Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 1. Korinther 15,42
Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. 1. Korinther 15,42

Monatsspruch für April 2020

Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

 

1. Korinther 15,42

Zwei Themen sorgen in jeder theologischen Debatte mit Teilnehmern unterschiedlicher Prägung für erhitzte Gemüter: die Jungfrauengeburt und die leibliche Auferstehung Christi. Beide werden heute nicht nur in vielen Kirchen und Gemeinden bestritten, sondern auch an theologischen Fakultäten, in Aufsätzen und Beiträgen von Professoren, leider auch von Bischöfen, von den Medien ganz zu schweigen. Doch warum? Hier geht es um zentrale biblische Wahrheiten, um das Festhalten daran, dass Jesus der eingeborene Sohn Gottes ist, der zwar ganz Mensch wurde, doch immer und in erster Linie ganz Gott ist und bleibt.

 

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Abendliches Hausgebet für Christen in der bedrohlichen Corona-Zeit

Unser Mitarbeiter, Pfarrer Lothar Eisele (Friedrichstal bei Karlsruhe) hat angesichts der Isolation durch den Corona-Virus eine kl. Anleitung für ein abendliches Hausgebet verfasst (s. Link unten) und lädt die Christen in den Häusern und Nachbarschaften jeden Abend dazu ein. In seiner Gemeinde läuten um 18.30 Uhr jeden Abend für ein paar Minuten die Glocken. Auch Christen in ganz Baden und Deutschland lädt Eisele dazu ein. Darum veröffentlichen wir hier diese Vorlage mitsamt einer Corona-Fürbitte. (mk)

 

Ferner verweisen wir auf fünf Tipps zur Gestaltung der Corona-Zeit für isolierte Menschen von Pfarrer David Brunner aus Südbaden per Video. Hier der Link: 

https://m.youtube.com/watch?v=TSeUs0lNDRk.

 

Auch der bekannte Theologe Johannes Hartl vom ökumenischen Gebetshaus in Augsburg gibt per Video im Netz kurze Hilfreiche Tipps für die aktuelle Quarantäne-Situation. Hier der Link:
https://m.youtube.com/watch?v=dCjd5dzDbmQ&feature=youtu.be

 
 

>> Link zum Hausgebet

 

Ermutigendes Bibelwort zur aktuellen und persönlichen Lage:

„Werft euer Vertrauen nicht weg!“

Ein Gottesdienst zum Thema „Werft euer Vertrauen nicht weg!“ stieß in der Gemeinde von Pfarrer David Brunner auf großes Interesse, und er stellte fest: In der Theorie ist Glauben und Vertrauen uns Christen allen bekannt, aber wie sieht es in der Praxis aus? Hier einige Ausführungen dazu aus seinem Blog.

 

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Gedenken an einen großen Theologen, der durch die Nationalsozialisten vor 70 Jahren ermordet wurde

Was uns Dietrich Bonhoeffer heute zu sagen hat

Am 9. April diesen Jahres jährte sich die Ermordung des großen Theologen und bekannten Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) im bayerischen Konzentrationslager Flossenbürg zum 75. Mal. Er gilt Christen unterschiedlichster Ausrichtung als Vorbild. Neben seiner geistlichen Wegweisung etwa in den Schriften „Gemeinsames Leben“ und „Nachfolge“ haben die Kirchen auch sein Engagement in der Bekennenden Kirche des Dritten Reiches hervorgehoben, mit der er sich der Nazi-Diktatur und deren Juden-Pogromen widersetzte. Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm (München) nannte Bonhoeffer einmal „einen frommen Rebell, der dem Naziterror widersprach“. Von ihm könnten sich die Christen heute inspirieren lassen. Von besonderer Bedeutung sei Bonhoeffers Aufforderung, das Evangelium unerschrocken in der Öffentlichkeit, in der Gesellschaft zur Sprache zu bringen.

 

 

 

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Wegweisendes für die derzeitigen Herausforderungen 

Impuls von Pfarrer Lothar Eisele:


In Psalm 25, Vers 15, heißt es: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn.“ Das kann man zur Zeit eher nicht sagen: Unsere Augen sehen eher auf unserer Handys oder die TV-Bildschirme. Täglich sehr wir dort Menschen mit Mundschutz und die Zahlen derer die sich durch das Coronavirus infiziert haben. Für die einen mit schwerem Verlauf. Wir hören viele Prognosen, manches lässt uns erschauern. Und je mehr wir uns diesen Nachrichten aussetzen, desto stärker wächst in uns die Unsicherheit und Angst.

