ihm. Doch immer weniger Leute hierzulande besuchen noch die traditionellen Kirchen und Gottesdienste. Kaum einer achtet die Gebote und Weisungen Gottes. Aus den Ersten sind Letzte geworden. Das Land der Reformation ist heute Schlusslicht. Wie ganz anders in der Dritten Welt, wohin das Evangelium erst spät kam. Von dort strömen heute die Menschen herbei: von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, wie es Jesus vorausgesagt hat. Sie werden nicht als Letzte durch das große Tor gehen. Nein, die nach Gott hungernden Menschen aus fernen Ländern sind heute die Ersten an der christlichen Front und überholen die glaubensmüden Christen in Europa. Sie feiern fröhliche Gottesdienst in brechend vollen Kirchen. Inzwischen auch in Deutschland. Eine große Herausforderung für das Land der Reformation. Eine Einladung zur Umkehr vom Egotrip, der uns kaputt macht. Ein neuer Aufbruch ist dran. (mk)

Ein gnädiger Gott – nötiger denn je …

Vom 17. September bis 19. November öffnete eine eindrückliche Ausstellung ihre Pforten in Karlsruhe ihre Pforten: die geführte Zeitreise „Mensch Luther“ in die Welt der Reformation. Die lohnende Zeitreise in die Welt und das Denken des Reformators ist in der Matthäuskirche zu sehen: Vorholzstraße 47, Straßenbahn-Haltestelle ZKM, Parkmöglichkeit: Parkhaus beim ZKM. Im Frühjahr fast 10.000 Besuch die Ausstellung in der Pforzheimer Schlosskirche gesehen und waren tief beeindruckt. Auch unser Mitarbeiter, Schuldekan Stephan C. Thomas (Ettlingen bei Karlsruhe) war darunter und verfasste einen Beitrag unter dem Thema: Was hat Luthers Fragen nach einem „gnädigen Gott“ mit Menschen zu tun, in deren Leben Gott gar keine Rolle mehr spielt? Denn auch viele kirchenferne Menschen sind derzeit an Luther interessiert. Am Ende seines Beitrag finden sich Angaben über Zeiten, Eintrittspreise, Anmeldung zum Besuch und mehr.

 

 

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Das Gesetz rettet nicht, aber es hilft

Muss man auch das Alte Testament wörtlich nehmen? Wenn ja, dann  die Frage: Gelten die die Gesetze und Vorschiften in den Fünf Büchern Mose dann auch uns? Oder hat für uns Christen nur das das Neue Testament eine Bedeutung? Wenn ja, dann müssten wir auch die Zehn Gebote streichen. Dann dürften wir im Alte Testament nur noch das stehen lassen, was in unsere Zeit passt? Dann würde in der Kirche schnell das Chaos ausbrechen.  Reformator Martin Luther (1483 - 1546) hat uns einen genialen Schlüssel zum Verständnis der Bibel in die Hand gegeben: Die geistliche Unterscheidung zwischen Gesetz und Evangelium. Diese Unterscheidung ist heute weithin nicht mehr bekannt. Darum hat Pfarrer Thomas Hilsberg für „hoffen + handeln“ einen Beitrag verfasst, der den Unterschied zwischen Gesetz und Evangelium erklärt und die Bedeutung von Gesetz und Evangelium für uns Christen heute erklärt.

 

 

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Erinnerung an eine besondere Frau der Reformation

Katharina von Bora – die „Lutherin“

Die gebildete und kluge Adelige war ein Segen für das Wirken Martin Luthers

Wer in Wittenberg den Hof des historischen, im Jahre 1504 erbauten „Schwarzen Klosters“ (so genannt wegen der schwarzen Kutten der Augustinermönche) betritt, – einst Wohnstätte der Luther-Familie, heute Luthergedenkstätte – muss unweigerlich an „ihr“ vorbei. Denn mit einer modernen Bronze-Statue wurde hier Katharina von Bora ein würdiges Denkmal gesetzt mit viel symbolischer Aussagekraft (siehe Foto):  Im Laufschritt, so scheint es, durcheilt sie einen Türrahmen. Mit der linken Hand greift sie bereits nach vorne, streckt ihren Kopf schon nach neuen Räumen aus, während die rechte Hand noch auf hinter ihr Liegendes zurückgreift.