 

Das Matthäus-Evangelium (14, 22-32) berichtet vom Sturm auf dem See und dem Eingreifen von Jesus, auch vom sinkenden Jünger Petrus: „Als er aber den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken.“ Ja, es ist wichtig, worauf wir den Blick richten: Mehr auf Jesus als auf Wind und Wellen. Es ist richtig, dass wir uns informieren über sinnvolles Verhalten und für einige Zeit unsere Gewohnheiten ändern. Aber es wird belastend, wenn wir uns nur noch mit dem beschäftigen, was gefährlich ist, was Angst macht.


Ein Blickwechsel, der hilft: Als Petrus untergeht, wendet er seinen Blick wieder auf Jesus - und ruft: „Herr rette mich!“ Wie gut, dass sich Petrus daran erinnert, dass Jesus stärker ist als alles, was uns Angst macht. Jesus streckt ihm die Hand entgegen und bewahrt ihn vor dem Ertrinken. Wenn in uns die Angst aufsteigt, dann sollten wir wie Petrus einmal den Blick wegwenden von all den Bildschirmen und uns besinnen, dass Jesus Christus bewahrend und helfend bei uns ist.

 

Jesus ist auch heute die richtige Adresse: Rufen wir zu ihm! Bitten wir ihn um Bewahrung und Hilfe! Er ist stärker als alle Gefährdungen! Bitten Sie ihn um Beistand für alle, die in dieser anstrengenden Zeit besonders herausgefordert und gefährdet sind: Die Ärzte, die Schwestern und Pfleger, aber auch die Politiker, die die notwendigen Entscheidungen müssen. 


Ein paar gute Nebenwirkungen hat die derzeitige Lage: Unser Alltag wird verlangsamt. Die Fülle der Termine nimmt ab. Wir sind mehr zuhause. Neben allem Unerfreulichen eigentlich auch eine Chance: Wir haben Zeit für das Miteinander zuhause, und Zeit, Gott neu zu begegnen: einen Bibeltext lesen, beten für die Menschen, die uns wichtig sind.


Die Geschichte aus dem Matthäus-Evangelium, die schon so vielen Menschen Mut gemacht hat, erinnert uns daran: Jesus Christus ist stärker als jeder Wind und Sturm und streckt uns dann, wenn wir innerlich oder äußerlich untergehen, die Hand entgegen. Er ist auch heute derjenigen, der – unsichtbar – in dieser Zeit bei uns ist und uns nicht allein lässt. Wir dürfen ihn anrufen und seine Hilfe erbitten, für die Menschen, die uns persönlich wichtig sind, aber auch für alle, die mit daran arbeiten, dass diese Gefahr überwunden wird. (Lothar Eisele, Mitglied im Trägerkreis und in der Redaktion)

 

Unser Vorsitzender, Pfarrer Wolfgang Gehring, schreibt in der neue Ausgabe (April 2020)

Wir sind dankbar für Politiker und Wissenschaftler, für Menschen und Institutionen, die sich in dieser Notzeit zum Wohle aller engagieren. Manche fragen: Warum lässt der gerechte Gott dieses Leid zu? Doch wer Gott mittels eigener Vernunft verstehen will, wird scheitern. Wenn wir allerdings Gottes (Bibel-) Wort zu Rate ziehen, sieht es anders aus. Die „öffentliche Meinung“ wird die Einsicht nicht teilen, dass unsere Welt an einer „Grunderkrankung“ leidet, nämlich der Trennung von Gott. Wir bezeichnen diesen Zustand auch als „Sünde“. Zum Leben „jenseits des Paradieses“ gehören Krankheit, Leid und Tod. Aber das ist nicht Gottes letztes Wort. Er hat seinen Sohn in die Welt geschickt, um uns Heilung und Hoffnung zu bringen. Unsere Welt wird nicht ewig bestehen, aber ein neuer Himmel und eine neue Erde sind uns verheißen. Bis dahin dürfen wir auch diese Not vor unseren Herrn bringen und darum bitten, dass diese Krise bewältigt wird. Zusprechen möchte ich Ihnen das Bibelwort aus Psalm 27, Vers 5: „Gott der Herr deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.“ Der lebendige Gott gebe uns die Kraft, diese herausfordernde Situation durchzustehen. Er behüte und segne Sie!