 

An der Schwelle zur Neuzeit
Damit ist bereits Vieles über sie gesagt. Über ihren Elan, ihren unermüdlichen Einsatz, mit dem sie in diesem Hause wirbelte und Leben gestaltete. Wie sie es zu einem Zuhause für ihre große Familie werden ließ, zu der neben dem Luther-Paar mit seinen sechs Kindern ständig weitere Verwandtschaft gehörte, nebst Studenten in Kost und Logis, jede Menge Gäste ihres berühmten Mannes und unentbehrliches Hauspersonal. Das alles ist hinlänglich bekannt, in Biografien festgehalten, in Romanen spannend erzählt und in Filmen in Szene gesetzt. Aber da ist noch mehr: Sie überschreitet gerade die Schwelle in eine neue Zeit hinein.

 

 

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Ausgabe August-September 2017

CVJM-Landesverband Baden:

 

Am 26. Sept. um 20.15 Uhr Start des Bibel.Lifestream für junge Erwachsene, die gemeinsam den christlichen Glauben entdecken wollen. Für alle, die neugierig sind, was die Bibel im Jahr 2017 zu sagen hat. Für alle, die Fragen haben und miteinander nach Antworten suchen. Die Sendung kommt 14-tägig via YouTube aus dem Schlosskeller in Unteröwisheim. Alle jungen Erwachsenen können in ihren Orten gemeinsam live dabei sein. Im Zentrum jedes Abends steht ein Bibeltext. Alle Gruppen lesen diesen Text und tauschen sich vor Ort darüber aus. Link: www.cvjmbaden.de/website/de/cb/media/bibellifestream.

 

(www.cvjmbaden.de)

Christus-Bewegung Baden (CBB)
 

Am Samstag, 14. Oktober, von 9.30 Uhr bis 13 Uhr Offene CBB-Herbsttagung 2017 im Verbund mit der CBB-Mitgliederversammlung im Ambrosius-Blarer-Haus (Reutweg 11) in Kleinsteinbach (Pfinztal bei Karlsruhe). Das Thema und die Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

 

(www.cbb-baden.de)

 

Liebenzeller Mission, Verband und EC:

 

Am 8. Sept. Graduierungsfeier Internationale Hochschule Liebenzell (IHL) im Missionszentrum auf dem Missionsberg in Bad Liebenzell.

Am Sonntag, 10. September, ab 9.30 Uhr Herbstmissionsfest in Bad Liebenzell zum Thema „Vorwärtsgeher“ mit Gottesdienst im Zelt, die Predigt hält der scheidende Missionsdirektor Pfr. Detlef Krause.


Am 16. Sept. ab 11 Uhr Jugendtreff „eXchange 2017“ mit Pastor Dirk Farr, Ur-Badener und Wahl-Berliner, und Seminaren zum Thema „unverändert“ mit Musik, Worship und Begegnungen in der Coffeebar.

DMG-Interpersonal, Sinsheim:

Am 24. Sept. Herbstmissionsfest 2017 im Buchenauerhof zum Thema „Wie Jesus erneuert“: um 10 Uhr: Festgottesdienst mit Pfarrer Günther Beck, Mittagsprogramme mit Ausstellung über Projekte, Gespräche mit Missionaren, Mittagessen, um 13 Uhr Seminare und Missionsberichte aus aller Welt, um 15 Uhr das Forum „Veränderte Welt“ mit Missionsdirektor Dr. Detlef Blöcher.

(www.DMGint.de)

 

Aufgegriffen:
Ehe für alle – was nun?

Viele Bundesbürger sind angeblich total begeistert, andere reiben sich erstaunt die Augen, wie schnell der bestehende Schutz des Staates für die Ehe von Mann und Frau in die „Ehe für alle“ umgewandelt wurde. In unzähligen Lobeshymnen wird die neue „gesellschaftliche Errungenschaft“ mit großem Beifall begrüßt, ohne dass weitere Konsequenzen bedacht werden...

 

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