 

Täglich bietet Dekan Dr. Martin Reppenhagen vom Kirchenbezirk Karlsruhe-Land einen Impuls an zum Wort des Tages in den Herrnhuter Tageslosungen: www.karlsruhe-land.de.

Ermutigendes Lied von Pfarrer Heiko Bräuning zur Corona-Zeit:
https://m.youtube.com/watch?v=tGWspLKpWJ8&feature=youtu.be

 

Fürbittengebet in der Corona-Krise

– für Zuhause, für Kleinkreise und Gottesdienste

 

Herr, unser Gott, lieber Vater im Himmel,

wir bringen dir alle am Corona-Virus erkrankten Menschen und erbitten für sie deinen Beistand, baldige Heilung und Genesung, deine heilsame Nähe. Sei mit den Menschen, die in Quarantäne leben müssen, und mit ihren Angehörigen. Tröste alle, die in Leid und Trauer stehen. 

Leite und stärke unsere Ärzte und Forscher deinen Geist, auch alle Verantwortungsträger in Bund, Land und Kommune. Wir bitten für unsere Kirchen und Gemeinden, für die vielen Gottesdienste im Internet. Lasse sie zur Ermutigung und Wegweisung werden.

 

Sei uns Schutz und Schirm. Bewahre unsere Gesundheit. Lasse diese Pandemie bald zurückgehen, wehre den Krankheitsmächte. Schenke ein neues Denken und Handeln in unserem Land. Wirke Umkehr und Hinkehr zu dir.

 

Lass uns neu bewusstwerden, dass unser Leben dein Geschenk ist, dass alles Gelingen letztlich in deiner Hand liegt ist. Treuer Gott, du hast die Fäden der Welt und unseres Lebens in deiner Hand. Darum bringen wir dir unseren Sorgen und Nöte. Begleite uns durch diesen Tag, durch diese Nacht, durch diese Woche, durch die nächsten Monate. Danke, dass du bei uns bist – auch bei mir. Amen.

(Martin Kugele - Neue Fassung vom 1. April 2020)

 

Empfehlenswerte Fernsehsendungen von ERF Medien auf Bibel TV und in der Mediathek

Zur Ansicht der Programmtipps einfach auf ein Logo klicken!

Ausgabe April-Mai 2020

Bibelkonferenzzentrum

Langensteinbacher Höhe

(Karlsbad bei Karlsruhe):

 

Am Mittwoch, 8. März, um 19.30 Uhr Livestream-Bibelstunde mit Theologe Rainer Wörz über die Homepage mit dem Thema: „Wer (be)nutzt die Krise?“

 

(www.lahoe.de)

CVJM-Landesverband Baden:

Alle Termine offen wg. Corona.

Biblischer Sinnenpark der Badischen Landeskirche:
 

Der Ostergarten ist wegen Corona in diesem Jahr nur online zu sehen, ist aber sehr gut und zu empfehlen.

 

Ab Palmsonntag (5. März) ist die digitale Zeitreise OSTERGARTEN zu sehen: fünf kl. Zeitzeugen-Videos im Internet: www.osterzeitreise.de

 

Verantwortlich ist Dipl.Rel.Päd. Lutz Barth von der Sinnenarbeit der Badischen Landeskirche E-Mail: sinnenpark@ekiba.de.

 

(www.sinnenpark.de)

Lebenszentrum Adelshofen:

 

Derzeit keine Veranstaltungen wegen Corona.

 

(www.lza.de)

Theologisches Seminar Adelshofen (TSA):

 

Angesichts der Corona-Zeit macht das TSA einige digitale Angebote und lädt zum Austausch darüber ein, empfiehlt vor allem die beiden Angebote zur Berufungsfindung und Wegfindung  Link zum Angebot:

www.lza.de/fileadmin/user_upload/TSA/2020/TSA_-_digitales_Angebot_Maerz-April_2020_.pdf

 

(www.lza.de)

Aufgegriffen:

 

Problemlösung durch
Problemvernichtung?

 

Das BVG-Urteil zur Sterbehilfe hinterlässt zwiespältige Gefühle. Zum einen ist zu begrüßen, dass Ärzte, die bei schwerkranken Patienten Medikamente für ein schnelles Sterben zur Verfügung stellen, keine Strafverfolgung mehr befürchten müssen. Zum andern aber kann nun jeder, der seinem Leben aus welchen Gründen auch immer ein Ende setzen will, dafür Hilfe in Anspruch nehmen. Das ist hochproblematisch..

 

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